Gaskartuschen Wiederbefüllen

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  • Kurzes Vorwort:

    Das folgende Prozedere ist nicht ungefährlich. Das heißt es besteht die Möglichkeit (Gefährdung) eine Explosion auszulösen. Explosion, Verpuffung, Deflagration, egal wie das in der Presse genannt wird, es besteht die Möglichkeit sich und seiner Immobilie irreversible Schäden zuzufügen:!: Wenige Tropfen Gas, die explodieren, reichen aus um sich echt unglücklich zu machen. Ja, richtig gelesen, wenn es doof läuft reichen Tropfen:!:Ich mache den Mist beruflich, also bin ich nicht sicher, wen ich wo abhole. Bitte glaubt, wenn ihr nicht ganz sicher wisst!

    Mein Punkt ist: Wenn ihr euch nicht sicher seid, sehr gut! Wenn ihr euch sicher seid, heißt das nicht, dass es sicher ist! Draußen besteht im wesentlichen die Gefahr fehlender Augenbrauen, drinnen kann man alle Fenster im Haus gleichzeitig ausbauen. MACHT SOWAS BITTE BITTE DRAUßEN! Es gibt 13 Zündquellenarten und mir ist noch keiner, der es nicht beruflich macht, begegnet, der alle kennt. /Ende des Predigens

    Hier beginnt die Anleitung:

    Man kann Schraubkartuschen mit relativ wenig Aufwand wiederbefüllen. Am besten beginnt man mit einer neuen jungfräulichen Kartusche. Diese wird gewogen und das Gewicht auf der Kartusche notiert. Damit das auch mehrere Touren hält, mache ich das mehrfach.

    Dieser Punkt ist wichtig, weil IMMER ein Gaspolster in der Kartusche sein muss. Ansonsten tritt bei jeder Erwärmung (auch wenige °C) unkontrolliert Gas aus. Nicht lustig:!:

    Was brauche ich? Geeignete Ventile und ein wenig Schlauch. Davor liegt der Adapter für die günstigen Gasflaschen.

    Als nächstes geht die zu befüllende Kartusche ins Eisfach. Das sorgt für einen Unterdruck, sodass das warme Gas in die zu befüllende Kartusche gesaugt wird. Dann wird das Ganze angeschlossen. Die volle Kartusche über Kopf und dann die Ventile öffnen und beobachten wie das Gas fließt. Wenn nichts mehr fließt, wird die Kartusche gewogen. Hier nochmal Vorsicht: Die Waage kann Zündquelle sein und das Gas ist schwerer als Luft und fließt über die Waage! Falls das Gewicht das Ursprungsgewicht überschreitet, kann muss man mit dem Ventil wieder Gas ablassen. Falls zu wenig drin ist, muss die Kartusche wieder ins Eisfach und nochmal.

    Und das war es schon. Stay safe!

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  • den Teil habe ich nicht verstanden. Kannst Du da bitte noch was mehr dazu schreiben?

    Nur um das noch einmal explizit zu erwähnen: das Gas in den Kartuschen liegt durch den hohen Druck in den Kartuschen nicht mehr gasförmig, sondern flüssig vor. Man darf beim Befüllen aber auf keinen Fall die komplette Kartusche mit flüssigem Gas füllen! Es ist absolut notwendig, dass über dem flüssigen Gas noch Platz und gasförmiges Gas ist. Deshalb sollte man die neu gekaufte Kartusche noch in liefervollem Zustand wiegen und sich das Gewicht notieren. Mehr als dieses Gewicht darf sie auch nach dem Wiederbefüllen nicht wiegen.

    Auch wenn mir das alles völlig klar ist weiß ich darüber hinausgehend gerade so viel, dass ich nicht genug weiß diese Befüllung wirklich sicher durchzuführen und lasse persönlich die Finger davon.

    Das für mich nicht einschätzbare Risiko ist mir die paar Euro, die ich nach Anschaffung der nötigen Adapterteile einsparen könnte, eher nicht wert.

    Das kann wirklich gefährlich werden, wer das nicht selber zu 150% ohne Anleitung sicher durchführen kann: bitte nicht machen!

