Schlaferfahrung - Was passiert bei zu hohem Fussende der HM?

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  • Kennt ihr das? Ein unangenehmes "Ziehen" in den Beinen während dem Schlaf? Ist das ein Zeichen dafür, dass man es übertrieben hat mit der Höhendifferenz zwischen Kopf und Fussende?

    Ich bin davon mehrmals aufgewacht, war aber zu faul um aufzustehen und die HM nachzujustieren. :sleeping:

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  • Vielleicht ein Krampf? Unangenehmes Ziehen hatte ich tatsächlich noch nie. Bei "zu hoch" würde ich eher Blutarmut i den Beinen vermuten, und somit ein Taubheitsgefühl. Das habe ich ab und an in meinen Fersen, als wären sie eingeschlafen, aber auch nicht so das ich davon aufwachen würde. Seit dem ich zum schlafen immer mein Lammfell mit in die HM nehme, hat sich die Schlafqualität noch deutlich gesteigert. Calfridge und co haben so keine Chance mehr

  • Vielleicht lässt sich die Hängeinstellung mit dem Gyrosensor des Handys messen. Handy auf den Bauch legen, optimale Körperlage messen, Messwert merken, reproduzieren. Ist eine Idee. Keine Ahnung ob das funktioniert.

    Kommt wohl auf den Bauch an... :D

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  • Vielleicht ein Krampf? Unangenehmes Ziehen hatte ich tatsächlich noch nie. Bei "zu hoch" würde ich eher Blutarmut i den Beinen vermuten, und somit ein Taubheitsgefühl. Das habe ich ab und an in meinen Fersen, als wären sie eingeschlafen, aber auch nicht so das ich davon aufwachen würde. Seit dem ich zum schlafen immer mein Lammfell mit in die HM nehme, hat sich die Schlafqualität noch deutlich gesteigert. Calfridge und co haben so keine Chance mehr

    Vielleicht war es auch Taubheit, keine Ahnung, schwer zu beschrieben.... Krampf definitiv nicht, die kenn ich ;)

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  • Ich kann zwar nix zu "zu hohem Fußende" sagen, aber da wir ja die gleiche Matte besitzen, kann ich sagen, dass ich zwar mit erhöhtem Fußende experimentiert habe, aber zurück zur waagerechten Ridgeline gegangen bin, weil es mir besser liegt. Ggf ist es also bei der Matte eher Ratsam gemäßigt höher zu hängen.

    Manchmal denke ich, ich bin der Einzige der mir nicht zuhört.

    Bündischer Halstuchträger mit Hang zum Hängen

  • Wo in den Beinen? Im Kniebereich kann das durch zu große Überstreckung kommen, da hilft etwas unterzulegen damit die Beine ganz leicht angewinkelt sind.

    Nein, nicht in den Knien. Die spür ich jeweils beim steilen Abstieg aber nicht beim Schlafen.

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  • Also wenn es bei mir in den Kniekehlen zieht - steck ich mein Kissen drunter brauch in der HM sowieso (beim schlafen) nicht weil ich mir so ein Schlafsackoberteil abgeschnitten habe und das kann ich auch super gegen störendes Licht am Morgen nutzen :)

  • In einer GE Hängematte ist es eigentlich nicht möglich, dass die Beine höher liegen weil das Fußende zu hoch hängt -- es sei denn, das Fußende hängt so hoch, dass man so nah ans Kopfende rutscht, dass es nicht mehr weiter geht. Was man mit dem Höherhängen des Fußendes erreicht, ist, dass der Schwerpunkt näher zum Kopfende rückt. Da sich der Schwerpunkt deines Körpers nicht ändert, liegen deine Füße aber nicht höher. Aber vielleicht bist du so in einem ungünstigen Bereich der Hängematte zu liegen gekommen, oder deine Liegeposition hat sich geändert, weil deine Schultern im oberen Bereich nicht so viel Platz hatten wie sonst.

