[USER="4201"]Morti75[/USER] hat zum Sieben-Burgen-Weg in der Pfalz eingeladen. Dieser Einladung folgten [USER="211"]Dios Mios[/USER] , [USER="67"]xuanxang[/USER] und ich. Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir in Schönau (Pfalz) zunächst zu dritt mit zwei Wanderwagen (und einem Rucksack).
Die ersten 3,5 km zum beeindruckenden Schlüsselfels waren ein strapaziöser Anstieg für Mensch und Material. Wir merkten schnell, dass es auf dieser Tour nicht die Kilometer zählen, sondern die Höhenmeter. Nach dem ersten Anstieg rasteten wir am Schlüsselfels, einer beeindruckenden, aber mitnichten der beeindruckendsten Felsformation.
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Nach kurzer Stärkung ging es auf dem Kamm weiter zur Ruine Weglnburg, von wo aus es einen grandiosen Ausblick über den Orth Nothweiler gab:
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Hier stieß im Laufe des Abends auch [USER="67"]xuanxang[/USER] zu uns. So waren wir vier Hängemattenschläfer. Es wurde aufgebaut und gegessen. Die Nacht war sternenklar, und die Dunkelheit gab einen Blick auf die Sterne und die Milchstrasse frei, wie man es nur selten sieht - und wegen der zunehmenden Lichtverschmutzung insbesondere in Städten nie sieht.
Allerdings war die Nachtruhe noch vor Sonnenaufgang zu Ende: Junge Leute auf der Suche nach der Burg hatten sich auf unseren Schlafplatz verirrt. Noch im Morgengrauen wurde ich von Drohnensurren geweckt. Ziemlich genervt hüpfte ich aus der Hängematte und machte mich aus dem Wald zur Ruine auf, um nachzusehen, was hier überhaupt los war.
Oben auf der Burg angekommen verstand ich, was Fotografen (mitsamt Model) anzog: ein grandioser Blick über ein noch grandioseres Nebelmeer.
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Ein paar Minuten später begann der Nebel in der aufgehenden Sonne zu leuchten:
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Mit steigendem Sonnenstand zogen sich die Fotografen langsam von der Burg zurück, und als wir am Rastplatz vor der Ruine frühstückten, kamen die ersten Tageswanderer. Nach dem Frühstück wurden die Wägelchen und die Rucksäcke gepackt, und weiter ging es zur nahen Hohenbourg.
Auf der Hohenbourg wurde mir schnell klar, dass es dieses Super-Sonder-Panorama mit Morgennebel nur auf der Weglnburg gibt. Nach der Inspektion der Burgruine ging es weiter zum Löwenstein, und von dort aus Richtung Fleckenstein.
Im Café der Burg Fleckenstein sind wir eingekehrt und haben unsere Wasservorräte aufgefüllt, bevor wir zur Froensburg weiter zogen.
Bei so vielen Burgruinen schwirrte mir langsam der Kopf. Eine Ruine war beeindruckender als die nächste. [USER="4201"]Morti75[/USER] hatte im Vorfeld sehr gut recherchiert und konnte uns so auf die Besonderheiten der einzelnen Burgen hinweisen.
Von der Froesnburg ging es über Stock und Stein weiter zum Zigeunerfels. Auch dies war ein Weg, von dem ich gesagt hätte, dass er mit Wanderwagen nicht machbar war. Doch mit gelegentlicher Hilfe von [USER="211"]Dios Mios[/USER] ließ sich jeder Fels problemlos überwinden.
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Gleich geht's weiter...