Tarp-Aufhängung und -Abspannung (for beginners)

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  • grobinger Habe Deine Frage in diesen Faden hier verlegt.

    Zitat von @grobinger 

    Wo genau siehst Du da ein Problem? Das Problem des Wassereintritts über die Aufhängung besteht eigentlich nicht dadurch, dass es auf die Aufhängung draufregnet, sondern dass am Baum das Wasser in Strömen runterläuft.

    -> Das hatte ich mir aus einem Beitrag von Waldläufer70 gemerkt. Schnürsenkel unter dem Tarp. Das müsste doch auch für die Gurte gelten, oder? Aber auch wuppitom hatte ja schon einmal geschrieben, dass das Wasser am Baum der Feind ist und nicht unbedingt die Aufhängung. Bevor ich den ersten Hängemattenaufenthalt mit Tarp bei Regen mitnehmen muss, versuche ich möglichst viele Tipps zu sammeln. Alle (schlechten) Erfahrungen muss man ja nun wirklich nicht selbst machen. ;)

  • Schnürsenkel unter dem Tarp. Das müsste doch auch für die Gurte gelten, oder?

    Gurte kann man auch etwas verdrehen. Dann tropft auf dem Weg vom Baum zur Hängematte schon mal etwas Wasser ab. - Ich mag's allerdings nicht so, weil das im unbelasteten Zustand der Hängematte auch deren Enden etwas verdrehen kann. Ist aber hilfreich, wenn man die Möglichkeit im Hinterkopf hat.

    Man kann auch normal aufbauen und - wenn man heftigen Niederschlag erwartet - die fertig eingerichtete Hängematte mit etwa Schwung ein- oder zweimal um die eigene Achse verdrehen.

  • Hier nochmal Fotos von meinem Tarp Aufbau mit meinen Webschlaufengurten ...

    Moin wuppitom

    Auf Deinen Bildern (Danke!) ist zu erkennen, dass Du das Tarp zum Teil auch im 30 Grad Aufhängungsbereich des Webschlaufen-Baumgurtes einhängst/abspannst und nicht nur im baumumschlingenden Teil.

    Ist es bzgl. Tarp denn eher vernachlässigbar, dass dieser Bereich gespannt ist, wenn Du in der Matte liegst, oder eben nicht, wenn die Matte unbelastet ist?

    Ich werde erstmal damit starten das Tarp klassisch mit eigener Abspannung aufzuhängen. Wenn hier dann etwas mehr Erfahrung vorliegt, dann folgt im zweiten Schritt die Methode mit Einhängung in die Hängematten-Aufhängung. Ist ja schon sehr praktisch und vermutlich wesentlich baumfreundlicher.

  • Ist es bzgl. Tarp denn eher vernachlässigbar, dass dieser Bereich gespannt ist, wenn Du in der Matte liegst, oder eben nicht, wenn die Matte unbelastet ist?

    Da spielen viele Faktoren zusammen, wie Aufhängewinkel, Dehnbarkeit der verwendeten Materialien. Deshalb tendiere ich dazu, das Tarp nahe am Baum in die Hängematten-Aufhängung einzuhängen (dann fallen diese Überlegungen weg) und durch die Vorspannung der Firstleine des Tarps zu bestimmen, wie hoch über der Hängematte das Tarp zu hängen kommt. Auf diesem Weg kann man diesbezüglich eigentlich nichts falsch machen. Und so, wie mein Hex-Tarp eingerichtet ist (siehe Link oben), kann ich bei jedem Aufbau wählen, ob ich das Tarp direkt am Baum oder an der Hängematten-Aufhängung festmache.

  • Moin,

    Da ich an alle Abspannschlaufen meiner Tarps eine ca 10-15cm lange Gummischnur Schlaufe montiert habe spannt sich mein Tarp selbstständig nach und ich muss nichts nachjustieren..........egal in welcher Schlaufe des Webschlaufengurtes ich die Ridgeline einhänge. Das Tarp bleibt immer straff gespannt egal ob ich in der Hängematte liege oder nicht :thumbup: :)

    Wenn ich bei genügend Baumabstand die Wahl habe in welche Schlaufe der Gurte ich die Tarp Ridgeline befestige, wähle ich nach Möglichkeit (gutes Wetter) Stehhöhe, also meist nah am Baum. Ist der Baumabstand für eine Stehhöhe zu gering oder wir haben richtig Schietwetter, befestige ich die Tarp Ridgeline niedriger und/oder separat an den Bäumen. Aber immer als durchgehende Ridgeline. Die Belastung an den Gibel Abspannschlaufen ist mit einer durchgehenden Ridgeline unter dem Tarp geringer als bei einer "mehrteiligen " Ridgeline

    Um den Baum bei Verwendung einer durchgehenden Tarp Ridgeline um Baum mehr vor der Ridgeline zu schützen, kannst du auch das Stück Ridgeline um den Baum mit einem Stück Gurt unterlegen..............ähnlich wie ich es mit meinen Webschlaufengurten gemacht habe. 

    Viel Spaß beim ausprobieren und Gruß von der Ostsee :)

    Fast vergessen  8| auf Bild 5 sieht man mal wie bei denkbar schlechten Bedingungen (nass, Silnylon) die Gummischlaufen das Tarp auch am nächsten Morgen noch schön straff gespannt halten  :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von wuppitom (28. Juli 2022 um 20:19)

  • wuppitom Moin Moin!

    Gut erklärt und schön bebildert. Vielen Dank an Dich!

    Erstmal werde ich bei meiner zweigeteilten Ridgeline bleiben, aber sicherlich beizeiten auch die durchgehende testen. Die Warbonnet Tarps werden das schon erstmal verkraften. :)

    Auf jeden Fall wird zukünftig zwischen Ridgeline und Rinde nach Möglichkeit auch etwas untergelegt. Und die Tarp-Befestigung an der Aufhängung wird auch getestet. Wettervoraussetzungen sind zur Zeit ja recht angenehm für ausgiebige Experimente mit zwischenzeitlichen Häng-Einlagen. 😴👍

  • Ich verwende in der Regel nicht dieselben Baumgurte für HM und Tarp. Eben weil ich dann mit der Aufhängehöhe des Tarps doch recht festgelegt bin.

    Wenn ich das Tarp aber doch mal in die Aufhängeschlaufen der HM hänge, dann so, wie es auch Waldläufer70 beschreibt, also möglichst nah am Baum. Dann passt die Spannung des Tarps am ehesten: egal ob man nun in der HM liegt oder nicht.

  • Ich verwende in der Regel nicht dieselben Baumgurte für HM und Tarp. Eben weil ich dann mit der Aufhängehöhe des Tarps doch recht festgelegt bin.

    Eigentlich nicht. Du kannst den First so stark vorspannen, wie du es möchtest, und ziehst dann das Tarp beim Abspannen nach unten in die gewünschte Position. Dabei spannt sich die Firstleine von alleine, auch wenn sie zuvor etwas locker war.

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