Fragen rund um Transport-Beutel für HM u. Tarp

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  • Hallo,

    ich habe gestern meine Onewind 12' XXL geliefert bekommen und damit direkt die erste Nacht in Wald übernachtet. Ohne große Vorkenntnisse war der Aufbau um 1 Uhr morgens, dann Regen ab 2 Uhr, genau die richtige Bewährungsprobe für Mensch u. Material, die man braucht um wichtige Erfahrungen zu sammeln.

    Ich hatte vorher noch nie ein Tarp aufgebaut. Der Aufbau war mitten in der Nacht entsprechend amateurhaft. Dennoch ist alles trocken geblieben trotz viel Regen.

    Mir sind dadurch viele Dinge aufgefallen die verbesserungswürdig sind. Die größte Schwierigkeit die mir auffiel war beim Abbau.

    Der Transportbeutel der HM ist zwar ausreichend groß, so dass alles darin Platz findet, man benötigt aber eine saubere Technik um die HM u. Aufhängung schnell einzupacken. Weiterhin erscheinen mir die Nähte des Transport-Beutels der Onewind HM nicht sehr stabil zu sein. Im Eifer des Gefechts kann es daran zu Schäden kommen.

    Der Transport-Beutel des Tarps ist ebenfalls so klein, dass ich das Tarp dort nicht gut reinbekomme, geschweige denn den kleinen Sack mit den Heringen.

    Meine Frage an euch lautet deshalb: Gibt es Alternativen zu den regulären Beuteln die mehr Platz bieten und stabiler sind als die Standard-Beutel? In einer Starkregen-Situation will ich alles ohne viel Technik zügig einpacken, bzw. stopfen. Vielleicht gibt es auch Kniffe wie man das Material besser einpackt?

    Danke.

  • Moin,

    Für das Tarp kannst du entweder einen Netzbeutel verwenden der aussen am Rucksack befestigt werden kann (dann kann das Tarp falls es nass ist schonmal ein wenig abtrocknen) oder einen wasserdichten Rolltop Packsack falls du das Tarp lieber im Rucksack verstauen möchtest (so bleibt der restliche Rucksackinhalt trocken).

    Die Hm kannst du entweder in einem etwas größeren Double End Packsack oder auch in einem Rolltop Packsack verstauen.

    Beide Packsack Varianten gibt es massig im Netz in vielen verschiedenen Größen. Ich verwende hauptsächlich Packsäcke von Ortlieb oder Aqua Quest in verschiedenen Größen.

    Auch stopfe ich immer die Sachen einfach in den Packsack und presse dann die Luft raus. Daunen Ausrüstung am besten nicht zu eng und lange komprimiert halten.

    Mittlerweile verpacke ich meistens Hm und UQ plus UQP und Aufhängung in einem Rolltop Packsack...........schneller und einfacher geht kaum.

    Gruß von der Ostsee

    Hier einmal ein Beispiel mit HH Explorer UL Zip Hängematte, SLD Trail Winder Kufa Underquilt und Underquilt Protector plus Webschlaufengurte mit Karabinern. Das HH Asym Tarp + Ridgeline, Heringe und ein bisschen Tüddelkram passen sogar auch mit in dem 18l Ortlieb Packsack.

  • Für die Hängematte:

    Doppelseitiger Beutel oder alternativ ein Bishop-Bag: RE: «Bishop Bag Hack»

    Fürs Tarp eine Snakeskin / Tarp-Sleeve: Snakeskin-Konstruktionen

    Die richtige Grösse hängt von der Grösse und dem Stoff deiner Hängematte ab. Das gleiche gilt für dein Tarp.

    Diesen doppelten Beutel habe ich ja, wo beide Enden Öffnungen haben. Das ist schon sehr praktisch, aber richtig robust erscheint er mir nicht.

  • Das ist ein richtig guter Tipp mit diesem Rolltop Packsack! Genau sowas suche ich. Die gibts auch in verschiedenen Materialstärken. Da kann dann auch mal eine Gabel quer im vollen Rucksack sitzen. Vielen Dank!

    Das einzige Problem wird sein wenn man vergisst den Tarp zu trocknen wird es anfangen zu gammeln im Rolltop-Packsack.

  • Diesen doppelten Beutel habe ich ja, wo beide Enden Öffnungen haben. Das ist schon sehr praktisch, aber richtig robust erscheint er mir nicht.

    Das kommt einzig und allein darauf an, wie gut er genäht ist. Ich nähe mir meine immer gross genug und mit einer Art doppelten Kappnaht den Seiten entlang.

