Cumulus Taiga 250 Topquilt

  • Joerg

    Nichts würde ich lieber machen. Leider ist der Arbeitgeber ja auch so ein knauser mit der Lohnfortzahlung in den zwei Wochen. Da wäre am Ende der Gesamtpreis utopisch hoch:(

    Die Fussbox ist insofern OK, da sie lang genug ist

    Genau das befürchte ich. Habe in der wärmeren Jahreszeit wirklich immer sehr warme Füße. Des wegen am besten so klein wie möglich, gerade so das die Füße drin halt finden. Beim normalen schlafsack habe ich den zipper am liebsten voll auf.


    Mittagsfrost

    Das wäre sehr nett von dir. Da kommt man der Sache evtl schon mal etwas näher.

  • Habe ich auch schon überlegt. Aber weiss nicht so recht wegen der Anordnung der Kammern. Es hat ja seinen Grund wieso in der HM die laufrichtung mit dem Körper geht.

    Den elite von gramxpert finde ich auch super, aber da steht das Packvolumen wieder auf der kontra- Seite||

  • Genau das befürchte ich. Habe in der wärmeren Jahreszeit wirklich immer sehr warme Füße. Des wegen am besten so klein wie möglich, gerade so das die Füße drin halt finden.

    Wenn dir schnell zu warm wird, solltest du eher mehr Platz für die Füsse haben. Je genauer die Passform, desto wärmer wird ein Schlafsack /Quilt bei gleicher Isolierung.

  • Habe ich auch schon überlegt. Aber weiss nicht so recht wegen der Anordnung der Kammern. Es hat ja seinen Grund wieso in der HM die laufrichtung mit dem Körper geht.

    Moin,

    ich denke nicht dass die Anordnung der Kammern eine große Bedeutung auf die Wärmeleistung des UQ‘s haben.

    Wichtiger ist das der UQ, dort wo nötig, genug Loft hat. Ob das in Kammern in Längsrichtung oder Kassetten Form oder Querkammern geschieht ist m.M.n. nicht so wichtig.

    Es sei denn man möchte die Daunen von einem Ende zum anderen teilweise verschieben.

    Je kleiner die einzelnen Kammern desto besser bleibt die Daune an ihrem Platz. Je aufwendiger ist es aber zu nähen. Das kann man gut bei der Fußbox eines wintertauglichen Daunenschlafsacks sehen. Meiner hat nur in der Fußbox schon 8 einzelne Kammern. Dafür bleiben die Daunen da wo sie sollen.

    Nur durchgenäht sollten die Kammern für kalte Nächte nicht sein.

    Die Daunen brauchen aber auf jeden Fall genug Platz zum kompletten aufbauschen und ausfüllen der Kammern. Da kommt dann die Daunenmischung und die Qualität der Daunen mit ins Spiel.

    Schlafsäcke werden auch in verschiedenen Kammeranordnungen hergestellt. Hauptziel ist es die Daune entweder unbedingt an ihrem Platz zu halten oder die Möglichkeit zugeben die Daunen individuell zu verteilen.

    Gruß von der Ostsee

  • Moin,

    ich denke nicht dass die Anordnung der Kammern eine große Bedeutung auf die Wärmeleistung des UQ‘s haben.

    UQ? Tippfehler?

    Ich meine die Anordnug beim TQ!

    Bin eigentlich auch der Auffassung das die Kammern in der HM nicht so entscheidend sind wie auf dem Boden, da einfach die "Wände" der Matte von sich aus schon Schutz bieten und den Raum der Kammern nach re und li begrenzen. Aber die großen Hersteller scheinen ja durch die Bank Wert drauf zu legen.

    Persönlich würde mir der normale Cumulus Quilt auch besser gefallen, einfach da der Anwendungsbereich mit Nutzung als Decke bzw zippbarer Footbox größer ist.

  • Das Argument für Längskammern ist, dass die Daune nicht so stark verrutscht. Bei Querkammern sammeln sich die Daunen gerne an den Seiten und oben wird es kalt.

    Das ist alles klar soweit....


    Moin,

    ich denke nicht dass die Anordnung der Kammern eine große Bedeutung auf die Wärmeleistung des UQ‘s haben

    ...die Frage ist, wie wahr ist diese Aussage im Bezug auf die Hängemattennutzung ?

  • Wichtig ist wie gesagt der Loft des TQ oder UQ! Also wieviel eingeschlossene Luft habe ich um mich herum die mein Körper erwärmen kann.

    Ein TQ/UQ mit 5cm Loft über/unter mir wärmt also besser als einer mit nur 3cm Loft.

    Dabei ist es dann zweitrangig in welche Art von Kammern ich die Füllung packe.

    Die verschiedenen Kammerformen dienen hauptsächlich dazu die Daunen entweder an ihrem Platz zuhalten (z.B. Kassetten/V-Kammern) oder sie gewollt verschieben zu können (z.B. Längs/Querkammern).

    Der Grad der Aufwendigkeit des nähen und Herstellungskosten spielen bestimmt für manchen Hersteller auch eine Rolle bei der Kammerwahl!?

    Ich würde auf jeden Fall auch auf einen winddichten Oberstoff des TQ/UQ achten.

    Gruß von der Ostsee

  • Ich würde auf jeden Fall auch auf einen winddichten Oberstoff des TQ/UQ achten.

