Sehe schon die Schlagzeilen "erschöpfter Wanderer irrt auf A3 bei Hilden rum"
Nimm einen feuchten Lappen mit.
Dann kannst Du Dich immer noch damit herausreden, Du hättest den Auftrag, die Katzenaugen der Leitpfosten zu polieren.![]()
Spass bei Seite. Du willst die 240 km in vier Tagen wandern? Bedenke, dass die Tage nun immer kürzer werden. Ich kenne die von Dir genannte Gegend leider nicht, aber meine Erfahrungen mit Mehrtageswanderungen hat mich gelehrt, dass die Frage der Übernachtungsmöglichkeiten meist der schwierigste Punkt bei solchen Unternehmungen ist. Die speziellen Anforderungen einer Hängematte an den Übernachtungsort machen das Ganze nicht einfacher. Mit einem Zelt könnte man bei Bedarf und viel gutem Willen des Eigentümers zur Not auch noch im Vorgarten eines Reihenhäuschen übernachten, aber mit einer Hängematte wird das fast unmöglich.
Evtl. musst Du dann deshalb von der Originalroute abweichen und einige Umwege in Kauf nehmen. Das würde dann bedeuten, dass die Tagesetappen noch länger werden.
P. S. Vielleicht wäre es jetzt ein guter Moment mal darüber nachzudenken, ob man nicht so etwas wie "Hammock Surfing" ins Leben rufen sollte. So manch eine/r hat sich zu Hause ein Plätzchen geschaffen um mal so richtig abzuhängen. Da könnte sich doch auch mal ein Gast hinhängen.
Ich drücke Dir auf jeden Fall schonmal die Daumen.