Grüß euch liebe Hängematten-Begeisterte!

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  • Ich lese seit ein paar Tagen hier im Forum und habe mich jetzt auch sofort hier angemeldet – habe in den paar hier verbrachten Stunden schon sehr viele nützliche Infos aufgeschnappt :thumbup:. Absolut tolles Forum!

    Ich selbst habe schon seit 2017 eine Hängemattenausrüstung fürs Campen – bin aber aus der Richtung Zelt zum Hängemattenzelt gekommen und nicht von der Hängematte zum Hängemattencaming… Meine Ausrüstung sind daher 2 Hängemattenzelte:

    Ein Flyingtent (nicht mehr erhältlich) – Das war ein Produkt von einem Kärntner Startup, das wieder untergegangen ist… Es hat einige innovative Ideen integriert aber auch einen großen „Nachholbedarf“ in Punkto Bequemlichkeit – ich schlafe darin, aber besser schlafen wäre mir lieber ;). Die 2 größten Vorteile (für mich) sind:

    – Abspannung an 2 Schnüren möglich, aber nicht nötig – auch mit wasserdichter Zelthaut reichen die 2 Baumgurte und sonst nichts.

    – Ohne zusätzliche Schutzfolie auch direkt als Wurfzelt am Boden einsetzbar – daher sowohl Hängematte als auch Zelthaut wasserdicht (beides 5000mm Wassersäule).

    Die für mich unschönsten Nachteile:

    – Die Hängematte ist recht kurz (270cm) und zusätzlich sehr steif, da sie auch als stabiler Zeltboden und Regenponcho herhalten muss – 100% Nylon 150D Oxford.


    – Das Diagonalliegen gelingt nicht ganz optimal und es kann passieren, dass man mit Kopf und Füße die Hängematte zu sehr verformt und nicht mehr zu 100% von der Zelthaut geschützt ist.

    Zusätzlich habe ich auch noch ein zweites Hängemattenzelt – ein Trek Forest (und das funktioniert nur als Hängematte und nicht als Bodenzelt). Tatsächlich habe ich darin selbst noch nie geschlafen, da ich es als Zusatz für Ausflüge mit Freunden erworben habe. Wenn ich alleine bin ist aber immer das Flyingtent mit dabei habe, weil ich nicht auf die Verwendbarkeit als Bodenzelt verzichten will – so finde ich relativ stressfrei immer eine Übernachtungsmöglichkeit, nur mit den Hängematte wäre es schon öfters problematisch geworden… Nach allem was ich hier im Forum über die Materialeigenschaften gelesen habe, dürfte dieses Zelt deutlich bequemer sein (es ist auch fürs Diagonalliegen optimiert) und anders geschnitten als klassische GE-Hängematten. Ich muss dringend eine Übernachtung darin nachholen…

    Ich bin auch nur 1 bis 2 mal im Jahr mit dem Hängemattenzelt unterwegs – vielleicht wird das aber noch mehr, wenn ich noch besser darin schlafe… Und weil eine mehrtägige Wanderung mit 2 Freunden dieses Jahr ansteht, seht für mich die Frage im Raum, ob ich meine „Sammlung“ noch erweitere – am besten mit der „Eierlegendenwollmilchsau“… Die ich – oh Wunder – einfach nicht ausfindig machen kann. Dazu schwirrt mir einiges im Kopf herum… Und vielleicht darf ich das in einem eigenen Thema hier im Forum mit eurer Unterstützung tiefer beleuchten :/:).

    Mit lieben Grüßen, Stefan

  • Lieben Dank an alle fürs herzliche Willkommen!

    Moin und willkommen im Forum!

    Schöne Vorstellung und eine hier eher ungewöhnliche Ausstattung!

    Gruß

    Stephan

    …und danke fürs Kompliment – und das obwohl ich eine „ungewöhnliche Ausstattung“ habe 8o:S.

    Willkommen im Forum!

    Interessantes Teil das Flyingtent.

    Bin gespannt, wo Dich deine Reise mattentechnisch hinführt :)

    Ja, das bin ich auch – die Vorstellungen verändern sich derzeit recht rasant und die eine oder andere Idee kommt mir in den Sinn, die sicher nur als ambitionierteres DIY-Projekt umsetzbar wäre… ;).

    Willkommen an Bord!

    Falls Du Lust hast, am Inseltreffen (29.5. bis 1.6.2025) teilzunehmen: Dein fliegendes Zelt wäre sicher ein Publikumsmagnet.

    Da bin ich im Moment noch überfragt – ich trage mir den Termin mal in den Kalender ein und schau, was es Interessantes rund um diese Insel so gibt. … Habe gerade nachgesehen, da habe ich tatsächlich entfernte Verwandtschaft in der Nähe – in Katerbow. Wäre sicher eine gute Gelegenheit, dort wieder einmal Hallo zu sagen… ich überlege es mir!

