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  • ...so, Fakt ist, 0,6mm dünnes Titanblech lässt sich nicht mal eben so händisch in eine Rundform biegen.

    Hallöchen,

    hab heute mal die nötige Muße und Zeit ausgemacht, um mich dem Thema der mobilen Feuerstelle-Windschutz-Topfhalter zu widmen.

    Das mit dem Biegen war echt ein Ding, hätte ich so nie eingeschätzt.

    Das immer noch stabile Titanblech lässt dann aber schon jetzt zumindest einen Gedankenzug zu einer weiteren Bestellung offen. ;)

    Getreu dem Motto, wie dünn kann man es treiben, auch bin Blick auf Gewichtsreduktion? :/

    Ich bohr jetzt erstmal die Löcher.

  • Versuch‘s mal mit Hitze! Heiß in Form gebracht sollte es dann auch abgekühlt die Biegung beibehalten. Außerdem ist 0,6 mm superstabil. Zum Vergleich: Mein Windschutz/Topfstand ist 0,1 mm dick. In meinem Alter kann man nicht mehr so schwer tragen. ;)

    Omnia vincit lectulus pensilis.

  • Hi Miitagsfrost,

    hi zusammen,

    hat denn Dein Windschutz-Topf-Stand auch eine gute Stabilität um dort bedenkenlos mit einem 0,7l. Topf drauf hantieren zu können?

    Ich denke 0,1mm ist schon arg dünn, wobei ich jetzt wohl mal 0,3mm testen würde.

    Ansonsten gab' s dann ab dem ersten neuen Beitrag hier ein paar Löcher mehr, auch fein mit dem Senkbohrer aufgerieben und alles abgemessen und dokumentiert.

    Testlauf im Kleinholzbetrieb war auch zufriedenstellend.

    Neben dem dünneren Material würde ich aber noch zwei Kleinigkeiten anders machen.

    Die Dimension vom Blech würde ich nun 12-15cm in der Höhe wählen. Das sollte den Kamineffekt verbessern.

    Und eventuell würde ich den Abstand der Heringe zueinander parallel verlaufende geringfügig reduzieren. Jetzt sind's 6cm wobei die Titan-Bialetti noch gut mit ihrem kleinen Durchmesser der Stellfläche drauf steht.

    Hier könnte ich mir aber ein wenig mehr "Fleisch" als besser vorstellen. Muß ich aber erst testen.

  • ... Hier könnte ich mir aber ein wenig mehr "Fleisch" als besser vorstellen. Muß ich aber erst testen.

    Vielleicht erstmal ein Modell in Pappe fertigen?

    Könnte dann auch eins zu eins als Anreiss-Schablone für`s finale Titanblech genutzt werden (Löcher, die`s nicht werden sollen, kannst Du ja vorher mit einem roten Stift X-en oder mit Tesakreppp unschädlich machen. ;) ).

  • Ja.

    Zumindest bei mir habe ich keine Bedenken. Ich weiß allerdings nicht, wie temperamentvoll Du hantierst.

    Moin Mittagsfrost,

    moin zusammen,

    naja mit Temperament hat das eher weniger zu tun, eher damit das ich bei bestimmten Dingen eher auf ein solides Handling mit Hinblick auf Sicherheit neige. Diese Falle kostet mich zwar immer wieder einige Gramm mehr an Ausrüstung, ist dann aber sowas wie 200% Safe.

    Hast Du mal bitte wo ein Bild von deinem Konstrukt zur Hand?

  • Zum Thema Wandstärke - mein Pico Nachbau ist aus ich meine 0,2 oder 0,25er Titan - und da steht gern auch mal ein Litertopf drauf.

    Edit: aber jede Formgebung und Dimensionierung unterschiedlicher hobos trägt natürlich unterschiedlich zur Stabilität bei...

    Einmal editiert, zuletzt von hangloose (12. Februar 2024 um 14:24)

  • Moin Mittagsfrost,

    moin zusammen,

    ha ja, mit dem ultradünnen Material geht dann aber auch nur eine geschlossene Konstruktion. Und genau da ist ja der Unterschied zu meinem Ding. Ein seitliche Öffnung.

    Zum einen um beim Kleinstholzbetrieb nachlegen zu können, aber auch meinen Toaks Spiritusbrenner außerhalb anzünden zu können und dann seitlich drunter zu schieben. Auf dem umgekehrten Weg kann ich so auch den Toaks Spiritusbrenner wieder durch ersticken löschen.

