Flexibles backpacking/wildcamping setup

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  • Servus,

    ich habe mich die letzten Tage mal umgeschaut und meine Auswahl auf 3-4 Möglichkeiten eingeschränkt, zu denen ich etwas Beratung gebrauchen könnte.

    Erstmal sollte ich sagen, dass ich 187 cm groß bin und ca. 75 kg wiege. Bis jetzt habe ich mir die folgende Zusammenstellung angeschaut, mache mir aber Sorgen über das Gewicht. Gerade da ich noch nicht viel Backpacking-Erfahrung habe, weiß ich nicht, wie kritisch das ist.

    Ich fühle mich sehr zu doppelwandigen Hängematten hingezogen, da sie für mich flexibler wirken. Mir ist wichtig, dass ich meine Ausstattung gut an viele Temperaturen anpassen kann. Was ich so gelesen habe, ist, dass ich bei einer zweilagigen Hängematte nämlich bei wärmeren Temperaturen einfach ein Pad einlegen kann, bei kälteren Tagen noch eine Mylar-Decke zwischen Hängematte und Pad legen und erst bei richtig eisigen Temperaturen noch einen Underquilt mitnehmen müsste. Auch dass das Ganze ohne Isolation schon etwas schützt, finde ich super. Allerdings sind zweilagige Hängematten um einiges schwerer.

    Meine Idee war jetzt:

    Basis:

    - UQ: DD Underblanket (950g)

    - Tarp: Hennessy Hex Rainfly (800g)

    Option 1:

    - Hm: DD Frontline in der neuen "King Size" (3.2m x 1.7m und 1250g ohne Befestigung und Stäbe)

    - Vorteil: Groß, breit und doppelwandig

    - Nachteil: Schwer, keine Ridgeline und ich muss die Netzstäbe immer mitnehmen und befestigen

    Option 2 (Favorit):

    - Hm: Onewind Northers 11 (3.35m x 1.62m und 1290g)

    - Vorteil: Groß, doppelwandig und mit Ridgeline

    - Nachteil: Schwer, schmaler

    - Fragen: Kann man das Netz abnehmen? Passt das DD Underblanket dazu? Ist sie groß genug für mich?

    Option 3:

    Eine einlagige von Hennessy, Onewind oder Lesovik (ca. 400-500g leichter)

    Vielleicht könnt ihr mir bei der Auswahl helfen. Mein Favorit ist definitiv die Onewind Northers 11, wenn die für mich groß genug wäre und das DD Underblanket dazu passt. Denkt ihr, das Gewicht ist ein Problem und wäre das gesamte Setup gut?

    Grüße,

    David

  • HTH 31. Mai 2024 um 15:57

    Hat den Titel des Themas von „Flexibles backpacking setup“ zu „Flexibles backpacking/wildcamping setup“ geändert.
  • - Tarp: Hennessy Hex Rainfly (800g)

    Warum genau dieses Tarp?

    Ich finde das unnötig schwer. Das ähnlich günstige Onewind Nebula Hex 12' ist inklusive Aufhängung 150g leichter (allerdings auch sehr lang, wenn du nur eine 11' Matte kaufst).

    Wenn das Tarp ein wenig mehr kosten darf und auf jeden Fall ein Hex Tarp sein soll, schau Dir doch auch mal das Khibu Hex Tarp an.

    Das ist deutlich leichter (380g).

    Einmal editiert, zuletzt von CliffHanger (31. Mai 2024 um 18:38)

  • Wie sieht das Platzproblem aus? Fahrrad und das voluminöse DD Underblanket passt für mich nicht recht zusammen.

    Nachtrag:

    Ich sehe gerade, dass ich statt backpacking bikepacking gelesen habe. Somit ist das mit dem Fahrrad natürlich Quatsch. Voluminös ist das Underblanket trotzdem.

    Omnia vincit lectulus pensilis.

