Aerobars für's Rad

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  • Ich war mit neuem Spielzeug unterwegs (aerobars für das Rad).

    Ich mache mir nur etwas Sorgen was den Sommer angeht: Nachdem ich vor 2 Wochen bei 1 Grad mit dem Cumulus Taiga 150 (+Lange Sachen) doch sehr glücklich war, war mir letzte Nacht schon fast eher zu warm (~ 7 Grad). Hat schon mal jemand nach einem Taiga 50 gefragt?

  • Geht es um die Taschen? Hauptsächlich geht es dabei um die geländegängigkeit. Bikepacking kommt ja davon, querfeldein zu fahren.

    Beim echten querfeldein, also single trails und Mountenbike down hill tracks, fliegen die Ortlieb's aus den Halterungen. Dafür sind die wirklich nicht gemacht. Da muss man dann hübsch langsam tun.

    Aber auf geschotterten Forstwegen bleibt alles da wo es soll und ich kann mit meinem Trecking Rad gut Meter machen.

    Mit den Taschen hab ich halt genug Platz für mein ganzes nicht UL Geraffels plus das Eine oder Andere nicht zwingend notwendige aber nette Sonderzeug ( Hobo, Säge, dicke Jacke, Jogginghose, .... ). Beim Gewicht schau ich auch nur selten mal hin und wenn ich an nem Laden vorbei komme find ich auch noch Platz für zwei Bierchen oder ne Flasche Wein.

    Das stelle ich mir halt bei Bikepacking doch ehr schwierig vor, schon alleine weil ja die Befestigungsmöglichkeiten recht eingeschränkt sind. Für den Luxus nehme ich dann gerne in Kauf das ich den Einen oder Anderen trail doch besser nicht fahre und auf ner Straße bleibe.

    Aber wie immer im Leben, es soll jeder so tun wie es ihm am meisten Spaß macht. :)

    Don't Panic

  • Leichter, schneller, günstiger.

    Also günstiger möchte ich mal in Frage stellen. Kenne die Ortlieb Bikepacking-Reihe zwar nur aus dem Laden, aber viel weniger als die Backroller kosten die einzelnen Tasche auch nicht. Und wenn damit das ganze Rad bestückt ist, sind wir am Ende wieder beim gleichen.

    Mag aber durchaus sein, dass es auch preiswertere Anbieter gibt

  • Ich trinke zwar kein Bier, aber Bier aus der Trinkblase hört sich wirklich merkwürdig an, wenn da NUR Trinkblase und Snacks drin sind. 8o

    ...wiso, denk ma' an Malle. Ob nun Bier oder Sangria aus dem Eimer oder Trinkblase.

    Hallöchen,

    für mich ist Bikepacking eine Art Zen des Radreisen. Man kann weniger mitnehmen, also minimiert man sich.

    Und mit den Taschen kann man halt auch besser abseits der Straßen und der üblichen Wegstrecken fahren. Denn Straße ist für mich eher Horror.

  • Geht es um die Taschen? Hauptsächlich geht es dabei um die geländegängigkeit. Bikepacking kommt ja davon, querfeldein zu fahren.

    Ahso, ich wusste nicht das es einen funktionellen Hintergrund hat.

    Ich dachte immer das gäbe es weil Satteltaschen an meinem Rennrad doof aussehen würden :/:D

  • Also günstiger möchte ich mal in Frage stellen. Kenne die Ortlieb Bikepacking-Reihe zwar nur aus dem Laden, aber viel weniger als die Backroller kosten die einzelnen Tasche auch nicht. Und wenn damit das ganze Rad bestückt ist, sind wir am Ende wieder beim gleichen.

    Mag aber durchaus sein, dass es auch preiswertere Anbieter gibt

    Ortlieb Tasche einzeln etwa 50 -100 Euro + Gepäckträger 30 - 50 Euro ist teurer als so eine Rolle (Meine 47 Euro, AGU). Ist natürlich kein fairer Vergleich da Markenprodukt vs Günstiger Anbieter.

    Aber wie schon geschrieben ist es für gelegentliche single trails (wie kommt man sonst zu einem Übernachtsplatz?), Aussehen (meine Ansicht), und auch eine einfache komplette Demontage mein Favorit.

    Und wenn das noch nicht reicht, gibt es zur Aerodynamik vom Bikepacking ein Video:

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    Zusammenfassung:

    Bikepacking vs klassiche Ortliebtaschen: 7,9 % langsamer (30km/h baseline)

    Macht bei einer normalen Tagesdistanz doch ordentlich etwas aus. Ich weiß das man nicht dauerhauft 30 km/h mit dem Gravelbike fährt, aber wenn wir damit anfangen sind wir hier bei der gleichen Diskussion wie Trailrunner vs Wanderschuhe.

  • Leichter, schneller, günstiger.

    Ich hoffe, es ist ok, wenn ich bei älteren Beiträgen mitsenfe und diese wieder hochhole ... für mich war vor allem das "leichter" der ausschlaggebende Grund, dass das Gravel auch zum Reiserad geworden ist. Es wiegt mit Campingausstattung so viel wie mein altes Reiserad ohne Gepäck. Und damit kann ich es problemlos tragen, wenn es nötig ist (ich muss immer noch etwas auf den Rücken aufpassen).

    Und der Spaßfaktor ist auch nicht zu vernachlässigen. Mit dem Reiserad und Schwerlastbepackung (4 Ortliebtaschen, Gepäcksack quer über dem Gepäckträger, Lenkertasche) konnte ich auch Schotter fahren, ja. Aber Spaß hat das selten gemacht. Mit dem beladenen Gravel machen dagegen Schotter und grobe Wege richtig Spaß. Jetzt in Norwegen waren wir auf (wohlgemerkt: ausgeschilderte Fahrradrouten!) unterwegs, da hätte ich früher die Wahl zwischen abpacken und einzeln drüber tragen gehabt oder umdrehen. Gravel: einfach anheben und drübertragen. :thumbup:

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