Hängemattengestell „funktioniert“ nicht

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  • Hallo Freunde der Rumhängerei

    Wir haben sowas wie auf dem Bild. (Schon lange vorhanden, gehört eigentlich meiner Tochter.)

    Für dich richtige Hängematte funktioniert das Ding aber nicht. Also klar kann ich die Matte da reinhängen. Aber die Aufhängepunkte sind auf etwa einem Meter Höhe und damit passt es vom Winkel her nicht. Also, glaube ich zumindest.

    Oder müsste das trotzdem funktionieren und ich stelle mich nur zu dusselig an?

    • Offizieller Beitrag

    Wenn die Arme so kurz sind, wurde das Gestell vermutlich für eine Stabhängematte gemacht. In dem Fall bekommst du keine GE Hängematte so hoch aufgehängt, dass du mit dem Hintern nicht aufsetzt. Stabhängematten werden einfach deutlich flacher aufgehängt als GE Hängematten.

  • Dann nimm doch auf der einen Seite den Baum,

    auf der anderen Seite setzt Du im richtigen Abstand einen Pfosten und spannst den dreifach ab.

    Oben eine Ridgeline zum Baum.

    Oder gleich mit ner Einschlaghülse, Schnellbeton und Pfosten etwas Dauerhaftes schaffen.

  • Schusseligkite: für eine Hängematte, die zwischen 3m und 3,20m lang ist brauchst du im mindesten Fall, wenn du, wie die meisten hier Kopf- und Fußende unterschiedlich hoch aufhängst, auf Kopfhöhe mindestens 1,10m und auf Fußhöhe mindestens 1,30m.

    Zumindest dann, wenn du nicht noch eine längere Aufhängung sondern wirklich die HM Enden verwendest - ansonsten brauchst du noch was Höheres.

  • Oder gleich mit ner Einschlaghülse, Schnellbeton und Pfosten etwas Dauerhaftes schaffen.

    Solltest du dich dafür entscheiden, dann lass die Finger von den Einschlaghülsen, die funktionieren nicht!

    Das ist nur gelötetes Blech und die Tiefe der Hülse ist auch viel zu gering um die Kräfte aufzunehmen, die Hülse reisst an der Lötstelle.

    Die Dinger sind dafür gemacht, dass ein Posten an Ort und Stelle bleibt, aber nicht um horizontal wirkende Kräfte aufzunehmen.

    ... nur als Anmerkung, ich spreche aus Erfahrung ... ich habe 1/4 Kubikmeter Schnellbeton mit einem Abbruchhammer wieder rausgeholt um die Sch..sshülsen zu ersetzen und habe jetzt ordentliches Eisen einbetoniert.

    Zaungast & Milchmädchenrechner

  • Die Einschlaghülsen, die ich meine sind nicht aus gelötetem Blech.

    Ich meine die Richtigen.

    Da gibts auch Lange!
    Und das Ding komplett im Beton versenkt, über Nacht aushärten lassen.

    Da haste halt die Falschen gekauft.

  • Die Einschlaghülsen, die ich meine sind nicht aus gelötetem Blech.

    Ich meine die Richtigen.

    Da gibts auch Lange!
    Und das Ding komplett im Beton versenkt, über Nacht aushärten lassen.

    Da haste halt die Falschen gekauft.

    Genauso habe ich es auch gemacht und wenn du von Einschlaghülsen sprichst und du es nicht genauer spezifizierst, dann geht Otto-Normalverbraucher in den nächsten Baumarkt und holt die Teile, die man dort bekommt ... und die sind, egal bei welchem Baumarkt du schaust eben diese Blechteile.

    Du hast dir vielleicht beim Schlosser, Zaunbaufachbetrieb oder sonstigem Spezielbetrieb Hülsen besorgt oder anfertigen lassen ... so wie ich es schlussendlich auch gemacht habe.

    Wie gesagt, solange keine horizontal wirkenden Kräfte anliegen oder diese durch entsprechende Streben oder Abspannungen abgetragen werden funktionieren die Teile.

    Ein Beispiel wie es damit funktionieren kann sieht man z.B. hier

    Zaungast & Milchmädchenrechner

    • Offizieller Beitrag

    Die Einschlaghülsen, die ich meine sind nicht aus gelötetem Blech.

    Ich meine die Richtigen.

    Ich bin aus aktuellem Anlass interessiert. Hast du einen Link und / oder eine Produktbezeichnung?

  • Ich habe mal ganz tief im Nachrichtenverlauf gegraben.

    Danke an Randriedi für die Bilder!

    H-Pfostenträger nennt sich das teil.

    Geht aber im Grunde auch mit einer, dem Pfosten angepasster Einschlaghülse, massiv, verzinkt.

    Quelle: Hornbach Webseite.

    Wichtig ist ein möglichst langer Teil im Boden.

    Je nach Bodenbeschaffenheit muss der Betonteil groß genug sein.