    Willkommen im Forum.

    Na immerhin mal kein Amazonas oder Ticket to the Moon ;)

    Viel Spaß auf Deiner Reise hier :)

    Danke! Und ich bin tatsächlich zuerst über Amazonas gestolpert bevor ich hier ins Forum weiter gerutscht bin –> habe nach Hängemattenzelten gesucht, da ich wissen wollte, ob es wieder ein Produkt gibt, dass als Bodenzelt und Hängematte gleichermaßen gut funktioniert. Bin nicht fündig geworden, habe mir aber aus Interesse ein Youtube-Video über UL-Matten von Amazonas und Exped angesehen, dass mir vorgeschlagen wurde. Dort in den Kommentaren bin ich auf Lesovik gestoßen und die Suche nach Lesovik im Netz hat mich dann u.a. auf euer Forum gebracht… :thumbup:;)

  • habe nach Hängemattenzelten gesucht, da ich wissen wollte, ob es wieder ein Produkt gibt, dass als Bodenzelt und Hängematte gleichermaßen gut funktioniert. Bin nicht fündig geworden, habe mir aber aus Interesse ein Youtube-Video über UL-Matten von Amazonas und Exped angesehen, dass mir vorgeschlagen wurde

    Moin,

    Es gibt noch ein paar Hängematten die zur Not auch ganz gut als Boden Setup funktionieren. Ich würde sie dann aber eher als Biwaksack mit Gestänge oder Mückenshelter als ein richtiges Zelt einordnen..........

    Nicht alle Hängematten, die auch als Notzelt/Bivvy für auf den Boden gedacht sind, besitzen einen wasserdichten Bodenstoff und man braucht bei Regen/Feuchtigkeit auf jeden Fall noch eine zusätzliche wasserdichte Bodenplane und evtl ein größeres Tarp um trocken zu bleiben.

    Als Beispiel wäre zu nennen:

    - Haventent (m.M.n. die Hm, die sich am besten auch als Boden Setup nutzen lässt)

    - Crua Hybrid Tent

    - Night Cat Flatlay Hammock (war mir zu kippelig im Hängematten Modus)

    - Lawson Blue Ridge Hammock

    - Opeongo Arerial A1 Tree

    Gruß von der Ostsee

  • Streusel71 Vielen Dank für den Hinweis! So etwas in dieser Richtung ließe sich wahrscheinlich auch schon mit meinem Trek Forest umsetzen. Mir ist aber wichtig, dass die Hängematte selbst auch schon vom Hersteller/von den Materialeigenschaften für Bodenkontakt ausgelegt ist – will nicht immer ein ungutes Gefühl haben, sie zu beschädigen, wenn ich eine Nacht am Boden zubringe. Außerdem schätze ich es sehr, wenn das ganze System (mit Ausnahme der Insektennetzes natürlich 8o) ordentlich Wasserdicht ist :thumbup:.

    Ich bin nämlich durchaus recht oft am Boden – schätze so 2/3 Hängematte und 1/3 Bodenzelt. Die Erfahrung bei meiner Art von Ausflügen zeigt, wenn ich bei Restaurants oder in Privatgärten frage, ob ich mit dem Zelt übernachten darf (nutze ganz gerne https://1nitetent.com/) ist oft ein sauberes und flaches Stück Wiese vorhanden aber nichts passendes zum Aufhängen. In der freien Wildbahn ist es meist genau anders herum… Diese Situationen sind bei meinen Touren meist bunt gemischt ;).

    wuppitom Wow – richtig spannende Hinweise die mir super weiterhelfen! Vielen liebe Dank! Habe mir die Vorschläge alle kurz angesehen und habe mich zuletzt mit dem Haventent recht ausführlich beschäftigt. Muss sagen, dieses Konzept sagt mir sehr zu – finde das ist eine richtig durchdachte Innovation! Toll, da bleibe ich dran… :thumbup::!:

  • Je nachdem wie groß Du bist, solltest Du definitiv mal ausgiebig in einer 330 - 360cm Gathered End HM schlafen um ein Gefühl zu bekommen, wie gut es sich für Dich in einer HM schlafen lässt (inkl. vernünftigen Underquilt versteht sich).

    Danach hast Du vielleicht gar keine Lust mehr auf das Bodenschlafen. War bei mir so. Ansonsten berichten sehr viel Nutzer vom Haventent als erstklassig.

    Viel Erfolg.