    Einmal editiert, zuletzt von Mittagsfrost (31. Mai 2024 um 22:24) aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Ich finde das unnötig schwer. Das ähnlich günstige Onewind Nebula Hex 12" ist inklusive Aufhängung 150g leichter (allerdings auch sehr lang, wenn du nur eine 11" Matte kaufst).

    Hast absolut Recht, merk ich mir auf jeden Fall :thumbup:

    Wenn das Tarp ein wenig mehr kosten darf und auf jeden Fall ein Hex Tarp sein soll, schau Dir doch auch mal das Khibu Hex Tarp an.

    Das ist deutlich leichter (380g).

    Ein Hex tarp muss es nicht sein, ich meine gelesen zu haben das die besser sind, kann da aber auch total falsch liegen ^^ .

    Das von Khibu ist natürlich super, 170€ ist mir dafür etwas happig. Kommt aber auch drauf an, ob ich wo anders gut Gewicht sparen kann und das Gesamtgewicht dann ok ist...

    Wie sieht das Platzproblem aus? Fahrrad und das voluminöse DD Underblanket passt für mich nicht recht zusammen.

    Ich hatte jetzt eigentlich vor zu fuß zu gehen🫣 Das kann ich mir mit dem DD Underblanket dann wohl komplett knicken...

  • Ein Hex tarp muss es nicht sein, ich meine gelesen zu haben das die besser sind, kann da aber auch total falsch liegen ^^ .

    Das von Khibu ist natürlich super, 170€ ist mir dafür etwas happig.

    Das Khibu Hex kostet ~148 und mit dem Code "BUDDY" nochmal 10% weniger.

    Die 170€ fallen für das Tricky an :)

    Die Hex Tarps schützen für ein Tarp ohne Türen bei gleicher Fläche (und ungefähr gleichem Gewicht, wenn das gleiche Material verwendet wird) durch ihren Schnitt besser als rechteckige Tarps. Das stimmt.

    Allerdings kann man auch ein rechteckiges Tarp so abspannen, dass man ordentlich geschützt ist.

    Muss natürlich zur Mattengröße passen. Bei 11' und nicht zu heftigen Regen+Seitenwind wäre im günstigen Preisbereich beispielsweise das DD Hammock Superlight mit 490g (ohne Aufhängung) für den Preis den es kostet recht leicht.

    Ps.: Bei Deiner Größe wäre es grundsätzlich eine Überlegung wert auch mal eine 12' Matte probezuliegen.

    Einmal editiert, zuletzt von CliffHanger (31. Mai 2024 um 18:38)

  • Muss natürlich zur Mattengröße passen. Bei 11" und nicht zu heftigen Regen+Seitenwind wäre im günstigen Preisbereich beispielsweise das DD Hammock Superlight mit 490g (ohne Aufhängung) für den Preis den es kostet recht leicht.

    Das hatte ich auch gesehen, der Stoff des Onewind Nebula Hex 12" wiegt aber sogar nur 450g und ich bin gerne für den fall gewappnet.

    Bei Deiner Größe wäre es grundsätzlich eine Überlegung wert auch mal eine 12" Matte probezuliegen.

    Liege ich richtig damit das eine zweilagige Hm flexibler ist? Also extra Isolation schon zwischen den zwei lagen mit dabei, sonst Pad und Mylar ohne das ein UQ benötigt wird? Und ist es das extra gewicht wert?

    Bis jetzt bin ich nämlich noch nicht auf eine zweilagige 12" Hm gestoßen.

  • Liege ich richtig damit das eine zweilagige Hm flexibler ist?

    Wenn die zwei Lagen die Möglichkeit bieten etwas dazwischen zu schieben, dann ja. Ich weiß nicht mit Sicherheit, ob das bei allen zweilagigen gegeben ist. Die zwei Lagen sorgen vor allem mal dafür, dass die Matte sich weniger strecht und sich "härter" anfühlt (verglichen mit einer einlagigen aus dem gleichen Stoff).

    Isolation zwischen zwei Lagen zu schieben machen hier aber glaube ich die Wenigsten.

