Tarp für Ridgerunner / Koma gesucht

  • Suche für meine Ridgerunner (und evtl. noch anzuschaffende Koma) ein Tarp. War erst drauf und dran das Superfly zu bestellen, bis ich auf die das Winterdream von UHG gestoßen bin


    http://www.undergroundquilts.com/win...m/default.html


    Insbesondere die Möglichkeit das Tarp mit den Stangen der Pole Mod Option aufzustellen finde ich sehr interessant. Was haltet ihr von dieser Stangenoption?


    Weiterhin finde ich sehr gut. dass es das Tarp auch in Camo gibt. Bin eigentlich kein Camo Fan, habe aber im Herbst festgestellt das ein Camo Tarp im Wald ganz vorteilhaft sein kann. Was haltet ihr denn von Camo? Ist es das Mehrgewicht und den, von mir ungeliebten Militärtatsch, wert?

  • UGQ hat den Vorteil, dass sie viele Wahlmöglichkeiten (Stoff und Farbe) anbieten, und - soweit ich weiss - auf Kundenwunsch gegen Aufpreis auch Modifikationen machen. Für mich bieten die WB Tarps alles was ich brauche, und sie sind leichter und günstiger. Deshalb habe ich bisher noch nie bei UGQ eingekauft.


    Meine Meinung zu Camo: meine Warbonnet Tarps sind so unauffällig, dass ich in der Dämmerung schon ein paar mal suchen musste, wo mein Lager abgeblieben ist. Mehr brauche ich nicht. Wenn du dich besser in die Umgebung einfügen willst, aber nicht militärisch daherkommen willst, kannst du dir ja ein Tarp aus Realtree Xtra Camo machen lassen. Ich bin sicher, UGQ macht das.

  • Ich grabe das Thema mal aus, da ich unverhofft in den Besitz einer Koma gekommen bin. Wie sind denn so die Erfahrungen der Brückenhänger mit "normalen" Hextarps so? Ist ein einfaches 12ft Hextarp ohne pull outs noch sinnvoll oder unter welchen Voraussetzungen macht ein WB Cloudburst Sinn? Gibt es dazu noch alternativen? Werde die Matte aufgrund ihres Gewichts bevorzugt bei Tagestouren bei tendenziell gutem Wetter einsetzen, ein richtiges Wintertarp o.ä. muss es daher nicht sein...

  • Ich habe bisher immer mein 12'-Hex-Tarp genutzt, weil ich kein grösseres habe. Meine Erfahrung: Wenn der Wind nur leicht von der Stirn- oder Fussseite kommt, kann es passieren, dass du feucht oder sogar nass wirst. Kommt der Regen von oben, so reicht es gut aus. Ich könnte mir denken, dass Türen etwas mehr Schutz bieten, auch wenn man diese natürlich nur soweit schliessen kann, wie es das Aufhänge-Dreieck zulässt.

  • Ich habe bisher immer mein 12'-Hex-Tarp genutzt, weil ich kein grösseres habe. Meine Erfahrung: Wenn der Wind nur leicht von der Stirn- oder Fussseite kommt, kann es passieren, dass du feucht oder sogar nass wirst. Kommt der Regen von oben, so reicht es gut aus. Ich könnte mir denken, dass Türen etwas mehr Schutz bieten, auch wenn man diese natürlich nur soweit schliessen kann, wie es das Aufhänge-Dreieck zulässt.

    Das überrascht mich jetzt so ein wenig, weil das WB Cloudburst ist ja nur 11ft lang, dachte ein 12ft Hextarp sollte dann erst recht reichen? Oder ist das wegen der Formgebung? Das Cloudburst ist ja rechteckig... Meine Sorge war eigentlich eher die fehlenden pull outs.

  • Mal anders gefragt: Wie dicht über der Nasenspitze ist zu dicht für Dich?


    Ich habe mal notgedrungen mein Ponchotarp (2,64 m x 1,47 m) über der KOMA aufgespannt und bin trotz leichten Schrägregens trocken geblieben. Das Tarp hing aber nur etwa Handbreit über dem Gesicht.

    Wenn Du wie geschrieben eher bei schönem Wetter losziehst, sehe ich überhaupt keine Probleme mit dem 3,6 x geschätzt mindestens 2 m großen Hextarp.

