Mund-Nasen-Schutz

  • Ein Buff müßte es doch eigentlich auch tun, oder? Zudem wärmt er noch schön den Hals.

    Prinzipiell ja, nur wenn Du den Buff auch täglich wäschst. Außerdem gibt der MNS auch ein Signalk an andere, dass ich ihn schütze. Auch gibt es immer mehr Hinweise, dass so ein MNS auch einen selbst schützt. Und mitt einem Buff kannst Du nicht so klar die Hygiene betreiben.


    Ich nähe hoffentlich dieses Wochenende welche, die ich dann auch einfach verschenken werde, z.B. Altenheim. Die haben nix mehr hier im großen B.

  • Wenn man das Buff mit der Kochwäsche waschen kann, dann ist das bestimmt der einfachere Weg. Genau mit Anleitung der Essener Feuerwehr habe ich gestern und heute erste Experimente genäht. Meine Frau arbeitet als Therapeutin und die Versorgung der Patienten gilt als systemstützend. Nur sind der Praxis mittlerweile alle Masken ausgegangen und keine sind lieferbar, wie überall. Also – insbesondere zum Schutz der Patienten – probiere ich mich hier in der auskochbaren Mehrwegversion. Diese Eigenbauen sollen/können ja eher die Umgebung vor dem Träger schützen als anders herum (steht auch im Text in der obigen .pdf-Anleitung).



    Das schöne dabei ist, dass ich neben einem alten Baumwolltaschentuch nur noch aus meinem Outdoor-Nähfundus das Satinband von der Ridgeline meines Wintertarps für den Saum der Maske brauchte, sowie jeweils 15 cm des 2mm Shockchords für die Ohrenbänder. Das Shockchord hängt ja sonst an den D-Ringen zum Abspannen des Tarps zusammen mit Dutch's Tarphooks.


    Mal sehen, wie lang die Dinger im kochenden Wasser aushalten bis sie auseinanderfallen. Wenn sie durchhalten, dann spende ich die Masken danach der Nachbarstochter als Mäusematten – natürlich gewaschen ;)


  • Also... X/


    Ich habe heute mal den Zuschnitt gemacht. Aus einem alten Bettlaken. Das ging ja noch einigermaßen, nur rechtwinklig ist was anderes. Ich kann es nur auf dem Boden zuschneiden, da sonst kein vernünftiger Tisch vorhanden ist.


    Dann die Kantenverstärkung bzw. die Bindebändsel zu zuschneiden ist echt Schxxxx! Das sit alles krumm und schräg.


    Das einbügeln von den Falten ins Tuch...:/ wie soll das gehen, das klappt bei mir nicht so, als dass ich dann noch die Kantenverstärkung dran genäht bekäme. Und 90 cm krummes Band vernünftig zu nähen....


    Ich bin zu doof dafür! :cursing:


    Eine Nachbarin hat mir eine selbst genähten NMS geschenkt. Vielleicht sollte ich das nicht als Maß nehmen. Sie ist Schneiderin für bessere Mode. Das sieht aus, wie aus der Fabrik. 8|


    Ich BIN FRUSTRIERT! Und selbst der von Furbrain sieht so toll aus. Und ich habe kein Schrägband, das würde es ja schon vereinfachen. Aber, dass ich schon am Zuschnitt scheitere...

    Mache jetzt etwas, dass ich gut kann. Lege mich in die HM zum Schlafen... :saint:

  • Du willst nicht wirklich meine Maske im Detail sehen, sirob188 X/ Bis ich bei der ersten Maske gepeilt habe, wie man das faltet, habe ich drei Stunden gepuzzelt. Und die Bügelkante ist dabei wieder immer mehr verschwunden.