  • Aaach - üble Nachrede :D

    Es gibt das ganze als Fülladapter übrigens auch fertig. Sieht so aus wie der untere Teil des Gaskochers zum auf/zu drehen.

    Daran, dass die Waage Zündquelle sein könnte habe ich noch nicht gedacht, für Punkt.

    Nur - wir minimiert man hier das Risiko?

    Ich fülle nicht auf der Waage, damit sollte das ggf. beim Füllen und Trennen ausgetretene Gas über dem Boden Hoovern und die Waage steht etwas entfernt.

    Und als Bonusfrage - für eure begrenzt hattest Du dir Lebensdauer der Kartusche? Wann ist ein Wechsel angeraten?

  • Hmmm :/

    Ich mache mal eben eine Milchmädchenrechnung ...

    Wenn ich eine Woche unterwegs bin, dann reicht mir eine 100g-Kartusche locker um mir Kaffee und was zum Futtern zu machen.

    So eine Kartusche kostet nen Fünfer, das sind dann ca 0,75€/Tag, wenn ich selbst nachfülle kostet es ... schätze ich mal 1€ + ab und zu mal eine neue Originalkartusche, ergo komme ich auf 0,25€/Tag :/

    Wie viele Tage muss ich unterwegs sein bis sich die Kosten für die Adapter amortisiert haben?

    Lohnt sich für 0,50€/Tag das Risiko, dass einem die Dinger um die Ohren fliegen?

    Ich habe für MICH beschlossen ... nö, tut es nicht.


    Zusatzinfo ... zu der Erkenntnis bin ich aber erst gekommen, als eine nachgefüllte Kartusche sich nach dem Abschrauben des Brenners dazu entschlossen hat ihren gesammten Inhalt abzugeben ... das Ventil hat scheinbar das Nachfüllen übel genommen :cursing: ausser einer vereisten Kartusche ist glücklicherweise nix passiert.

    Zaungast & Milchmädchenrechner

  • Wenn man weiß, was man tut, kann man es machen. Wenn man aber nur glaubt zu wissen, sollte man es lassen.

    Das gilt beim Überqueren der Straße bei Rot, Installationsarbeiten am angeschalteten Stromnetz, dem Selbstbefüllen von Gaskartuschen, …

    Da gebe ich dir grundsätzlich recht, aber selbst bei Einhaltung aller "Sicherheitsmaßnahmen" und Verwendung nicht selbstgeklöppelter Adapter kann es blöd laufen, da die Kartuschen einfach nicht für die Mehrwegverwendung gedacht und entsprechend produziert wurden und um eine deiner Analogien aufzugreifen ... es sind auch schon Leute überfahren worden, die bei Grün die Straße überquert haben.

    Es muss eben jeder für sich selbst entscheiden wie viel einem "seine Augenbrauen" wert sind. ;)

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  • Daran, dass die Waage Zündquelle sein könnte habe ich noch nicht gedacht, für Punkt.

    Nur - wir minimiert man hier das Risiko?

    Ich fülle nicht auf der Waage, damit sollte das ggf. beim Füllen und Trennen ausgetretene Gas über dem Boden Hoovern und die Waage steht etwas entfernt.

    Und als Bonusfrage - für eure begrenzt hattest Du dir Lebensdauer der Kartusche? Wann ist ein Wechsel angeraten?

    Solange man draußen an einem gut belüfteten Ort ist, sollte sich keine gefährliche Gasmenge sammeln können. Das heißt, es reicht die Waage bei der eigentlichen Befüllung beiseite zu legen.

    Sobald die Ventile ab sind und nichts zischt, sollte alles gut sein für das Wiegen.

    Die Haltbarkeit hängt am Ventil. Ich denke, dass die Bandbreite der Lebensdauer da stark schwanken wird. Jedes Auf- und Abschrauben auch bei normalem Entleeren bedeutet Verschleiß. Schnelles, ruppiges und zu festes Aufschrauben schadet mehr. Am Ende sind die Dinger für eine Füllung und nicht zum Dauerbetrieb ausgelegt. Auf der anderen Seite ist auf einer 100g Kartusche das gleiche Ventil wie auf der 500g Kartusche.

