Hallo @ alle,
hier im speziellen geht es um die EXPED-Aufhängung und auch ein allgemeiner Hinweis...
Ich wollte gerade einer guten Freundin eine Hängematte plus die EXPED-Aufhängung zum Ausprobieren schicken. Und da habe ich noch alles genau angeschaut und kontrolliert, weil sie schon mal wegen Seilversagen abgestürzt ist und ich das auf alle Fälle nicht will, dass sie es ein zweites mal erlebt.
Und siehe da, einer der Achtknoten an der Aufhängung zum Gurtband war schon fast offen, also hat sich so weit durch gezogen, dass das Ende schon fast im Knoten drin und kaum mehr zu sehen war.
Ich mag gar nicht dran denken, wie schnell "man" auf dem Steißbein und Kopf landet, wenn so ein Knoten doch mal aufgehen sollte. Und ich hatte gelernt, dass dies beim Achtknoten eben NICHT vor kommt. Ich lerne nie aus...
Habe an beiden Aufhängungen den Knoten geöffnet und neue Achtknoten gesteckt. Auch habe ich den Knoten einen Schlitz weiter im Seil durch gezogen. In der Hoffnung, dass unter Last sich ein Versagen dann ankündigt, weil das Seil dann noch durch einen weiteren geklemmten Seilschlitz durch muß.... oder ist das falsch gedacht?
Leider habe ich vor lauter Schreck von dem ersten, fast offenen Knoten kein Bild gemacht, allerdings vom zweiten und wie es jetzt aus sieht.
IDEE!!!
Kontrolliert Eure Knoten regelmäßig. Bei mir war jetzt offensichtlich zu viel Zeit seit der letzten Kontrolle vergangen. Auch die Vernähungen und Zustand der Gewebebänder und Seile. Quetschungen oder dünn gezogen usw....
Viele Grüße
Boris
Der zweite Knoten, beim Ersten war das Seilende fast nicht mehr zu sehen.
Neu gesteckter Achtknoten.
Knoten vom ersten in den zweiten Seilschlitz umgesteckt.