Beiträge von Forestfly

    Ich weiss es nicht, gehe aber davon aus, dass die Klemmwirkung vergleichbar sein dürfte. In der Regel reizen wir die Belastungsgrenze ja ohnehin nicht aus. Ich habe mit beiden Seilen gearbeitet und bisher hatte ich nie Probleme.

    Super! Danke für die Info – daraus schließe ich, dass bisher jeder in der Bemessung von AmSteel-Blue 7/64" und 1/8" Projekten den selben Grundsätzen gefolgt ist und sich das in der Praxis bewährt hat :thumbup:.

    Zum fehlerhaften Calculator: Ja ich meine den „Whoopie Sling Calculator“, den du in diesem Faden

    Waldläufer70
    30. Januar 2017 um 16:19

    vorgestellt und verlinkt hast. Ich habe ja das Dokument (hoffentlich richtig) korrigiert – schreibe dir dazu eine PN…

    Und eine Frage an alle habe ich noch:

    Die Dokumente von Samson, auf denen die Berechnungen von Waldläufer70 beruhen, gehen vom Spleißen von 12-strängigen Seilen aus. Das AmSteel-Blue 7/64" ist aber nur 8-strängig. Macht das von der „Klemmwirkung“ einen Unterschied, oder kann die Berechnung unverändert genau so durchgeführt werden :/:?:

    Ich habe soeben meinen neu überarbeiteten und in ein Google-Dokument umgewandelten "Whoopie Sling Calculator" fertiggestellt. (Für eine in der Länge anpassbare Ridgeline gibt es den "Adjustable Ridgeline Calculator".)

    Waldläufer70 danke dir für diese großartigen Tools! Toll, dass sie auch nach Jahren noch abrufbar sind. Schlau gemacht und ich habe auch etwas gebraucht alles durchzudenken und die Grundlagen dazu nachzuforschen. Es ist mir aber gelungen und jetzt kann ich die Ergebnisse auch selbst nachvollziehen :thumbup:.

    Und das war auch notwendig, weil beim „Whoopie Sling Calculator“ in der aktuellen Version ein Fehler enthalten ist, der verhindert, dass ein Eingabewert eingetragen werden kann und damit sind auch viele Berechnungen dann nicht möglich bzw. die Formeln defekt oder geben einen Fehler aus. Vielleicht magst du das Tool wieder in Gang setzen – mir ist es selbst gelungen, aber vielleicht kann das nicht jeder…;)

    Ich glaube, man sollte hier mal noch das Dokument verlinken, das Samson Rope für die Herstellung von Whoopie Slings publiziert hat:

    Whoopie Slings

    Die folgenden Maße werden darin als Mindestmaße empfohlen:

    • Spleiss für die fixe Schlaufe: 42x den Durchmesser des verwendeten Seils (2*21)
    • Material für die fixe Schlaufe selbst: 21x den Durchmesser des verwendeten Seils (1*21)
    • Spleiss für die verstellbare Schlaufe: 73.5x den Durchmesser des verwendeten Seils (3.5*21) *
    • Umkehrspleiss für den Stopper am losen Ende: 10.5x den Durchmesser des verwendeten Seils (0.5*21)

    Bin ich Blind, oder wird in dem Dokument von Samson nicht erläutert, was dieser hauseigenen Längeneinheit „fid“ zugrunde liegt? Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich in einem Dokument (in dem ich es gar nicht erwartet hätte) die Definition entdeckt habe, die auch du hier in deinen Angaben dankenswerter Weise in Klammern mit angeführt hast: 1 fid = 21 x Seildurchmesser.

    Nicht nur der Ständer fällt zur Seite, sondern auch die Hängematte mitsamt der in ihr liegenden Person.

    Mittagsfrost Das war mir durchaus klar 8o. Habe aber den Eindruck, nur zur Seite wegzusacken ist noch „angenehmer“ bzw. ungefährlicher als senkrecht nach unten zu knallen und gleichzeitig noch 2 Pfosten auf den Schädel gedonnert zu bekommen. Natürlich wünsche ich mir keines von beiden und bin lieber weitsichtig bzw. mache mir ein Bild von den wirkenden Kräften. Das ist übrigens sehr spannend, wenn ich es richtig berechnet habe, dann wirkt bei 30° an beiden Aufhängungspunkten die gesamte Hängemattenlast und bei 20° jeweils das 1,5 fache – insgesamt dann das 3fache Hängemattengewicht 8| – hätte ich instinktiv nicht vermutet. Bei der Abspannung über Steher und Bodenanker erhöhen sich die gesamt wirkenden Kräfte nochmal mit erheblichen Schwankungen abhängig von Aufstellungs- und Abspannwinkel – hätte ich alles unterschätzt und war interessant mal durchzurechnen. :thumbup:

    Am besten wirklich 2 Schraubheringe verwenden.

    barfuß Ja, ich denke für so ein Setup würde ich mir zwei 30cm Peggy Pegs besorgen.

    barfuß Lieben Dank für deine wertvollen Infos zu den Abstützmöglichkeiten :thumbup:!

    -------------------------------------------

    Walkabout Danke für die tollen Inspirationen aus der Praxis :thumbup:!

    Ist beim Abhängen wie im normalen Leben: "Wissen" schlägt "Haben". ;)

    Ganz genau – und darum frage ich ja hier eure Erfahrungen und euer Wissen ab :).

