Der offizielle Overnighter-Faden

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  • Moin zusammen,

    dann hier von mir auch noch ein paar Bilder.............

    Der Strand-Overnighter hat wieder einmal richtig Spaß gemacht 👍

    Auf Bilder vom kleinen Snack für zwischendurch habe ich aus Rücksicht auf die Tütenfutteresser und Diäthalter diesmal verzichtet 😄

    Ne quatsch, soviel Mitleid habe ich dann doch nicht ...........habe ich diesmal vor Hunger schlichtweg vergessen 😊

    Gruß von der Ostsee

  • Mir gefällt auch das letzte Bild am besten!

    Mich irritieren nur ein bißchen die Stühle: am Strand nicht im Sand sondern auf einem Stuhl zu sitzen ist für mich merkwürdig.

    Wenn ihr irgendwo zum Baden geht, sei es am Meer oder auch in einem Schwimmbad: habt ihr dann auch immer Stühle dabei? Oder sitzt ihr dann doch auf einem Handtuch oder einer Matte/Unterlage?

  • Schau Dir die alten S.... doch an, wenn die auf einem Handtuch sitzen, kommen die nicht mehr hoch 8o

    ...dann schieb ich mich als selbsternannter alter Sack mal mit ein. Nein dann hab ich natürlich keinen Campingstuhl mit dabei, aber ich sitze auch maximal selten am Strand (ist halt regional bedingt 8) ). Ich komme zwar aus einer Bodenlage- Hocke oder so recht gut hoch, mache dafür aber auch einiges, aber länger so auf einem Handtuch oder im Wald sitzen ist nicht so mein Ding.

    Hab da eine kleinere Baustelle im Rücken und bisher noch keine Position gefunden wie ich da - gemütlich - wo länger so hocken könnte. Da ich aber selten in diese Situation komme, hab ich mich auch ich nicht richtig damit befasst.

    Geschätzt könnte ich wohl in der Hocke gut sitzen, dann ist aber das Arbeiten an Dingen vor mir auf dem Boden liegend/ stehend nicht wirklich optimal. Egal, ich schweife ab...

    Guten Morgen! ;)

  • Moin zusammen,

    wir sind wieder zurück von einem weiteren ruhigen Solo-Overnighter...........schön war es mal wieder und ein kleines Trostpflaster für das verpasste Inseltreffen 👍

    Und selbstverständlich gab es am Abend auch wieder eine leckere Mahlzeit..........Kartoffel-Gemüsepfanne, ein paar Proteine und dazu gesundes Holsten 😋👍


    Meinen neuen Wasserkessel habe ich jetzt schon sehr lieb gewonnen 🥰 aber so blank wie auf dem ersten Foto wird er nie wieder aussehen 😊


    Gekocht wurde diesmal auf meiner DIY Dunsteinsatz-Feuerschale............abends mit Holz und Frühstück mit Spiritus.

    Gruß von der Ostsee

  • Oh Freunde der Freiheit!

    Die wuchernden Grasmeere in den Überschwemmungsgebieten des Flüsschens am Rande des Dorfes, in dem Gast zu sein ich gerade für ein paar Tage die Freude habe, wurden gestern gemäht.

    So trieb es mich hinaus und drängte mich sehr, könnten doch spannendes Treibgut, unverhoffte Schätze oder unentdeckte Höhlen ihrer Entdeckung harren.

    (Nö. Da war nix.)

    Am Ufer jedoch stehen teils gewaltige Weiden, tief hängen die Zweige und der Mähtraktor liess den dichten Brennesselrand direkt an der Uferkante stehen.

    "Hier sollte noch nie ein Mensch je gehangen haben", dachte ich mir.

    Es wurde Zeit, die Sense aus des Schwagers Schuppen zu holen.

    Mit kühnem Schwung und weitem Schnitt schuf ich denn Platz, meine Matte zu spannen.

    So packte zum Einbruch der Dämmerung ich meine Ausrüstung und machte erneut mich auf den Marsch. Getragen von Abenteuerlust und beschwingt, hier der Erste zu sein, trieben flott austretend die Füsse mich voran.

    200m weiter war ich am Platze.

    Plätschernd das Wasser, leicht rauschend die Weiden, von Reihern und Enten beäugt und erste Fledermäuschen gar ausmachend, schlug frohgemut ich mein Lager zur Nacht denn auf.

    Von Menschenblicken geschont und nur durch der Kirchglocken zarten Klang ihrer Nähe bewusst, wollte hier ich meine Nacht verbringen.

    Nun vermag ich nicht zu sagen, ob der säuselnde Singsang des Wassers, das noch zuvor genommene grosse Radler oder das Alter gar mich mehrmals die Nacht aus dem Schlaf mich trieben.

    Jedoch, hier auszutreten war je ein Genuss, mit stolzem Strahle dem Fluss zu geben, was des Flusses ist, liess stets zufrieden wieder in den Schlaf mich sinken.

    Und könnt' ich ob des Ausflugs nicht glücklicher schon sein, so adelte doch das Schrecken des Rehbocks mich nun erstmals zum echten Wildhänger.

    Nie zuvor hat weniger zartes Rufen in tiefer Nacht den Weg an mein Ohr gefunden. Eines verschnupften Dackel gleich einzelnes Bellen steht diesem Ruf der Wildnis wohl treffend zum Vergleiche. Wie gross doch die Kluft zwischen dem eleganten Antlitz des Bockes in grazilem Sprung zu diesem öden Geblöke mich dünkt.

    Nein, ein lieblich Geräusch ist der Rehe Schrecken wohl nicht.

    Und doch, des ersten Hörens stolz erfüllt, wähne ich mich glücklich, dies nun erstmals in freier Natur vernommen zu haben.

    Und dämmerte denn erneut ich zum Schlafe hin, so tanzten doch Fledermäuse klein und flink in gewandtem Fluge so dicht über mein schützend Tarp, dass sie aus dem Fluge mit der Hand sie zu greifen mir durchaus möglich schien.

    Doch tat ich dies micht.

    Oh Nacht, oh Seligkeit, wie warst Glück Du mir.

    Und wie schön, am nächsten Morgen erstmal gemütlich auf Klo gehen und mir eine Kaffee im Haus von Schwester und Schwsger kochen zu können.

    Das ganze Campgerödel kann ich auch nachher noch abbauen...

    Moin erstmal.

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