Unterschiede von Hängemattengestellen

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Hallo zusammen!

    Ich bin relativ neu hier, habe bereits das ganze Unterforum studiert aber noch keine passenden Antworten gefunden. Daher starte ich jetzt mal ein neues Thema zum Thema GESTELLE.

    Ich bin auf der Suche nach einem Gestell, dass sich zum regelmäßigen Transport im Camper zusammenklappen oder auseinander bauen lässt und nicht allzu schwer ist. Dabei sind mir viele unterschiedliche Systeme - so nenne ich es mal - aufgefallen.

    Vielleicht kann der ein oder andere mit Erfahrung hier mal die Unterschiede bzw. Vor- und Nachteile erklären.

    Ich denke mir z. B. dass die Standfestigkeit bei Gestellen mit vier Auflagepunkten deutlich besser ist, als bei Gestellen wo zwei ganze Streben aufliegen, vor allem, wenn der Untergrund sehr uneben ist. (Ich versuche mal entsprechende Fotos hinzuzufügen.)

    Im Gegensatz zu diesen Gestellen habe ich auch Ständer gefunden, die zwingend abgespannt werden müssen, wie das Tensa oder Carbon Tree. Ist das richtig? Das bedeutet vermutlich, dass man dafür um einiges mehr an Platz und auch den passenden Untergrund braucht. Oder?

    Freue mich auf viele hilfreiche Antworten, die sicherlich jedem Neuling, wie ich es einer bin, nützlich sein können!

  • Ich denke mir z. B. dass die Standfestigkeit bei Gestellen mit vier Auflagepunkten deutlich besser ist, als bei Gestellen wo zwei ganze Streben aufliegen, vor allem, wenn der Untergrund sehr uneben ist. (Ich versuche mal entsprechende Fotos hinzuzufügen.)

    Du hast eigentlich immer einzelne Auflagepunkte. Auch bei den von dir geposteten Beispielen sind alles nur einzelne Auflagepunkte.

    Im Gegensatz zu diesen Gestellen habe ich auch Ständer gefunden, die zwingend abgespannt werden müssen, wie das Tensa oder Carbon Tree. Ist das richtig? Das bedeutet vermutlich, dass man dafür um einiges mehr an Platz und auch den passenden Untergrund braucht. Oder?

    Diese müssen abgespannt werden, ja. Brauchen aber nicht mehr Platz als so ein fester Ständer und sich halt viiiel portabler.

    Untergrund ist sogar beim Tensa weniger wichtig, als bei den festen Gestellen.

  • Mpin Sada,

    Ich glaube, wenn du die Gestelle auf den Bildern regelmässig auf- und abbaust wird das nix. (Mal ganz von der Sinnhaftigkeit des Gestells #1 und der straff gespannten Matte.) Die Gestelle sind eher zum Aufbau und stehen bleiben.

    Da du "mobil" und "regelmässige Demontage" in der Liste hast, sollte das Tensa4 ganz oben auf die Liste. Das ist relativ leicht, klein zusammenlegbar und schnell montiert.

    Von dem Tensa4 gibt es als Teshadron auch viele diy Versionen.

    Bezüglich der Verankerung: der Tensa4 benötigt nur einen Abspannpunkt. Dieser wird auch nicht mit dem Körpergewicht belastet, sondern nur mit den Kräften ausserhalb des - Standeigenen - Gleichgewichtes. Bei mir reicht z.B. das Holzgitter des Saunaofens, auf der TensaOutdoorseite steht, auch ein Türschanier der Zimmertür würde reichen.

    Ansonsten ist Turtledog Stand vlt noch ein gutes Stichwort....

  • Das mittlere habe ich auf meiner Glasterasse, das nennen viele Hasenohrengestell. Wenn man damit klar kommt, dass die Ridgeline nicht straff ist, dann ist das ganz i.O. Aber ich würde es mir vielleicht nicht unbedingt in den Camper packen. Immerhin, Werkzeug-frei zerlegbar ist es.

    In Diesem Faden gab es ähnliche Anfragen und Vorschläge. Auch eine Idee, die ich selber mal ausprobieren will.

    Das Abspannen mit Leinen am Boden find ich selber auch nicht so beruhigend, aber spart am Ende dann eben doch viel Gewicht. Abspannen am stabilen Fahrzeugboden (zB. AHK oder Abschleppöse oder Radfelge) klingt aber durchaus möglich...

    Ich habe einmal eine HM am Fahrradträger abgespannt, das andere Ende an einem nahen Baum. Aber da muss man die Lastverteilung schon gut durchdenken und den Hängewinkel eher reichlich wählen, um den Fahrradträger bzw. dessen Wandmontage nicht zu demolieren.

