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  • Hallo,
    ich bin neu hier, habe aber schon ein paarmal hier im Forum gestöbert. Ich habe seit vielen Jahren verschiedene Hängematten im Wohnzimmer. Die ersten 10 Jahre mit einem Gestell und seit einigen Monaten habe ich Wandbefestigungen, weil die weniger Platz wegnehmen. Ich habe 2 TTTM Hängematten im Zimmer, eine Double zum Schlafen und eine Single zum Lesen, Musik hören oä.
    Ich habe eine Frage an euch:
    ich habe schon öfter versucht in der breiten Hängematte zu schlafen (diagonal - versteht sich), habe aber Schwierigkeiten damit. Es gelingt mir nur selten und meist gehe ich nach 2-3 Stunden ins Bett, obwohl ich es in der Hängematte eigentlich gemütlicher finde.....Wie macht ihr das?
    Ich habe 3 Probleme:
    - normalerweise drehe ich mich nachts oft um (eigentlich schlafe ich am liebsten auf dem Bauch, aber notfalls geht es auch auf der Seite; Rücken nur eine zeitlang) und das Umdrehen finde ich schwierig
    - wenn ich meine normale Bettdecke nehme, sie in die Matte lege, mich oben drauf und dann die Decke über mir "zuschlage", ist es ganz schwierig sich umzudrehen, weil die Decke nicht gut in der Hängematte rutscht. Ich habe auch schon meinen Schlafsack genommen, der rutscht besser, aber ideal ist das auch nicht.
    - wenn ihr auf der Seite liegt, liegt ihr dann auch diagonal?
    Ich bin mal gespannt auf eure Tipps, weil ihr da ja sicher mehr Erfahrung habt als ich. Und ihr werdet ja sicher nicht alle nur Rückenschläfer sein, oder?

    • Offizieller Beitrag

    Erstmal: Willkommen im Forum.

    Zu deinen Fragen: Ich bin in der Hängematte tatsächlich primär Rückenschläfer, auch wenn ich im Bett (ja, kommt vor - leider) eher auf der Seite schlafe.

    Was Isolation betrifft würde ich an deiner Stelle in der Wohnung einen PLUQ verwenden. Die sind schnell gebaut und du hast das hickhack mit dem einwickeln nicht.

    Seitenschlafen in einer GE-Hängematte geht, abstrichen. Eigentlich liegt man dann eher so halb auf dem Rücken (immer noch diagonal), die Haltung ist aber eigntlich recht bequem.

  • Hall barfuß und willkommen im Forum!

    Ich weiss nicht, ob ich dir schon helfen kann. Ich nutze die Hängematte nicht zuhause, sondern draussen in der Natur als Alternative zum leichten Zelt, wenn ich im Flachland unterwegs bin, wo es Bäume gibt und das wilde Zelten sich eher weniger anbietet. (In der Schweiz steht der Wald - wenn nicht anders geregelt - grundsätzlich allen offen, eine Übernachtung in der Hängematte stellt demnach in der Regel kein rechtliches Problem dar.)

    Ich habe mit dem Schlafen in der Hängematte ähnliche Probleme wie du. Im Bett schlafe ich auf der Seite oder auf dem Bauch und drehe mich - gerade beim Einschlafen - oft von einer Seite auf die andere. In der Hängematte, wo alles schaukelt und ein fester Untergrund fehlt, fällt mir deshalb das Einschlafen oft sehr schwer. Immer wieder drehe ich mich von einer Seite auf die andere, schlafe ein und wache wieder auf. So geht das dann häufig bis um 2 oder 3 Uhr morgens. Dann schlafe ich in der Regel ein und auch durch bis mich am Morgen die Dämmerung weckt (je nach Jahreszeit um 5.30 oder auch erst um 7.30). Einmal war ich so genervt, dass ich mitten in der Nacht aufgestanden bin, alles zusammengepackt habe und nach Hause gegangen bin.

