Was hast du heute gemacht?

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  • Top. Hauptsache warm und man kann die Beine ausstrecken. Bei uns gehts aktuell runter auf 4C°.

    Jetzt muss man Dich natürlich nochmal auf die Bodenbrüterei ansprechen. Was findest Du aktuell besser, HM o. Boden?

    Bei uns waren es 6 Grad laut Vorhersage.

    Es wie mit Kindern, da gibt es keinen Liebling. :P

    Im Ernst, HM ist aktuell mein Schlafzimmer. Wenn ich "raus" gehe, bin ich am Boden. Das hat hauptsächlich zwei Gründe. Erstens ist somit der Overnighter immer noch eine Abwechslung - die HM ist ja Alltag. Zweitens, und das ist wahrscheinlich auch viel Gewohnheit und Erfahrung, finde ich es einfacher einen Platz am Boden zu finden - man hat einfach ein flacheres Profil. Ich bin ja meistens nur mit Biwaksack und Poncho unterwegs.

    Andere interessante Beobachtung, mein Bodensetup ist meist was man als Sommersetup bezeichnen würde. Mein Schlafsack geht Komfort bis +5 Grad, meine Isomatte hat R um die 1 und in Kombi mit Biwaksack nutze ich das bis ca. -5 Grad. Der Snugpak UQ sollte auch bis um die 5 Grad gehen, aber da habe ich eher bei 8 Grad schon gefroren. Vielleicht habe ich es einfach falsch gemacht, aber ansonsten finde ich den Unterschied schon interessant. Die HM scheint weitaus mehr anfällig zu sein bei niedrigen Temperaturen. Ergibt auch Sinn, man hängt halt mehr im Wetter.

  • Hallöchen,


    ach, immer wieder schön zu sehen was Ihr so treibt. Da hin ich noch ein kleines Licht. Egal...


    ...ich weiß jetzt nicht wie oft, aber gefühlt fummel ich bei jedem Mal an meinem großen Terrassen-Tarp rum.

    Ist das ein genetischer Defekt oder Sucht, oder hat gar der Herrgott das Outdoor erfunden, damit Mann immer was zum fummeln & basteln hat?


    Also, es tat sich hier im Claim an, daß während meines Training für Rumpf & Rücken, welches ja nur in Ausnahmefällen drinnen statt findet, eine seichte Regenfront aufzog. Ungut, aber man hat ja Mittel und somit auch Wege.

    Da es aber auch eine gute Brise dazu gab dachte ich, spann mal besser auch die Außenseite zur Buchenhecke ab.

    Einen zusätzlichen Abspannpunkt hab ich da ja eh schon, also könnte ein weiterer sinnvoll sein.


    Dann mal die Kramkiste mit dem Seilzeug & Co. aus ihrer Lagerposition gefischt und darin gestöbert. Zielvorgabe, mit geringetmöglichem Kollateralschaden was zaubern.

    Und siehe da!

    Ein abgeschnittener einfacher Schulterriemen von einer Trinkflaschen Tasche wurde es dann.

    Im Inneren an einen Buchenheckenstamm gebunden und am anderen Ende einen Karabiner zum einklinken. Passt. :thumbup: Kann man mit leben.



    Euch noch einen netten Sonntag. ;)

  • Was ich heut gemacht habe?

    Einen Freund in dessen neuer Wohnung besucht.

    Gern würde er Gästen auf seiner Terrasse künftig möglichst stilvoll Espresso am Tisch zubereiten können.

    Wenn denn die hässlichen Gaskartuschen nicht wären...

    Ich hab also mal was ausprobiert und ihm einen "Designvorschlag" geschickt. (Habe keine Bialetti, aber zum Gucken tut's wohl auch ein Topf.)



    Eine halbe Stunde Handschliff mit 150'er Korn.

    Nun testweise mit einem Öl für Holz übergewischt. Mal sehen, ob's Korrosion fernhält, wenn das Dingen eh die meiste Zeit im Küchenschrank steht. 8)

  • Natürlich lange nicht so schick, aber immerhin. Und mehrfach verwendbar. Link

    Von der Webseite (es handelt sich um einen Schutzbezug für die Gaskartusche):

    Zitat

    Die <XYZ> Schutzhülle ist der ultimative Schutz für Deine Gaskartusche. Sie garantiert Dir einen optimalen Betrieb Deines Gaskochers durch die stabilisierte Temperatur. Außerdem wird Dir die Hülle in der Farbe od green geliefert für einen optimalen Tarneffekt beispielsweise im taktischen Biwak.