    ----------------------------------------------

    S. Auerteig und Mittagsfrost – wichtiger Hinweis, danke! Aber gilt das nicht noch viel mehr für die Konstruktion aus 2 Pfosten in Λ-Form. Doppeltes Gewicht und wenn die Abspannung versagt knallt es zielsicher genau auf die Hängematte. Mit nur einem Steher dagegen sollte das nur passieren, wenn sich beide Abspannungen gleichzeitig lösen, sonst sollte das doch eher zur Seite gezogen werden beim Umfallen (hin zur Seite des noch haltenden Ankers) – oder habe ich da einen Denkfehler…?:/

    Auf jeden Fall heißt es für mich – wenn schwere Prügel statt Wanderstöcke zum Einsatz kommen, besonders sicher gehen, dass die Bodenanker halten, egal ob 1 oder 2 Stöcke.

    ---------------------------------------------

    Hammock Fairy Die Holzwanderstöcke sehen sehr edel aus, sind aber auch echt nicht billig. Und selber machen geht sicher auch – hier bei uns in den Bergen haben viele auch einen selbst gemachten Wanderstock aus einem kräftigen, geraden Haselnussast – ergibt einen wunderbaren Wanderstock mit sehr wenig Aufwand, aber eben auch ein sperriges Teil…

    Ich finde die Variante mit den 2 Alu- oder Carbonwanderstöcken recht ansprechend, vor allem wenn das auch mit den Faltstöcken funktionieren sollte, die auf 36cm zusammengelegt werden können.

    Zur Crosshammock: Ja, da hast du völlig recht! Danke für den Hinweis. Ich habe nicht daran gedacht, dass ich fragen könnte, ob die Hängematte aus einem stabileren Stoff genäht werden kann (und hätte auch nicht gewusst welcher das wäre). Darum ist mir die Idee eines austauschbaren Bodens gekommen, auch weil eben schon erwähnt wurde, dass der Stoff der Crosshammock so empfindlich ist, dass er auch mit Unterlage nicht wirklich am Boden eingesetzt werden sollte…

    Danke auch für die Antwort zu meiner Frage zu den Isomatten :thumbup:.

    Und ganz besonderen Dank für dein nettes Angebot zum Probeliegen in wärmeren Zeiten! <3 Nach Deggendorf zu kommen ist für mich gar kein Problem und ich kann auch noch ein bisschen warten ;). Würde denn eine wärmere Phase im März oder April schon in Frage kommen?

    ---------------------------------------------------

    Forestfly Mehr Auswahl inkl. Fachberatung wirst Du nur sehr sehr schwer finden können 🤷🏼‍♂️

    Naphtet Ich habe ja schon ein bisschen hier im Forum gestöbert und habe nicht den geringsten Zweifel an deiner Aussage ;).

    Walkabout : Sieht toll aus dein Setup – so braucht man zu zweit nur eine einzige natürliche Aufhängemöglichkeit :thumbup:.

    Ich habe das Tensa Solo mit dem Trekking Treez verglichen und da ist der Preis ca. die Hälfte und das Gewicht fast das Doppelte. Ein Trekking Treez wiegt ohne optionaler Extension aber mit Tarpverlängerung 439g, das Solo 850g (411g mehr) in beiden Fällen kommen noch Anker und Seile dazu…

    barfuß : Das Tensa Trekking Treez scheint mir sehr penibel und schlau auf guten Stand und leichtes Gewicht optimiert zu sein (und das hat seinen Preis – hier in Europa noch viel mehr als in den USA) – ich hätte da keine Bedenken, aber ein bisschen wackeln wird es, aber nur sehr wenig, die Ridgeline der Hängematte sollte stabilisierend wirken und es dürfen auch nur Hängematten mit Ridgeline verwendet werden. Ein zweiter Ständer macht es als Leichtgewicht fürs Wandern eher wieder uninteressant und ungemein teuer… vor allem weil man für beidseitig dann 4 Stöcke bräuchte – ein einzelner kostet in den USA $185 und in Deutschland an die 290 € (ohne Anker und Seile). Vor der Verwendung von Heringen wird gewarnt und das System ist nur für den Einsatz mit starken Bodenankern gedacht – der leichteste von den angeboten Ankern wiegt 61g (30cm Schraubanker). Die leichteste Konfiguration (Stab, 2 Seile, 2 Anker) für eine Seite liegt bei ca. 630g.

    Ein leichtes, klein verpackbares und robustes Set-Up, das sowohl zwischen zwei Bäumen als auch auf dem Boden maximal bequem ist, gibt es nicht. Du wirst irgendwo Abstriche machen müssen.

    Hammock Fairy – Danke, das ist mir absolut klar. Tut mir leid, wenn ich einen anderen Eindruck erweckt habe. Weil ich etwas Abstriche bei leicht und klein verpackbar eher geneigt bin hinzunehmen, ist mein Interesse am Haven Tent recht groß – und ich habe den Eindruck, man könnte beim Haven mit einer Optimierung des Aufhängesystems noch ein Stück Gewicht einsparen…

    Zur Crosshammock ist mir noch die Idee gekommen, man könnte doch für das abzipbare Modell recht einfach einen alternativ anzipbaren Zeltboden selber nähen – so dass man bei Bedarf die Hängematte gegen Zeltboden austauscht aber Tarp und Moskitonetz in beiden Situationen verwenden kann. Vom Schnitt des Netzes dürfte das viel einfacher sein, als wenn man die selbe Idee für eine GE-Hängematte umzusetzen versucht. Außerdem kann mit der Cross in beiden Setups die Isomatte verwendet werden.