    Omnia vincit lectulus pensilis. :saint:

  • Ich spanne traditionell sehr tief ab, mein minifly z.b. immer soweit unten wie es die Aufhängung zulässt, damit habe ich grundsätzlich kein Problem. Aber in meinem Verständnis ist das so ein bißchen problematisch, weil ich mir beim ein- und aussteigen die spreader bars ins tarp ramme und zwar umso schlimmer, jet tiefer das tarp gespannt ist. Oder mache ich mir da zuviel Sorgen? Einfach drauf scheißen und erstmal mit dem 12ft Hextarp losziehen?

  • Das überrascht mich jetzt so ein wenig, weil das WB Cloudburst ist ja nur 11ft lang, dachte ein 12ft Hextarp sollte dann erst recht reichen? Oder ist das wegen der Formgebung? Das Cloudburst ist ja rechteckig... Meine Sorge war eigentlich eher die fehlenden pull outs.

    Ja, das hängt mit der Form zusammen. Ich habe da anfangs Oktober aber auch ganz bewusst eine sehr nasse Nacht in Kauf genommen, weil ich wandern und die neue Brücken-Hängematte unbedingt ausprobieren wollte, und einfach gehofft, dass es nicht allzu schräg regnen wird. Ich wurde trotzdem ein klein wenig feucht im Gesicht, das Moskitonetz hat aber einiges aufgefangen. Der dichte Nebel, der da bisweilen herrschte, hat allerdings ohnehin alles ein wenig feucht werden lassen; denn der hat sich horizontal bewegt.


    So sah es am nächsten Morgen aus. Man kann erahnen, wo der Wind das Tarp auf die Enden der Spreizstäbe gedrückt hat:


     


    Ich denke, dass die Spreizstäbe selbst mit den Pull-outs das Tarp ein wenig berühren könnten. Du könntest aber grosse Schrumpfschläuche oder ein Stück eines alten Fahrradschlauches über die Endstücke der Koma schieben und auf der Innenseite am passenden Ort ein Loch für den Spreizstab rein machen, um das Tarp zu schonen.


    Oder hat die Koma nicht sogar abgerundete Endkappen? – Dann würde ich mir tatsächlich keine Sorgen machen. Ich habe die Stäbe von Dutch: Die haben etwas gebrochene Kanten und selbst da hatte ich bisher nicht den Eindruck, dass es dem Tarp schadet. Ich würde dann aber auf alle Fälle etwas Gummiseil in die Tarp-Abspannung integrieren, damit dieses immer schön nachgeben kann.

  • Die KOMA hat abgerundete Endkappen. Um das Tarp noch etwas mehr zu schonen, kann man es mit flacherer Dachneigung abspannen. Dann stoßen Die Spreizstäbe in einem flacheren Winkel (Das Wort „spitzwinklig“ verwende ich hier bewußt nicht :D ) gegen das Tarp.

    Die allerbeste Lösung wäre natürlich ein selbstgenähtes Tarp mit Pull-outs an der richtigen Stelle. Vielleicht eines Tages?

    Omnia vincit lectulus pensilis. :saint:

  • Ja, die Koma hat keine Spitzen an den Spreizstäben (anders als die WB ridgerunner). Shockcord habe ich auch eh an allen Tarps dran. Dann habt Ihr mir soweit meine Sorgen genommen, Danke dafür. Ich ziehe dann mal mit meinem normalen Hextarp los und taste mich langsam ans Mistwetter ran.

  • Die allerbeste Lösung wäre natürlich ein selbstgenähtes Tarp mit Pull-outs an der richtigen Stelle. Vielleicht eines Tages?

    Ich versuche schon seit geraumer Zeit von der Idee zu überzeugen, dass sie sich doch ganz uneigennützig von mir eine Nähmaschine zum Geburtstag wünschen soll. Der ist Ende Februar, es besteht also noch Hoffnung :D

  • Ich hatte mir schon überlegt, ein Tarp zu nähen, das man in Verlängerungen der Spreizstäbe aus dünnem, elastischem Material einhängen kann. Dann müsste man das Tarp nicht einmal mehr zum Boden hin abspannen. Ich hätte nur die Befürchtung, dass es einen dann dank dem «Segel» bei heftigem Sturm ziemlich verschaukeln oder sogar ausleeren könnte.