    Optimaler Betrieb durch stabilisierte Temperatur? Mal eine Frage an die Hardcore-Physiker unter uns: Bei normalen Temperaturen ist das doch eher kontraproduktiv, oder? Im Betrieb kühlt sich die Kartusche ja deutlich ab, da im inneren der Kartusche Gas von flüssig nach gasförmig wechselt und dann im Kocher verbraucht wird. Gerade eine Sommerkartusche könnte dadurch doch so weit abkühlen (ohne Wärmezufuhr von außen, wobei ich die Isolierung dieser Hülle nicht einschätzen kann), dass nur das "trägere" Gas übrig bleibt und die Kartusche nicht sauber bis zum Ende genutzt werden kann?

    Vermutlich ist die Funktionalität für einen Espresso auch damit ohne nennenswerte Einschränkung gegeben - aber die Lösung kommt mir technisch falsch vor.

  • Bei normalen Temperaturen ist das doch eher kontraproduktiv, oder?

    Der Meinung bin ich auch.

    Ich denke, dass die Hülle nur bei Temperaturen, die eigentlich deutlich zu tief sind um Gas zu verwenden, etwas bringen könnte. Wenn man es von zu Hause mitnimmt und die Hülle die Zimmertemperatur des Gases etwas länger hält. Aber auch dann bringts nur kurz etwas, genau aus den von dir genannten Gründen.

    Ursprünglich dachte ich, dass es bei der Hülle nur um die Optik geht. Ich selber mag es zwar nicht, wie ein Soldat durch die Gegend zu laufen, aber an sich würde ich sagen, dass in der Outdoor Szene immer mehr Leute einen taktischen Look bevorzugen. Bestimmt weil der ein oder andere namhafte YouTuber nur schwarz, braun, oliv, grau und camo cool findet..

    Aber das ist ein anderes Thema und vor allem auch Geschmackssache.

    Einmal editiert, zuletzt von Motte148 (14. Oktober 2024 um 12:55)

  • Nachdem ist heute Nacht mal wieder kalte Beine hatte, habe ich heute morgen nich mal nach der Ursache geschaut. Das Problem scheint zu sein, dass sich die HM am Füßen stramm zieht, wenn ich drin liege, während der UQ weiterhin durch hängt. Dadurch entsteht ein Hohlraum zwischen HM und UQ, wo sich fröhlich die Luft austauschen kann. Merkt man auch daran, dass der UQ an den Stellen eiskalt ist, während er sich unter meinem Oberkörper schön war anfühlt.

    Also habe ich gleich das schöne Wetter genutzt und versucht den Mangel abzustellen.

    UQ etwas strammer gespannt und zusätzlich hoch gebunden:


    Ich befürchte nur, dass das auf Dauer nicht gut ist für das Moskitonetz:

  • Nachdem ist heute Nacht mal wieder kalte Beine hatte, habe ich heute morgen nich mal nach der Ursache geschaut. Das Problem scheint zu sein, dass sich die HM am Füßen stramm zieht, wenn ich drin liege, während der weiterhin durch hängt. Dadurch entsteht ein Hohlraum zwischen HM und, wo sich fröhlich die Luft austauschen kann. Merkt man auch daran, dass der an den Stellen eiskalt ist, während er sich unter meinem Oberkörper schön war anfühlt.

    Also habe ich gleich das schöne Wetter genutzt und versucht den Mangel abzustellen.etwas strammer gespannt und zusätzlich hoch gebunden:

    Das Problem hatte ich auch bei ersten UQ-DIY-Tests mit Decken entdeckt. Drückt sich die Isolierfaser leicht an den Körper, wird die Wärme direkt im Loft eingefangen. Selbst wenige Zentimeter Luft zwischen Körper u. Fasern, reichen aus, dass sich die Wärme nicht richtig aufbaut, auch wenn da nichts zirkuliert und die Luft quasi im Hohlraum steht.

    Das ist bei einer Jacke auch so. Die Schurwolle oder das Synthetik-Futter muss schon anliegen, damit einem sofort warm wird.

    Deine Ober, Unterschenkel u. Fersen sollten in "Kontakt" sein mit dem UQ.

  • Da hat mich Gironimo auf eine Idee gebracht. :thumbup:


    Billige Karabiner habe ich und Gummi ist ja schon dran am UQ... Die eigentliche Idee hat nicht funktioniert, aber da die Abspanner praktischerweise kleine Löcher haben, ging es dann doch. Das Fussende ist jetzt bis zur RL hochgezogen und sollte damit weniger faltig und luftig sein:


    Ich werde berichten - auch wenn es jetzt erstmal wieder warm wird. Heute Nacht 6 Grad und morgen sogar 10 Grad mehr wie letzte Nacht.

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