    Als ich endlich dieses Faltenlegen verstanden hatte, gingen die natürlich immer wieder auf, wenn ich sie unter die Nähmaschine gelegt habe :cursing: Mir haben da Nähclips geholfen (oder zur Not auch Wäscheklammern). Die Nähte musste ich aber teilweise doppelt und dreifach nacharbeiten. Sieht man nur nicht auf dem Foto ;)


    Heute Abend probiere ich Mal breiteres Geschenkband für die Kantenverstärkung, was ich hier noch rumliegen habe. Schrägband aus Baumwolle steht aber auch schon auf meiner Einkaufsliste (z. Zt. leider ja nur online möglich).


    Bei meiner ersten Maske habe ich Mullbinden benutzt für die Schnüre zum Zusammenbinden. Totaler Rotz, franst superschnell aus. Shockchord mit kleinem Zickzack an den Rändern festzunähen, geht viel besser. Bleibt die Frage, wie gut das beim Waschen hält ...


    Lass dich nicht zu sehr frustrieren! Einfach ein wenig zur Entspannung abhängen und dann auf zum nächsten Versuch :thumbup:

  • DANKE!!! YMMD!!!


    Ich liege gerade auf dem Balkon in der HM, mit Karokaffee und mache mir frische Kekskrümel in den Schlafsack.


    Nachdem ich was gegessen und 1h geschlafen hatte, geht mir es jetzt wieder besser. Und Deine ehrliche Antwort hilft mir sehr. Ich dachte, dass ist was, was ich in 2 h zusammenklopfe... war wohl nix!


    Morgen regnet es, mal schauen, was dann geht.


    Übrigens ist Schrägband bei Amaxxx kaum zu bekommen. Da nähen wol ein paar Leute mehr...!

    Meditiere.... oder hänge in einer Hängematte ab...

  • Neueste Erkenntnisse über CORVID-19 zeigen auf,

    dass dieser Virus bei Manchen nicht die Lunge, sondern das Gehirn befällt.


    BITTE NACHDENKEN.


    Wenn es soo einfach wäre, wirksame Masken selbst zu nähen, warum gibt es dann Hersteller, die dafür Geld verlangen?

    Warum kostet eine FFP3 Maske nur so viel? Abzocke! Das geht mit einem Bettlaken genauso!


    Nur weil irgendeine Feuerwehr meint, es würde was helfen. In ihrer regionalen Situation mit Sicherheit.

    Aber die Feuerwehr Futter ist eben keine Zertifizierungsstelle für Persönliche Schutzausrüstung.


    Nur mit dem geeignete Filtervlies funktioniert eine Maske wirklich.

    Dieses Filtervlies ist derzeit für Normalos nicht zu kaufen. Es geht direkt nach Produktion zu den Herstellern von Masken.

    Die selbstgenähten Masken aus Baumwolle oder sonstwas filtern garnichts.

    Sie werden schnell feucht und bieten einen tollen Nährboden für Keime.


    Es kann jeder selbst entscheiden, was er sich um den Kopf bindet.

    Aber bitte bitte nicht weiterschenken und damit "in Umlauf bringen"!
    Du kannst nicht mehr steuern, wer die Maske mit welchen Erwartungen nutzt.

    Oder weitergibt. Manche Masken sehen einer echten Maske ja verblüffend ähnlich.


    Ich nähe gewerblich seit vielen Jahren und hatte seit letzter Woche viele Anfragen, ob ich Masken nähen kann.

    Nein, ich verdiene daran kein Geld. So lange ich kein funktionierendes Produkt anbieten kann, sind diese Baumwollmasekn gefährlich.

    Ich sage auch mal provokant, da der Virus tödlich sein kann, besteht bei der Nutzung so einer Maske ebenfalls Lebensgefahr.


    Moderator Beitrag:

    Bitte seid sehr vorsichtig mit Äußerungen zur Wirksamkeit eurer selbst genähten Masken.

    Nutzt die nur selbst, verschenkt, verkauft oder spendet sie nicht.

    Der Nutzer erwartet sonst davon wirksamen Schutz, den diese Maske nicht bietet.

