Neues Setup gewünscht, jedoch unsicher...

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  • Hallo Zusammen

    Ich bin aus der Schweiz und bin ohne ersichtlichen Grund auf den Geschmack von Hängematten gekommen. Ich bin zwar sehr viel draussen unterwegs, dies jedoch meistens im Zelt oder in Hütten. Nun würde ich gerne ein Hängemattenset kaufen. Ich fand Hängematten immer toll, habe das aber meistens mit Meer verbunden und nicht mit Zeltersatz. Dies obwohl ich lieber erhöht schlafe als am Boden. Es müsste schon eher Richtung UL gehen, da ich vor allem in den Bergen unterwegs bin, und da auch gut mal bis 2000Hm am Tag mache. Natürlich bräuchte ich die Matte v.a. unter 2000Hm, da die Bäume darüber ziemlich spärlich werden ;) (wobei so zwischen zwei Felsen stelle ich mir auch ganz toll vor).

    Ich bin bei Warbonnet gelandet wobei ich noch unentschlossen bin zwischen der XLC, der Eldorado (Gewicht) und der Originalen Blackbird (Gewicht). Ich bin 1.75 bei 60kg, könnte also mit allen gut leben. Gerne dann noch einen Wooki dazu, wobei ich (noch) nicht weiss, ob ich Beine rechts oder links haben werde. Rein in meiner Vorstellung kommt mir Beine rechts sehr falsch vor und ich würde natürlicherweise gleich Beine links haben wollen, wobei ich nicht weiss, ob mich meine Vorstellung da täuscht.

    Da in der Höhe doch schnell mal extremere Konditionen herrschen, ist mir, wie bei meinem restlichen Material, gute Qualität wichtig. Es wird schnell ungemütlich, wenn das Wetter schnell umschlägt und das Material versagt.

    Hat jemand vielleicht einen Input, welche Matte für meine Situation sinnvoll wäre?

  • Veto! Ich sitze in meiner CH besser als in meiner GE

    Levi - Wenn du beides kennst, was ist gefühlsmässig der Unterschied zwischen den zwei? Wenn ich mir das vorstelle scheint mir eine GE irgendwie abgeschlossener zu sein, die CH dagegen schaut auf den Bildern so aus, als sei man doch ziemlich unmittelbar "draussen". Täuscht das?

  • Heute schon einmal empfohlen: Cross Hammock:

    Waldläufer70 - Die CH sieht schon ganz toll aus. Gegenüber der Eldorado ist die CH Versatility bisschen leichter. Die 2 in 1 scheint mir zu anspruchsvoll zu sein. Wenn ich das richtig sehe, ist die CH ca. 600g mit Aufhängung, was ähnlich wäre wie die Eldorado mit einer leichten Aufhängung.
    Der Vorteil der CH wäre, dass ich mit einer Iso Matte auch mal am Boden übernachten könnte. Wobei mir noch nicht klar ist, ob ich explizit halt Touren mit einer HM machen werde und solche mit Zelt.

    Werde wohl nicht darum kommen beides mal auszuprobieren, um das rauszufinden. Frage ist halt einfach wo ich damit anfangen soll... Eher mit GM oder mit einer CH?

  • Genau das wollte ich auch gerade fragen!

    Für mich bedeutet sitzen:

    • einfaches Hinsetzen und Aufstehen (Füsse haben Bodenkontakt)
    • gemütliches Kochen in der Sitzposition (bei Bedarf)

    Gemütliches Sitzen (allerdings mit den Füßen oben, da wärmer) am Fußende zum Frühstücken und vorher Wasser heiß machen habe ich in der letzten Waldnacht in der CH ausprobiert, Kocher stand auf der Schwarzen Biene mit einem Segment mehr für die nötige Höhe.

    Einfaches Hinsetzen dagegen funktioniert super entweder ohne Matte oder mit der Exped Flexmat (inwiefern die mir auch zum Schlafen für die Nacht taugt, harrt noch dem Ausprobieren, ist derzeit leider nicht drin. Der Mittagsschlaf gerade war anders, aber brauchbar).