    Ich versuche das Problem zurzeit wie folgt anzugehen:

    • Nicht aufgeben: Ein Stück weit - so scheint mir - hat das Schlafen in der Hängematte auch mit Gewohnheit zu tun.
    • Ich werde mir bald eine Brückenhängematte (Bridge Hammock) nähen. Diese bieten eine (noch) flachere Liegefläche, die sogar das Schlafen auf dem Bauch ermöglichen soll. Ich werde das dann mal ausprobieren.
    • Ansonsten spiele ich weiter mit dem Hängewinkel und "übe" das Drehen und Wenden, Suchen und Finden angenehmer Liegepositionen auch bei Tag, wo ich das spielerisch angehen kann und nicht auf den erholsamen Schlaf angewiesen bin. Dazu gehört auch das Experimentieren mit Matten, Underquilt, Kissen, etc.. Du könntest beispielsweise mit Kissen experimentieren: Kissen oder Nackenrolle für Kopf respektive Nacken, Kissen unter die Knie. Oder versuche es in der Wohnung mal mit Wolldecke in der Hängematte, Isolation unter der Hängematte (wie von DL1JPH vorgeschlagen). Auch aus einer Wolldecke könnte man eine Art Poncho-Liner-Under-Quilt (PLUQ) herstellen (Link in englischer Sprache). Oder versuche es mal mit einer Matte in der Hängematte. Für die meisten ist das nicht ideal, aber wer weiss? Einige verwenden dicke, aufblasbare Matten, andere die dünneren selbstaufblasenden. Wieder andere verwenden grosse Matten (197cm x 65cm), andere kleine (120cm x 51cm).


    Ich habe übrigens auch im Zelt manchmal Probleme mit dem Einschlafen. Sie sind dort zwar weniger akut. Dort sind es entweder die dünnen Matten, bei denen mir beim Schlafen auf der Seite die Hüften etwas drücken, oder dann auf den dicken aufblasbaren Matten ist es das Schaukeln der Matte, das ich als unangenehm empfinde und das mich manchmal unvermittelt aufweckt. Am liebsten schlafe ich auf einem festen, aber doch weichen, gepolsterten Untergrund. Das ist wohl im Zelt wie auch in der Hängematte nicht ganz leicht zu haben oder wenn, dann wiegt eine solche Lösung recht viel. Ich bleibe am Ball!

  • Zum Komfrort: eine kleine Nackenrolle (Pulli in den Ärmel ziehen) und ein längliches Kissen unter die Knie. Wenn du auf der Seite schäfst, probiere auch mal eine Position nicht ganz auf der Seite aus also nur 30° oder 45° eingedreht ( im Bett würdest du wieder auf den Rücken "fliegen" aber die Hängematte unterstützt dich). Viele schlafen in der Hängematte leicht eingedreht. Hier liegt auch der wesentliche Vorteil: da man im Bett entweder auf dem Rücken liegt oder die Schulter belastet kann man das Mischen. Es fällt auf, das man sich in der Hängematte deutlich weniger dreht als im Bett. Meiner Meinung nach hängt das mit der besseren Unterstüzung des Körper durch die Hängematte zusammen und eben durch den "nicht komplett auf der Seite liegen und die Schulter zusammendrücken Effekt" bei einer leichten Seitenlage zusammen.

    Auch ich habe 4 Nächte gebraucht bis mir klar war wie ich liegen muss. Aber dann Holla!!!

    Wo genau sind denn deine Druckstellen wenn du Nachts ins Bett wechselst?

    Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Hallo barfuß,

    willkommen im Forum!

    Du hast nicht geschrieben wir groß und schwer du bist, und wie groß und breit deine Hängematten sind. Am besten misst du die Hängematten selbst aus - die tatsächlichen Maße weichen nämlich häufig deutlich an den Herstellerangaben ab. Es wäre auch hilfreich wenn du ein Foto von der aufgehängten Hängematte posten würdest.

    Wenn die Hängematte groß genug und richtig aufgehängt (!) ist, ist es kein Problem diagonal zu liegen. Eigentlich rutscht man automatisch in diese Position.