    Frage – funktionieren in der Crosshammock die Isomatten mit den Luftkammern in Längsrichtung auch gut? Ich denke von der Statik her braucht es hier auch eher die Querkammern… :/

    Nachdem du ja bereits eine Hängematte besitzt, die du auch am Boden verwenden kannst - warum nicht eine echte Hängematte besorgen? Auf Naturwanderungen nimmst du die Hängematte mit und auf Kulturwanderungen das Flyingtent.

    Die „echte“ Hängematte ist ja auch hoch im Kurs bei meinen Überlegungen. Das große Hindernis ist, dass ich keine Trennung von Natur- und Kulturreise habe. Ich habe fast immer beides in Kombination – und ich passe einfach lieber meine Ausrüstung an meine Reisevorlieben an als umgekehrt. Die Kombi Hängematte mit einem Stück Trekking Treez macht aber die Bodenoption überflüssig – in allen Situationen wo ich bisher auf den Boden ausweichen musste, wäre zumindest ein einzelner Aufhängungspunkt verfügbar gewesen…

    ----------------------------------------------

    Ich habe jetzt schon ein Angebot zum Probeliegen im Haven Tent und in der Corsshammock bekommen – da freue ich mich schon sehr darauf :love:.

    Zum Vergleich wäre es schön auch noch die GE-Hängematten ausprobieren zu können – gerne würde ich herausfinden ob ich bei meiner Größe einen merklichen Unterschied zwischen einer 11' und 12' Matte erkenne und ob ich mit 40D oder doch eher 70D besser liege…

    Bin im Raum Salzburg und oft in Grafenau bzw. im Bayerischen Wald zu Gange und kann mir gut vorstellen auch ein gutes Stück mit dem Zug zu fahren – Österreich und der Süden Deutschlands sollte für mich kein Thema sein…:thumbup: Optimal wäre natürlich der direkte Vergleich falls jemand beide Längen und/oder beide Stofffestigkeiten besitzen sollte…;)

    Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung hier! <3

    tiptarp : Super! Vielen Dank! Dein Angebot nehme ich sehr gerne an – das Haven Tent direkt mit der Crosshammock zu vergleichen ist optimal. Unterstützen ja beide das flache Liegen – ich vermute aber, dass sich Brücken- und Querhängematte trotzdem merkbar unterscheiden, schon allein wegen der unterschiedlichen Aufhänge- bzw. „Schaukel“-Richtung.

    Flip Danke für den Hinweis! Die Crosshammock sieht sehr hochwertig und spannend aus! Ich werde mir dieses Setup auch noch genauer ansehen. Ich habe aber den Eindruck, dass sich die Crosshammock fürs Verstecken im Wald und bei „ruppigem“ Wetter etwas weniger eignet als GE-Hängematten oder das Haventent. Vielleicht täuscht es mich, aber mir scheint die Größe und Höhe des Tarps um einiges mehr zu sein und ich befürchte mehr Windangriffsfläche, mehr „Auffälligkeit“ beim Verstecken, mehr Tarpgewicht und die Notwendigkeit von mehr freiem „Luftraum“ im Wald…:/

    Wie sind da deine Erfahrungen?

    Gironimo Es kann gut sein, dass du in all diesen Punkten recht behalten wirst… ;)8)

    Probeliegen wird eben als erstes notwendig sein und dann wird es sich zeigen, wohin es mich zieht… Fürs Haventent sieht es schon mal sehr gut aus, das darf ich mir wahrscheinlich bei tomtom schon mal live ansehen… :thumbup:

    Hallo Leute, ich habe jetzt einen neuen Faden angefangen für mein Ausrüstungsthema ;):

    Forestfly
    14. Januar 2025 um 22:13

    Habe da jetzt – zugegeben recht umfangreich – meinen Stand der Dinge zusammengestellt. Mit all den Hinweisen, die ich hier schon bekommen habe! Vielen Dank an alle!

    Walkabout Besten Dank für deine Hinweise – das Tensa Trekking Treez habe ich mir genauer angesehen :thumbup: – Tolle Sache!

    Lieben Gruß!

    Hallo liebe Haven Tent Besitzer!

    Nennt jemand ein Haven Tent Standard (nicht das XL) sein eigen? Ich würde sehr gerne so ein Zelt probeliegen oder – noch besser – eine Nacht darin verbringe… Ich wäre sehr dankbar für diese Möglichkeit <3!

    Ich halte mich oft im Salzburger Land oder im Bayerischen Wald auf, Österreich oder Süddeutschland wäre daher optimal, ich kann mich aber auch in den Zug setzen und ein gutes Stück weiter in den Norden fahren ;).

    Mit lieben Grüßen aus den Alpen, Stefan

    Hallo! Ich habe mich in diesem Faden

    Forestfly
    9. Januar 2025 um 17:33

    vor ein paar Tagen vorgestellt und ein paar Worte über meine bisherige Ausrüstung verloren. Dort ist die Diskussion über meine Veränderungswünsche schon ein bisschen in Fahrt gekommen und ich habe schon großartige Hinweise und Impulse bekommen, danke! Lieber fange ich hierzu aber diesen neuen Faden zu meiner Ausrüstung an, in dem ich gleich hier im ersten Beitrag zentral alle Infos über mich als Person, meine Ausrüstung, Einsatzszenarien, Ansprüche zusammenstelle – wird etwas umfangreicher werden, aber ich hoffe mir gelingt eine übersichtliche Gliederung.

