Auch so kann man sein Tarp zum Boden abspannen

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    • Offizieller Beitrag

    Ich habe gerade folgendes Video entdeckt und möchte es Euch nicht vorenthalten. Vielleicht findet die/der eine oder andere nützliche Anregungen.

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  • Gute Idee. Vielleicht kann ich die sogar für mein Tarp nutzen.

    Die Befestigung am Tarp entspricht der Nutzung der Evo-Loops als Soft-Schäkel.

    Gestern habe ich so die Schlaufe meiner Tarpleine am Evo-Loop am Baumgurt eingehängt, ohne von diesem Video zu wissen.

    Lustig, wie einem die gleiche Idee auf unterschiedliche Art immer wieder begegnet. :)

  • Auf meiner Suche nach Lösungen für Probleme die ich nicht hatte - hier Tarp abspannen - bin ich auch auf diese Befestigungsart gestossen (nicht dieses Video). Einige Mitglieder im Hammockforums.net haben jedoch davon abgeraten, die Heringe fest mit der Schur zu verbinden - weil je nach Spannung daraus Geschosse werden könnten, die das Tarp dann beschädigen "könnten".

    Ich sehe das eigentlich nicht als grösseres Problem, zumindest ist es nicht sicher, dass sich der Hering im Fall der Fälle vom Abspannseil löst - könnte somit trotzdem Richtung Tarp geschleudert werden.

    Ich hatte daher in meinem ersten Anlauf die Seile am Hering befestigt : mit dem Resultat, dass die Seile beim Abrollen wie Spiralnudeln aussahen, und die Heringe so zu dicken Würsten wurden, und nicht mehr in den Sack passten. Da ich mich vorab für den Versuch mit den Tarpwürms entschieden hatte, finde ich die Lösung, jedes Seil erst einmal mit Ankerstich befestigen zu müssen eher unpraktisch.

    Ohne Würmer würde ich mein altes System beibehalten, d.h. die Abspannseile fest am Tarp (mit Gummiband als Spannungsausgleich) und jeweils ein Prussik als spannbare Schlaufe zum Nagel.

    Ich habe an meinen Heringen reflektierende Schlaufen zum Herausziehen - die gehen nicht verloren.

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    :!:"Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur verschiedene Sorten gutes Wetter" - (John Ruskin) :!:

    • Offizieller Beitrag

    Es gibt eine Vielzahl von Lösungen, alle mit Vor- und Nachteilen behaftet. So kann sich jede(r) das raussuchen, was am besten zu ihr/ihm passt. Ich habe an meinen 5 Tarps und drei Zelten insgesamt 4 verschiedene Abspannsysteme und sie funktionieren alle gut.

    • Offizieller Beitrag

    Einige Mitglieder im Hammockforums.net haben jedoch davon abgeraten, die Heringe fest mit der Schur zu verbinden - weil je nach Spannung daraus Geschosse werden könnten, die das Tarp dann beschädigen "könnten".

    Ich sehe das eigentlich nicht als grösseres Problem, zumindest ist es nicht sicher, dass sich der Hering im Fall der Fälle vom Abspannseil löst - könnte somit trotzdem Richtung Tarp geschleudert werden.

    Das ist - soweit ich weiss - nur dann ein Problem, wenn du "selbstspannende" Tarpleinen verwendest, bei denen das elastische Element am Hering-Ende sitzt. Da fliegt dir der Hering schnell mal um die Ohren, was nicht nur zu Tarpschäden führen kann. Und es ist unerheblich, ob der Hering fest mit der Abspannleine verbunden ist oder nicht. Lediglich die Flugweite ändert sich.

    Wenn du Hookworms verwendest, solltest du keine Probleme mit unbeabsichtigten Geschossen haben, da die Leine zwischen Shock Cord und Hering meist lang genug ist.

  • nachdem ich mehrmals stundenlang im Laub nach meinem Hering gesucht habe, habe ich mich für die Variante Tarpleine-fest-am-Hering und hookworms entschieden. Ich bin damit bisher ziemlich gut gefahren. Die Tarpleine in Signalfarbe findet man immer wieder. Dort hängt dann der Hering dran. Das Beschuss-Problem hatte ich bisher noch nie.

    Der einzige Nachteil ist, dass es ewig dauert, bis man die Leine um den Hering gewickelt hat um alles einzupacken.

  • Die Befestigung des Herings an der Leine und das Aufwickeln derselben um den Hering habe ich letztes Wochenende auch erstmals ausprobiert. Das war mir jedoch zu mühsam. Ich bin dann sofort dazu übergegangen, die Leine in einer Acht um Daumen und kleinen Finger aufzuwickeln und dann die aufgewickelte Leine mit dem letzten Stück an den Hering zu binden. Das geht deutlich schneller und findet bei mir gut im Beutel für die Heringe Platz. Binde ich die Leine zum Abspannen des Tarps mit einem Ewenkenknoten an einen Zweig, so baumelt der Hering einfach am Baum; tut ja niemandem weh.

    Die Leine fädle ich aktuell in einen Kordelspanner ein, der mit einer Gummischlaufe fix am Tarp angebracht ist. Ich denke zwar nicht, dass das der Weisheit letzter Schluss ist, aber eigentlich funktioniert das recht gut und schnell.

  • Ich habe noch rasch ein Handy-Video gemacht, wie ich das mit dem Aufwickeln der Schnur am Hering genau meine. Heute ist mir dazu nämlich noch eine Vereinfachung eingefallen:

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    Je nach Bedarf kann man zwei, drei oder alle vier Finger nutzen, um die Breite der Wicklung und damit das Tempo des Vorgangs an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

  • Ich habe in der Nacht von Sonntag auf Montag vor einer Woche (22.9.) in St Quirin im Departement Moselle (ziemlich mittig zwischen Strassburg und Nancy) übernachtet und dabei mein neues Winterdream Tarp in voller Ausstattung mit End-Pole Alustangen aufgehängt.

    img-2010.jpg

    In der Nacht kam das nasskalte Atlantik-Tief und zog über mich hinweg, es hat ziemlich kräfig geweht und auch immer wieder stark geregnet und das Tarp hat auf der Ridgeline Rock n'Roll getanzt. Mit den Elastikschnüren als Spann-/Ausgleichshilfe, wie im Video zu Anfang gezeigt, sowie die Hookworms von Dutch hat das Tarp an allen Ecken gehalten. Die Abspannschnur hat sich weder am Hering, noch bei den Hookworms gelockert.


    Die verwendeten Heringe sind denen im Video gezeigten ähnlich, haben einen etwas weniger markanten Kopf.

    Die Swiss Piranha werden ja senkrecht eingehämmert, wärend ich meine immer im ca 45° Winkel versenke und so die Leine nicht über den Kopf gehen kann.

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