Abhängen im Winter
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Worauf sitzt du dann?
300g leicht, dafür aber sehr niedrig und ohne Rückenlehne. Für mich ist das OK.
Oder in der Hängematte (Topcover/Moskitonetz nach hinten gebunden)
Séparée ist in den Pfälzerwaldvereinhütten meist ein Zimmer für geschlossene Gesellschaften oder Veranstaltungen. Da im Herbst recht wenig Leute unterwegs sind, sind diese Zimmer oft ungenutzt. Lehnwörter im pfälzischen Wortschatz
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Bei Regen verziehen sich die Bodenbrüter in die Zelte. Und in gebückter Haltung auf dem Boden sitzen in einem feuchten, stickigen Zelt macht mir keinen Spaß.
Richtig muss es heißen:
Bei Regen verziehen sich die Bodenbrüter in die Zelte. Und gemütlich ausgestreckt auf/in dem warmen Schlafsack in einem gut durchlüfteten Zelt durch einen regengeschützten, geöffneten Eingang den Tropfen beim Fallen zuzuschauen, ist sehr kuschelig.

(geht auch mit Riesling)

Auch beim Zelten ist mindestens 1 Tarp dabei; hier bei 3 Paddlern ein 5 x 5 m Tarp, das an drei Dauerregentagen in Folge dringend benötigt wurde:
Zum Glück gab es eine große Steinplatte, sodass der Boden immer trocken blieb.
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Robens Discover Stool
300g leicht, dafür aber sehr niedrig und ohne Rückenlehne. Für mich ist das OK.
Ja, so einen Hocker habe ich auch, aber in "Normalgröße" und daher 1100 g schwer, was im Boot egal ist. Von der Größe her passt er sogar noch in meinen Rucksack. Die Rückenlehne vermisse ich auch überhaupt nicht, ich kann sehr gut darauf sitzen - im Gegensatz zu Stühlen mit Lehne und sogar dem hoch gepriesenen Helinox, der für mich eher unbequem ist.
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Hängematte und Zelt schließen sich keineswegs aus.
Wenn man in der Gruppe unterwegs ist und so eine "Wärmehalle" hat, ist das sicher sehr komfortabel, da man dann ja "nur zum Schlafen" in der Hängematte liegt. Da hätte ich auch keine Bedenken, egal wie das Wetter ist. Auch nasse Klamotten bekommt man dann ja mit Sicherheit wieder trocken.
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- Offizieller Beitrag
Also ich empfinde das genau anders herum. Bei Regen verziehen sich die Bodenbrüter in die Zelte.
Aber auch bei häßlichem kaltem Wind.
Ich sitze lieber gemütlich in Daune gewickelt unterm Tarp und genieße den Ausblick.
Bei besagtem Wind pfeife ich auf den Ausblick, versuche mit dem Tarp ein Zelt nachzubilden und verziehe mich in die warme Hängematte.
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Die Winterbedingungen am Lake Michigan sind sicherlich nicht mit denen an der deutschen Waterkant vergleichbar. Aber es lohnt sich in jedem Fall, neben Hängematte und Tarp auch noch ein Zelt mit dabei zu haben, das man heizen kann. Und wenn es gar das Snowtrekker-Modell von BoundryWaters ist, braucht man - wie man auf dem einen Bild oben sieht - schon wieder einen Ventilator, damit man die Wärme erträgt.
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Cross Hammock was ich noch nicht gesehen habe bei deinem Hot Tent: woraus besteht das Abzugsrohr und wie wird es zusammenmontiert? (Unter dem Link, wo du deine Ausrüstung auf einem Foto abgebildet hast, kann ich nichts sehen, was danach aussähe....)
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Die Winterbedingungen am Lake Michigan sondern sicherlich nicht mit denen an der deutschen Waterkant vergleichbar. Aber es lohnt sich in jedem Fall, neben Hängematte und Tarp auch noch ein Zelt mit dabei zu haben, das man heizen kann. Und wenn es gar das Snowtrekker-Modell von BoundryWaters ist, braucht man - wie man auf dem einen Bild oben sieht - schon wieder einen Ventilator, damit man die Wärme erträgt.
Na ja, der Ventilator soll eher die Waerme verteilen. Aber wahrscheinlich driften wir hier bereits wieder ziemlich vom Thema ab, so dass schon einige Leute mit den Fuessen scharren. Dieses WE bin ich ueberigens wieder beim Wintercamping Symposium in Minnesota von der Partie, das unter anderem auch von Snowtrekker ausgerichtet wird. Auch da waechst die HM Fraktion jedes Jahr an, ist aber noch eher eine side show. Letztes Jahr durften bei der "Tour der Zelte" allerdiungs auch die Haengematten vorgestellt werden. Ich hatte Snowtrekker auch mal angefragt, ob sie Interesse haetten, mir ein Hammock Hot Tent zu schneidern, die Antwort war aber leider nein. Hier der link https://wcs.eventnut.com/
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Aber wahrscheinlich driften wir hier bereits wieder ziemlich vom Thema ab
Ach was. Als Tröt-Eröffner bin ich das nicht so pingelig. Alles, was irgendwie mit Schutz vor widrigem Wetter zu tun hat, kann hier gerne Platz finden.
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Ach was. Als Tröt-Eröffner bin ich das nicht so pingelig. Alles, was irgendwie mit Schutz vor widrigem Wetter zu tun hat, kann hier gerne Platz finden.
Du warst ja auch nicht gemeint

