Provisorisches "Underquilt" für zu Hause

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  • Gestern kam die Woodsman Lite von Ivan bei mir an :)

    Alles fröhlich aufgehangen und reinlegen.
    Soweit so gut, liegt sich schon viel besser als in meiner Tuchmatte. Wobei ich nicht wirklich flach drin liege, also nicht so wie im Bett, aber vlt hab ich da auch etwas zuviel erwartet. Kann aber auch sein, dass ich noch nicht richtig drin liege.

    Ich fand es relativ schnell unangenehm kühl/kalt am Rücken. Also Therma rest matte rein... naja is so garnich meins. Fand es recht schnell unbequem und die Schultern und arme lagen auch nicht auf der Matte.
    Also musste ne andere Lösung her. Wolldecke geschnappt, an die Ecken schnüre gemacht und unter die Hängematte gehängt. Schien soweit gut zu funktionieren. Also rein in die Matte, Schlafsack als decke und gut Nacht...
    Leider nicht ganz. Irgendwann aufgewacht, mit nem unbequeme Gefühl. Kann nich ganz sagen ob's die ungewohnte liege Position (schlafe im Bett auf der Seite oder Bach) oder die fehlende Wärme am Rücken war. Also erstma wieder in's Bett umgezogen. Wollt ja nich völlig übernächtigt auf Arbeit auftauchen.

    So um zumindest das Wärmeproblem Provisorisch zu lösen wollt ich irgendwie meine Decke oder meinen Schlafsack als "Underquilt" verwenden. Meine Konstruktion schien auch nich wirklich zu halten, heute Morgen gesehen, das die decke nicht mehr wirklich nah an der Hängematte war.

    Hat irgendwer eine Idee, wie ich ne dickere Decke oder Schlafsack unter die Hängematte anbringen könnte? Nähen is leider aktuell keine Option, da ich keine Maschine hab (und ich glaub von Hand könnte etwas sehr aufwendig werden.)

    • Offizieller Beitrag

    Hast du eine zweite Hängematte? Die kann man unter die Haupt-Hängematte hängen und dann Bettdecken o.ä. rein packen. Das ist zwar keine perfekte Lösung, weil die Decken irgendwann verrutschen, aber es geht um einen Eindruck zu bekommen wie schön ein guter Underquilt wäre :) Ich habe das ein paar mal gemacht. Am besten ist es, man hängt die zweite Hängematte mit Hilfe von starken Gummikordeln auf, damit sie nachgeben kann wenn man in der oberen Hängematte liegt.

  • Hast du eine zweite Hängematte? Die kann man unter die Haupt-Hängematte hängen und dann Bettdecken o.ä. rein packen. Das ist zwar keine perfekte Lösung, weil die Decken irgendwann verrutschen, aber es geht um einen Eindruck zu bekommen wie schön ein guter Underquilt wäre :) Ich habe das ein paar mal gemacht. Am besten ist es, man hängt die zweite Hängematte mit Hilfe von starken Gummikordeln auf, damit sie nachgeben kann wenn man in der oberen Hängematte liegt.

    Diesen Tipp finde ich echt super! Das muss ich mal ausprobieren!

    • Offizieller Beitrag

    Ich habe einen Underquilt aus einer alten Kamelhaardecke gebastelt, indem ich mit einer Mischung aus Paketschnur (nichttragende Abspannung), Einfassband (Schlaufen), Nylon-Schnur (Lastaufhängung) und Fahrrad-Gepäckspannern eine Aufhängung gebaut habe. Entsprechend justiert ist das eigentlich recht nett, wenn auch sehr schwer. Da meine Maschine nicht durch das Material 'durchkam, habe ich alle Schlaufen von Hand genäht, was aufwendig aber machbar ist.

    Ach ja, transportiert wird das ganze nicht, das ist mein ''Bett''.

  • Hast du eine zweite Hängematte? Die kann man unter die Haupt-Hängematte hängen und dann Bettdecken o.ä. rein packen. Das ist zwar keine perfekte Lösung, weil die Decken irgendwann verrutschen, aber es geht um einen Eindruck zu bekommen wie schön ein guter Underquilt wäre :) Ich habe das ein paar mal gemacht. Am besten ist es, man hängt die zweite Hängematte mit Hilfe von starken Gummikordeln auf, damit sie nachgeben kann wenn man in der oberen Hängematte liegt.