    Ich denke mal das ist heute bei den meisten Stoffen (Pertex, etc.) von Haus aus gegeben.


    Habe Cumulus mal angeschrieben bzgl der Kammerngeschichte....



    Also kurz um, die würden das Problem durch einen leichten Overfill beheben. Allerdings bestehen ja auch fast alle normalen Daunenschlafsäcke aus Querkammern, und da spricht auch niemand drüber das die Füllung verrutscht:/

  • Moin,

    so von alleine verrutschen die Daunen auch selten wenn die einzelnen Kammern gut gefüllt sind.

    Das sie verrutschen passiert meist beim Ein/Auspacken oder wenn sie sehr feucht sind und anfangen zu klumpen.

    In den Längs-und Querkammern kann man die Daunen besser verteilen wie man es gerade braucht. Das geht z.B. in der Kassettenform nicht mehr.

    Wer kennt denn noch den Blue Kazoo Daunenschlafsack von TNF? Der hatte sogar Querkanäle die ohne Unterbrechung ringsum verlaufen. So kann man sich die Daunen je nach Bedarf von unten nach oben oder andersherum schütteln.

    Aber dann muss man ständig kontrollieren ob die Daunen da sind wo sie sein sollen! Es können schneller Kältebrücken entstehen.

    Ich habe damals den Blue Kazoo genau aus diesem Grund schnell wieder verkauft 🤓

    Bei einem Overfill der Kammern wird die Gefahr des verrutschen der Daunen deutlich reduziert.

    Mein Incubator Econ -18C hat 2oz Overfill. Der ist dann nach dem aufbauschen so prall gefüllt da verrutscht von alleine nichts mehr 👍

    Gruß vom Strand 🏝

  • Also kurz um, die würden das Problem durch einen leichten Overfill beheben.

    Ist halt die Frage, wie erfolgreich das langfristig ist. Ich verwende seit 10 Jahren einen 25°F Western Mountaineering Schlafsack mit Querkammern, der zusätzlich zum normalen Overfill (den fast jeder Hersteller verwendet, um das Problem mit der verrutschenden Daune in den Griff zu bekommen) extra Overfill hatte. WM verkauft die Querkammern als Vorteil, weil man die Daune bewusst verschütteln kann - z.B. auf die Oberseite, wenn es kalt ist, und auf die Unterseite, wenn es warm ist.


    Im 1. Jahr war der Schlafsack auch gut gefüllt und kuschelig warm. Über die Jahre ist die Daune allerdings zusammengefallen bzw. zum Teil auch einfach ausgewaschen worden (ich wasche den Schlafsack 1-2 mal pro Jahr), und es ist schwierig geworden, die Füllung gleichmäßig verteilt zu halten. Für mich kein allzu großes Problem, weil ich den Schlafsack nur noch zu Hause verwende, zusammen mit einem Synthetik-Schlafsack. Draußen, bei feuchter Kälte wäre das eine andere Geschichte.


    Ein Forenmitglied hat vor Jahren einen Hammock Gear Burrow Top Quilt mit 4 oz Overfill gekauft, als der Burrow noch Querkammern hatte, und ist regelmäßig Morgens mit platten Kammern im Brustbereich aufgewacht. Er hat dann sogar nochmal zusätzlich 4 oz Daune eingefüllt, was das Problem aber nicht behoben hat. Im Anschluss an diese Erfahrung hat er sich einen Locolibre Ghost Pepper mit Zickzack-Querkammern gekauft. Danach ist nichts mehr verrutscht.


    Wenn ich die Wahl hätte, würde ich immer eine Kammerform wählen, die das Verrutschen verhindert, oder zumindest vermindert.

  • Wenn ich die Wahl hätte, würde ich immer eine Kammerform wählen, die das Verrutschen verhindert, oder zumindest vermindert.

    Moin,

    das sehe ich genau so!

    Auch wenn man die Möglichkeit hat die Daunen hin und her zu schütteln, wie oft würde man das dann tatsächlich machen? Und wie genau bekomme ich das hin, die Daunen so zu verteilen wie ich es brauche?

    Dann lieber ohne die Möglichkeit die Daunen zu verteilen, aber dann brauche ich mir keinen Kopf machen ob die Daune dort bleibt wo sie soll. D.h. die Wahrscheinlichkeit von Kältebrücken ist viel geringer👍

  • Ich kann auch nicht viel mit Schlafsäcken / Daunendecken / Quilts anfangen, bei denen man die Daune dorthin schütteln kann, wo man sie braucht. Aus meiner (bisher eher bescheidenen) Erfahrung führt das letztlich dazu, dass sie nie dort ist, wo man sie haben möchte. Also lieber ein Konstrukt, bei dem die Daune dort bleibt, wo sie hingehört. Mit anderen Worten ausreichend "Overfill" und/oder eine Kammerform und -grösse, die die Daunen gut in Position hält.

  • Moin,


    habe zwar nicht den Taiga aber einen LiteLine Schlafsack und einen UQ.

    Die Temp. Angaben passen m.M.n ziemlich genau. War mit dem Schlafsack schon im September im mittleren Schweden unterwegs und hatt bei Temperaturen um 1° zwar die Kälte bemerkt, konnte aber dennoch problemlos schlafen (Unterlage war eine TaR X_lite)

    Den 300er Selva hatte ich letztens bei ca 4° ohne Probleme in der HM.

    Grüße

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