    Man muss sich halt im klaren sein: Früher oder später WIRD es rauspfeifen, während man das Ventil an- bzw. abschraubt. Ist mir mit Kartuschen noch nicht passiert, aber wenn, weiß ich was zu tun ist und das ich Ruhe beware (Don't ask why:saint:) . Wenn es z. B. ein Problem ist den Brennstoffvorrat zu verlieren, würde ich immer eine neue Kartusche nehmen. Beim Overnighter kostet das im Zweifel nur den Kaffee morgens.

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  • Wenn man weiß, was man tut, kann man es machen. Wenn man aber nur glaubt zu wissen, sollte man es lassen.

    Das gilt beim Überqueren der Straße bei Rot, Installationsarbeiten am angeschalteten Stromnetz, dem Selbstbefüllen von Gaskartuschen, …

    Sehe ich nicht so. Überqueren der Straße bei Rot sollte man nie tun, schon aus Vorbildsgründen.
    Installationsarbeiten am angeschalteten Stromnetz --> What?! Da erübrigt sich ja wohl jeder Kommentar.
    Selbstbefüllen von Gaskartuschen --> sehe ich eher wie Harry. Ist für mich auch nicht kalkulierbar genug, dafür das es zu wenig an Mehrwert bringt.

  • Die Haltbarkeit hängt am Ventil

    Danke - und das ist ja ein Altersdefekt, der direkt bemerkbar ist und es ist kein präventiver Austausch nötig.
    Bei mir halten sie schon erstaunlich lange und ich fragte mich, ob wie bei geTÜVten Druck und Gasbehältnissen man sie irgendwann auch auf Grund von möglicher Materialermüdung ausrangieren sollte (sollte man nach geraumer Zeit wahrscheinlich weiterhin...)

    Sehe ich nicht so. [...] sollte man nie tun

    OT:
    Willkommen in Deutschland ;) Kann man für sich natürlich so setzen.
    Das zu verallgemeinern oder auch für andere setzen zu wollen würde ich allerdings als übergriffig bezeichnen. Individuelle Risikoabwägung ist nicht durch verallgemeinernde Regelsetzung zu ersetzen. Es soll Leute geben, die es als Risiko empfinden, alleine im Wald zu übernachten. Würde trotzdem nicht auf die Idee kommen, mir das deshalb nehmen zu lassen.
    Und man könnte meinen, dass das Vorbildargument (beinahe Art.2 Abs1 GG konform) immer auch einen Bildbetrachter voraussetzt, der anwesend ist.
    Dementsprechend würde ich dem Einzelnen zugestehen, selbst einzuordnen und zu entscheiden, ob man es verantworten kann, nachts um drei auf der menschenleeren Dorfstraße und einzig mit dem vorbeiwehenden Tumbleweed als stiller Zeuge es wagen kann, waghalsig auf die Straße zu treten.
    Aber wir schweifen ab...

    Um noch mal auf's Thema zurückzukommen - woraus füllt ihr denn nach - und wie geht ihr denn mit unterschiedlichen Gasgemischen um?
    Ich nehme bisher die günstigen Butan Dosen im Spraydosenformat.
    Einerseits stört mich, dass damit weiterhin Müll anfällt, zudem frage ich mich, ob das reine Butan im Gegensatz zum eigentlich intendierten Butan/Isobutan/Propan nachteilig ist (von Witerbetrieb mal abgesehen).

  • Um noch mal auf's Thema zurückzukommen - woraus füllt ihr denn nach - und wie geht ihr denn mit unterschiedlichen Gasgemischen um?

    Ich habe in der Vergangeheit vor allem von der günstigeren dicken Schraubkartusche in die 100g-Kartusche umgefüllt.

    Motivation war hierbei weniger die mögliche Ersparnis sondern eher der organisatorische/praktische Gedanke.

    Die 100er passt in meine Titantasse und reicht mir eine ziemlich genau Woche (zur wärmeren Jahreszeit) dementsprechend habe ich geplant/befüllt. Die günstigen Butandosen habe ich nie verwendet ... deshalb war die Ersparnis auch kein tragendes Argument.