    Pff, da liegt gestern den ganzen Abend beim rumprobieren die Tuchhängematte zu meinen Füßen und sagt nix.
    Der Vorschlag is ganz genau dass was ich gebraucht hab :thumbup:

    Ne Gummikordel hab ich leider nich da. Aber ich denk ich hab's ganz brauchbar aufhängen können damit es für mein probe schlafen reicht.

    Jetzt muss ich gewohnter Seitenschläfer nur noch die richtige Position in der Matte für mich finden. -_-

  • Gummischnur wäre auch mein Vorschlag gewesen. Der Trick bei einem Underquilt besteht darin, daß er sich an die Hängematte von unten anschmiegt, also ohne Luftspalt, aber auch nicht angepresst (was zur Verkleinerung der Isolierschicht führt).

    Und damit man einen Underquilt fest spannen kann, ohne dass er seinen Loft verliert, ist ein solcher auf der Innenseite enger geschnitten als auf der Aussenseite. Mit anderen Worten: Die Spannung wirkt auf den Stoff, der sich an die Hängematte schmiegt, nicht auf die äussere Stoffschicht. Diese bleibt bei einem guten Quilt praktisch ohne Spannung.

    Weil eine Bettdecke aber nicht wie ein Underquilt geschnitten ist, muss man darauf achten, dass sie nicht zu sehr zusammengedrückt wird.

    • Offizieller Beitrag

    Wenn die Bettdecken nicht mit Daune gefüllt sind, kann man sie problemlos fest an die primäre Hängematte drücken. Auf meinen KuFa Bettdecken könnte ich vermutlich sogar liegen - aber dann verrutschen sie eben noch leichter als zwischen zwei Hängematten eingeklemmt.

  • Nachdem ich gerade eure Kommentare gelesen habe, stellt sich mir die Frage, warum man dann nicht gleich Hängematten aus einem wärmeren und dickeren Material macht. Wenn ich immer noch ein Underblanket oder Underquilt brauche spare ich weder platz- noch gewichtsmäßig irgendwas ein. Dann bräuchte man nur zwischen einer Sommer- und einer Winterhängematte unterscheiden und fertig. Also ich würde an soetwas wie eine doppellagige Hängematte denken, bei der zwischen den beiden Lagen irgendeine nicht verrutschende Isolierung angebracht ist. Oder gibt es sowas schon?

  • Hatten wir beim Sommertreffen vor Kurzem!

    La Siesta Colibri in der gepolsterten Version.
    http://www.lasiesta.com/de/CQH15-39/

    Zwar wird da natürlich auch die Isolierung komprimiert durch das eigene Gewicht, aber es ist trotzdem nicht so kalt unnerum wie bei einer nicht isolierten HM.

    • Offizieller Beitrag

    Gibt es und nennt sich "insulated hammock". Ich kenne nur zwei brauchbare Modelle: Sheltowee und BoneFire.

    Isolierte Hängematten sind nicht übermäßig populär, weil sie gravierende Nachteile haben:

    - Hoher Preis: klar, ist ja eine Hängematte plus Underquilt plus ausgeklügeltes Design...
    - Keine Flexibilität: du kannst den teuren Underquilt nicht einfach unter eine andere Hängematte hängen, sondern bist an diese eine Hängematte gebunden.
    - Temperaturbereich: der Underquilt lässt sich nicht so einfach "venten", also "lüften", wenn es mal zu warm wird.
    - Pflege: meine Hängematten wasche ich regelmäßig - meine Underquilts nie, wenn es sich vermeiden lässt. Bei isolierten Hängematten lässt sich das regelmäßige Waschen der Daune nicht vermeiden.

    Gewicht und Packvolumen sollten mit einer normalen Hängematten-Underquilt-Kombo vergleichbar sein. Der einzige - aber dafür sehr große - Vorteil ist, dass zwischen Hängematte und Underquilt keine Luftlöcher mehr sind. Man hängt die Hängematte auf - und alles passt.

