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  • Wir haben auch gerne Yeti verwendet, sind aber vor ein paar Jahren auf Cumulus umgestiegen. Die sind günstiger, wahlweise außen mit Membran und imprägnierten Daunen zu haben. Generell sind bei Cumulus Extras wie Überfüllen etc. kein Problem. Das soll jetzt aber keine Werbung sein.

    Zudem verwenden wir nur noch Quilts, auch wenn wir mal als Bodenschläfer unterwegs sind. Die Bodenseite wird bei Schlafsäcken ohnehin platt und ist dadurch nahezu nutzlos - auch im Winter. Schade um die Daunen die an den Seiten und der Oberseite isolieren würden.

    Es wird bei Quilts häufig das Thema der Luftspalte angebracht, das ist unserer Erfahrung nach aber ein reiner Nutzungsfehler.

    • Offizieller Beitrag

    Zudem verwenden wir nur noch Quilts, auch wenn wir mal als Bodenschläfer unterwegs sind. Die Bodenseite wird bei Schlafsäcken ohnehin platt und ist dadurch nahezu nutzlos - auch im Winter. Schade um die Daunen die an den Seiten und der Oberseite isolieren würden.

    Es wird bei Quilts häufig das Thema der Luftspalte angebracht, das ist unserer Erfahrung nach aber ein reiner Nutzungsfehler.

    Als extrem kalter Schläfer kann ich dir sagen, dass die Daune auf der man liegt nicht komplett nutzlos ist. Natürlich hat sie nicht die gleiche Isolierwirkung wie die Daune, die sich ungehindert aufplustern kann. Aber die Wärme wird (für mich deutlich spürbar) besser zurück gehalten. Bis um die 5°C ziehe ich Top Quilts vor, aber darunter verwende ich aus eben diesem Grund nur noch Schlafsäcke.

    Im Übrigen hilft die Daune auf der man in der Hängematte liegt kleine Luftblasen zu eliminieren, die eigentlich bei allen differenziell geschnittenen Underquilts entstehen. Ich habe schon überlegt, ob ich aus diesem Grund eine Schicht Climashield in den Underquilt nähe... Aber der Schlafsack füllt die Löcher ganz gut auf.

  • Ich bin zwar nicht sonderlich verfroren, aber ich finde schon auch, dass die angesprochenen Nutzungsfehler beim Quilt eigentlich unvermeidlich sind, wenn man sich nachts dreht und dabei unbeabsichtigt aufdeckt. Da hält ein ganz normaler Schlafsack die Wärme besser am Körper. Vorletzte Nacht hätte ich im Schlafsack wohl nicht gefroren, während ich die Zugluft im Quilt verwünscht habe.

  • Im Übrigen hilft die Daune auf der man in der Hängematte liegt kleine Luftblasen zu eliminieren, die eigentlich bei allen differenziell geschnittenen Underquilts entstehen. Ich habe schon überlegt, ob ich aus diesem Grund eine Schicht Climashield in den Underquilt nähe... Aber der Schlafsack füllt die Löcher ganz gut auf.

    Vermutlich verstehe ich nicht so richtig was Du geschrieben hast, denn so wie ich es verstanden habe widerspricht das Deiner Aussage im Beitrag Double Layer Varianten, bzw. bestätigt meine Beobachtungen, die ich dort beschrieben habe. Meinst Du mit Blasen und Löchern die Längsfalten, die durch die Raffung entstehen?

    Mit den Cumulus 250er Quilts haben wir bisher noch nie gefroren, diese haben wir bisher bis 5°C eingesetzt. Auf dem Boden haben wir die Isomatte hineingeschoben (in die Querschlaufen), in der Hängematte liegen wir noch nicht einmal in den Schlaufen. Allerdings spannen wir die Hängematte auch nicht seitlich ab wenn es kalt ist und schließen den Clip am Kragen.

    Ich drehe mich aus irgendeinem Grund in der HM beim Schlafen nicht, vermutlich weil ich so gut darin liege :). Daher habe ich das Problem mit dem Verrutschen auch nich.t

    • Offizieller Beitrag

    Vermutlich verstehe ich nicht so richtig was Du geschrieben hast, denn so wie ich es verstanden habe widerspricht das Deiner Aussage im Beitrag Double Layer Varianten, bzw. bestätigt meine Beobachtungen, die ich dort beschrieben habe. Meinst Du mit Blasen und Löchern die Längsfalten, die durch die Raffung entstehen?