  • Liege ich richtig damit das eine zweilagige Hm flexibler ist?

    Zweilagiger Stoff ist weniger flexibel, also gibt weniger nach. ;)

    Ja, man kann eine dünne Isomatte einschieben. Viele sagen jedoch, dass das nur mittelprächtig funktioniert. Ein Underquilt funktioniert insgesamt besser. Ohne Isolationsschicht zwischen den beiden Stofflagen kann man nicht von einer spürbaren Isolationswirkung sprechen. Allenfalls von einer (leichten?) Erschwernis für Stechmücken, von unten durch den Stoff zu stechen.

  • Ihr werdet es auf jeden Fall besser wissen, wenn es kein Sinn macht, würde ich die 12' von onewind ausprobieren.

    Ich hatte das ganze bei dem Hennessy SuperShelter gesehen. Soll zwar nicht so gut funktionieren, aber wenn ein Schaum-Pad der Art mit Mylar da zumindest für wärmere tage helfen würde, wäre es natürlich praktisch um nicht gleich das UQ mitschleppen zu müssen.

    Die Northers 11' scheint so konzipiert zu sein, denkt ihr die 64" breite sollte mit der 11' länge reichen für 6'2 oder doch lieber eine 12'?

  • Moin,

    ich bin zwar ein Nutzer von gathered end Matten, wandere auch nicht und will nie wieder am Boden schlafen.

    Erwähnt sei dennoch:

    Einige schwören auch auf eine Crosshammock. Leicht, klein packbar, mit oder ohne Mückennetz, Tarp, alles aus einer Hand.

    Grundsätzliche Bodenoption durch Isomatte gegeben.

    Wenn Deine erste Matte gleich die richtige für Dich sein wird:

    dann herzlichen Glückwunsch!

    Wenn nicht, geht den meisten so. ;)

    Bei Deiner Körpergrösse und gathered end Matten kommt es wirklich auf den Versuch an, ob Dir 11ft bequem sind oder Du Dich in 12ft wohler fühlst.

    Ich bin etwas kürzer und leider einiges schwerer als Du und mag lieber eine feste 12ft als eine 11ft Matte. Ich schlafe sowohl auf dem Rücken als auch auf beiden Seiten und bin nach wie vor ziemlich aktiv im Schlaf.

    Versuch macht kluch.

    Viel Spass und tolles Entdecken!

  • Soll zwar nicht so gut funktionieren

    Für mich funktioniert es gar nicht und zwar deshalb, weil sich Isomatten nicht in Quer- und Längsrichtung gleichzeitig "biegen" lassen. Da gibt immer Wellen, die hochstehen und erheblich stören. Du hast doch sicher eine Isomatte: leg sie doch einfach mal in die HM und dann ist das Problem sofort einleuchtend. Bei extrem dünnen und flexiblen Matten (z.B. Autoscheibenabdeckungen) würde es natürlich besser gehen, aber dann ist der Wärmeeffekt relativ klein. (Bringt eher was bei Wind) Weiteres Problem: Kondensfeuchtigkeit: selbst bei mir, die nachts eher friert, gab es etwas Feuchtigkeit am Rücken, was ich als unangenehm empfand.

  • Vielen Dank für euere super Hilfe erstmal! :)

    Ich werde mir die Northers 11' einfach mal bestellen und ausprobieren. Dann kann ich meine neugierde zumindest mal befriedigen...

    Bei Deiner Körpergrösse und gathered end Matten kommt es wirklich auf den Versuch an, ob Dir 11ft bequem sind oder Du Dich in 12ft wohler fühlst.

    Ist eine asym Hm wie die Blackbird XLC ähnlicher zu einer Onewind 12ft oder 11ft Hm?

    Wahrscheinlich nicht so schlau als erster kauf/versuch, aber eine Warbonnet Blackbird XLC mit Wooki XL und Onewind Rainfly wiegen zusammen so viel wie nur die Onewind 12' Hm mit Rainfly...

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