    -----------------------------------------------------------------

    Meine persönlichen „Rahmenbedingungen“:

    Ich bin ein bald 41 Jahre alter Mann mit 172 cm Größe und 58 kg Gewicht. In steilen Hängen, Gestrüpp oder am Boden herumzuklettern ist kein Problem für mich – das mache ich sehr gerne ;).

    Schlafen kann ich in Rücken-, Seiten- und einer – vielleicht nicht so verbreiteten – Mischung aus Bauch- und stabiler Seitenlage. Letzteres ist meine „natürliche“ Lage von Kindheit an – wann immer möglich schlafe ich so. In der Seitenlage brauche ich ein Kissen für den Kopf, in den beiden anderen Lagen nicht – darum habe ich auch nie eines mit im Gepäck. Daher verzichte auf Seitenlage, auch wenn sie mir prinzipiell etwas lieber wäre als die Rüchenlage. Wichtig ist mir, öfters in der Nacht meine Lage etwas verändern zu können, am besten unbewusst im Schlaf. Das gelingt mir in meinem bisherigen Setup nicht so gut – hier werde ich immer wieder einmal wach in der Nacht…

    Wohnhaft bin ich in Bischofshofen nahe Salzburg mitten in den Alpen, aber ich verbringe auch immer wieder längere Zeit in Grafenau im bayerischen Wald und es kann sein, dass sich mein Lebensmittelpunkt auch einmal dorthin verlagert…

    --------------------------------------------------------------

    Nutzungsart und Jahreszeiten:

    Ich nutze die Ausrüstung auf mehrtägigen Wanderung und Radtouren oft gemeinsam mit 1 bis 2 Freunden und selten ganz allein. Im Prinzip bin ich ganzjährig unterwegs. Im Winter zwar sehr selten und das wäre auch kein Muss, aber im Gebirge kann es auch im Frühjahr/Herbst gut winterlich werden… Daher sollte mich meine Ausrüstung auch bis in den leichten Minusbereich angenehm warm halten.

    --------------------------------------------------------------

    Meine bestehende Ausrüstung und warum ich sie mir angeschafft habe:

    Ich bin als bevorzugter „Bauchschläfer“ nicht wegen der mangelnden Schlafqualität am Boden zur Hängematte gekommen. Meine Hauptbeweggründe waren die viel flexiblere Platzwahl und die verringerten Spuren, die ich hinterlasse (weniger Schaden in der Natur). Gerne werde ich zum Übernachten unsichtbar und seit ich die Hängematte habe, gelingt das in der Natur ausgezeichnet. Ich gehe in einen steilen, bewaldeten Hang. Dort nimmt keiner Notiz von mir und nach meiner Abreise sieht man auch keine nennenswerten Spuren von meiner Nächtigung.:thumbup:

    Seit fast 8 Jahren besitze ich mein Flyingtent – eine Hybridlösung aus Bodenzelt und Hängematte, es ist relativ schwer im Vergleich zu anderen Setups hier. Ich schleppe 2310g laut meiner Waage mit mir herum (hatte was falsches zum Gewicht im Kopf, meine unrichtigen Angaben im Vorstellungsfaden habe ich ausgebessert). Ich habe auch noch ein Trek Forest mit 1850g als zweites Hängemattenzelt für den Fall, dass ein Freund/eine Freundin mit mir gemeinsam unterwegs sein möchte. Selbst habe in der Tat noch nie darin übernachtet, da es nur als Hängematte funktioniert und nicht auf den Boden darf. Ich habe aber meine Doppelnutzbarkeit sehr zu schätzen gelernt und bin deshalb immer mit dem Flyingtent unterwegs. Dabei spielt weniger die Angst, es gäbe zu wenig Aufhängemöglichkeiten und noch weniger die Scheu vor unwegsamen Gelände eine große Rolle. Inzwischen habe ich schon ein paar Jahre Erfahrung, wie ich das Setup nutze und da haben sich zwei sehr verschiedene Situationen herauskristallisiert, die beide sehr häufig eintreten und das oft auf ein und der selben Tour:

    • Ich bin in der „Natur“ unterwegs – dort finde ich praktisch immer eine Möglichkeit für eine hängende Übernachtung – meistens bin ich sogar darauf angewiesen. Die verborgenen Lagen – wo ich unsichtbar bin – sind fast immer nur mit Hängematte nutzbar. Wenn ich einmal über der Baumgrenze unterwegs bin, habe ich es bisher immer hinbekommen rechtzeitig in bewaldetes Gebiet abzusteigen. Darum liegt in der naturnaher Gegend der Hängematten-Modus bei mind. 95%.
    • In Kulturlandschaft und Siedlungsgebiet sieht dagegen die Lage ganz anders aus. Hier existieren zwar theoretisch auch mehr als genug Hängemöglichkeiten, aber mit dem Verstecken kann es sehr herausfordernd und stressig werden. Darum ändere ich hier meine Strategie – ich frage über den Zaum nach, ob ich in einem Garten zelten darf oder besorgen mir über die Plattform https://1nitetent.com/ eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit. Und in einem privaten Garten bei weitem nicht immer eine Aufhängemöglichkeit für die Hängematte. Und da hilft es auch nicht, wenn der Nachbar die perfekten Bäume wenige Meter nebenan zur Verfügung hätte… Für dieses Situation schätze ich aus meiner Erfahrung in etwa auf 30% Hängematten- und 70% Boden-Modus.