    Das Motto, viel hilft viel, kann hier angewendet werden.

    Der Winkel spielt auch eine Rolle.

    Ungefähr so wie auf dem Foto ist nicht verkehrt.

    Hier im Detail zu sehen, wie der Pfostenschuh ausgerichtet ist.

    Die Hängematte wird hier gegenüber am Baum angeschlagen. Dynamisch. Aber geht.

    Wie man dann die HM anschlägt ist der eigenen Kreativität überlassen.

    Fest mit einer Lasche, Ringanker, lose einfach mit Baumgurt umwickelt...

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd Odenwald (30. Juni 2021 um 16:55)

  • Das Ding sieht auch nicht aus als wäre es auf sonderlich viel Moment ausgelegt. Der Winkel entschärft das etwas, klar, aber so ein Erwachsener, der in 1,5 m Höhe an dem Balken hängt, erzeugt ganz andere Belastungen als ein Zaun oder Dach, das nur von oben drückt. Was ist denn das für eine Verbindung zwischen Rundstahl und Blech? Kann die die Zugkraft auf der angewandten Seite auf Dauer ab?

    Edit: Der Beitrag bezog sich auf den ursprünglich angegebenen Beitrag von Bernd, mit einem anderen Pfostenschuh.

    Offline ist am schönsten!

    Einmal editiert, zuletzt von Trotz Matte Glatze (30. Juni 2021 um 17:14)

    • Offizieller Beitrag

    Ach Mist - da muss der Pfosten eingeschraubt werden. Ich dachte es wäre eine Bodenhülse in die man den Pfosten bei Bedarf einstecken kann. Dann werde ich vielleicht doch die Schraubfundamente bestellen. Aber Danke für's Ausgraben!

  • Ach Mist - da muss der Pfosten eingeschraubt werden. Ich dachte es wäre eine Bodenhülse in die man den Pfosten bei Bedarf einstecken kann. Dann werde ich vielleicht doch die Schraubfundamente bestellen. Aber Danke für's Ausgraben!

    Was du machen könntest ist ein Punktfundament Gießen (entsprechend der Höhe des Pfosten Schuhs unter der Erde aufhören), aushärten lassen und dann besagten Pfosten Schuh aufdübeln. In diesen kannst du dann deinen Pfosten bei Bedarf stecken und diesen mit schnellbolzen sichern. Wahlweise kann das Punktfundament auch abgeschrägt werden.

    Größer Nachteil dabei ist: das Loch muss nach oben konisch verlaufen, damit du die Sicherungsbolzen in den Pfosten bekommst.

    Es ist also keine Unsichtbare Methode.

    Wichtig ist auch den Pfosten dann bei Regen zu entfernen.

    Diese Funktion geht natürlich auch oberirdisch. Dann sieht man halt den Pfosten Schuh, hat aber kein Loch und kann den Pfosten beliebig entfernen.

    Falls Bild gewünscht, mache ich eins.

    • Offizieller Beitrag

    Danke, aber da ich aus vielen Gründen kein Freund von Beton bin, möchte ich möglichst darauf verzichten. Muss mir noch überlegen, ob ich das Geld für die Schraubfundamente springen lassen (Vorteil: sie sind einfach entfernbar) oder simple Edelstahl-Vierkantrohre als Pfostenhalter einschlage. Oder gleich ein DIY Pavillon-Hängematten-Gestell? Die Möglichkeiten sind endlos ^^

  • Ein H-Pfostenträger würde mich ruhiger in der Matte liegen lassen, das Prinzip bleibt natürlich das gleiche.

    Stimmt, war ein H-Pfostenträger zum einbetonieren.

    Beitrag geändert.

    Ist nicht mein Garten. Ich muss da immer Rücksprache halten.

  • Danke, aber da ich aus vielen Gründen kein Freund von Beton bin, möchte ich möglichst darauf verzichten. Muss mir noch überlegen, ob ich das Geld für die Schraubfundamente springen lassen (Vorteil: sie sind einfach entfernbar) oder simple Edelstahl-Vierkantrohre als Pfostenhalter einschlage. Oder gleich ein DIY Pavillon-Hängematten-Gestell? Die Möglichkeiten sind endlos ^^

    Beton ist doch eine deutsche Spezialität!
    Bonker. Westwall, Atlantikwall, Mainzer Brücken...

    Wie wäre es ein 100er KG Rohr (das Orangene) mindestens 1m tief in den Boden zu vergraben,

    es so zu verdichten rundrum, dass es bombenfest sitzt,

    und dort hinein ein 100er Rundholz in z.B. 250cm Länge rein stecken.

    Muss aber satt sitzen.
    Das noch schräg in einem Winkel, den hier bestimmt jemand berechnen kann.

    Dann kannst Du das bei Bedarf einfach rein Stecken, wie die Wäschespinne in das Rohr im Rasen.

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