Warbonnet Tarp - Nähte versiegeln

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  • Gestern kam mein neues Mountainfly von MrHydeAndMe . Endlich das richtige Tarp, nach zwei Fehlschlägen auf Kleinanzeigen.

    Jetzt habe ich etwas Zeit, die Versiegelung der Nähte anzugehen. Die Firstnaht muss anscheinend nicht versiegelt werden, stimmt das wirklich?

    Auf der HP steht https://www.warbonnetoutdoors.com/tarps-101/:

    Seam sealing:

    Our hammock rain flies incorporate a polyester binding on the ridgeseam so the ridge does not need to be sealed, if your tarp has panel pulls you will want to follow the seam seal instructions for sealing the panel pulls. See our video section for our seam sealing tutorial.

    Hört sich gut an, warum machen sie es dann nicht für die Pull Outs? Egal. Ich habe hier noch eine Tube Seam Grip + SIL. Das müsste für die Pull Outs doch passen, oder?

    Im Netz finde ich die u. a. Anleitung von WB:

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    . Hier wird das Silikon nach Auftragen auf die Bänder recht großzügig auch auf den angrenzenden Stoff verrieben. Finde ich nicht so schön, ist das wirklich erforderlich?

    Andere Tutorials sagen, man solle die Ränder vorher mit Klebeband abkleben, eben damit kein Silikon auf den Tarpstoff kommt.

    In einer Anleitung hier im Forum war zu lesen, man solle das Tarp auf jeden Fall spannen, damit die Spannung die Einstichlöcher mehr öffnet und damit das Silikon besser in diese eindringen kann.

    Hört sich schon wieder alles nach Wissenschaft an, daher meine Frage: was funktioniert erfahrungsgemäß am besten?

  • Moin, mein Lieber!

    Druff mit dem Zeug, auch auf die PullOuts - und viel Zeit zum Trocknen einplanen.

    Dann umdrehen das Ganze und nochmal von der anderen Seite.

    Abkleben ist was für Ästheten. Grundsätzlich zähle ich mich dazu, aber hier geht's wirklich im Gesamtbild unter.

    Spannen, um die Nahteinstiche zu öffnen halte ich für sehr theoretisch.

    Probier's mal aus, wenn Du nicht grad eine Segelmacherwerkstatt hast... 😄

    Im Ernst, beidseitig gründlich einpinseln und gut durchtrocknen lassen. Ich hab's am hängenden Tarp gemacht.

    Shug hat übrigens mal ein SeamSeal-Video gemacht. ;)

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  • Heute Morgen die zweite Hälfte des Minifly silikonisiert. Verdünnt mit Terpentinersatz, stilecht in der Thunfischdose angerührt, so wie Shugg es empfiehlt. Whooo Buddy!


    Ich mache das nur von innen, bei der Firstnaht ist es angeblich ja gar nicht nötig, aber sicher ist sicher. Morgen ist das Mountainfly mit den Pullouts dran.

  • Das Demovideo kann ich kaum ansehen ohne Magenkrämpfe. Das Rumgeschmiere mit dem Silikon auf dem Webbing =O

    Das werde ich heute Abend schon ordentlich abkleben. Wenn ich in der Matte liege und auf die Tieouts schaue, dann muss das ordentlich aussehen.

    Ich darf gar nicht an die dieses blaue Center Pole Kit denken, vermutlich werde ich es schwarz matt lackieren.

  • Ich bin ja auch Verfahrensoptimierer; 16 Liter Suppe kochen, und dann in ca. 16 Gläser abfüllen und einkochen. 16 Mahlzeiten mit Minimalaufwand ;)

    Ist jetzt keine Trekkingnahrung, aber ungekühlt über Jahre haltbar. Habe ich auch immer im Auto. Falls Krieg ist oder so. Muss was von meinen Großeltern hängen geblieben sein.... Die wahre Bestimmung ist vermutlich das Beschweren von Tarps ^^

  • Guten Morgen Levi,

    Hast Du dein Tarp vollständig dicht bekommen?

    Ich besitze für meine Ridgerunner HM das 13´ WB Mountainfly Tarp. Inkl. interneral & external Pole Mods. Die Pullouts wurden direkt vor dem ersten Einsatz mit „Gear Aid seam grip + sil“ abgedichtet. Nur habe ich vergessen die drei Schlaufen an der Unterseite der Firstnaht abzudichten. :(

    Fehler, ganz großer Fehler. Bei den kleineren Regenschauern war dieser „Fauxpas“ nicht sichtbar. … Bei den lang anhaltenden Regenschauer letztes, zeigte sich mein Versäumnis…



    Wie hast Du die Schlaufen dicht bekommen?
    Laut Warbonnet hat man sie von der Unterseite der Firstnaht abzudichten.
    Ich bin da etwas skeptisch. Die Schlaufen sind relativ klein und die Befürchtung am Ende des Tages hab ich mehr mit Silikon versaut, als es mir lieb ist.

  • Gelinde gesagt bin ich von dem Tarp „13ft Mountainfly, ink, Pullout & Center Pol Mode“ enttäuscht.

    Man versucht sich an die Empfehlungen des Herstellers zu halten und dichtet es ab.