  • Gironimo Ich habe „Glück“– bin mit 172cm Größe und 58kg Gewicht eher auf der kleine/leichten Seite für einen Mann, da genügt oft schon ein kleineres Modell an Ausrüstung. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in einer 330 GE-Hängematte sicher um einiges besser liege als in meiner bisherigen Hängematten-Zelt-Kombi mit 270cm, außerdem ist wie gesagt das Flyingtent sehr starr 150D…

    Probeschlafen in ein paar verschiedenen Hängematten wäre aber sicher super, damit ich etwas Erfahrung zu den möglichen Unterschieden bekomme – das war auch eine meiner Absichten bei der Anmeldung hier. Habe beim vorherigen stöbern hier im Forum diese Empfehlung schon mehrmals aufgeschnappt ;).

    Es geht aber weniger ums am Boden schlafen wollen bzw. Lust haben – sondern mehr darum einfach auch problemlos den Boden nutzen zu können, wenn sich nur diese Möglichkeit anbietet. Wenn ich es mir aussuchen kann, dann wähle ich auch bisher schon eher den Hängemattenmodus – auch wenn ich im Flyingtent einen Ticken besser am Boden schlafe als in der Luft. Einfach aus dem Grund, dass ich mir meistens so einen interessanteren Schlafplatz aussuchen kann als am Boden… 8o

    wuppitom danke – auf die Idee bin ich schon gekommen :) – den 17 seitigen Faden übers Haventent hier im Forum – von seiner Ankündigung bis heute – habe ich schon einmal durchgearbeitet. Mein Resümee daraus: Wenn man ein gut gearbeitetes Exemplar erwischt, ist es wesentlich besser als anfängliche Mutmaßungen vermuten ließen, wenn nicht insgesamt sehr gut! Für mich würde hoffentlich auch die kleine Version genügen – und die ist auch noch zum Mitschleppen auf Wanderung vertretbar. (Das Flyingtent hat auch 1,5kg und das Trek Forest 1,6kg [da habe ich was falsch in Erinnerung gehabt, die Gewichsangaben waren ohne Zubehör, ich schleppe viel schwerer mit: meine Waage sagt 2310g Flyingtent und 1850g Trek Forest] – ohne Isomatte, die ist bei mir eine Exped Downmat 7 LW mit 1,1kg.) Du selbst bist mit deinem Safari ja durchwegs zufrieden…

    Grüße aus den Alpen!

    Einmal editiert, zuletzt von Forestfly (12. Januar 2025 um 01:01)

  • Ja.........gut Rucksack taugliche Leichtgewichte sind die Haventent Modelle alle wohl eher nicht?! Trotzdem würde ich mich wenn, für das breitere XL Modell entscheiden. Die Standard Größe wäre mir vor allem um vernünftig auf der Seite schlafen zu können, zu schmal..........

    Ich muss mein Haventent Safari allerdings nicht auf den Rücken tragen sondern ziehe es in einem Wanderwagen/Fahrradanhänger durch die Gegend.

    Würde ich meine Ausrüstung im Rucksack auf dem Buckel tragen müssen, würde ich ein leichteres Gathered End Hängematten Setup mitnehmen.

    Mit meinem Safari Modell bin ich jetzt mit den Änderungen die ich vorgenommen habe (andere Isomatte und geänderte Aufhängung sowie ein größeres Tarp), sehr zufrieden 👍🙂

    Gruß von der Ostsee

  • Naja Leichtgewichte nicht, aber zumindest auch kaum schwerer als meine bisherige Ausrüstung (das schmale Modell). Und ich hoffe doch, dass ich mit meinen 172cm/58kg nicht zwingend das XL benötige – natürlich wäre Ausprobieren ideal, aber wohl eher schwierig, so viele Besitzer der normalen Variante gibt es wohl hier nicht… Mit etwas Optimierung lassen sich vielleicht noch ein paar Gramm einsparen und ich komme vielleicht sogar etwas sicher einiges [weil etwas ist es ohnehin schon ohne Optimierung] unter das Gewicht, das ich jetzt mitschleppe… Mit Leichtgewicht komme ich in der Regel nicht weit – oft wenig robust, zu unflexibel, und/oder zu unbequem – da lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren.

    Bei mir soll es sowohl auf mehrtägigen Wanderung, oft auch im Hochgebirge und auf mehrtägigen Radtouren zum Einsatz kommen – das ist auch das Einsatzgebiet meiner bisherigen Ausrüstung.

    Ich eröffne dazu jetzt aber besser ein eigenes Thema wo ich alle Daten zu mir, Einsatzbereiche und notwendige Funktionen übersichtlich im Startbeitrag aufliste. Das Haventent ist aber auf jeden Fall ein heißer Kandidat :thumbup:. Vielen Dank!

    Einmal editiert, zuletzt von Forestfly (12. Januar 2025 um 01:05)

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