  • Tja, das eine ist die Egoperspektive - ich will mich nicht anstecken. Das sind dann die, die mit den armen Schweinen in Jobs in Konkurrenz um die FFP3 Masken treten.

    Was da noch fehlt ist die Betrachtung, wir lange die Maske schützt, bis sie durch Atmung durchfeuchtet ist (ca.ne halbe Stunde) und wie lange man es mit dem Ding auf überhaupt aushält (ähnlich lange maximal) - denn viel Filter=wenig Atmung.


    Das andere ist die soziale Perspektive - ich möchte andere vor möglicher Ansteckung schützen. Und dafür reicht durchaus ein einfaches 'Hindernis' für die an der Quelle noch eher großen Tröpfchen, nicht ungehindert in den Orbit zu fliegen und feiner zu zerstäuben.


    Paar Maskeninputs:

    https://maskeauf.de/

    [External Media: https://youtu.be/Y-3K1jV4nJw]


    Was ich mich frage: wo keine Feuchtigkeit, da kein Virus. Müsste je nach Maske Heizung/Backofen anstelle Wäsche nicht auch funktionieren zum trockenlegen und abtöten?

  • Was ich bisher zu selbstgebastelten Masken gelesen habe:


    • Schutz der anderen

    Die Maske sorgt dafür, daß weniger Körperflüssigkeit des Erkrankten nach außen gelangen kann. Die feuchte Aussprache wird gedämpft und beim Husten oder Niesen gelangen weniger Tröpfchen nach außen bzw. fliegen nicht so weit.

    Es verringert die Gefahr, andere anzustecken, bietet aber keinen 100%-igen Schutz.


    • Selbstschutz

    Der infektiöse Tröpfchennebel wird beim Einatmen nur wenig gefiltert. Die Schutzwirkung ist daher äußerst gering.

    Die Maske verhindert aber, daß man sich (oft unterbewußt) mit ungewaschenen Händen an Mund und Nase fasst. Hier ist ein gewisser Schutz gegeben.


    Generell gilt, daß die Masken bei längerem Tragen durch die Atemluft durchfeuchten und ihre Schutzwirkung damit sinkt. Es wäre daher sinnvoll, die Masken öfter zu wechseln. Ob man die Masken auskochen muss oder ob ein Bad in Seifenlauge oder Desinfektionsmittel geboten ist, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Richtig angewendet können selbstgenähte Masken schützen. Falsch angewendet schaden sie, indem sie eine trügerische Sicherheit vorgaukeln.

    Omnia vincit lectulus pensilis. :saint:

  • Mir ist aufgefallen, dass wir vor Monaten alle Brexit Experten waren.

    In wenigen Wochen haben wir 80 Millionen Virologen.


    Dabei ist das Rezept in der aktuellen schlimmen Zeit, den gesunden Menschenversand einzuschalten.


    Ich kippe mir beim Auto ja auch kein Wasser in den Bremsflüssigkeitsbehälter, nur weils genauso aussieht.

  • Nachdem der Atemschutzmasken-Markt so gut wie leer gekauft ist, und es sinnvoller ist, die wenigen noch erhältlichen Masken den Menschen zu überlassen, die sie dringender brauchen (Ärzte, Pfleger, usw.), macht es meiner Meinung nach durchaus Sinn, sich selbst eine Maske zu nähen. Es kann niemand erwarten, dass eine DIY-Maske eine ähnliche Sicherheit bietet, wie eine professionelle. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass eine DIY-Maske immer noch besser ist als keine Maske - und sei es auch nur um das Infektionsrisiko für andere etwas zu verringern, für den Fall dass man selbst unwissentlicher Virusträger ist. Sobald professionelle Masken wieder in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, kann man ja wechseln.

  • Liebe Bernd,


    Danke, dass Du nochmals so klar machst, für was ein MNS geeignet ist. Nämlich nicht für den Eigenschutz (super Bild vom ZDF). Er hilft nur, dass ich selbst andere schütze, meine eigene mögliche Infektion nicht weiter zu geben.