  • Moin,

    wenn ich den Spiritusbrenner bei Verwendung mit meinem Diy Xboil Klon löschen möchte, hebe ich den Windschutz einfach über den Brenner zur Seite und kann dann den Brenner gefahrlos löschen..............

    Ein V-Ausschnitt im Windschutz reicht meist zum Nachlegen von Feuerholz (z.B. auch bei Nutzung eines Computer Lüftungsgitter als Grillrost/Topfhalter wenn von oben Nachlegen schwierig ist)

    Um einen Spiritusbrenner ohne Löschdeckel (wie beim Trangia oder Esbit Brenner) zu löschen, stülpe ich dann meistens meine Tasse o.ä. verkehrtrum über den Brenner.

    Gruß von der Ostsee

  • Hallöchen,

    hier jetzt die neue entsprechend größer dimensinierte Variante meines Topfhalter-Windschutz-Kombi im Schaffensprozess und dem vorläufigen Ergebnis.

    Start ist die Ausgangssituation im Vergleich der bisher 0,7 Toaks Topf und der Neuanschaffung des 1,6l. Topf aus gleichem Hause.

    Das bisherige Schaffenswerk als Vorlage...

    ...und ich denke gut zu sehen, der Durchmesser vom großen Topf ist logischerweise größer.

    Das 0,03mm Titanblech und die 3mm Titan Rundstäbe kamen, nach einer gewissen Weile mit gewissen Hintergründen, wieder von Evek.

    Das Blech wollte zwecks Maße angreifen in eine vorläufige Rundung gebracht werden.

    Ein Espressodose war da hilfreich. Immer wieder faszinierend das leicht knackende Geräusch vom Titanblech wenn man es vorsichtig biegt.

    Vorgebogen konnte ich als erstes die Halteklammer, ebenfalls aus einem 3mm Rundstab gefertigt samt der dazu, zunächst passenden Bohrungen positionieren.

    Danach wurden die Maße für die Rundstäbe abgenommen, welche als Topfhalter dienlich sein sollten.

    Die Höhe jener Maße hatte ich von der ersten Topfhalter-Windschutz-Kombi übernommen. Durch den größeren Radius mußten aber diese Lochungen neu abgezeichnet werden.


    Hilfreich dabei, Tesakrepp oder ähnliches. Kann man grob draufkleben und dann genau anzeichnen.

    Nach dem Anzeichnen mit dem kleinen Kreuz-Schlitz kurz gemarkert und anschließend bohren.

    Bohren geht übrigens ganz gut mit einem scharfen Holzbohrer. Nach dem Bohren noch mit einem Kegelbohrer noch beidseitig entgraten. Han gehört das Titanmetall Spähne in den Fingern gut kommen.

    Erste Passtests zuerst mit fem dicken Topf.

    Bei Armin, meiner Titan Bialetti dann auch geschaut.

    Da durften aus der Erfahrung heraus die Haltestäbe weder zu dicht zusammen stehen, aber auch nicht zu weit auseinander. Denn merke, der schmale Durchmesser braucht halt für das warme kostbare und erheiternde Nass!

    Die Hitze soll wie bisher vom Toaks Spiritusbrenner geliefert werden, aber der geneigte Outdoorspezi schreckt auch nicht vor einem Kleinst-Totholz-Betrieb zurück.

    Liegt bzw. hängt ja oft eh wo rum, wozu also zusätzlichen Brennstoff bemühen? Logisch, denke ich.

    Stumpf könnte man jetzt auf dem nacktem Boden das Feuerchen entfachen, ist dann aber nicht mein Ding. Grund hierfür, eine gewisse Zugluft sorgt gerne für eine gut rauchfrei Verbrennung. Beim Vorgänger hatte ich mir zwecks dazu ein passendes Bodenblech eo entliehen, das war jetzt hier aber auch zu klein.

    Da aber mitgedacht wurde, kam noch ein Zuschnitt aus passendem Rohmaterial mit der Lieferung.

    Auch hier im Prozess eine simple Baumarkt Blechschere tat so vorzüglich ihren Dienst, daß ich mich weder für einen Korrekturschnitt als ein entgraten der Schnittkanten entschieden habe. Vielleicht hatte ich aber auch nir ein besonders ruhiges Händchen.

    Der gesamte Vorgang der Lochungen wie schon beim Windschutz selbst. Ein wenig kreativ-konstruktiv anzeichnen, bohren und mit dem Kegelstumpfbohrer entgraten. Einziger Unterschied, hier kam natürlich ein dickerer 7,5mm Bohrer zum Einsatz, anstatt des 3,5mm Bohrer.