  • Die Idee hat Potential, denke ich. Man kann die Bodenabspannung ja optional gestalten. Bei Regen ohne Wind läßt man sie weg. Kommt doch Wind auf und die Hängematte gerät stark ins Schaukeln, dann spannt man zum Boden hin mit starkem Gummiseil ab.

    Omnia vincit lectulus pensilis. :saint:

  • Mein Gedanke ging dahin, dass das Tarp zur Mitte hin auf beiden Seiten in eine stumpfwinklige Spitze ausläuft, die man mit Gummiseilen zum Boden hin abspannen könnte. Das würde zudem die exponierten Seiten der Hängematte schützen. Bei ruhigem Wetter könnte man die Flügel allenfalls nach innen zum First hin hochfalten.


    Dummerweise könnte man in eine so "fixierte" Hängematte nur schwer einsteigen, ohne das Tarp aus den Verankerungen bei den Stäben zu reissen...

  • Das Cloudburst ist auch in 11' gigantisch. Ich hatte es beim letzten Treffen über die 12' Traveler XXL gehängt, weil ich einfach nichts längeres da hatte. Obwohl ich es zuvor ein paar mal bei schönem Wetter verwendet hatte, war ich trotzdem über das Ausmaß vom Wetterschutz überrascht. Bei Hex-Tarps geht eben unten doch sehr viel Schutz verloren. Natürlich hat das Cloudburst keine Türen. Deshalb kann am Kopf- und Fußende immer Regen unter das Tarp geweht werden.


    Wenn man für die Ridgerunner ein Tarp mit Türen haben will, bei dem sich die Türen komplett schließen lassen (das Aufhängedreieck ist dann komplett unter dem Tarp), empfiehlt Warbonnet das 13' Superfly. Ich habe dieses Monster noch nicht gesehen, plane aber demnächst ein paar 13 Footer (Superfly und Thunderfly) für meine Ridgerunner-Kunden mitzubestellen. Die Koma ist ja nur 10cm länger und dürfte ebenso gut abgedeckt werden.

  • Ich kann nur bestätigen, dass ein 11ft Cloudburst (besonders mit panel pulls) jede Menge Platz und seitlichen Schutz bietet. Die offenen Enden haben mir allerdings nicht gefallen und von daher hatte ich mir mal nachträglich die optionalen Türen besorgt, allerdings nie benutzt, da ich für meine Ridgerunner jetzt ein 13 ft Moutainfly nehme und das funktioniert perfekt.

  • Ich habe ja seit diesem Sommer das 13ft Winterdream Tarp von UGQ und kann bestätigen, dass für einen vollständigen Schutz ein 13 Fuss Tarp beim Ridgerunner schon ein Muss ist, wenn mal also auch Türen haben will. Beim UGQ tarp gefallen mir besonders die Snap-Verschlüsse an den Türen, die einen zusätzlichen Schutz bieten ohne viel mit Schnüren handeln zu müssen, und ohne die Komplexität eines Reisverschlusses und natürlich die innere Polemod, also keine direkte Belastung der Tarpfläche wie z.B. bei den aufgenähnten Pullouts.


    Ich habe damit bisher mehrere nasse Nächte und eine sehr stürmische Nacht verbracht und die RidgeRunner ist vollständig trocken geblieben.

  • Ich habe damals hier aus dem Forum ein Waldschneider Sägewerk 2 Tarp aus Chikara gekauft, als ich meine Koma ganz neu hatte.


    Das Tarp ist 3,50m lang, 2,90m breit und hat doors.


    Ich komme damit klar aber meiner heutigen Erfahrung nach, würde ich für die Koma ein 13' Tarp wählen. Damit wird das Aufhänge-Dreieck der Koma besser abgedeckt. Des Weiteren wird vermutlich verhindert, dass bei geschlossenen Türen das Aufhänge-Dreieck mit den Türen kollidieren.


    Das Sägewerk 2 muss hoch abgespannt werden, um die Reibung der Streben am Tarp zu vermeiden. Insbesondere ist das der Fall, wenn man nicht in der Hängematte liegt. Wenn ich die Matte so tief abspanne, dass sie ungenutzt nicht ans Tarp stößt, dann liege ich fast auf dem Boden, wenn ich mich hineinlege. Mit einem UQ wirds dann schon zu knapp.

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