    Was die Isolierung betrifft: Schlafsack und Bettdecke sind beide nicht ideal. Mich wundert, dass dir damit nicht kalt wird, denn mit deinem Körpergewicht drückst du die Isolierung zusammen und machst damit den größten Teil der Wirkung zunichte. Die meisten von uns verwenden deshalb sogenannte "Underquilts". Das sind "Decken" (mit Synthetik oder Daune gefüllt), die dafür gemacht wurden um unter die Hängematte gehängt zu werden. Die Hängematte trägt dein Gewicht, und der Underquilt kann lose darunter hängen und wird nicht zusammengedrückt. In der Hängematte reicht es dann, sich mit einer Decke oder einem Top Quilt zuzudecken. Gute Quilts sind leider teuer, aber solange du nur drinnen abhängst tut es auch eine günstigere Lösung wie z.B. der von DL1JPH vorgeschlagene PLUQ (PonchoLiner UnderQuilt = ein Underquilt der aus einem Poncholiner gemacht wird).

  • Willkommen!

    Ich schlafe Zuhause auf in einer TTTM King Size. Die ist nochmal etwas breiter als die Doublette.
    Früher im Bett schlief ich auf der Seite und drehte mich nachts wild umher.
    Jetzt in der HM wache ich morgens so auf wie ich abends eingeschlafen bin.
    Wie oben schon geschrieben, kann man sich auch leicht auf die Seite legen aber man liegt immer noch etwas schräg.
    Einfach mal ausprobieren und den Körper daran gewöhnen lassen.
    Was hilft, kein Witz jetzt, gut und viel Essen, ein Glaserl Wein dazu und zum Nickerchen in die HM.

    Aktuell bei den Temperaturen schlafe ich ohne alles mit offenem Fenster.
    T-Shirt an, Short, aber keine Decke oder UQ.
    Das Fenster wird auch im Winter offen bleiben für die "Connection" nach draussen aber es kommt maximal ne Decke dazu.

    Muss jeder sein eigenes System finden.

  • hallo barfuß,

    auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. Dein Problem mit dem Rückenschlafen kann ich sehr gut verstehen. Ich habe Jahre gebraucht bis ich das konnte. Ich kann Dir nur einen Tipp geben. Mach es Dir in der Hängematte so bequem wie möglich und versuche auf dem Rücken, meinetwegen auch leicht auf die Seite gedreht, die ganze Nacht durch zu halten. Wenn Du jedesmal in Dein Bett flüchtest, sobald es für Dich unbequem wird, wird sich Dein Körper nie an die geänderte Schlafposition gewöhnen.

    Du kannst mehr als Du denkst!

  • Ich kann den Vorrednern kaum etwas hinzufügen.
    Auch ich schlafe im Bett auf dem Bauch oder auf der Seite, in der HM ausschließlich auf dem Rücken. Manchmal dreh ich mich morgens ein bisschen auf die Seite, um besser rausschauen zu können. In der HM bewege ich mich - im Gegensatz zum Bett - praktisch nicht und wache meist genauso auf, wie ich eingeschlafen bin. Das finde ich äußerst interessant.
    Die HM sollte gut passen, da hat [USER="46"]TreeGirl[/USER] schon viel dazu gesagt.
    Ans HM-Schlafen muss man sich erst gewöhnen, auch das wurde schon erwähnt.
    Ansonsten hab ich noch ein paar kleinere Erfahrungen gemacht:
    - Kissen unter den Knie hilft bei Spannung in den Kniekehlen.
    - Ein Bein anwinkeln ist sehr bequem und hilft sowohl bei Knie- als auch bei Fersenproblemen
    - Warm sein ist wichtig, am besten wie schon gesagt mit einem Underquilt und einer Decke

    Und dann einfach reinlegen und loslassen. Einige Sachen werden Dich stören anfangs. Aber daran wirst Du Dich gewöhnen.

    Ich schlafe deutlich besser in der HM als im Bett. Derzeit überlege ich, wo in der Wohnung ich mir einen HM-Schlafplatz einrichten kann. Hab jetzt 3 Monate nur in der HM geschlafen, entweder auf der Terrasse oder im Wald. Ich will nicht mehr zurück auf den Boden. Bei einigen anderen hier im Forum ist es genauso.