    Ein gutes Beispiel ist eine Reise gemeinsam mit einem Freund per Öffi und Fahrrad entlang von Main, Lahn und Mosel. Die 8 Übernachtungen im Hängemattenzelt (der Freund hatte mein Zweitzelt in Verwendung, dass ausschließlich als Hängematte nutzbar ist) gestalteten sich folgendermaßen: 2 waren versteckt in einem bewaldeten Steilhang – ohne Hängematten wären uns dies Übernachtungen nicht geglückt; 2 weitere Übernachtungen waren im Garten eines Wirten und der Rest in Privatgärten bei 1nitetent-Mitgliedern. Für diese Übernachtungen habe ich, sobald klar war, wie weit wir in etwa kommen per E-mail und Telefon Anfragen gestellt. Ca. die Hälfte waren Absagen, weil anscheinend keine Möglichkeit für eine Hängematte in den betreffenden Gärten bestand und bei allen Zusagen war dann nur die Möglichkeit für eine Hängematte gegeben und ich selbst habe 6 Nächte am Boden verbracht – mit gutem Schlaf und heilfroh, dass mein Flyingtent das ohne weiters mitmacht. Darum hänge ich sehr an dieser Möglichkeit und möchte sie lieber behalten als verlieren… ?(

    ------------------------------------------------------------------

    Warum will ich überhaupt etwas verändern?

    Im April steht eine Tour im Gebirge mit vorraussichtlich 2 Freundinnen im Raum und dafür sind dann 3 Setups nötig – eine Gelegenheit für mich, ein weiteres, verbessertes Setup hinzuzunehmen. Außerdem gibt es ein paar Sachen, die ich nicht optimal empfinde:

    • Hauptgrund: Der Schlaf im Flyingtent ist ok – aber bequem wäre eindeutig übertrieben für mein Empfinden und ich habe so den Eindruck, da gibt es deutlich Luft nach oben… Das Hängemattenzelt ist nur 270 cm lang und möglicherweise spielt auch das (notwendigerweise) sehr steife und dicke Material eine Rolle – 100% Nylon 150D.
    • Das schräg Liegen gelingt nur mit Einschränkung bzw. kann es sein, dass man mit Füßen und Kopf die Hängematte so verformt, dass kein 100%iger Wetterschutz durch das Überzelt mehr besteht – alles andere als toll…
    • Ich habe zwar ein UQ für mein Flyingtent, aber meine Downmat 7 LW ist deutlich wärmer und funktioniert – im Gegensatz zum UQ – super am Boden und zumindest solala in der Hängematte. Beides gemeinsam mitzunehmen ist mir meistens zu viel Gewicht und Packmaß. Darum bleibt das UQ fast immer ungenutzt zu Hause und ich liege in der aufgeschüsselten Matte, was mir und wahrscheinlich auch meiner Matte nicht 100% zusagt X/.
    • Das Gewicht ist Obergrenze – zwar noch ok für mich, aber über etwas weniger wäre ich auch nicht beleidigt. Tendenziell nehme ich jedoch eher ein paar mehr Gramm in Kauf, wenn ich sonst viel Flexibilität/Funkitonalität verliere (oder einen Kredit aufnehmen müsste 8o).

    -----------------------------------------------------------------

    Was im Vorstellungsfaden schon alles in den Raum gestellt wurde:

    Abschließend hier noch die Optionen, die mir schon aufgezeigt wurden und die mir bereits super hilfreich waren.:thumbup: Ob sich da noch weitere Vorschläge finden lassen? – ich kann mir gut vorstellen, es ist schon alles Sinnvolle am Tisch… Aber vielleicht gibt es noch ein paar Argumente für/gegen die jeweiligen Möglichkeiten, die ich noch nicht am Schirm habe…

    1. Ein Haven Tent
    2. Hängematte mit allem was dazu gehört samt Baumersatz im Gepäck (min. 1 Tensa Trekking Treez)
    3. Doppelausrüstung aus UL Hängematte + UL Zelt
    4. Hängematte mit allem was dazu gehört und für den Boden als Notoption nur eine zusätzliche dünne (Falt)Isomatte unterm Tarp

    Zu Nr. 4:
    Diese Option überzeugt mich nicht besonders, die Boden-Option ist mir hier zu stark zurückgeschraubt und für mein Empfinden nur für den absoluten Notfall tauglich… das ist mir zu wenig, das Bodensetup trifft bei mir dafür viel zu häufig ein…

    Zu Nr. 3:
    Das Argument, für beides getrennt ausgerüstet zu sein und ein Setup zu Hause lassen zu können, wenn es sicher nicht gebraucht wird, ist nicht von der Hand zu weisen. Und ja, das Gewicht bleibt unter meiner bisherigen Ausrüstung, wahrscheinlich auch das Packmaß. Wenn ich aber die Situation mit UQ und Isomatte betrachte, bin ich in der selben unvorteilhaften Situation wie bisher wenn ich (wie wahrscheinlich meistens) beide Setups mit habe. Sobald ich leistungsstarkes UQ und Isomatte zusammen mitnehme ist das Gewicht und das Packmaß nicht mehr so vorteilhaft. Wenn man Option 4 ausschließt, dann dürfte diese Option von den Kosten her teurer als Option 1 und günstiger als Option 2 sein. So ganz warm werde ich damit aber nicht…

