Gürtel und Hosenträger

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    Im Alltag bin ich Gürtelträger, aber leider verträgt sich der Gürtel nicht sonderlich gut mit meinem Rucksack-Hüftgurt. Nach einem halben Tag Rucksackwandern sind meine Hüftknochen grün und blau. Ich habe schon mit verschiedenen Gürteln experimentiert, aber auch dünne Stoffgürtel oder Elastik-Gürtel haben gezwickt. Eine dünne Schnur hat ebenfalls unangenehm auf die Hüftknochen gedrückt. Was bisher am besten funktioniert hat, war ein Bungee Dealee Bob den ich durch die Gürtelschlaufen links und rechts neben dem Hosenknopf gezogen habe. Leider zieht der die Hose etwas gewöhnungsbedürftig zusammen, und gerade wenn man sich mal mit Rucksack bücken muss, rutscht der Hosenbund schon mal etwas zu tief. Schickes Shirt oder Push-Up sind für mich eher keine akzeptable Lösung :)

    Habt ihr das gleiche Problem? Hat jemand ne Lösung?

  • Da kann ich leider nicht helfen. Ich verwende meist einen 100cm langen Packriemen als Gürtel und habe nie Probleme mit drückenden Hüftflossen, Schmerzen oder gar Verfärbungen der Haut. Meine Rucksäcke sitzen in der Regel so gut, dass ich sie gar nicht spüre. Und sonst schafft ein wenig Umpacken bei mir schnell Abhilfe.

    Die beiden Links sind echt unterhaltsam. :)

  • Latzhose.
    Oder Kleid.
    Oder passende Hose ohne Gürtel tragen.
    Oder Hosenträger.

    Ich selbst habe das Problem gastronomisch gelöst. Viel und gut gegessen und jetzt bin ich so dick, dass meine Hüftknochen gar nicht mehr zu spüren sind.

    • Offizieller Beitrag

    Ich verwende meist einen 100cm langen Packriemen als Gürtel und habe nie Probleme mit drückenden Hüftflossen, Schmerzen oder gar Verfärbungen der Haut.

    Packriemen habe ich auch versucht - hat leider nichts geändert.

    Meine Rucksäcke sitzen in der Regel so gut, dass ich sie gar nicht spüre.

    Mein Rucksack sitzt perfekt. Das ist nicht das Problem. Ich denke dass da eher unterschiedliche Anatomie die Ursache ist.

    Und sonst schafft ein wenig Umpacken bei mir schnell Abhilfe.

    Das Gewicht macht bei mir keinen Unterschied. Selbst mit leerem oder sehr leichten Rucksack gibt es blaue Flecken: sobald ich den Hüftgurt über dem Gürtel schließe und laufe, bewegen sich Gurt und Gürtel gegeneinander und klemmen die Hüftknochen ein.

  • Mir kommt nun nachträglich noch in den Sinn, dass ich eh meistens - wenn es die Temperaturen erlauben - in kurzen Hosen wandere. Und die haben nicht mehr als einen Gummizug mit Shockcord und einem Cordlock vorne in der Mitte. Damit habe ich auch nie ein Problem. Natürlich könnte man auch lange Hosen so ausrüsten, so sich denn eine Gummikordel einziehen lässt.

    Die Hose ist eine Radlerhose von Aldi ohne den Polstereinsatz: sehr leicht, schnelltrocknend und bequem. Wenn es sowas in lang gäbe, wäre das vielleicht eine Lösung?

    • Offizieller Beitrag

    Latzhose.

    Könnte man meinen, aber da bekomme ich dann dummerweise Probleme mit den Schultergurten und meinen Schlüsselbeinen :)

    Oder Kleid.

    Da ich ein Zeckenmagnet bin, sehr helle Haut habe, Sonnencreme nicht so prickelnd finde, und auch lieber gegen Dornen und Zweige geschützt bin, ist ein Kleid oder Rock leider keine Option.

    Oder passende Hose ohne Gürtel tragen.

    Ja, das wäre super. Aber ich hatte noch nie eine Hose, die so gut gesessen hat. Langfristig will ich mir einen Trekkinghosen-Jogginghosen-Hybrid nähen, in der Hoffnung dass der Gummiband-Hosenbund das Problem löst. Aber meine Projektliste ist ewig lang...

    Oder Hosenträger.

    Habe ich auch drüber nachgedacht, befürchte aber die gleichen Probleme wie bei Latzhosen...