    Gruß, Roland

  • Hallo Heidi,
    heute Nacht bin ich, deinem Tipp folgend, die ganze Nacht in der Hängematte geblieben. Es ging, aber ich war eben sehr viel wach. Nicht, weil es irgendwie unbequem gewesen wäre, sondern eher, weil ich das Schlafen auf dem Rücken noch nie konnte.
    Noch eine Frage an dich: wie machst du es mit Unterlage bzw. Decke? Nimmst du die ganz normale bezogene Bettdecke und was legst du unter dich, ohne ein zu großes Gewurschtel zu kriegen?

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Treegirl,
    ich habe gerade mal die Länge meiner Hängematten gemessen: sie sind 3,20 lang, was bei meiner Körpergröße von 1,60 sicher nicht zu kurz ist. Bzgl. des Aufhängewinkels habe ich gerade ein Foto gemacht, allerdings mit Blitz, weil es schon dunkel ist, aber ich denke man erkennt die Hängematte ganz gut. Der Winkel kommt mir richzig vor, ohne ihn allerdings gemessen zu haben. Ich wüßte auch nicht so richtig, wie ich das am besten mache.

    Ja, das klingt gut und sieht auch gut aus. Du könntest testen, ob eine Ridgeline mit ca. 83% der Hängemattenlänge etwas ändert. Ich finde Hängematten mit Ridgeline komfortabler.

    Ansonsten ist es möglich, dass der Stoff für dich zu dehnbar ist. Das ist mein Problem mit sehr vielen Hängematten - unter anderem mit denen von TTTM. Bei einem dehnbaren Stoff ist es schwieriger diagonal zu liegen, und man kann auch nicht so flach liegen wie in einem weniger dehnbaren Stoff. Leider muss man da herum probieren. Kannst bzw. würdest du evtl. selbst eine Hängematte nähen? Bei Extrem Textil gibt es gerade einen netten Stoff, der relativ wenig Dehnung hat. Da könntest du dir für unter 30€ eine gute Hängematte nähen und sehen ob du weniger Probleme damit hast.

    • Offizieller Beitrag

    Der Winkel kommt mir richtig vor, ohne ihn allerdings gemessen zu haben. Ich wüßte auch nicht so richtig, wie ich das am besten mache.


    Zum Winkelmessen gibt es eine Faustregel. Na gut, Faust eher nicht. Du formst mit der Hand eine Pistole, so wie in Kindertagen beim Räuber-und-Gendarm-Spielen. Der Zeigefinger wird waagerecht ausgestreckt, der Daumen zeigt senkrecht nach oben. Die anderen Finger werden zum Handballen eingeklappt. Die gedachte Linie Daumenspitze-Zeigefingerspitze bildet mit dem Zeigefinger ungefähr einen 30°-Winkel.
    Nun trittst Du an die "Baumseite" der Hängematte, hältst die Pistole in Hängemattenachse und versuchst, mit einem Schuss beide Abspannungen zu durchtrennen. Ach nein, wir wollten ja Winkel messen! :fool:
    Du drückst also nicht ab, sondern berührst mit der "Pistolenmündung", also der Zeigefingerspitze die Abspannung der Hängematte. Den Zeigefinger schön waagerecht halten! Wenn jetzt auch die Daumenspitze die Abspannung berührt, passt der Winkel. Ist die Abspannung dem Daumen im Wege, hängt die Hängematte zu straff und Du musst Schnur nachlassen. Ist hingegen zwischen Daumenspitze und Abspannung noch Luft, beträgt der Abspannwinkel mehr als 30° und Du kannst etwas straffer spannen. Alles klar?

    Ach so, eins noch: Nach dem Messen die Pistole wieder ins Halfter stecken! Wir Hänger sind doch ein friedliches Völkchen und wollen die Bodenbrüter nicht erschrecken. :scared:

  • Du formst mit der Hand eine Pistole

    Forme mit der Hand besser keine Pistole. Ich habe das lange auch so gemacht, aber die Resultate sind leider sehr ungenau. Wenn du eine Pistole formst, dann hat der Zeigefinger keine Unterstützung durch die anderen Finger. Er ist nicht in seiner Position fixiert und steht mal ein bisschen mehr nach oben, mal ein bisschen mehr nach unten.