    Wie Du auch richtig schreibst, können wir selbst sicherlich nichts selber nähen, was irgendwie einer FFP2/3 Maske entspricht. Zumal selbst das Aufsetzen und auch das Absetzen dieser Masken gelernt und geübt werden muss, da sonst ganz schnell sich Fehler einschleichen, die alles zunichte machen können.


    Allerdings weist die Stadt Essen in Ihrer Anleitung AUSDRÜCKLICH genau darauf hin, dass es höchstens ein Schutz für andere ist. Siehe dritter Absatz von Oben in der Anleitung. Es wäre in der Tat gut, das ganze PDF zu lesen.


    Ein schöne Nebeneffekt ist, dass ich mir nicht mehr an die Nase und den Mund fassen kann aus versehen. Das ist ein kleiner Benefit, den diese Masken bieten. Und ein klassischer Übertragungsweg ist Hand / Schleimhaut.


    Wer MNS sich hat rechtzeitig einkaufen können, muss da dann auch nichts tun. Vielen anderen geht es anders und möchten vielleicht doch auch beim Einkaufen andere schützen.


    Dafür sind selbst diese selbst genähten geeignet. Als "Spuckschutz". Hier auch nochmals eine Meinung eines Virologen zum MNS.


    https://www.n-tv.de/wissen/Bri…agen-article21675068.html



    Auch Danke dafür, dass Du nochmals klar machst, dass andere Menschen möglicherweise anderes von solchen selbst genähten Masken erwarten. Daher ist es in der Tat sinnvoll, diese nicht unbedacht zu streuen. Weil... sie schützen nicht den Träger! Daher nur für den Eigengebrauch.


    Hygiene mit diesen Masken bedeutet auch, dass sie nur einmal kurze Zeit getragen werden dürfen und dann in die Kochwäsche müssen. Also brauche ich für mich selbst ein paar Masken, da ich nicht jeden Tag Kochwäsche habe. Dann sind auch Pilze und Bakterien kein Ding mehr.


    Dass Corona das Gehirn befällt, habe ich noch nicht in der Fachpresse gelesen. ;)

  • FFP3-Masken können nur sehr begrenzt (offiziell überhaupt nicht) wiederverwendet werden... Daher sind die auch so knapp.


    Was selbst gebastelte Masken (und die beliebten N95-Masken) betrifft hat Bernd Odenwald eigentlich alles wichtige gesagt. Für den Selbstschutz ziemlich nutzlos. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen (also Abstand halten, regelmäßig richtig (!!) Hände waschen oder - falls waschen nicht geht - desinfizieren, Türgriffe usw. möglichst mit den Ellenbogen bedienen, nicht in die Nähe der Schleimhäute fassen) bringen weit mehr als irgendeine nicht zertifizierte Maske. Wenn man bei sich eine Infektion vermutet, bringt die Maske zwar sicher eine Reduktion des Ansteckungsrisikos für andere, aber auch weniger, als schlicht zu Hause bleiben und auskurieren.

  • Ziegendarm, sag ich da nur... ;)^^


    Sind wir nicht etwas weit Off-Topic? Ich schlage (wenn überhaupt) dann einen eigenen Thread zu Wirksamkeit der Behelfsmasken vor...

    "It is a mistake to think you can solve any major problems just with potatoes." DNA

  • Ist wie mit den Masken Bernd.

    Auf den Abstand, auf den sie dich ran lässt, reicht die Behelfslösung, den Gegenüber vor kleinsten Tröpfchen zu bewahren, indem an der Quelle, wo sie noch wenig zerstäubt sind, für eine einfache Barriere gesorgt wird.

    Und die richtigen überlässt Du denen, die sie wirklich tagtäglich im engen Kontakt brauchen.

    #steilvorlage

    #linkslesengegenplattehinkevergleiche

    #esgehtnichtumdichsonderndieanderen

    #asymptomatischeinfektionsträger

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