    Eine etwas flexiblere Variation ist gerade auf den Markt gekommen: der Warbonnet Wooki. Allerdings funktioniert dieser Underquilt am besten mit einer bestimmten Hängemattenlänge - er wurde ja speziell für die Hängematten von Warbonnet designt.

  • So mal als update nach etwas mehr als eine Woche in der Hängematte schlafen.

    Die zweite Hängematte + Decke als Undequilt zu verwenden funktioniert super :)

    Aber so 100% zufrieden bim ich mit dem Schlafen noch net.

    Ich finde nich, dass ich wirklich flach in der Hängematte liege. Also nich so wie im Bett. Ich habe eher das gefühl in einem zu weichen Bett zu liegen. (Also mit durchhängendem Hintern :)) Oder erwarte ich zuviel?
    Meine Füße empfinde ich als unangenehm eng zusammen gedrückt durch die Matte.
    Gefühlsmäßig liege ich zu weit am Fußende. Hab die matte schon etwas "schräger" gehängt. Aber bin nich sicher wie stark ich das machen kann, da ich die Aufhängungshöhe nicht verändern, sondern nur mit der Aufhängungslänge arbeit kann.

    Die letzte Frage richtet sich an alle Seiten/Bauch schläfer.
    Wie liegt ihr in der Matte? Ich hab den gewohnheits drang mich auf die Seite zu legen

    Sry für die ganzen Noob fragen :)

    • Offizieller Beitrag

    Die Hängematte ist eine Einlagige aus relativ leichtem Stoff, richtig? Dann ist es durchaus möglich, dass sie sich "zu weich" anfühlt. Ich komme mit zu leichten Hängematten auch nicht zurecht.

    Aber es könnte natürlich auch an der Aufhängung liegen. Nicht an der Hardware, sondern an der Art und Weise wie die Hängematte hängt. Wenn man die Aufhängung nicht in der Höhe variieren kann (weil man z.B. nur Haken und keine Baumstämme hat), ist es nicht einfach den Sweet Spot zu finden. Nimm die Hängematte doch einfach mal mit raus und experimentiere zwischen zwei Bäumen. Zumindest weisst du dann, ob es an der Hängematte oder an der Aufhängung liegt.

    • Offizieller Beitrag


    Wie liegt ihr in der Matte? Ich hab den gewohnheits drang mich auf die Seite zu legen


    Im Bett bin ich Bauchschläfer, in der Hängematte Rücken-, Seiten- und Halb-Seite-Halb-Bauch-Schläfer. Experimentiere doch mal mit Kissen in der Hängematte! Nicht nur zum Kopfdrauflegen, sondern auch als seitliche Stütze. Du wirst staunen, wie Dich ein Kissen in der Hängematte in Positionen halten kann, die im Bett unmöglich wären.

  • Ich finde nich, dass ich wirklich flach in der Hängematte liege. Also nich so wie im Bett. Ich habe eher das gefühl in einem zu weichen Bett zu liegen. (Also mit durchhängendem Hintern :)) Oder erwarte ich zuviel?

    Ganz flach in der Hängematte liegen, ist rein technisch nicht möglich: (Etwas anders sieht das bei einer Brückenhängematte oder einer 90°-Hängematte aus.)

    • Liegst du parallel zur Aufhängung (was nicht unbedingt empfohlen wird), so werden dein Kopf und vor allem die Beine vom so genannten "Calf Ridge" nach oben gedrückt, was einer flachen Liegeweise abträglich ist.
    • Deshalb gehen die meisten Hängemattenschläfer in die Diagonale. Wie stark diagonal man liegen soll, ist individuell. Aber selbst dabei lässt es sich nicht vermeiden, dass Kopf und Beine leicht nach oben laufen. Je länger die Hängematte ist, desto näher kommt man zwar einer völlig flachen Liegeweise, eine lange Hängematte kann sich also durchaus lohnen (die darf auch doppelt so lang sein wie du!), aber eine ganz leichte Banane macht man immer. Zwar kommt es dem flachen Liegen entgegen, dass Kopf und Beine/Füsse schmaler sind als der Torso: Kopf und Beine sinken dadurch noch leicht nach unten, aber das macht nicht so viel aus.