    Falls an der Stelle die Frage auftaucht, warum rin 3,5mm Bohrer bei doch nur 3mm Rundstäben...

    ...durch die Radiusbiegung hatte sich gezeigt, daß eine 3mm Bohrung zu klein war.

    Soweit, so gut, ein erster Test mußte her.

    Mit Kleinstholz aus der Kollektion läuft das wunderbar. Einzig...

    ...die Halteklammer als Verschluss für die Rundbiegung konnte ein bisschen weiter nach oben rücken.

    Der Grund, beim Nachlegen kam man gelegentlich immer wieder mal dran.


    Bis hierhin war der Part also gelaufen. Genaue Maße kann und werd ich mal die Tage abnehmen und auch zur Verfügung stellen.


    Zwischenzeitlich zeigte sich aber beim ersten Test mit dem Toaks Spiritusbrenner, daß jener entgegen meiner dumpfen Vermutungen doch mehr als gut pfeffert und dem oben im Topf lungerendem Wasser ordentlich Dampf macht.

    Doch bei genauster Betrachtung...

    ...die Hitze war so groß, oder besser gesagt riesig, daß sich zumindest der hintere 3mm Rundstab sichtbar verformte.

    Übrigens konnte ich das beim kleineren Model nie feststellen.

    Zudem hatte ich verschwitzt...

    ...das sich der seitlich Griff nur in der vorderen Zufuhröffnung positionieren ließ (was mir zwar nicht so prall schmeckte, dann aber auch im Kontext keine Ruhe ließ).

    Also hatte ich an einem weiteren ruhigen Wochenendtag mit dem passenden Werkzeug weitere vier, nein sorry acht Borhungen gesetzt.

    Hoch genug das der seitliche Topfgriff stets drüber passt und ebenfalls hoch genug, daß sich die Hitzeentwicklung innerhalb der Konstruktion mit Hinblick auf thermische Verformung reduzieren würde-könnte.

    Tata! Neue Löcher neue Lösungen.

    Ein weiterer Test mußte her. Zunächst mal den Spiritusbrenner nur grob befüllt um zu sehen ob auch die thermische Verformung noch auftritt.

    Das konnte ich kurz darauf bestätigen. Der Topf wurde dann mit 1l. Wasser befüllt und der Toaks Brenner voll gemacht.

    Optimus hin oder her, nach gut zehn Minuten brodelte das Wässerchen.

    An der Stelle kamen dann meine genrellen Gedanken zu einem größeren Spiritusbrenner aufkommen. Denn beim Blick in jenigem...

    Viel war da jetzt nicht mehr drin. Jetzt muß ich gestehen, wie voll ich den Brenner befüllt hatte, hatte ich nicht auf dem Schirm.

    Da ich an der Stelle auch weg mußte, entfiel ein weiterer Test mit einem Kochvorgang. Denn die Frage wäre ja, wie lange könnte man damit kochen?


    Anbei...


    ...könnte man sich nochmals mit der Hitzebeständigkeit der 3mm Rundstäbe befassen. Wären dickere Rundstäbe da reistenter?

    Denn dann könnte man einer verbesserten Brennleistung den Topf wieder weiter nach unten bringen, Aussparungen für den seitlichen Griff müßten dann natürlich her, dafür käme man dann aberut der vorhandenen Brennstoffemenge/ Spiritus satter hin.

    Ich hoffe ich hab jetzt hier keine Langeweile ausgelöst 8o, aber auch nix vergessen. ;) Ansonsten, fragen...

  • Probier doch mal, mit einem "Diffusorblech" zwischen Brenner und Topfboden, die Hitze gleichmässiger zu verteilen. Die jetzige Version, lässt die Flamme von Topfbodenmitte nach aussen entweichen, wo sie von den Titanstäben gebremst werden, was diese entsprechend stark aufheizt.

    Evernew hat das bei dem 550ml Teilchen ähnlich konstruiert.

  • Probier doch mal, mit einem "Diffusorblech" zwischen Brenner und Topfboden, die Hitze gleichmässiger zu verteilen. Die jetzige Version, lässt die Flamme von Topfbodenmitte nach aussen entweichen, wo sie von den Titanstäben gebremst werden, was diese entsprechend stark aufheizt.

    Evernew hat das bei dem 550ml Teilchen ähnlich konstruiert.

    ...was für 550ml. Teilchen???

    Hi,

    meinst Du das hier?

    Stove | EVERNEW Global


    Wobei jetzt hab ich natürlich noch diesen Brenner auf der Seite entdeckt...

    Stoves | EVERNEW Global

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