  • In einer GE Hängematte ist es eigentlich nicht möglich, dass die Beine höher liegen weil das Fußende zu hoch hängt -- es sei denn, das Fußende hängt so hoch, dass man so nah ans Kopfende rutscht, dass es nicht mehr weiter geht. Was man mit dem Höherhängen des Fußendes erreicht, ist, dass der Schwerpunkt näher zum Kopfende rückt. Da sich der Schwerpunkt deines Körpers nicht ändert, liegen deine Füße aber nicht höher. Aber vielleicht bist du so in einem ungünstigen Bereich der Hängematte zu liegen gekommen, oder deine Liegeposition hat sich geändert, weil deine Schultern im oberen Bereich nicht so viel Platz hatten wie sonst.

    Hmm ja, das macht Sinn. Wenn aber der Schwerpunkt sich nicht ändert und die Füsse nicht höher liegen, sondern nur der Körper gen Kopfende rutscht, und damit den Schwerpunkt sozusagen ausgleicht, was ist dann der Grund der Empfehlung bzw. der Sinn der Sache?

    Vielleicht muss ich ja auch eher die Ridgeline tweaken, als die Aufhängehöhe.

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  • Ich liege besser wenn ich das Fußende höher hänge. Irgendwann wirds dann auch unbequem, bei zu steilem Winkel. Meiner Meinung nach hängt mein Gesäß nicht so tief im Verhältnis zum Rumpf. Natürlich kann ich mich irren, aber es ist definitiv bequemer.

  • Der Grund ist, dass deine Beine in einem Teil der Hängematte zu liegen kommen, der sich breiter auffächern kann. Die Beine sind im Allgemeinen empfindlicher als der Torso bzw. die Schultern. Allerdings hängt das auch von der Länge und vermutlich Breite der Hängematte ab. Meine WB Blackbird und meine XLC sind schnell unbequem, wenn das Fußende nicht hoch genug hängt und ich weiter in die Mitte rutsche. In meiner 350 cm x 200 cm DIY Hängematte macht es keinen merkbaren Unterschied wenn ich das Fußende höher hänge. Die ist aber für meine 165 cm Größe auch überdimensioniert.

  • Wenn aber der Schwerpunkt sich nicht ändert und die Füsse nicht höher liegen, sondern nur der Körper gen Kopfende rutscht, und damit den Schwerpunkt sozusagen ausgleicht, was ist dann der Grund der Empfehlung bzw. der Sinn der Sache?

    Eigentlich sollte ja der Gürtel als Körpermitte ungefähr in der Mitte der Hängematte liegen. Weil beim Menschen aber der Oberkörper schwerer ist als das bißchen Hintern und Beine, rutscht man mit dem Schwerpunkt, der irgendwo im Oberkörper liegt, in die Hängemattenmitte. Das bedeutet, daß über dem Kopf die Hängemattenlänge ungenutzt bleibt, während es bei den Füßen eng wird.
    Hängt man das Fußende der Hängematte höher, rutscht der tiefste Punkt der Hängematte (der Ort, wo Dein Schwerpunkt hin möchte) in Richtung Kopfende. Bei einer perfekten Austarierung kannst Du den Idealzustand (Gürtel in Hängemattenmitte) erreichen.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Eigentlich sollte ja der Gürtel als Körpermitte ungefähr in der Mitte der Hängematte liegen. Weil beim Menschen aber der Oberkörper schwerer ist als das bißchen Hintern und Beine, rutscht man mit dem Schwerpunkt, der irgendwo im Oberkörper liegt, in die Hängemattenmitte. Das bedeutet, daß über dem Kopf die Hängemattenlänge ungenutzt bleibt, während es bei den Füßen eng wird.
    Hängt man das Fußende der Hängematte höher, rutscht der tiefste Punkt der Hängematte (der Ort, wo Dein Schwerpunkt hin möchte) in Richtung Kopfende. Bei einer perfekten Austarierung kannst Du den Idealzustand (Gürtel in Hängemattenmitte) erreichen.

    Das leuchtet ein. Danke für die konzise Erklärung Mittagsfrost.

    Könnte mir vorstellen, dass sich das Problem historisch unterdessen etwas relativiert hat, da die HM tendenziell länger geworden sind und man damit allgemein mehr Platz zum Rumrutschen hat.

    Damit kann man eigentlich ausschliessen, dass die Beine je (wesentlich) höher zu liegen kommen, ausser wie von Hammock Fairy erklärt, man übertreibt den Höhenunterschied.

    Ich seh schon, ich muss irgendwann nochmal in den Wald, um herauszufinden, was da los ist... ;)

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