Hi,
dummerweise habe ich keine Baumwoll - Schuhbänder, sondern nur Synthetikmaterial.
Was verwendet Ihr als Driplines? Worauf ist zu achten? Rund, flach, Durchmesser, ....?
Wäre diese Kordel geeignet?
Grüße, Levi
Hi,
dummerweise habe ich keine Baumwoll - Schuhbänder, sondern nur Synthetikmaterial.
Was verwendet Ihr als Driplines? Worauf ist zu achten? Rund, flach, Durchmesser, ....?
Wäre diese Kordel geeignet?
Grüße, Levi
Wie ist das denn euch mit den Cinch Buckles? Läuft das Wasser nicht an den Klemmschnallen ab?
Mit meinen Onewind hatte ich bislang keine Probleme.
Läuft das Wasser nicht an den Klemmschnallen ab?
Sorry, das war nicht die Frage...
Baumwollschnürsenkel gibt's beim Schuster oder im Schuhgeschäft.
Da war ich schon. Es war immer ein Synthetikanteil dabei. Ich hatte jedenfalls nichts gefunden.
Die Frage war auch eher, worauf ich achten sollte, nicht, wo ich sie kaufe.
Wie ist das denn euch mit den Cinch Buckles? Läuft das Wasser nicht an den Klemmschnallen ab?
Mit meinen Onewind hatte ich bislang keine Probleme.
Moin,
Bei starkem Regen und glatter Baumrinde kann viel Wasser über die Gurte laufen und wenn die Buckles dann ohne zusätzliche Abtropfvorrichtung gerade waagerecht hängen, kann das Regenwasser auch schon mal über die Buckles fließen.
Mit einem simplen "half hitch" Knoten am Gurt und/oder eine zusätzliche Abtropfschnur zwischen Buckle und Hm kann man leicht Abhilfe schaffen.
Man kann den Gurt auch noch einmal wieder zurück durch den Buckle führen um das Wasser zu stoppen......
Sorry Levi, wollte Deinen Faden nicht kapern, aber jetzt wo Wuppitom das erklärt hat, muss ich auch nachrüsten.
Danke.
Mit einem simplen "half hitch" Knoten am Gurt
Superidee. Danke für die Fotos!
Hab mir was gebaut zum „Upgrade“ bei schlechter Wetterprognose. Ob Baumwolle oder Paracord ist dabei fast egal. Die Schwerkraft regelt. Wichtig ist, dass die Schnüre fest anliegen und kein Wasser drunter durch fließen kann.
Ich verwende eigentlich nur Restkordel (z.B. Henkel von schicken Einkaufstüten oder Kordelzüge aus kaputten Klamotten), und bisher hatte ich kein Wasser in der Hängematte, trotz unbekannter Materialzusammensetzung. Allerdings hatte ich den vielen Jahren ohne Driplines auch nur zwei mal nasse Hängemattenenden. Es ist also möglich, dass die Driplines noch nie wirklich getestet wurden.
Ansonsten hat mir ein Tipp aus dem amerikanischen Hängemattenforum gefallen: wenn man einen saugfähigen Lappen (es wurde meist ShamWow genannt - aber bei uns gibt es ja vergleichbare Produkte) dabei hat, um das Tarp vor dem Einpacken trocken zu wischen, kann man das um die Schlaufen knoten. Als Waschlappen taugt es wohl auch. Multi-use.
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Hat jemand schon mal einfache Kabelbinder ausprobiert? Auf runden Schnüren müssten die doch bombenfest abschließen und das Wasser ableiten.
Gute Idee, aber bei mir dreht sich die AUfhängung von Aufbau zu Aufbau hin und wieder. Ich richte dann mit einem kurzen Handgriff die Schnüre wieder nach unten aus. Bei einem bombenfesten Kabelbinder würde er bei mir oft nach oben abstehen und dann seine Wirkung verfehlen.
Ich selbst hatte noch nie eine nasse Hängematte, konnte aber die Driplines schon in Aktion erleben und ihre Wirkung sehen. Meine sind also getestet. Die bestehen aus gekürzter Abspannschnur, die bei einem Billig-Tarp dabei waren.
Bei diesem Abend hab ich dafür das erste mal eine abgesoffene Hängematte bei dem Kumpel gesehen. Seine erste Dripline war der Underquilt und wir hingen an Buchen. Das gab nen nassen Hintern, aber es war zum Glück nicht allzu kalt die Nacht.
Seine erste Dripline war der Underquilt und wir hingen an Buchen. Das gab nen nassen Hintern, aber es war zum Glück nicht allzu kalt die Nacht.
Ich habe das Problem auch ein einziges Mal erlebt. Jahrelang nie Probleme gehabt, auch bei starkem Regen und deswegen das Thema Driplines ignoriert. Dann die Kombination ungünstiger Umstände: Fußende hing an einer sehr großen Buche, es regnete die ganze Nacht über 40-50 Liter, das Wasser lief in Strömen den Stamm herunter. Aufhängung waren Dutch Beetle buckets und die HM eine WB Rodgerunner. Ich war schon wach als offenbar die Sättigung eintrat und mir die Matte schlagartig vollief, es war ein sehr bizzarer Moment, wirklich von jetzt auf gleich. Konnte gerade noch Aufspringen und die Matte aushängen um schlimmeres zu verhindern. Am Kopfende hing ich an einer Kiefer, da war es überhaupt kein Problem. Mein learning daraus: Bei Bäumen mit glatter Rinde kann es passieren, bei Fichten, Kiefern, etc mache ich mir keinerlei Gedanken um Driplines. Und es braucht wohl wirklich sintflutartigen Regen über viele Stunden.
Hat jemand schon mal einfache Kabelbinder ausprobiert? Auf runden Schnüren müssten die doch bombenfest abschließen und das Wasser ableiten.
Moin,
mit einem Kabelbinder hätte ich Angst, dass das harte spitze Material eventuell den Hm Stoff beim einpacken beschädigen könnte...........
Ich finde kurze Schnüre aus einem stark Wasser aufsaugenden Material wie z.B. Baumwolle am effektivsten. Als Prusik Schlaufe an der Aufhängung gebunden kann ich dort auch noch etwas einhängen.
Gruß von der Ostsee
Ich habe mir aus Neopren (ein alter Neopren-Surfanzug) etwa 2 €uro große Stücke geschnitten und ein Loch reingemacht, und das über den Hm-Aufhängungs-Dogbone gezogen. Sitzt satt an, ist extrem saugfähig und funktioniert in allen Positionen.
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