    Zum Thema Gasgemisch ... im Winter habe ich Wintergas verwendet.

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  • Außer geringen Unterschieden im Brennwert wird sich das nicht viel tun. Ich würde tippen, dass (fehlender) Windschutz da schon mehr zu Buche schlägt.

    Beim Wintergas liegt einfach die Siedetemperatur niedriger. Bei Butan liegt die Siedetemperatur bei -1°C. D. h. unterhalb dieser Temperatur verdampft schlicht nix und somit brennt auch der Brenner nicht. Bei Propan sind wir schon bei -42°C. Bei Mischungen dann irgendwo dazwischen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Trotz Matte Glatze (27. Mai 2021 um 11:57)

  • Installationsarbeiten am angeschalteten Stromnetz

    Off Topic

    Bei funktionierendem FI mache ich das sogar hin und wieder wenn mich der "sportliche Ehrgeiz packt", ob ich es schaffe mit ruhiger Hand ein Steckdose zu wechseln ohne das der FI rausfliegt 8o ... ja, machmal sind manche Männer doofe Spielkinder, die "Mutproben" geil finden; ist sowas wie "Nasenlänge" vergleichen wenn man hinterm Bierzelt am Pissoir steht :evil:

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  • Ich kaufe meine Kartuschen meistens im ALDI (gibt's nicht immer) - die sind schon deutlich billiger als die kleinen Dinger, die einem die Ausrüster andrehen wollen ;)

    Eigentlich bin ich schon ziemlich entspannt im Umgang mit Gas, aber mit Umfüllen würde ich wahrscheinlich eher was drauflegen als zu sparen (Zeit und Ausrüstung).

    Ich bin aber neugierig geworden…

    Laut TRGS 723 gibt es 13 Zündquellenarten:

    1. Heiße Oberflächen
    2. Flammen und heiße Gase
    3. Zündquellen durch mechanische Reib-, Schlag- und Abtrennvorgängen
    4. Elektrische Anlagen
    5. Elektrische Ausgleichsströme, kathodischer Korrosionsschutz
    6. Statische Elektrizität
    7. Blitzschlag
    8. Elektromagnetische Felder im Bereich der Frequenzen von 9 kHz bis 300 GHz
    9. Elektromagnetische Strahlung im Bereich der Frequenzen von 300 GHz bis 3000 THz bzw. Wellenlängen im Bereich von 1000 µm bis 0,1 µm (optischer Spektralbereich)
    10. Ionisierende Strahlung
    11. Ultraschall
    12. Adiabatische Kompression, Stoßwellen, strömende Gase
    13. Chemische Reaktionen

    (https://www.bgrci.de/exinfode/ex-sc…enarten-gibt-es)

    Zu 3. habe ich auch noch etwas unnützes Wissen beizusteuern:

    Bei der Arbeit mit Schwarzpulver (z.B. auf Kriegsschiffen mit Kanonen - wie in einem Piratenfilm) haben die Leute wohl Filzpantoffeln getragen, weil da die Sohlen nicht genagelt sind… (was die Leute immer für Sorgen haben mit Feuer - nur auf Tour funktioniert natürlich keine der improvisierten Methoden ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Tino (28. Mai 2021 um 11:41)

  • Shit is getting real. :) Viel spannender als die TRGS 723 ist übrigens die TRGS 727 zu elektrostatischen Zündquellen. Die liest sich auch angenehmer :thumbup:Und wer aufpasst wird merken, dass mein Befülladapter die Anforderungen daraus nicht erfüllt, weil isolierender Schlauch. ;) Zum Glück gilt das nur für Arbeitgeber:whistling:

    Wobei Schwarzpulver und Sprengstoffe nochmal ein ganz anderes Regelwerk haben. Neben Vorbeugung der Schlag- und Reibempfindlichkeit, sind Filzpantoffeln auch ableitfähig, d.h. man lädt sich nicht auf und schließt somit gleichzeitig 6. aus.