    Zu Nr. 2:
    Diese Idee gefällt mir in der Tat sehr gut, die Notwendigkeit einer Boden-Option zu eliminieren, indem man die „Bäume“ vorsichtshalber selber mit hat, finde ich spitze. Die Kosten für diese Option sind jedoch schon bei nur einem Trekking Treez höher als bei allen anderen… Gemeinsam mit Option 3 hat diese Variante sowohl die Vorteile als auch die Nachteile eines zwingend separat abgespannten Tarps. Flexibele eigenständige Nutzung ist sicher einer der großen Vorteile, wie sicher die Tarps bei kräftig, böigem Wind sind, dazu bräuchte ich noch ein paar Erfahrungswerte von euch, ich traue dem nicht so ganz… Die Verfügbarkeit des Trekking Treez in Europa scheint mir sehr überschaubar zu sein – anders gesagt: zur Zeit ist es nirgends erhältlich 8|. Beim Einsatz von nur einem Trekking Treez dürfte dieses Setup in Punkto Gewicht und Packmaß die Nase vorne haben. Wenn man das Trekking Treez mal zu Hase lassen kann, dann ist der Vorsprung noch deutlicher.:thumbup:

    Zu Nr. 1:
    Das Haven Tent gefällt mir wirklich ziemlich gut. Ich sehe hier einige Vorteile: Das Tarp ist bei Bedarf sturmsicher am Zelt befestigbar, Hängematte genauso wie das Tarp selbst auch 4000mm Wasserdicht, sehr luftig oder fast komplett geschlossen ganz nach Bedarf, mit 2 Teleskopstöcken auch als Bodenzelt einsetzbar, gerade Liegefläche die wahrscheinlich auch meine bevorzugte Bauchlage gut zulässt, benötigt kein UQ und die enthaltenen Isomatte ist auch außerhalb einsetzbar – ich bin also auch von der Wärmedämmung her ohne Einschränkung mit nur einem Teil für Hängematte, Bodenzelt und Biwakhütte in den Bergen ausgerüstet. Das Gepäck darf an die Ridgeline gehängt werden – ich glaube gelesen zu haben, dass das bei anderen Hängematten nicht empfohlen wird :/… In Europa erhältlich, wenn auch teurer als in den USA – trotzdem dürfte es im Set – samt allen Optimierungsoptionen – noch die günstigste Option sein. In Punkto Gewicht dürfte grob überschlagen die Standardversion samt 2 Teleskopstöcken in etwa auf das selbe kommen wie ein gutes GE-Hängemattensetup samt UQ und 2 Trekking Treez. Von Nachteil ist sicher das eher kleine Tarp, das recht große Packmaß und die Tatsache, dass weniger flexibel Gewicht eingespart werden kann – auch im warmen Wetter muss die Isomatte mit! Außerdem ist es sicher sinnvoll fürs Bodensetup noch eine schützende Unterlage mit zu haben – noch etwas mehr Gewicht. Habe ich etwas übersehen?

    Zwischen Option 1 und 2 fällt die Wahl sehr schwer…

    --------------------------------------------------------------

    Mit meinen aktuellen Stand an Informationen, könnte ich mir folgendes ganz gut vorstellen:

    1. Ideal wäre es, ich könnte ein Haven Tent in Standard einmal probeliegen… :love:
    2. Ich möchte auch gerne ein paar GE-Hängematten in verschiedenen Längen und D-Werten probeliegen oder besser eine Nacht darin verbringen, wenn sich da jemand finden würde, wäre sehr nett <3 (bin im Salzburger Land oder im Bayerischen Wald)
    3. Sollte mir das Haven Tent Standard genügen, dann ist das Gewicht für mich ok und die Nachteile vertretbar, dann werde ich mir so eines besorgen.
    4. Sollte ich das Haven Tent XL benötigen, wird es mir zu schwer… und ein GE-Hängemattensetup tritt in den Vordergrund samt Trekking Treez.
    5. Zusätzlich kann ich mir gut vorstellen, dass ich auch wenn es ein Haven Tent wird, mir zusätzlich Schritt für Schritt noch ein DIY-GE-Hängemattenprojekt leiste, das zu guter Letzt vielleicht eine vollständige Option 2 wird – ohne Zeitdruck…

    Was meint ihr dazu? Fehlt mir noch eine Option, oder bin ich irgendwo irr gegangen? Hinweise und Vorschläge herzlich willkommen!

    Noch einmal einen herzlichen Dank an alle, die mir im Vorstellungs-Faden schon die ganzen Tipps und Hinweise zugespielt haben für meine Überlegungen hier. :thumbup:<3:thumbup:

    Mit lieben Grüßen, Stefan

    Naja Leichtgewichte nicht, aber zumindest auch kaum schwerer als meine bisherige Ausrüstung (das schmale Modell). Und ich hoffe doch, dass ich mit meinen 172cm/58kg nicht zwingend das XL benötige – natürlich wäre Ausprobieren ideal, aber wohl eher schwierig, so viele Besitzer der normalen Variante gibt es wohl hier nicht… Mit etwas Optimierung lassen sich vielleicht noch ein paar Gramm einsparen und ich komme vielleicht sogar etwas sicher einiges [weil etwas ist es ohnehin schon ohne Optimierung] unter das Gewicht, das ich jetzt mitschleppe… Mit Leichtgewicht komme ich in der Regel nicht weit – oft wenig robust, zu unflexibel, und/oder zu unbequem – da lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren.