    Besser streckst du die vier Finger deiner Hand parallel nach vorne und spreizt den Daumen wie von Mittagsfrost beschrieben 90° nach oben ab. Der Rest funktioniert genau so wie es Mittagsfrost so treffend beschrieben hat.

    • Offizieller Beitrag

    Ich verstehe nicht, wozu man eine Ridgeline braucht bzw, was sie ändern würde, aber du hast ja Erfahrung und kannst mir das sicher erklären.

    In der Theorie hilft die Ridgeline die Hängematte immer mit dem gleichen Winkel aufzuhängen. Und sie verhindert, dass die Hängematte über ein bestimmtes Maß hinaus lang gezogen wird, sorgt also für einen gleichbleibenden Durchhang. In der Praxis verändert sie aber auch das Liegegefühl. Jedenfalls für mich. Probier es doch einfach mal aus. Irgendeine starke Schnur hast du doch bestimmt zu Hause. Knote in ein Ende eine kleine Schlaufe, die man gerade noch gut über die Aufhängung legen kann. Mit dem anderen Ende knotest du einen Prusik-Knoten über die (gleiche) Schnur, so dass eine große Schlaufe entsteht, deren Größe du durch Verschieben des Prusiks verändern kannst. Die große Schlaufe hängst du über das andere Ende der Aufhängung. Dann experimentierst du mit verschiedenen Längen. Ich bin bisher immer automatisch bei einer Ridgelinelänge von ~84% der Hängemattenlänge gelandet, was die Faustregel von 83,33% mehr oder weniger bestätigt. Hängematten ohne Ridgeline finde ich einfach nicht bequem genug, auch wenn ich es immer wieder probiert habe.

    • Offizieller Beitrag

    Der Komfortunterschied hat sicher auch damit zu tun, dass die Ridgeline die Hängematte "beruhigt". Ohne Ridgeline schwankt die gedachte Linie zwischen den beiden Enden der Hängematte bei jeder Bewegung in ihrer Länge. Die Ridgeline sorgt dafür, dass diese gedachte Linie fixiert wird. Die Bewegungen der Hängematte finden jetzt nur noch in dem eingeschränkten Rahmen zwischen der Ridgeline statt.

    Das ist nicht mein Gefühl. Den Durchhang den ich mag kriege ich nur mit einer Ridgeline hin. Ohne hat die Hängematte eine andere Kurve.

    Was steckt hinter der Faustregel von 83,33%? Ich kenne die 83% und die 86,6% (was dem Cosinus von 30° entspricht). Aber 83,33%? Welcher Gedanke steckt da dahinter?

    Dir macht der Thread vermutlich Spaß: Origins of 83.333% [5/6?] guide
    Mir reicht es, dass meine Erfahrung die Regel ungefähr bestätigt.

  • Ohne hat die Hängematte eine andere Kurve.

    Das hatten wir zwar schon einmal. Aber die Hängematte macht ohne Ridgeline keine andere Kurve. Du kannst den genau gleichen Durchhang mit wie auch ohne Ridgeline einstellen. Bei gleicher Distanz der beiden Endpunkte hängt die Hängematte auch gleich durch. Sie weiss nämlich nicht, wie es weiter oben aussieht. Das ist ihr beim Durchhängen auch völlig egal. Sie folgt dabei einzig den Regeln der Kettenlinie, die sich aus der Distanz der Endpunkte ergibt. Sie verhält sich aber beim Einsteigen unterschiedlich, weil sich die Distanz zwischen den Enden der Hängematte ohne Ridgeline beim Einsteigen verändert und sich auch bei jeder Bewegung weiterhin verändern wird. Sie schwankt ohne Ridgeline anders, als sie das mit der Ridgeline tut.

    Den Link schaue ich mir gerne an. Danke.

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