  • Ich hatte dazu schon mal etwas gepostet, bevor ich lange rumsuche, hier drei Fotos. Die ersten beiden von Bieber, das letzte von mir:

    Levi Mit einem ggf. verpixelten Statisten wäre es natürlich etwas aussagekräftiger, wie das dann ca. aussieht. ;) Muss denn für das Umklappen der Isomatte Luft abgelassen werden?

  • Nein, es muss keine Luft abgelassen werden.

    So uneingeschränkt gilt das nicht. Wenn die Luma halbwegs aufgeblasen ist, klappt das Ding wieder auf, wie eine Luma das halt so tut. Das umklappen funktioniert definitiv besser (bzw. überhaupt nur), wenn die Matte nicht prall aufgeblasen ist.

    Offline ist am schönsten!

  • Es wäre natürlich insbesondere interessant wie es mit der Luftmatte klappt mit dem Hinsetzen. Die Matte herauszunehmen bzw. - wenn eine Sitzmöglichkeit gewünscht ist - mit einer Schaumstoffmatte loszuziehen - finde ich eher ... sagen wir mal "unpraktikabel". Ob es sich auch mit der Draumr mit den Füßen auf dem Boden sitzen lässt (so wie von Waldläufer70 erfragt), werde ich kurzfristig ausprobieren. Ich gehe aber davon aus, dass dafür deutlich weniger Luft in der Matte sein muss als für das Liegen). Wenn die AMOK wie angedacht als Hängestuhl genutzt wird, dann wird es mit dem Kochen oder dem Griff zur Schwarzen Biene vermutlich eher nix. Wenn es allerdings ebenso mit einer umgeklappten Matte funktioniert, dann wäre das natürlich top. Bin gespannt!

  • Moin,

    in der Amok Draumr 3.0 war es eher unbequem auf der nicht ganz aufgepumten und eingeklappten Isomatte zu sitzen und zu kochen.

    Die Isomatte nach unten wegklappen (vom Boden dann gestoppt) funktionierte auch nur leidlich..........

    Vor dem Schlafengehen musste die Isomatte dann zum bequemen Schlafen nochmals aufgepumpt werden.

    Die Amok ist ja für eine passenden Isomatte mit Längskammern gemacht und die lassen sich schlechter einklappen als Isomatten mit Querkammern (Crosshammock).

    Ich habe mir bei Regen letztendlich das Fußteil der Isomatte zwischen die Beine geklemmt und so sitzend dann seitlich und nicht vor mir gekocht.

    Ich habe die aufgehängte Amok auch schon mal bis zum Boden abgelassen dann die Isomatte umgeklappt und als niedrigen Sitz verwendet. Dann liegt die Hm allerdings auf dem Boden...........war also auch keine wirklich gute Lösung.

    Ich dachte auch mal daran, jeweils eine Schlaufe rechts und links an das Fußende zu nähen (an dem Reißverschluss Gurtband bei der Draumr 5.0). Dann wollte ich mit 2 Dyneema Schnüren oder 15mm Gurtband das Fußteil an der Hm Ridgeline befestigen um so daß Fußende hoch zu halten um es als Sitz nutzen zu können. Habe den Gedanken dann aber wieder verworfen als fest stand meine Amok abzugeben und dafür die Haventent Safari zukaufen :)

    Gruß von der Ostsee

  • So uneingeschränkt gilt das nicht. Wenn die Luma halbwegs aufgeblasen ist, klappt das Ding wieder auf, wie eine Luma das halt so tut. Das umklappen funktioniert definitiv besser (bzw. überhaupt nur), wenn die Matte nicht prall aufgeblasen ist.

    Dem muss ich widersprechen, man sieht auch auf den Bildern, dass da nichts aufklappt, denn: Bieber und ich nutzen einen Gummistraps, der das zurückgeklappte Fußteil auf der Matte hält. Bei mir ist es der Straps, an dem auch meinen Topquilt befestigt ist -> multiuse. Man könnte auch eine Schnur mit Cordlock nehmen.

  • Weil da nichts aufklappt, brauche ich einen Gummistrap, der das Aufklappen verhindert.;)

    Mal abgesehen davon. In einer voll aufgeblasenen Matte, die man umklappt und dann mit vollem Gewicht belastet, hat man Spannungsspitzen, die sonst nicht auftreten. Ich würde das daher nur eingeschränkt empfehlen.

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