Schweden Tour mit dem Canoe

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Tut mir ja auch leid. Aber 9 Nächte in der Hängematte und jede Nacht auf einer anderen Insel mit noch schönerem Ausblick und etwa 4-5 mal schwimmen bei 1 A Wassertemperatur. Ja das war wirklich großartig. Ich war z. Teil zum Ende des Sonnenuntergang in der Hängematte, an Stellen wo man nie ein Zelt hätte aufstellen können ( ich hatte übrigens auch keine Zelt dabei ) und dafür schon 7 Uhr auf (von alleine ) und ca. 9 Uhr im Canoe bei stillem Wasser ! Canoe Fahrer Traumbedingungen, da es Mittags an einigen Tagen auch S / SO Wind bis 4 Bf gab .

    Ja war schon ganz nett da ;)

  • So viel Glück hatten wir leider bei diversen Trips in Schweden nicht.

    Ist aber wohl auch extrem unwahrscheinlich

    Moch war auf Inseln unterwegs. Da ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering.

    Das Wild hat auch sein Revier und seine Ecken die es regelmäßig aufsucht. Ist man länger an einem Spot, kommen die gerne mal schauen was dort los ist. Mich haben auch schon Wildschweine und Rehe gezielt aufgesucht als ich in deren Revier hing.

    Ich frage nur, weil ich auch schon in Süd-Schweden war und relativ viel Losung am Waldboden gesehen hatte. Ich vermute mal die Wildtier-Dichte ist hoch.

  • Moch war auf Inseln unterwegs. Da ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering.

    Elche sind sehr sehr gute Schwimmer. Auf den Inseln haben sie in der Touristenfreien Zeit wahrscheinlich deutlich mehr Ruhe als am Festland.

    Ich persönlich habe auf unzähligen Kanureisen tatsächlich noch nie einen Elch in freier Wildbahn gesehen;(

    Denke wenn sie ohne Jungtiere unterwegs sind bräuchte man auch keine Angst zu haben. Das sind sehr friedliche Gesellen, dazu Fluchttiere.

  • Hallo Bogus,

    Ja, der Damm soll gebrochen sein. Ich habe die Portage vom Immeln bei Brotorpet zum Filkesjön und dann noch die anderen 2 Portages zum Björnasundet alleine gemacht. Bin eben jedes mal, 4 mal gelaufen um alles über die doch nicht so leichte Strecke ( Hügel hoch und runter ) zu wuchten. Das Canoe ( 15 kg ) war eigentlich am einfachsten, da habe ich ein Yoke, welches sich schnell einklemmen lässt selber gebaut. Aber mein Wasser und Lebensmittel, Kameras, Drohne u.s.w. ist dann doch einiges zum Schleppen. Und im Filkesjön ist jetzt in der Engstelle auf einer Länge von ca. 20 m ein Wildwasserbach entstanden, durch das Gefälle der beiden Teile des Sees. Ich musste das Canoe über die Strecke treideln und stand bis über die Knie im Wasser zwischen großen Bouldern unter Wasser die alle samt glitschig sind . Also schön langsam ! Strom aufwärts wäre das schwieriger geworden, das Wasser hat schon ordentlich druck. Aber mit den Leih Alu Canoes würde mich das da nicht groß jucken, lange Leine und durch Treideln. Mit meinem Canoe war ich sehr vorsichtig und ich glaube einen kleinen Kratzer habe ich jetzt von der Stelle. ;(;( Die Verleiher raten auch ab die Runde gegen die Uhrzeiger zu "Fahren" . Da hast Du recht . In meine Richtung sind das aber zwei mit Alu Canoes runter und die hatten gar keine Probleme. Einfach 2 x 8 - 10 m lange Leine und dann ist das einfach zu machen !

    Viele Grüße
    Moch

    Einmal editiert, zuletzt von Moch (11. September 2024 um 10:32)

  • Habt ihr manchmal Begegnungen mit Wildtieren in Schweden?

    Viele Leute haben falsche Vorstellungen von Skandinavien: Die Wildnis gibt es nur, weil Nahrung knapp ist — und deshalb ist auch die Tierdichte gering.
    Mein persönliches Highlight ist eine Kreuzotter, die ich am Rand ihres Ausbreitungsgebietes überhaupt nicht erwartet habe. Elche sind wohl vergleichsweise zutraulich, aber man braucht halt Glück, dass zufällig einer vorbeikommt.

  • Viele Leute haben falsche Vorstellungen von Skandinavien: Die Wildnis gibt es nur, weil Nahrung knapp ist — und deshalb ist auch die Tierdichte gering.
    Mein persönliches Highlight ist eine Kreuzotter, die ich am Rand ihres Ausbreitungsgebietes überhaupt nicht erwartet habe. Elche sind wohl vergleichsweise zutraulich, aber man braucht halt Glück, dass zufällig einer vorbeikommt.

    Ich habe ein Elchpaar aus dem Auto gesehen in Schweden.

    In Nord-Amerika kommt es hin und wieder zu Unfällen mit Elchen. Vornehmlich Bullen in der Brunftzeit. Die können aggressiv werden und sind sehr kräftig.

    Wollte niemanden der gerne in Schweden abhängt verunsichern. Wollte mich nur erkundigen weil hier einige Leute häufig in Schweden im Wald übernachten. Scheinbar ist die Population eher klein.

  • Ich kann nur von Finnland schreiben: dort werden jährlich 50000 bis 60000 Elche gejagt (Zahlen nicht auf neuesten Stand) - in Schweden dürften es eher mehr sein. Sooo klein ist die also Population nicht. In der Regel sind sie halt sehr scheu und haben feine Sinne, so dass sie sich einfach schnell vom Acker machen, wenn wir durch die Gegend trampeln. In über 25 Jahren regelmäßiger Finnlandbesuche habe ich nur eine Handvoll in freier Wildbahn gesehen (wir sind allerdings auch meist eher im Norden, wo die Population deutlich geringer wird, da finden sich dafür dann Rentiere - massenhaft).

    "Ist es dir schon einmal in den Sinn gekommen, dass du möglicherweise falsch liegst?" Snoopy/Charles M. Schulz

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!