    Ich kann zwar in der Hängematte durchaus auch auf der Seite schlafen, aber auf dem Bauch geht es eher in Richtung gemütliches Hängen; geschlafen habe ich auf dem Bauch noch nicht.

    Meine Füße empfinde ich als unangenehm eng zusammen gedrückt durch die Matte.

    Bei meinen 335cm und 345cm langen Matten kenne ich das eigentlich weniger: Wenn ich diagonal liege, spüre ich eigentlich nirgends am Körper einen unangenehmen Druck. Woran könnte das bei dir liegen?

    Habe ich etwas überlesen? Hast du schon irgendwo geschrieben, wie lang (und breit) deine Matte ist? Wie gesagt: Es schadet nicht, wenn sie 1,8 mal (oder mehr) länger ist als du selbst. Für die Breite würde ich die Hälfte der Hängemattenlänge empfehlen und allenfalls sogar noch 20cm dazugeben (für zusätzlichen Komfort). Aber auch das ist am Schluss keine Regel, sondern eher eine Tendenz.

  • Hallo,

    auch in einer Brückenhängematte als auch in einer 90° Matte liegt man nicht eben,
    obwohl man das gefühl hat.
    Man liegt in beiden sehr ergonomisch. Zumindest ergonomischer als in einer GE Matte.
    Meiner Meinung nach.

    Gruss
    Konrad

  • Ganz flach in der Hängematte liegen, ist rein technisch nicht möglich: (Etwas anders sieht das bei einer Brückenhängematte oder einer 90°-Hängematte aus.)

    Also hatte ich mit meiner Annahme, dass man ganz flach liegen kann schlicht zuviel erwartet.

    • Liegst du parallel zur Aufhängung (was nicht unbedingt empfohlen wird), so werden dein Kopf und vor allem die Beine vom so genannten "Calf Ridge" nach oben gedrückt, was einer flachen Liegeweise abträglich ist.
    • Deshalb gehen die meisten Hängemattenschläfer in die Diagonale. Wie stark diagonal man liegen soll, ist individuell. Aber selbst dabei lässt es sich nicht vermeiden, dass Kopf und Beine leicht nach oben laufen. Je länger die Hängematte ist, desto näher kommt man zwar einer völlig flachen Liegeweise, eine lange Hängematte kann sich also durchaus lohnen (die darf auch doppelt so lang sein wie du!), aber eine ganz leichte Banane macht man immer. Zwar kommt es dem flachen Liegen entgegen, dass Kopf und Beine/Füsse schmaler sind als der Torso: Kopf und Beine sinken dadurch noch leicht nach unten, aber das macht nicht so viel aus.

    Ich kann zwar in der Hängematte durchaus auch auf der Seite schlafen, aber auf dem Bauch geht es eher in Richtung gemütliches Hängen; geschlafen habe ich auf dem Bauch noch nicht.

    Ich liege diagonal drin, vom gefühl her so weit es geht, bevor die Füße oder der Kopf wieder es klettern anfangen.


    Bei meinen 335cm und 345cm langen Matten kenne ich das eigentlich weniger: Wenn ich diagonal liege, spüre ich eigentlich nirgends am Körper einen unangenehmen Druck. Woran könnte das bei dir liegen?

    Habe ich etwas überlesen? Hast du schon irgendwo geschrieben, wie lang (und breit) deine Matte ist? Wie gesagt: Es schadet nicht, wenn sie 1,8 mal (oder mehr) länger ist als du selbst. Für die Breite würde ich die Hälfte der Hängemattenlänge empfehlen und allenfalls sogar noch 20cm dazugeben (für zusätzlichen Komfort). Aber auch das ist am Schluss keine Regel, sondern eher eine Tendenz.

    Hast nix überlesen :)
    Die Matte is 300x150, ich selbst bin 175. Ich hab die Matte von Ivan gekauft. Bei meiner Vorstellung war die Meinung, dass eine 300 passen könnte. Vtl sollte ich mal ne größere Probieren.


    Zu meinem "Fußproblem": Mir is gestern aufgefallen, dass das wohl an der "Calf Ridge" liegt (hab jetzt auch endlich wirklich verstanden was das is :))
    Muss mir nochmal den anderen Faden dazu zu gemühte führen, vlt find ich da was hilfreiches.