    Ich verstehe nicht, wie die umgedrehten Double Layer Hängematten Luftblasen bzw. Hohlräume vermeiden können sollten. Das Problem besteht im Übrigen ganz genauso wenn man auf dem Boden auf einer Isomatte liegt. Der Körper ist ja nicht flach, sondern hat Kurven. Wenn du auf einem Schlafsack liegst, füllt die Daune die Hohlräume auf. Wenn du auf einer Isomatte oder auf dem Stoff einer Hängematte liegst, bleiben die Hohlräume ungefüllt und die Luft kann zirkulieren. In kalten Nächten habe ich auch im Bett die Bettdecke komplett um mich herum gewickelt. Mit den meist schmal geschnittenen Quilts geht das nicht so gut.

    Mit den Cumulus 250er Quilts haben wir bisher noch nie gefroren, diese haben wir bisher bis 5°C eingesetzt.

    Ich schrieb ja, dass ich extrem kalt schlafe. Was für normale Nutzer ein Winter Underquilt ist, ist für mich ein 3-Jahreszeiten-Underquilt. Probiert eure Top Quilts bei -10°C aus, dann könnt ihr evtl. nachvollziehen wovon ich rede.

    Allerdings spannen wir die Hängematte auch nicht seitlich ab wenn es kalt ist und schließen den Clip am Kragen.

    Die Hängemattenabspannung sollte keinen Effekt auf die Isolierung haben.

  • Ich verstehe nicht, wie die umgedrehten Double Layer Hängematten Luftblasen bzw. Hohlräume vermeiden können sollten. Das Problem besteht im Übrigen ganz genauso wenn man auf dem Boden auf einer Isomatte liegt. Der Körper ist ja nicht flach, sondern hat Kurven. Wenn du auf einem Schlafsack liegst, füllt die Daune die Hohlräume auf.

    Nicht vermeiden, sondern die Decke zwischen den Lagen nicht so stark komprimieren, so dass sie quasi die gleiche Funktion von unten wie die Daunen von oben erfüllt. Das merkt man auch sofort wenn man keinen UQ drunter hat.

    Das Problem besteht im Übrigen ganz genauso wenn man auf dem Boden auf einer Isomatte liegt. Der Körper ist ja nicht flach, sondern hat Kurven. Wenn du auf einem Schlafsack liegst, füllt die Daune die Hohlräume auf. Wenn du auf einer Isomatte oder auf dem Stoff einer Hängematte liegst, bleiben die Hohlräume ungefüllt und die Luft kann zirkulieren. In kalten Nächten habe ich auch im Bett die Bettdecke komplett um mich herum gewickelt. Mit den meist schmal geschnittenen Quilts geht das nicht so gut.

    Alles klar, jetzt verstehe ich was du meinst, quasi so etwas wie den Hohlraum unter der Lendenwirbelsäule? Das Problem habe ich so gut wie nicht in der HM, auf der Isomatte nur wenn sie wirklich prall ist, was ich nicht leiden kann und daher nicht mache. Meine Frau bevorzugt die Unterlage tatsächlich bretthart, auch im Bett hat sie ein Brett anstelle eines Lattenrosts. Vermutlich füllen Ihre Klamotten die Lücken.

    Probiert eure Top Quilts bei -10°C aus, dann könnt ihr evtl. nachvollziehen wovon ich rede.

    Die Hängemattenabspannung sollte keinen Effekt auf die Isolierung haben.

    Dann nehmen wir schon etwas für den Temperaturbereich ausgelegtes, konkret die 480er TQ und den 600er UQ, bzw. auf dem Boden eine Downmat 9. Aber ja doch, da fällt mir ein zumindest auf der Matte unvermeidlicher Schwachpunkt ein: Der Übergang von der Footboxen zum offen Teil. Da wird es manchmal in der Tat etwas kalt auf der Isomatte.

    Obwohl wir fast immer offene Fenster haben ist es bei uns aber auch im Winter immer über 0°C im Schlafzimmer ;). Wo schläfst Du denn bei -10°C? Hast Du einen Eiskeller =O?

    • Offizieller Beitrag

    Nicht vermeiden, sondern die Decke zwischen den Lagen nicht so stark komprimieren, so dass sie quasi die gleiche Funktion von unten wie die Daunen von oben erfüllt. Das merkt man auch sofort wenn man keinen UQ drunter hat.

    Das kann ich nicht nachvollziehen. Selbst wenn die Decke nicht verrutschen bzw. sich zusammenfalten sollte, und nicht ungünstig komprimiert werden sollte, liegst du ja immer noch auf dem Stoff der sich nicht besser an deine Körperkonturen anpasst als eine Matratze. Dort kommt eine Decke zwischen den Lagen nicht hin. Das ist der gleiche Effekt wie bei einem differentiell geschnittenen Underquilt.