    Um die Pullouts wurde alles schön mit Frogtape abgeklebt und dann mit der Abdichtung begonnen. Leider habe ich keinen Garten wo ich das Ergebnis meiner Arbeitet testen konnte. So ging es in den Pfälzerwald. Es waren herrliche Regengüsse vorhergesagt 🤩 Da ich aus dem Trekking Bereich komme und schlechtes Wetter einfach nur toll finde, freute ich mich drauf.

    Der Regen setzte ein und wollte auch nicht aufhören … kein Ding, so dachte ich… nach gut 2 Stunden fand das Wasser einen Weg von der Oberseite ins Tarp-Innere.

    Ich hatte ganz vergessen die Schlaufen in der Firstnaht abzudichten. Am Morgen ging es. Jetzt hieß es erst Mals alles trocken, Recherche betreiben und die Leckage-Punkte mit Silikon verschließen.

    Ich hätte stutzig werden sollen. Denn bei den Recherche nach der besten Möglichkeit viel mir auf, dass hier und bei YouTube keiner wirklich in den Regen loszieht.

    Heute ging es erneut raus in den Pfälzerwald. Juhu, Regen war angesagt.

    Tarp & Matte hingen und es konnte losgehen… und schon nach kurzer Zeit bildetet sich, an der mittleren Schlaufe der Center-Pole Mod, Tropfen. Also hieß es wieder, abbauen, trocken und dichten.

    Weiß schon gar nicht mehr was ich alles noch an der Unterseite der Firstnaht abdichten soll. auf der gesamten Länge ist diese dicht. Nur die Schlaufen machen Probleme. Übrigens, die Oberseite der 3 Stellen wurden ebenfalls vorher mit Silikon behandelt.


    Welche Erfahrungen habt ihr mit den 13ft Tarps von Warbonnet gemacht?

    Ich musste noch nie eines meiner Hilleberg Zelte oder Tarps abdichten.

    Warbonnet, so dachte ich, ist der Hilleberg untern Hammock-Herstellern.


    Ich überlege mir ein 12ft Bonded Xenxon bei Dutch Gear zu bestellen.


    Aktion heute:

    Erstmalig Permatex verwendet.


    1. Aktion nach Wassereinbruch

    Verwendung Silikon von Warbonnet

  • Ich musste noch nie eines meiner Hilleberg Zelte oder Tarps abdichten.

    Warbonnet, so dachte ich, ist der Hilleberg untern Hammock-Herstellern.

    Warbonnet als Cottage Hersteller, gibt die Verantwortung an den Kunden weiter und kann damit sehr deutlich Kosten einsparen, denn der Arbeitsschritt des Abdichten ist nicht ohne, schon garnicht wenn der Kunde dich drauf festnagelt das du es als dicht verkaufst.

    Hilleberg nutzt anderen Stoff. Der ist außen Silikonbeschichtet um dort alle wichtigen Vorteile nutzen zu können (UV Beständig, leichteres Gewicht, keine Wasseraufnahme).
    Innen hingegen ist der Stoff PU beschichtet, was ihn einerseits leichter verarbeiten lässt weil er ncht so rutschig ist, andererseits erlaubt es ein Dichtband einnähen zu können um es Wasserdicht zu machen.

    Die andere hochwertige Alternative, wie sie ZPacks zB glaube ich nutzt, ist das aufbringen des Silikons mittels Sprühen.

    Das Silikon sollte übrigens sowieso mit Waschbenzin verdünnt werden damit es besser in die Hohlräume eindringt, auch beim Pinseln.

    Also wenn ich ein Hersteller wäre... und planen würde, mir irgendwann mal Material herstellen zu lassen - ich würde auch auf Silikon/PU setzen.... Zwinkerzwinker 😉

  • So speziell ist das Garn nicht.

    Da beim maschinellen Nähen die Nadel relativ heiß werden, verwendet Hilleberg Nähmaschinen mit einer Nadel-Kühlung.

    So wird der Stoff nur durch die Nadel mechanisch penetriert und nicht thermisch „perforiert“ => Dadurch erhält man kleinste Einstichstellen, welche sich fast komplett wieder zuziehen können.

    Und nun kommt das Nähgarn: es ist ein unversiegeltes Garn, welches unter Einwirkung von Wasser aufquillt. Somit wird gewährleistet, dass die Nahtstelle beim Regen sich verschließt und ohne Silikon & Co. dicht hält.

    MrHydeAndMe: 🙂 solltest Du mal unter diesen Gesichtspunkten ein Tarp entwerfen und in Produktion geben, so würde ich meine WB Tarps weggeben.

  • Benediction kann es sein, dass du den Mountainfly sehr sehr flach abspannst und dadurch die Firstnaht stark auseinander gezogen wird und dass das Wasser oben länger verweilt und dadurch einen Weg durch nach unten statt außen zur Seite findet? Ich meine, „flache Dächer werden schneller undicht als steile Dächer“ oder so ähnlich…

    Ich habe auch einen 13ft Mountainfly und habe auch nur die Pullouts mit Sil bearbeitet. Und wie der Levi oder andere vielleicht, war ich noch nicht bei miesem Wetter draußen. Aber das will ich unbedingt, dafür habe ich ja auch die 13ft😂

    Ich spanne das Tarp etwas höher und steiler als du wahrscheinlich und benutze die Pullouts in Verbindung mit zwei dünnen Zeltstangen (weiß nicht mehr, wie das im Fachjargon heißt).

    Oder soll ich sicherheitshalber die drei Stellen unterhalb der First auch einschmieren?

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