    Bei mir soll es sowohl auf mehrtägigen Wanderung, oft auch im Hochgebirge und auf mehrtägigen Radtouren zum Einsatz kommen – das ist auch das Einsatzgebiet meiner bisherigen Ausrüstung.

    Ich eröffne dazu jetzt aber besser ein eigenes Thema wo ich alle Daten zu mir, Einsatzbereiche und notwendige Funktionen übersichtlich im Startbeitrag aufliste. Das Haventent ist aber auf jeden Fall ein heißer Kandidat :thumbup:. Vielen Dank!

    Gironimo Ich habe „Glück“– bin mit 172cm Größe und 58kg Gewicht eher auf der kleine/leichten Seite für einen Mann, da genügt oft schon ein kleineres Modell an Ausrüstung. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in einer 330 GE-Hängematte sicher um einiges besser liege als in meiner bisherigen Hängematten-Zelt-Kombi mit 270cm, außerdem ist wie gesagt das Flyingtent sehr starr 150D…

    Probeschlafen in ein paar verschiedenen Hängematten wäre aber sicher super, damit ich etwas Erfahrung zu den möglichen Unterschieden bekomme – das war auch eine meiner Absichten bei der Anmeldung hier. Habe beim vorherigen stöbern hier im Forum diese Empfehlung schon mehrmals aufgeschnappt ;).

    Es geht aber weniger ums am Boden schlafen wollen bzw. Lust haben – sondern mehr darum einfach auch problemlos den Boden nutzen zu können, wenn sich nur diese Möglichkeit anbietet. Wenn ich es mir aussuchen kann, dann wähle ich auch bisher schon eher den Hängemattenmodus – auch wenn ich im Flyingtent einen Ticken besser am Boden schlafe als in der Luft. Einfach aus dem Grund, dass ich mir meistens so einen interessanteren Schlafplatz aussuchen kann als am Boden… 8o

    wuppitom danke – auf die Idee bin ich schon gekommen :) – den 17 seitigen Faden übers Haventent hier im Forum – von seiner Ankündigung bis heute – habe ich schon einmal durchgearbeitet. Mein Resümee daraus: Wenn man ein gut gearbeitetes Exemplar erwischt, ist es wesentlich besser als anfängliche Mutmaßungen vermuten ließen, wenn nicht insgesamt sehr gut! Für mich würde hoffentlich auch die kleine Version genügen – und die ist auch noch zum Mitschleppen auf Wanderung vertretbar. (Das Flyingtent hat auch 1,5kg und das Trek Forest 1,6kg [da habe ich was falsch in Erinnerung gehabt, die Gewichsangaben waren ohne Zubehör, ich schleppe viel schwerer mit: meine Waage sagt 2310g Flyingtent und 1850g Trek Forest] – ohne Isomatte, die ist bei mir eine Exped Downmat 7 LW mit 1,1kg.) Du selbst bist mit deinem Safari ja durchwegs zufrieden…

    Grüße aus den Alpen!

    Streusel71 Vielen Dank für den Hinweis! So etwas in dieser Richtung ließe sich wahrscheinlich auch schon mit meinem Trek Forest umsetzen. Mir ist aber wichtig, dass die Hängematte selbst auch schon vom Hersteller/von den Materialeigenschaften für Bodenkontakt ausgelegt ist – will nicht immer ein ungutes Gefühl haben, sie zu beschädigen, wenn ich eine Nacht am Boden zubringe. Außerdem schätze ich es sehr, wenn das ganze System (mit Ausnahme der Insektennetzes natürlich 8o) ordentlich Wasserdicht ist :thumbup:.

    Ich bin nämlich durchaus recht oft am Boden – schätze so 2/3 Hängematte und 1/3 Bodenzelt. Die Erfahrung bei meiner Art von Ausflügen zeigt, wenn ich bei Restaurants oder in Privatgärten frage, ob ich mit dem Zelt übernachten darf (nutze ganz gerne https://1nitetent.com/) ist oft ein sauberes und flaches Stück Wiese vorhanden aber nichts passendes zum Aufhängen. In der freien Wildbahn ist es meist genau anders herum… Diese Situationen sind bei meinen Touren meist bunt gemischt ;).

    wuppitom Wow – richtig spannende Hinweise die mir super weiterhelfen! Vielen liebe Dank! Habe mir die Vorschläge alle kurz angesehen und habe mich zuletzt mit dem Haventent recht ausführlich beschäftigt. Muss sagen, dieses Konzept sagt mir sehr zu – finde das ist eine richtig durchdachte Innovation! Toll, da bleibe ich dran… :thumbup::!:

    Lieben Dank an alle fürs herzliche Willkommen!

    Moin und willkommen im Forum!

    Schöne Vorstellung und eine hier eher ungewöhnliche Ausstattung!

    Gruß

    Stephan

    …und danke fürs Kompliment – und das obwohl ich eine „ungewöhnliche Ausstattung“ habe 8o:S.