  • Diesen doppelten Beutel habe ich ja, wo beide Enden Öffnungen haben. Das ist schon sehr praktisch, aber richtig robust erscheint er mir nicht.

    Was wirkt daran nicht robust? Es würde mich sehr wundern, wenn Onewind ein empfindliches Material für die Packsäcke verwenden würde. Und warum muss der Packsack extrem robust sein? Er soll doch eigentlich nur die Ausrüstung zusammenhalten und ist nur eine Art Organizer für den Rucksack (oder die Radtasche).

  • Das einzige Problem wird sein wenn man vergisst den Tarp zu trocknen wird es anfangen zu gammeln im

    Ja genau ...........bei jeder Gelegenheit oder spätestens dann zu Hause auspacken und alles trocknen :thumbup: :)

    Das mit den feuchte Sachen einpacken war auch oft ein Problem auf längeren Touren mit meinen wasserdichten Ortlieb Fahrrad Taschen..........ich habe meistens kleine Stücke Seife oder solche Duftkissen mit in die Packtaschen gepackt. So roch ich mehr nach Straßenstrich als nach Pilzfarm :)

  • Was wirkt daran nicht robust? Es würde mich sehr wundern, wenn Onewind ein empfindliches Material für die Packsäcke verwenden würde. Und warum muss der Packsack extrem robust sein? Er soll doch eigentlich nur die Ausrüstung zusammenhalten und ist nur eine Art Organizer für den Rucksack (oder die Radtasche).

    Für mich muss alles robust sein, deswegen nutze ich seit meiner Kindheit am liebsten Armee-Produkte für alles was man draußen so macht. Damit bin ich immer am besten gefahren. Die BW-Faltmatte auf der ich gestern Nacht in der HM geschlafen habe, habe ich 1992 für 8 DM in einem NATO-Shop gebraucht gekauft. Sie funktioniert immer noch tadellos.

    Onewind hat es ganz gut genäht. Der Packsack zieht keine Fäden (bis jetzt), aber er wirkt auf mich so, als ob er stärkeren Zug nicht standhalten würde. Des Weiteren ist es vorteilhaft wenn der Sack gleichzeitig eine guten Schutz für die HM beim Transport bietet. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, können die unglücklichsten Umstände eintreten.

  • Für mich muss alles robust sein, deswegen nutze ich seit meiner Kindheit am liebsten Armee-Produkte für alles was man draußen so macht. Damit bin ich immer am besten gefahren. Die BW-Faltmatte auf der ich gestern Nacht in der HM geschlafen habe, habe ich 1992 für 8 DM in einem NATO-Shop gebraucht gekauft. Sie funktioniert immer noch tadellos.

    Onewind hat es ganz gut genäht. Der Packsack zieht keine Fäden (bis jetzt), aber er wirkt auf mich so, als ob er stärkeren Zug nicht standhalten würde. Des Weiteren ist es vorteilhaft wenn der Sack gleichzeitig eine guten Schutz für die HM beim Transport bietet. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, können die unglücklichsten Umstände eintreten.

    Die Isomatte ein viel geliebtes musssst du habbben :D

  • der HM-Packsack von onewind ist für mich angemessen leicht und robust. Der soll die HM aufnehmen und gut ist. Du kannst die HM auch lose in den Rucksack stecken. Ist dann halt lose.

    Das Tarp packe ich häufig lose in die Netztaschen aussen am Rucksack. Da kann es etwas trocknen.

    Aber wenn Du es gerne robust magst, dann hast Du vermutlich keine Netztaschen am Rucksack.

    Generell lasse ich viele Beutel einfach weg und stopfe alles was trocken bleiben muss in einen Liner im Rucksack. Der Rest bleibt lose.

    il dolce far niente:sleeping:

  • der HM-Packsack von onewind ist für mich angemessen leicht und robust. Der soll die HM aufnehmen und gut ist. Du kannst die HM auch lose in den Rucksack stecken. Ist dann halt lose.

    Das Tarp packe ich häufig lose in die Netztaschen aussen am Rucksack. Da kann es etwas trocknen.

    Aber wenn Du es gerne robust magst, dann hast Du vermutlich keine Netztaschen am Rucksack.

    Generell lasse ich viele Beutel einfach weg und stopfe alles was trocken bleiben muss in einen Liner im Rucksack. Der Rest bleibt lose.

    Danke. Die Beiträge haben mir gut geholfen. Für einen schnellen Abbau stopfe ich alles in einen größeren Rolltop. Ich habe noch einen davon der auch relativ stark vom Material her ist. Ist mir vorher nicht eingefallen.

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