    Ich werde sicher auch irgendwann den Tensa in irgendeiner Form mal testen...

    Dieser Tag ein Leben!

    • Offizieller Beitrag

    Ich hatte auch mal so ein Gestell beim Camping dabei... Ist Mist. Zu schwer, zu sperrig, die Montage ist echt nervig und das ganze stabil auf unebenen Boden zu bekommen ist auch nicht immer einfach. Dazu kommt dann noch, dass die meisten Gestelle ungefähr die Festigkeit von einem Trampolin haben - hält, aber einen bestimmten Hängewinkel bekommt man damit nicht hin.

    Ich würde dir auch dringend zum Tensa4 raten. Der ist gut zu handhaben und mit etwas Übung in ein paar Minuten aufgebaut - solange man nicht auf abschüssigem Gelände ist, braucht man sich um den Boden eigentlich auch nicht wirklich kümmern.

    Der Platzbedarf ist bei den verschiedenen Gestellen immer relativ ähnlich, solange sie ähnlich groß sind...

  • Der Platzbedarf ist bei den verschiedenen Gestellen immer relativ ähnlich, solange sie ähnlich groß sind...

    Die Gestelle an sich sind schon ungefähr gleich groß, aber bei denen, die abgespannt werden müssen kommt halt noch der Platz für die Abspannschnüre dazu und insofern sind sie schon deutlich länger.

    SaDa die Gestelle, die du oben abgebildet hast sind entweder zu kurz (das erste) oder zu schwer (das 2.), so dass ich die nicht mitnehmen würde.

    Bei mir hat sich folgendes bewährt:

    einen Baum gibt es fast immer, so dass ich dann die beiden Alustangen (das ist die eine Hälfte vom tensa4) an meinem Abschlepphaken befestige und die andere Seite der HM am Baum aufhänge. Das ist sehr leicht und leicht aufzubauen.

    Die beiden Alustangen sind unten miteinander verbunden, damit sie nicht auseinanderrutschen und beide Beine habe ich mit einem Hering im Boden gesichert, damit sie nicht wegrutschen können. Das ist zwar auch ohne Absicherung eher unwahrscheinlich, aber ich fühle mich so wohler.

  • barfuß solange der Anker einigermaßen stabil ist, kann man den Tensa4 fast senkrecht abspannen. Die Last auf den Bodenankern ist wirklich erstaunlich gering.

    Hab ich auch gedacht. Und dann hing mein wirklich massiver Esstisch (deutlich mehr als 50% meines Kampfgewichts) mitten im Raum, nachdem ich sanft zu Boden ging. Hat bei meiner Frau für Unterhaltung gesorgt.

    Offline ist am schönsten!

    • Offizieller Beitrag

    Ich bin auf der Suche nach einem Gestell, dass sich zum regelmäßigen Transport im Camper zusammenklappen oder auseinander bauen lässt und nicht allzu schwer ist.

    Ich habe so einiges ausprobiert, und für diese Anwendung ist der Tensa4 oder ein Tensahedron (die DIY-Variante des Tensa4) unschlagbar. Wenn man das System einmal durchschaut hat, lässt sich der Tensa mit etwas Übung innerhalb von 5 Minuten aufbauen. Verpackt hat er eine Größe von ca. 55 cm x 20 cm und wiegt ca. 5,5 kg. Es geht zwar noch leichter und/oder platzsparender, aber nur auf Kosten von Stabilität und Anwenderfreundlichkeit.

    Vielleicht kann der ein oder andere mit Erfahrung hier mal die Unterschiede bzw. Vor- und Nachteile erklären.

    Dazu müsstest du die Gestelle auflisten. Die auf den Fotos gezeigten Gestelle sind alle Mist.

    Foto 1: Ist nur für Stabhängematten. Wenn du da eine GE Hängematte rein hängst, setzt du auf.

    Foto 2 und 3: Alle Hasenohrgestelle haben einen deutlichen Flex in den Armen. Sie sind meist sauschwer, klobig, wenig transportabel - und ich mag es nicht, direkt unter mir eine Stange zu haben, auf die ich u.U. fallen kann.

    Ich denke mir z. B. dass die Standfestigkeit bei Gestellen mit vier Auflagepunkten deutlich besser ist, als bei Gestellen wo zwei ganze Streben aufliegen, vor allem, wenn der Untergrund sehr uneben ist. (Ich versuche mal entsprechende Fotos hinzuzufügen.)

    Gerade wenn der Untergrund uneben ist, ist der Tensa unschlagbar. Der hat ja auch nur 2 Auflagepunkte.