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  • eine Milchmädchenrechnung

    Die Rechnung und deren Konsequenz sei Dir gegönnt.
    Für andere mag 80%+ Ersparnis jedoch interessant klingen.
    Vor allem die, die mehr draußen sind und entsprechenden Verbrauch haben.
    Den Adapter hat man eigentlich gleich mit der ersten Kartusche raus, der kostet so ziemlich nichts.
    Und füllt man aus einer großen Flasche, ist die Ersparnis noch mal in einer ganz anderen Faktordimension zu den 1€/220g anstelle 5€/220g. (11kg Gas 18€ um mal das obere Ende zu nennen).


    Aber mir z.B. geht es darum auch eher nachgeordnet.

    • Was mich stört, sind die vielen angebrochenen Kartuschen, die man dann doch nicht mehr mit auf Tour nimmt, weil man nicht einschätzen kann, wie lange die wohl noch reichen. Ich habe alleine aus diesen Kartuschen erst einmal wieder zusammengefüllt und diese Reste dann eine gefühlte Ewigkeit aufgebraucht.
    • Und der nächste Aspekt, den ich ja bereits oben genannt habe, ist die Müllvermeidung.
      Ab in die Natur und dann derart viel Metallschritt produzieren?
      Die günstigen "Spraydosen" Kartuschen sind deutlich leichter als die Campingkartuschen, was weniger Fußabdruck bei der Erzeugung, beim Transport und bei der Entsorgung bedeutet. Und auch hier wieder: Aus einer Pfandflasche zu befüllen ist dann nochmal die deutlich umweltfreundlichere Lösung.


    Und noch mal eine generelle Frage an die, denen Umfüllen Bauchschmerzen bereitet:

    Wo ist für Euch der Unterschied zum Kochen, dass ihr da nicht genauso reagiert und Gaskartuschen meidet? Immerhin entzündet ihr das Ganze ja da sogar bereitwillig...:/

  • Alles richtig was du sagst und wie ich bereits gesagt habe muss es jeder für sich selbst entscheiden und ja, 80% ist eine Mengeaber die Frage ist 80% wovon? Als jemand, der mal geraucht hat und jeden Tag 5-7€ verquamlt hat sind 80% von 0,75€ gerade mal 2 Zigaretten ergo uninteressant ... selbst wenn ich das 365 Tage im Jahr mache interessieren mich die paar Cent nicht.

    Ich habe ja auch selbst befüllt und schliesse auch nicht aus, dass ich das in Zukunft wieder mache, aber die Motivation ist bei mir eben nicht der Preis sondern die halbvollen Kartuschen welche ich zusammenfülle.

    Die Müllvermeidung ist natürlich absolut ein Thema; darüber hinaus bin ich aus UL-Sicht inzwischen ohnehin fast ausschliesslich auf Spiritus umgestiegen und im Spiritus-Setup ist auch immer ein kleiner Hobo dabei; aber dieses Thema ist an anderer Stelle schon ausführlich erörtert worden.

    ... und zu deiner generellen Frage ... Bauchschmerzen nö, Risikobewusstsein ja ... und Restrisiko hat man immer und überall man muss sich nur überlegen was es einem wert ist. ;)

    Zaungast & Milchmädchenrechner

  • Und noch mal eine generelle Frage an die, denen Umfüllen Bauchschmerzen bereitet:

    Wo ist für Euch der Unterschied zum Kochen, dass ihr da nicht genauso reagiert und Gaskartuschen meidet? Immerhin entzündet ihr das Ganze ja da sogar bereitwillig... :/

    Ich versuche die alleine schon des Lärms wegen zu vermeiden. Normalerweise ist ein Spirituskocher meine Wahl, aber das geht halt nicht immer. Sobald ich nicht nur für mich, sondern auf einer Wanderung auch für die Familie, heißes Wasser brauche geht das mit einem Gaskocher doch fixer. Mein Verbrauch lässt sich eher in Jahren pro Kartusche, als in Kartuschen pro Jahr rechnen. BTW: steht auf diesen Gaskartuschen irgendwo ein Ablaufdatum drauf, ich sollte mir die noch einmal genau angucken...

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