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  • Merkt man den Unterschied von Boden zu Luft dermassen? Ich komme nämlich mit meiner Uberlite und der Flexmat am Boden problemlos bis gegen 2°C klar.

    Mir war es mit der uberlite zum ersten Mal bewusst aufgefallen. Da war schon um 5° rum Schluss. Hatte aber auch Probleme mit delaminierten Kammern, was das Vertrauen in die Matte nicht größer gemacht hat.

    Die xlite geht weit genug runter, dass es auch in der Hängematte keine Rolle spielt - und im tiefen Winter wird's eh die xtherm.

    Aber genau für die 'shoulder seasons', wo man noch öfter draußen ist, es nachts aber doch schon mal kälter werden kann reichte mir die uberlite nicht mehr und eine reine Sommermatte finde ich dann doch albern.

    Aber vielleicht hast Du ja auch ein anderes Kältegefühl und kommst noch etwas weiter runter, ggf. mit zusätzlichem kleinen Eva Sitzkissen unter den Nieren.

    Meistens bin ich mit dem robens slumber pad unterwegs, das ist breiter als andere faltmatten und damit komme ich auch bis etwas unter 5° und mit Sitzkissen noch etwas weiter. Aber wir gesagt, ohne Aussteifung funktioniert nicht für alle

    Wie das die breite Masse macht? Die gibt es hier schlicht nicht so uniform wie im UL Forum, wo der gemeinsame Nenner das leichte Trekking ist.

    Hier ist man zwar mit dem Thema Hängematte vereint, aber es sind viele im Forum, die zwar in der Handmatte schlafen, aber ggf. gar nicht aus der Wander- oder Trekking-Ecke kommen, oder nur wenige Tage in mäßigen Höhen in heimischen Wäldern unterwegs sind, für die ist die Bodenoption dann gar nicht relevant.

    Wer beides braucht und wenig Gewicht sucht, ist auf 90° oder Brücke festgelegt. Und bei der 90° ist ein UQ so ohne weiteres ja auch gar nicht möglich.

    Wobei man, wenn man den Komfort erst mal gewohnt ist, auch gerne noch mal abends den Turbo einlegt, um ein paar Bäume zu finden - oder man wird kreativ bei der Aufhängung. War ganz erstaunt, wie mich das öfter mich mal motiviert und Kräfte freisetzt.

    Habe wenn ich nicht explizit will, weil es von der Etappenplanung nötig ist, oder die Aussicht einfach zu verlockend, eigentlich schon wirklich lange nicht mehr am Boden schlafen müssen, wenn ich mit Matte unterwegs war. Wenn man den Blick erst mal entwickelt hat, ist es erstaunlich, wo sich überall noch etwas findet. Lossagen möchte ich mich von der Rettungsanker-Option im Hinterkopf trotzdem nicht - und kann oder muss ich in der 90° ja auch gar nicht.

  • Wobei man, wenn man den Komfort erst mal gewohnt ist, auch gerne noch mal abends den Turbo einlegt, um ein paar Bäume zu finden - oder man wird kreativ bei der Aufhängung. War ganz erstaunt, wie mich das öfter mich mal motiviert und Kräfte freisetzt.

    Habe wenn ich nicht explizit will, weil es von der Etappenplanung nötig ist, oder die Aussicht einfach zu verlockend, eigentlich schon wirklich lange nicht mehr am Boden schlafen müssen, wenn ich mit Matte unterwegs war. Wenn man den Blick erst mal entwickelt hat, ist es erstaunlich, wo sich überall noch etwas findet. Lossagen möchte ich mich von der Rettungsanker-Option im Hinterkopf trotzdem nicht - und kann oder muss ich in der 90° ja auch gar nicht.

    Da hast du sicherlich recht. Wenn ich denke, mit welchem Eifer ich mich heute jeweils nach geeigneten Bodenplätzen umschaue, würde ich mich dann nach geeigneten Bäumen etc. umschauen.

    Geht dann Brücke und ultralight überhaupt zusammen? Meine bisherigen Erkenntnisse sind a) die Dinger sind nicht so verbreitet und b) immer eher "schwer" (> 400 Gramm). Alleine schon die Spreizstäbe werde ja was wiegen.
    Im MYOG Bereich habe ich einige gesehen, die das mit Wanderstöcken lösen. Das traue ich meinen Carbon Z-Poles (rein subjektives empfinden) allerdings nicht zu auch wenn die Belastung möglicherweise geringer ist als ich mir das vorstelle.

  • Im MYOG Bereich habe ich einige gesehen, die das mit Wanderstöcken lösen. Das traue ich meinen Carbon Z-Poles (rein subjektives empfinden) allerdings nicht zu auch wenn die Belastung möglicherweise geringer ist als ich mir das vorstelle.

    Die statische Belastung kannst du problemlos berechnen:

    RE: Meine erste Brücken-Hängematte

    Schwieriger ist es, die Belastungsgrenze der Wanderstöcke zu ermitteln. Aber auch das wäre experimentell möglich. Ab hier:

    RE: Meine erste Brücken-Hängematte

    Ich bin da allerdings auch nicht allzu optimistisch...

  • Macht es vielleicht Sinn, die Diskussion um Isomatten für 90° hängen im einen eigenen Thread auslagern? Bzw. gibt's da schon was, wo sich das andocken ließe? Mittagsfrost ?

    Es soll hier ja nur um die Vorstellung gehen. Ein Wunder, dass da noch niemand reklamiert hat... :/ ;)

    Das liegt daran, dass Mittagsfrost gerade im Urlaub in Moskau ist und die anderen Moderatoren vielleicht im Moment auch anderweitig beschäftigt sind....

  • Das eine Isomatte in einer Hängematte schlechter performt als auf dem Boden ist normal und physikalisch zu erklären: auf dem Boden findet der Wärmeaustausch mit dem Untergrund statt, man spricht von Konduktion. Je nach Untergrund findet mehr oder weniger Wärmeaustausch statt. In der Luft hängend spricht man von Konvektion. Luft hat eine höhere, spezifische Wärmekapazität als die meisten Bodenarten. Das bedeutet das Luft dem Körper mehr Wärmeenergie entzieht als z.B. ein humusbedeckter Boden. Dieser Effekt wird durch Luftbewegung noch verstärkt, dem Wind Chill Effekt.

    • Offizieller Beitrag

    Anmerkung zur Moderation:

    Ich bin zur Zeit ziemlich beschäftigt und nur mit Smartfone unterwegs. Wenn ich wieder Zugriff auf einen großen Bildschirm habe, suche ich einen passenden Ort für die Fachdiskussion und verschiebe die Fachbeiträge dorthin. Die Aufforderungen zum Verschieben und auch diesen Beitrag hier werde ich löschen, so daß dann hoffentlich im Vorstellungsfaden nur noch das stehenbleibt, was hierher gehört.

    Wenn Ihr alle schön diszipliniert bleibt, erleichtert mir das die Arbeit und auch der Faden sieht nach der Aufräumaktion noch halbwegs passabel aus. Kommt alle gut ins neue Jahr!

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