Crosshammock und Bodensetup

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  • Hier hatte ich die Verwendung von GE-Tarps mit der Crosshammock beschrieben. Diese Tarps sind auch super, um ein Bodensetup im „worst case“ für einen Hänger aufzubauen:

    Das Problem:

    KEINE BÄUME! || ;(


    Meine Lösung:

    Runter auf den Boden. Vor 5 Jahren hatte ich dasselbe Thema schon mal, damals hatte ich aber nur ein kleines Hextarp und der Shelter blieb offen. Jetzt mit einem großen 12´Tarp mit Türen kann man sich ein vollständig geschlossenes Zelt aufbauen.

    DickGischt hatte hier seine Lösung mit dem Wintertarp von Cross Hammock vorgestellt.

    Bei mir geht es wieder um die Verwendung von GE-Tarps:

    Neben dem Minifly habe ich für die GE noch

    Schon mit den Minifly mit den Stummeltüren konnte man ganz gut ein Bodensetup mit der Crosshammock aufbauen

    Mit dem größeren Tarp mit Türen wird daraus schon ein vollwertiges Zelt

    Für den Aufbau braucht es nur 2 Trekkingstöcke, Schnüre und Gummiloops sind am Tarp schon dran

    Eine Iso-Matte hat man mit der Crosshammock eh dabei, die man dann entweder auf ein Groundsheet oder das 2 Tarp auslegt, wenn man das bei Wind und Regen - wie hier beschrieben - dabei hat.

    Wenn Mückengefahr besteht, nutzt man die CH als Bugshelter.

    Dazu muss man allerdings eine zusätzliche Ridgeline zwischen den Trekkingstöcken spannen, die man aber meistens sowieso dabei hat, um das Tarp (am Baum oder Boden) seitlich abzuspannen.

    Ich schätze, dass das Zelt auch bei Wind gut steht, wenn man die Windseite zusätzlich abspannt.


  • Ich habe mal noch weiter rumprobiert und festgestellt, dass ein Aufbau mit den Trekkingstöcken außen einfacher und variabler ist.

    Mit der bodennahen Abspannung dürfte die ganze Sache auch für Wind gut geeignet sein.

    Man kann natürlich auch höher abspannen dann kann man komfortabel darunter sitzen.

    Außerdem gibt es noch die "quick and dirty" Variante - einfach mit einem Ast oder ähnlichem einseitig aufstellen.

    Wenn man hier die bodennahe Seite in den Wind stellt dürfte die Sache auch sturmsicher sein.

    Außerdem ist man so auch besonders unauffällig.

    Der Raum reicht auch bei dieser Variante aus, um darunter zu sitzen oder die Crosshammock als bugshelter einzubauen.

    Beim Groundsheet tendiere ich zur Rettungsdecke (nur 60g).

  • noodles vielen lieben Dank für diesen tollen Thread.

    Welche Cross-Hammock Variante hast du für das Bodensetup verwendet (doppellagig)? Auf der Website des Herstellers wird die Qualität in "Mountain Hybrid 1.7" und "doppellagig" unterschieden. Die doppellagige hält 20Kg mehr Gewicht aus. Mir stellt sich jetzt die Frage, ob die Ausführung der CH vielleicht auch eine größere Auswirkung auf das Bodensetup haben kann, also z.b. Abrieb auf dem Rasen oder ob es egal ist. Kannst du dazu vielleicht eine Einschätzung geben? Mir gefällt nämlich das Bodensetup sehr gut und ich könnte mir durchaus vorstellen, dies auch mehrmals zu benutzten. Im Moment besitze ich aber noch keine Cross Hammock und sammle erst mal Pro/Kontra für meine Kaufentscheidung ( Cross Hammock ).

  • Beim Bodensetup solltest du bedenken, dass alle Hängemattenstoffe, die ich benutze, unbeschichtet sind, d.h. der Stoff ist gegen mechanischen Abrieb nur wenig geschützt. Einlagig oder doppellagig macht da auch keinen entscheidenden Unterschied. Ich empfehle aus diesem Grund auch kein Bodensetup, aber es ist mit Unterlage prinzipiell möglich.

  • Jepp, irgendeine Unterlage - und sei es nur leichtes polycro - braucht es, um von unten vor Bodenfeuchtigkeit zu schützen.

    Theoretisch könntest Du die Isomatte unter die CH legen, aber auch da würde ich unter das teure Teil sicherheitshalber einen Durchstichschutz unterlegen.

    Machen Bodenbrüter eigentlich immer und hat nichts mit der CH zu tun.

  • Theoretisch könntest Du die Isomatte unter die CH legen, aber auch da würde ich unter das teure Teil sicherheitshalber einen Durchstichschutz unterlegen.

    Machen Bodenbrüter eigentlich immer und hat nichts mit der CH zu tun.

    Dem kann ich als langjähriger Bodenschläfer nur zustimmen. Es gibt nichts nervigeres als in der Nacht aufzuwachen, weil man Bodenkontakt hat. Gute Isomatten sind ja außerdem nicht billig.

    Für mich hat sich zum Unterlegen eine dünne Evazote Matte in Torsolänge bewährt. Spitze Dinge auf dem Boden entferne ich natürlich trotzdem vorher. Die kleine Unterlage kann man zusammengefaltet als ausreichend dickes Sitzkissen verwenden, oder auch als Windschutz beim Kochen. Funken können ihr auch nichts anhaben.

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