    Ich selbst habe das Problem gastronomisch gelöst. Viel und gut gegessen und jetzt bin ich so dick, dass meine Hüftknochen gar nicht mehr zu spüren sind.

    :D Einerseits ist das eine in der Herstellung äußerst angenehme Lösung - aber andererseits jaulen meine Knie schon jetzt. Mehr Polster sind da wohl nicht von Vorteil. Leider...

    • Offizieller Beitrag

    Nur mal so phantasiert: Wie wäre es mit einem Stück Gummiband (5 cm breit, 20 cm lang), links innen am Hosenbund festgenäht und rechts mit Klettband stufenlos verstellbar?

    Klingt ähnlich wie meine Bungee-"Lösung". Ich denke mal drüber nach. Vermutlich müsste ich den Bereich um die Hüftknochen aussparen.

  • Habe ich auch drüber nachgedacht, befürchte aber die gleichen Probleme wie bei Latzhosen...

    Es ist schon eine Weile her, dass ich Hosenträger getragen habe. Aber es gibt etliche mit einem in der Fläche breiten aber in der Höhe nur dünnen Material. Sprich, eine über die Schultergurte eingebrachte Last sollte sehr breit und damit gleichmässig verteilt werden.
    Wäre ich du, würde ich den Hosenträgern definitiv eine Chance geben.

  • Da mein Körperbau von Natur aus Pfeilförmig nach unten zu läuft, habe ich das Problem schon immer, das mir die Hose in Richtung Knöchel rutscht, ein Beckengurt der die Hose beim laufen mit fest hält, ist für mich nicht weg zu denken, denn wenn alle zehn Minuten die Hose gefühlt an den Knien hängt bringt das einem zur Weißglut. Du musst dann den Beckengurt öffnen um überhaupt an den Hosenbund zu kommen und den hoch ziehen zu können.
    Eine Hose die ich immer gerne benutzt habe bei der sich das so einigermaßen in Grenzen hielt hatte hinten am Hosenbund ein breites Gummiband im Bund integriert, also nicht von außen Sichtbar. Die hielt schon fast ohne Gürtel und dachte auch schon daran dieses an anderen Hosen nachträglich zu installieren. Da gibt es bestimmt mehrere Spannstärken, die dann halt ausprobiert werden könnte.
    Ich würde dann das Gummiband etwas großzügig vernähen wollen, also locker mal die Hälfte des gesamten Hosenbundes, was aber notwendigerweise das öffnen der Naht voraus setzt um das Band überhaupt auf Zug rein zu bekommen. Aber mit nähen kennst du dich ja etwas aus, wie man immer wieder mal sieht.
    Latzhose und Hosenträger sind meiner Meinung nach kontraproduktiv, weil dann gleich zwei Träger übereinander liegen und möglicherweise eine Wärme erzeugen die im Winter vielleicht angenehm, aber bei wärmeren Temperaturen eher störend sei könnte.
    Aber so als Frau kannst du doch ein Kleid anziehen, da gibt es ganz tolle [URL="http://www.alpenwahnsinn.de/Outlet-Reduzierte-Damen-Artikel-Dirndl,104,1k.htm?gclid=CM2M662ZydACFQrjGwodbdELZA"]Modelle[/URL]

  • Hallo [USER="46"]TreeGirl[/USER] , Dein Problem kann ich gut nachvollziehen, geht es mir doch genauso. Ich habe mir jetzt damit beholfen, dass ich, solange es die Temperatur zulässt, mit Lauf-Shorts (7") wandere. Da ich größenmäßig häufig zwischen L und XL liege, achte ich darauf, dass die Hose wirklich gut sitzt. So heißen, so weit wie nötig, so eng wie möglich (ein hoher Stretchanteil kann da helfen). Dadurch verhindere ich Falten im Bereich vom Hosenbund.

    Das Gleiche gilt auch für lange Hosen mit Gürtel. Als Gürtel verwende ich einen von Source. Der ist schön flach und auch die Schnalle baut nicht so hoch. Idealerweise sind der Hosenbund und der Hüftgurt nicht auf gleicher Höhe. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Schnitte, dass da schnell mal 4-5 cm Unterschied sein können. Wo nichts überlappt, kann auch nichts drücken.

    Was mich immer stört, sind die Reißverschlüsse an den Hosentaschen meiner Tourenhosen. Warum ist bei geschlossenem Reißverschluss der Zipper immer oben? Wie oft bin ich schon mit offenen Hosentaschen gewandert, weil die Zipper unter den Hüftgurt gedrückt haben.