    Alles klar, jetzt verstehe ich was du meinst, quasi so etwas wie den Hohlraum unter der Lendenwirbelsäule? Das Problem habe ich so gut wie nicht in der HM, auf der Isomatte nur wenn sie wirklich prall ist, was ich nicht leiden kann und daher nicht mache.

    Die Hohlräume hast du schon - nur reagierst du nicht so hypersensibel darauf wie ich. Den Effekt spürst du vermutlich erst bei wesentlich tieferen Temperaturen.

    Obwohl wir fast immer offene Fenster haben ist es bei uns aber auch im Winter immer über 0°C im Schlafzimmer ;) . Wo schläfst Du denn bei -10°C? Hast Du einen Eiskeller =O ?

    Ich habe meines Wissens noch nie bei -10°C geschlafen. Worauf ich hinaus wollte ist, dass ich bei 5°C anfange, Luftblasen extrem wahrzunehmen. Da du offensichtlich weniger empfindlich bist, bemerkst du den von mir beschriebenen Effekt vermutlich erst bei wesentlich tieferen Temperaturen. Nachdem ich häufig 10°C bis 15°C von der versprochenen Wärmewirkung abziehen muss, habe ich einfach mal auf -10°C getippt.

  • Es wird bei Quilts häufig das Thema der Luftspalte angebracht, das ist unserer Erfahrung nach aber ein reiner Nutzungsfehler.

    Mich würde mal der Nutzungsfehler interessieren.

    Ich drehe mich recht häufig, wenn ich am Boden auf der Isomatte schlafe. Da gelangt bei mir immer wieder mal Luft unter den Quilt. Das einzige, was mir da ein Stück weit geholfen hat, war, den Quilt mithilfe von Gummizügen an der Isomatte zu fixieren. Das ist aber jeweils etwas unständlich, bis da alles richtig in Position ist. Und zu 100% verhindert das bei mir auch nicht, dass beim Drehen immer wieder mal eine Luftspalte entsteht.

    Wie verhinderst du das?

  • Mich würde mal der Nutzungsfehler interessieren.

    Wie verhinderst du das?

    Da hast Du recht, ich würde auch unbedingt die Nutzung in der Hängematte und auf dem Boden unterscheiden.

    Kurz gesagt:

    In der Hängematte habe ich bisher mit dem Topquilt noch nie Probleme gehabt oder gefroren. Manchmal binde ich das Fußende mit einem Gummiseil in der Raffung fest, damit der Topquilt nicht zur Mitte rutscht wenn ich kurz raus muss. Außerdem drückt er mir dann nicht gegen die Zehenspitzen.

    Da ich aber diesen Beitrag nicht thematisch entführen möchte, beginne ich für das Thema mal einen neuen: Tipps für die Verwendung von Topquilts

  • Im November-Heft der Stiftung Warentest wurden Daunenbettdecken getestet und direkt danach kam ein Artikel über die Herkunft und Gewinnung der Daunen. Da ich die Hefte abonniert habe, habe ich mal den Artikel für Interessierte abfotografiert:

    Quintessens:

    - es ist vieles undurchsichtig

    - man weiß fast nie woher die Daunen kommen und wie sie gewonnen wurden.

    Es gibt sicher Einsatzbereiche, wo Daunen viele Vorteile verglichen mit Kunstfaser haben, aber wenn es nicht wirklich nötig ist, ist es meiner Meinung nach besser, darauf zu verzichten.

    (Vorallem bei Billigprodukten, die direkt in China bestellt werden, wie es einige hier machen, kann man doch sehr sicher sein, dass die Daunen aus Lebendrupf kommen. Das ist etwas, was ich durch den Kauf derartiger Produkte nicht unterstützen würde)

  • Waldläufer70 du hast Recht. Den Faden hatte ich nicht gefunden.... (ich weiß aber auch nicht, wie man einen Beitrag verschieben kann.)

    Andererseites: als ich "Daune" in der Schlagwortliste angeklickt habe, habe ich zuerst diesen Faden zuerst gefunden und ihn für halbwegs passend erachtet. Der von dir o.g. Faden taucht bei mir in der Liste unter "Daunen" gar nicht auf, weshalb ich ihn gar nicht gesehen hatte.

    2 Mal editiert, zuletzt von barfuß (2. Dezember 2020 um 21:31)

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