Der offizielle Overnighter-Faden

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  • Ja, ich schlafe auch seit mehreren Nächten in meiner HM im Zimmer. Beim Einschlafen ohne UQ (das ich auf die Seite schiebe) und Bettlaken (als Decke), und am Morgen ziehe ich mir den UQ unter den Hintern und das Bettlaken über den Leib. Ein Bett kann man nicht so gut anpassen! 8)

  • Ich lasse nachts alle Fenster auf und komme dann im Schlafzimmer von 27/28 Grad beim Einschlafen auf 25 Grad morgens "runter"....

    Draußen hat es zur Zeit tagsüber 34 Grad und nachts durchaus 21 Grad. Also immer schön warm..... aber sicher ist es in Spanien noch 'ne Ecke wärmer.

  • c1sc0 Hast du ggf. spanische Wurzeln? :)

    Ernst ein: Zum Abhängen tagsüber finde ich es in diesem Temperaturbereich angenehm ohne UQ. Nachts zum Schlafen, wenn der Körper bzw. Stoffwechsel runterfährt, finde ich etwas Wärme immer als angenehm. Denke, dass es da bei mir eher 30 Grad werden müssten, dass ich ohne (dünnen) UQ schlafen wollte. Ggf. hattest du ja in Bodennähe auch noch einen Luftzug, der für Auskühlung gesorgt hat?

  • BX.33 Ja so ein Luftzug kann da schon durchgehen. Aber dann bin ich beruhigt, dass ich da nicht alleine bin. Speaking of which. Welchen "dünnen" UQ könnte man da nehmen? Beziehungsweise, eventuell gibt es ja auch ne crafty DIY Lösung mit wenig Materialaufwand? Wäre schon interessant. Will nicht immer den dicken Onewind UQ drunter klemmen müssen.

  • Ich habe tatsächlich gefroren am Rücken. Geht das noch wem so, oder bin ich doch einfach nur ne Frostbeule?

    Die unterschiedlichen Ansichten hier liegen, glaube ich, an folgendem: ich liege in einem (dünnen) Schlafsack, habe also noch was unter mir. Diejenigen, die einen TQ verwenden haben nichts unter sich, so dass da jeder Luftzug spürbar ist. Bei mir eben nicht. Und ich gehören nachts eher zu den Frostbeulen.

    Die hier immer wieder verbreitete Theorie, dass sich der Schlafsack unter einem zusammendrückt und dann nichts mehr bringt, stimmt nach meiner Erfahrung eben nicht. Natürlich isoliert die Unterseite weniger als die Oberseite, die nicht zusammengedrückt wird, aber es ist trotzdem ein Riesenunterschied zwischen einem (zusammengedrückten) Schlafsack und nichts.

  • Aber halt eher vergleichbar mit einer Windsocke, also als Windblocker und eben nicht als Luftspeicher für sich erwärmende Luft.

    Schlafe hier nur mit einem Laken, das mal hier, mal da etwas kühl werdende stellen bedeckt, aber in den Morgenstunden ein auch mal wenn ein paar Stellen zwischen mich und die Matte geschoben wird, wo es von unten leicht kühl wird - und selbst das macht einen Unterschied.

    (Heute wohl eher nicht zu erwarten, Minimaltemperatur 27° =O )

  • Aber halt eher vergleichbar mit einer Windsocke, also als Windblocker und eben nicht als Luftspeicher für sich erwärmende Luft.

    Das stimmt, finde ich, nicht: denn nicht nur erwärmte Luft wärmt: auch jede Wolldecke wärmt bekanntlich und zwar weniger wegen der gespeicherten Luft (die, wenn überhaupt, kaum vorhanden ist), sondern weil das Material die Wärme nicht nur reflektiert, sondern auch speichern kann.

    Für mich macht es jedenfalls einen Riesenunterschied, ob ich mich in den Schlafsack lege oder ihn als TQ benütze.

    Einmal editiert, zuletzt von barfuß (3. August 2024 um 21:58)

  • Hmm, wie das so ist bei Vergleichen, hinkt auch meiner insofern, wenn ich ihn jetzt so lese, dass eine Windsocke ja durchaus für stehende Luft sorgt, die sich erwärmen kann.

    Und genau daher hat eben auch Wolle den größten Teil seiner wärmespeichernden Wirkung, der weitgehend zunichte gemacht wird, wenn man sie platt liegt.

    Warum wärmt Wolle?

    Es bleibt zwar die zumindest vorhandene Wärmekapazität (eigentlich jedes) Materials durch Wärmeleitung und Feuchtigkeitsregulierung - und da ist etwas plattgelegenes Material eben besser als gar nichts. Aber ob das beim wärmenden Effekt der Wind blockierenden Funktion gegenüber den größeren Anteil ausmacht, kann ich ehrlich gesagt als Laie nicht abschließend beurteilen, würde das aber nicht erwarten. Zumal ohne Windblock das Ganze ja auch wieder zunichte gemacht der 3ę

    Dass ein Schlafsack sich gegenüber TQ wärmer anfühlt, ließe sich schließlich auch bestens auf den Windblock Effekt und damit die Vermeidung des Luftaustauschs zurückführen.

    Einmal editiert, zuletzt von hangloose (4. August 2024 um 02:18)

  • Ich hab vergangene Nacht in meinem Wohnzimmer gepennt in der Matte. Temperatur ist 24°C gewesen. Ich habe tatsächlich gefroren am Rücken. Geht das noch wem so, oder bin ich doch einfach nur ne Frostbeule?

    hangloose Da es bei seiner Frage um das Wohnzimmer ging, ist der Faktor Wind wohl eher zu vernachlässigen ;)

    Mir sind die physikalischen Überlegungen ehrlich gesagt "wurscht" - für mich ist ein Schlafsack unter mir deutlich wärmer als keiner...

  • Wenn man versteht, was da eigentlich passiert, kann man damit halt umgehen, optimieren, Alternativen finden etc.

    Hier sind es in diesen Nächten auch wieder um 24° (kein Thermometer zum Messen, lediglich Wetterbericht), allerdings draußen mit einem Lüftchen. Mit T-Shirt, Shorts und Laken als Decke merke ich lediglich ganz leicht hier und da etwas zu viel der Frische von unten in den frühen Morgenstunden und schiebe da etwas mehr Laken unter (das Schlafsack-Prinzip ruft) :thumbup:

    Aber es ist absehbar, dass nicht mehr allzu viel fehlt, dass tatsächlich irgendwas von unten nötig wäre.

    Einmal editiert, zuletzt von hangloose (5. August 2024 um 00:20)

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