  • Nur mal so phantasiert: Wie wäre es mit einem Stück Gummiband (5 cm breit, 20 cm lang), links innen am Hosenbund festgenäht und rechts mit Klettband stufenlos verstellbar?

    Mann! Das war meine Idee!!!

  • Hallo,

    da deine Hüftknochen das Problem sind, hilft es dir vielleicht,
    einen 10mm EvazoteGürtel erst anzuziehen und dann den
    eigentlichen Rucksack.
    In den schätzungweise 8-10cm breiten Evazotegürtel sind deine
    Hüftknochen ausgespart.

    Gruss
    Konrad

    • Offizieller Beitrag

    Hm, die Idee mit dem Evazote finde ich nicht schlecht. Ich könnte mir ja auf den Gürtel aufziehbare Polster machen, die über den Hüftknochen aussetzen. Oder Ringe aus Schaumstoff die ich unter den Hosenbund lege. Mal drüber nachdenken.

    Oder meintest du ein fertiges Produkt? Evazote-Gürtel sind mir auf Anhieb kein Begriff, und die Google Bildersuche spuckt auch nichts aus.

  • Hallo,

    nee, ich meine schon selbermachen.

    Aber das auf den Gürtel aufziehen sollte eventuell funzen.
    Man könnte auch Taschen aus Stoff nähen welche man auf den Gürtel aufziehen kann.
    in die Taschen kann man dann die Evazote stecken.
    Schön breit muß es sein, bevor es wieder blaue Flecken gibt.

    Gruss
    Konrad

    • Offizieller Beitrag

    Schön breit muß es sein, bevor es wieder blaue Flecken gibt.

    Das Problem ist, dass sich Hüftgurt und Gürtel gegeneinander bewegen: der Hüftgurt drückt den Gürtel nach unten, und wenn ich einen Schritt mache, drückt die Beinmuskulatur den Gürtel nach oben. Die Hüftknochen sitzen dazwischen und werden eingezwickt. Es würde also reichen, wenn der Gürtel im Bereich der Hüftknochen eine Art Brücke bildet.

    Es gibt auch spezielle Damenrucksäcke, die extra ein Stück Hüftpolster aussparen, um den Druck zu reduzieren. Zum Beipiel der Maremma von Vaude (benannt nach der schönen Landschaft in Italien). Ich denke da eher ans Prinzip als an einen neuen Rucksack. Vielleicht lässt sich etwas davon übernehmen.

    Mein Rucksack ist ein Damenmodell, und er ist auch anatomisch vorgeformt. Deshalb habe ich ja keine Probleme wenn ich ihn ohne Gürtel trage - ausser dass die Hose rutscht. Das Problem ist der Gürtel - nicht der Hüftgurt.

  • Das Problem ist der Gürtel - nicht der Hüftgurt.

    Das ist mir klar. Der Punkt ist, dass möglicherweise der Gürtel keine Probleme verursacht, wenn er Platz hat, um sich zu bewegen. Ich denke letztlich, dass du mit der Version Elastband (aufgenäht oder die genannten Hosen mit dem integrierten Elastband) oder mit einem Gummizug à la Sporthose am besten fahren dürftest, denn dort gibt es nichts Festes, das irgendwie drücken oder die Haut einklemmen könnte.

    • Offizieller Beitrag

    Das ist mir klar. Der Punkt ist, dass möglicherweise der Gürtel keine Probleme verursacht, wenn er Platz hat, um sich zu bewegen.

    Dazu müsste sich der Gürtel in den Hüftgurt schmiegen, und das tut kein Gürtel, weil er ja unter einem gewissen Zug steht.

    Ich denke letztlich, dass du mit der Version Elastband (aufgenäht oder die genannten Hosen mit dem integrierten Elastband) oder mit einem Gummizug à la Sporthose am besten fahren dürftest, denn dort gibt es nichts Festes, das irgendwie drücken oder die Haut einklemmen könnte.

    Das ist richtig, aber das bedeutet, dass ich mir meine Hosen selber nähe. Das steht auf meiner To-Do-Liste, aber sehr weit hinten. Insofern wäre mir eine einfacher zu bewerkstelligende Lösung lieber. Zumal ich bei Kurzreisen in der Zivilisation (z.B. 3 Tage München) das gleiche Problem habe, und dort nicht so gerne in Jogginghosen herumlaufen möchte.

    Und wenn Du einfach mehr isst, Mädchen?

    Das wäre meine Lieblingslösung, wenn damit nicht soviele Nachteile verbunden wären (neue Klamotten, kaputte Knie werden noch mehr belastet)...

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