    Willkommen im Forum!

    Interessantes Teil das Flyingtent.

    Bin gespannt, wo Dich deine Reise mattentechnisch hinführt :)

    Ja, das bin ich auch – die Vorstellungen verändern sich derzeit recht rasant und die eine oder andere Idee kommt mir in den Sinn, die sicher nur als ambitionierteres DIY-Projekt umsetzbar wäre… ;).

    Willkommen an Bord!

    Falls Du Lust hast, am Inseltreffen (29.5. bis 1.6.2025) teilzunehmen: Dein fliegendes Zelt wäre sicher ein Publikumsmagnet.

    Da bin ich im Moment noch überfragt – ich trage mir den Termin mal in den Kalender ein und schau, was es Interessantes rund um diese Insel so gibt. … Habe gerade nachgesehen, da habe ich tatsächlich entfernte Verwandtschaft in der Nähe – in Katerbow. Wäre sicher eine gute Gelegenheit, dort wieder einmal Hallo zu sagen… ich überlege es mir!

    Willkommen im Forum.

    Na immerhin mal kein Amazonas oder Ticket to the Moon ;)

    Viel Spaß auf Deiner Reise hier :)

    Danke! Und ich bin tatsächlich zuerst über Amazonas gestolpert bevor ich hier ins Forum weiter gerutscht bin –> habe nach Hängemattenzelten gesucht, da ich wissen wollte, ob es wieder ein Produkt gibt, dass als Bodenzelt und Hängematte gleichermaßen gut funktioniert. Bin nicht fündig geworden, habe mir aber aus Interesse ein Youtube-Video über UL-Matten von Amazonas und Exped angesehen, dass mir vorgeschlagen wurde. Dort in den Kommentaren bin ich auf Lesovik gestoßen und die Suche nach Lesovik im Netz hat mich dann u.a. auf euer Forum gebracht… :thumbup:;)

    Ich lese seit ein paar Tagen hier im Forum und habe mich jetzt auch sofort hier angemeldet – habe in den paar hier verbrachten Stunden schon sehr viele nützliche Infos aufgeschnappt :thumbup:. Absolut tolles Forum!

    Ich selbst habe schon seit 2017 eine Hängemattenausrüstung fürs Campen – bin aber aus der Richtung Zelt zum Hängemattenzelt gekommen und nicht von der Hängematte zum Hängemattencaming… Meine Ausrüstung sind daher 2 Hängemattenzelte:

    Ein Flyingtent (nicht mehr erhältlich) – Das war ein Produkt von einem Kärntner Startup, das wieder untergegangen ist… Es hat einige innovative Ideen integriert aber auch einen großen „Nachholbedarf“ in Punkto Bequemlichkeit – ich schlafe darin, aber besser schlafen wäre mir lieber ;). Die 2 größten Vorteile (für mich) sind:

    – Abspannung an 2 Schnüren möglich, aber nicht nötig – auch mit wasserdichter Zelthaut reichen die 2 Baumgurte und sonst nichts.

    – Ohne zusätzliche Schutzfolie auch direkt als Wurfzelt am Boden einsetzbar – daher sowohl Hängematte als auch Zelthaut wasserdicht (beides 5000mm Wassersäule).

    Die für mich unschönsten Nachteile:

    – Die Hängematte ist recht kurz (270cm) und zusätzlich sehr steif, da sie auch als stabiler Zeltboden und Regenponcho herhalten muss – 100% Nylon 150D Oxford.


    – Das Diagonalliegen gelingt nicht ganz optimal und es kann passieren, dass man mit Kopf und Füße die Hängematte zu sehr verformt und nicht mehr zu 100% von der Zelthaut geschützt ist.

    Zusätzlich habe ich auch noch ein zweites Hängemattenzelt – ein Trek Forest (und das funktioniert nur als Hängematte und nicht als Bodenzelt). Tatsächlich habe ich darin selbst noch nie geschlafen, da ich es als Zusatz für Ausflüge mit Freunden erworben habe. Wenn ich alleine bin ist aber immer das Flyingtent mit dabei habe, weil ich nicht auf die Verwendbarkeit als Bodenzelt verzichten will – so finde ich relativ stressfrei immer eine Übernachtungsmöglichkeit, nur mit den Hängematte wäre es schon öfters problematisch geworden… Nach allem was ich hier im Forum über die Materialeigenschaften gelesen habe, dürfte dieses Zelt deutlich bequemer sein (es ist auch fürs Diagonalliegen optimiert) und anders geschnitten als klassische GE-Hängematten. Ich muss dringend eine Übernachtung darin nachholen…

    Ich bin auch nur 1 bis 2 mal im Jahr mit dem Hängemattenzelt unterwegs – vielleicht wird das aber noch mehr, wenn ich noch besser darin schlafe… Und weil eine mehrtägige Wanderung mit 2 Freunden dieses Jahr ansteht, seht für mich die Frage im Raum, ob ich meine „Sammlung“ noch erweitere – am besten mit der „Eierlegendenwollmilchsau“… Die ich – oh Wunder – einfach nicht ausfindig machen kann. Dazu schwirrt mir einiges im Kopf herum… Und vielleicht darf ich das in einem eigenen Thema hier im Forum mit eurer Unterstützung tiefer beleuchten :/:).

    Mit lieben Grüßen, Stefan