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Er hat "Zelt" gesagt. Steinigt ihn

Obwohl ich Zelte nicht mehr mag und es auch überhaupt nicht zu meinem Trekking-Stil passt, finde ich das Thema mit den Hot-Tents interessant.
Aber auch bei häßlichem kaltem Wind.
location, location, location

Bei starkem Wind hänge ich auf der Lee-Seite unterhalb der Bergkuppe mit dem Tarp zum Berg hin bis zum Boden gespannt. Hat auch bei 70km/h Wind zuletzt auf der Kalmit gut funktioniert. Das ist ja das coole an der Hängematte, das man nicht auf den flachen Platz auf der Bergkuppe angewiesen ist, sondern quer zum Hang windgeschützt hängen kann.
Für mich ist es ein großer Teil des Spaßes mit wenig Ausrüstung, die ich ja auch 150km schleppen muss, das Maximum an Komfort raus zu holen. Klappsäge, Zelt, Ofen usw. ist einfach nicht mein Ding.
Trotzdem interessant und IMHO voll On-Topic.
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Cross Hammock was ich noch nicht gesehen habe bei deinem Hot Tent: woraus besteht das Abzugsrohr und wie wird es zusammenmontiert? (Unter dem Link, wo du deine Ausrüstung auf einem Foto abgebildet hast, kann ich nichts sehen, was danach aussähe....)
Das Rohr besteht aus einem 2,10 x 0,3 m großen Stück Titanfolie, das sich über die kurze Kante aufgewickelt leicht transportieren lässt. Für den Betrieb am Ofen wird es über die lange Kante gewickelt und bildet dann ein langes Rohr. Das Prinzip ist einfach und genial, besonders weil sich die Folie nach der ersten Benutzung an das Rohr „erinnert“ und nach dem Auspacken von selbst in diese Form springt, sodass man leichtes Spiel beim Aufbau hat.
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Da wäre ich auch gerne dabei. Bist du das bei 5:38?
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- Offizieller Beitrag
Wintercamping Symposium
best hang-out-name ever, ftw!

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Da wäre ich auch gerne dabei. Bist du das bei 5:38?
Das ist mein Nachbar. Der hat vom 20. Jahrhundert noch nicht viel mitbekommen

Letztes Jahr hatte ich mein Tentipi dabei und es hat das Wochenende bei ein Grad plus viel geregnet - das Hamburger Schmuddelwetter, das oben angesprochen wird. Das Tipi war somit immer gut gefuellt. Im Hintergrund sieht man das Waldstueck, das fuer die Haengemattisten vorgesehen war und auf dem anderen Foto der workshop in dem man seine Schneeschuhe fertigen konnte. Dieses Event ist in der Tat eine Super Sache fuer jegliche Wintercamper bzw Enthusiasten - egal wo oder wie man die Nacht verbringt.
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Albert Doerp von Absolut Canoe veranstaltet uebrigens jedes Jar eine Wintertipilager in der Luenburger Heide (campingplatz Oertzewinkel oder so) und ich bin mir sicher, dass Haengematten da auch Willkommen waeren. Ein Tipi haette Seitenschlaefer ja wohl auch im Angebot.
https://blog.outdoor-spirit.de/scheiss-auf-ul…ter-tipi-lager/
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Und mein Geheimtrick für kalte Nächte ist ein Benzin-Handwärmer
Hallo Offstep und Womble welchen Bezinhandwärmer könnt Ihr empfehlen?
ich mag das, aber ich gebe zu, dass ich gerne Sachen mach bei denen ich mir vorstellen kann dass das grad nur ganz wenige Verrückte machen, und mir vor lauter Freude manches vielleicht weniger arg vorkommt als es vielleicht ist;-)
kommt mir bekannt vor -
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