  • 1) Also hatte ich mit meiner Annahme, dass man ganz flach liegen kann schlicht zuviel erwartet.

    2) Ich liege diagonal drin, vom gefühl her so weit es geht, bevor die Füße oder der Kopf wieder es klettern anfangen.

    3) Die Matte is 300x150, ich selbst bin 175. Ich hab die Matte von Ivan gekauft. Bei meiner Vorstellung war die Meinung, dass eine 300 passen könnte. Vtl sollte ich mal ne größere Probieren.

    • Ja und nein: Ganz flach liegen ist etwas, das wir vom Bett kennen, aber auch nur, wenn wir dort kein Kissen verwenden. Zudem passt sich die Matratze - je nach Härtegrad - ja auch etwas der Körperform an. Kopf und Füsse befinden sich auf der Matratze aber schon ziemlich auf gleicher Höhe. Bei einer Hängematte ist das vermutlich erst ab etwa 4 Metern Länge annähernd zu haben und auch nur, wenn du eher kleiner als 180cm gross bist. Ab 4,5m Länge wird es dann langsam schwierig, die Hängematte ohne Leiter aufzuhängen. (Vielleicht mache ich dazu mal eine Grafik die veranschaulicht, wie man in einer Hängematte liegt und weshalb es nicht möglich ist, völlig flach zu liegen...)
    • Genau so ist es gedacht. So weit diagonal, dass der "Calf Ridge" nicht mehr stört, aber doch so wenig, dass Kopf und Beine nicht bereits wieder nach oben "klettern". Das folgende Video veranschaulicht das schön und zeigt, weshalb eine Hängematte gar nicht unbedingt übertrieben breit sein muss. Die Schwerkraft hilft dabei, die ideale Position zu finden. Alles loslassen und sich sanft bewegen, bis man eine gute Position gefunden hat. Allenfalls das Fussende etwas höher hängen: je länger die Hängematte, desto mehr Differenz kann sinnvoll sein. (Hast du ja auch schon ausprobiert.) Manche hängen das Fussende bis zu 40cm höher!
    • Falls du eine Gelegenheit hast, an eine Nähmaschine und/oder jemanden, der/die nähen kann, zu kommen, dann würde ich mal aus einem festeren und einem weicheren Stoff je eine Hängematte nähen. 4 Yards sind 365,76cm. Daraus kannst du eine etwa 350cm lange Hängematte nähen, die dann idealerweise mindestens 175cm breit sein sollte. Bei deiner Körpergrösse würden aber wohl auch 150cm oder 160cm reichen, da du beim diagonalen Liegen ja weniger Breite brauchst als ein 190cm-Mensch. Dutch hat einen Stoff (Hexon W 1.6), der ausreichend breit ist (fast 187cm). Den festeren Hexon-2.4-Stoff hat er leider nur in der üblichen Breite von gut 152cm. Einige empfehlen auch den folgenden Stoff von Extremtextil: Hammock-Nylon, der aber auch nur etwa 150cm breit ist. Von der Breite gehen für den Saum auf beiden Seiten rund 2cm weg, allenfalls musst du vorher noch etwas unschönen Rand abtrennen oder etwas mehr umnähen, damit dieser Teil des Stoffes "verschwindet". Für den Kanal am Kopf- und am Fussende "verlierst" du je rund 7,5cm, wenn du 1,5 cm umschlägst und dann nochmals 6cm umschlägst. Im Bereich der 1,5cm nähst du dann dreimal durch. Dann hast du noch einen rund 5cm grossen Kanal, durch den du die Aufhängung ziehen kannst. - Wie gesagt, wenn du jemanden kennst, der eine Nähmaschine und einen halben (bis einen ganzen) Tag Zeit für dich hat, und du das Geld für den Stoff (plus Porto und allenfalls Einfuhrzoll) aufbringen kannst/willst, dann wäre das sicher ein lohnendes Experiment - und womöglich sogar deutlich mehr als das. - Ich habe kürzlich nähen gelernt und mir hat das grossen Spass gemacht!

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