    Im Gegensatz zu diesen Gestellen habe ich auch Ständer gefunden, die zwingend abgespannt werden müssen, wie das Tensa oder Carbon Tree. Ist das richtig? Das bedeutet vermutlich, dass man dafür um einiges mehr an Platz und auch den passenden Untergrund braucht. Oder?

    Mit etwas Übung wird die Abspannung beim Tensa kaum belastet. Und ich würde nicht sagen, dass der Tensa mehr Platz braucht, als die abgebildeten Gestelle. Nur anders.

  • Hab jetzt mal ein paar Tage mitgelesen und alles recherchiert, was ihr so kommentiert habt. Vielen Dank erstmal für die vielen Antworten!

    Was ich aber nicht verstehe Hammock Fairy warum kann man in das Gestell auf dem 1. Foto nur Stabhängematten hängen und wieso sollte man bei den anderen Gestellen auf dem Boden bzw. Auf der Stange landen?

    Steht das tensa auch auf hartem Boden wie Terrassenplatten oder Holz- oder Kunststoffdielen stabil?

    Die Mehrheit hier scheint vom tensa echt total überzeugt zu sein und es liest sich, als gäbe es eigentlich gar keine Alternative... Ich scheue aber ehrlich gesagt noch etwas vor den Kosten und der Tatsache, dass man das tensa nicht mal eben umstellen kann (von der Sonne in den Schatten oder umgekehrt).

    Ich will ja schon was vernünftiges kaufen und bin ja auch bereit, dafür Geld auszugeben, aber ich hab Bedenken, dass ich mit dem tensa dann nicht klar komme und mich dann ärgere.

    Hab beim Stöbern noch dieses Modell gefunden:

    https://kammok.com/collections/st…=31620110614582

    Das ist leicht, die Arme wirken recht stabil und sie scheinen auch verstellbar zu sein, so dass es vermutlich zu meinen Hängematten passt (und zu der, die ich ggf. Noch neu kaufe). Kennt das zufällig schon jemand?

  • Das ist leicht, die Arme wirken recht stabil und sie scheinen auch verstellbar zu sein,

    Schau dir mal die Maße an: das Gestell ist zu kurz und zu niedrig um eine halbwegs bequeme HM aufzuhängen. Schon für 3m Matten ist es zu kurz.

    Wenn es so leicht ist, heißt das, dass sich die Arme sehr aufeinander zu bewegen, wenn du dich in die HM legst d.h. der Hängeabstand wird noch kürzer.

    Das einfachste Gestell, das leicht umzustellen ist und nicht so teuer ist ist das Quick `n Dirty, das hier schon mehrfach vorgestellt wurde. Den Faden dazu kann sicher wiedemeier finden, denn der hat meines Wissens das Gestell "erfunden".

    Es besteht aus 2 seitlichen senkrechten Langhantelständern und einer Firststange, die eine passende Länge zu deiner HM-Länge haben muß und du hängst dich darunter.

    • Offizieller Beitrag

    Davon abgesehen habe ich ein sehr ähnliches Gestell (noch ein Stück länger) von Jobek, die Arme geben genug nach, dass eine straff hängende (nicht vorgespannt) Hängematte mit meinen 70kg komplett am Boden (bzw. dem Rohr unten) aufsitzt - um auf 30° Hängewinkel zu kommen muss ich die Hängematte mit erheblicher Kraft vorspannen. Die Rohre in diesem Gestell sind Stahlrohre mit 3mm Wänden und das Gestell wiegt entsprechend gut 25kg. Damit ist es eines der stabilsten auf dem Markt. Wie gesagt, ich bin mittlerweile echt kuriert von solchen Krücken.

    Die einzigen Gestelle mit so einer Konstruktion, von denen ich weiß, dass sie halten, sind die aus ordentlichen Vierkanthölzern. Die sind aber alles andere als transportabel.

    Bezüglich stabilem Stand brauchst du dir beim Tensa4 keine Gedanken zu machen - ich hatte ihn mittlerweile auf praktisch jedem denkbaren Untergrund (Wohnzimmerfliesen bis knöcheltiefer Matsch) stehen und nie Schwierigkeiten mit der Standfestigkeit. Nur die Reinigung kann "unterhaltsam" sein wenn's zu heftig wird - das gilt aber für jedes Gestell.

  • Davon abgesehen habe ich ein sehr ähnliches Gestell (noch ein Stück länger) von Jobek, die Arme geben genug nach, dass eine straff hängende (nicht vorgespannt) Hängematte mit meinen 70kg komplett am Boden (bzw. dem Rohr unten) aufsitzt

    Dann hattest du wahrscheinlich keines, bei dem du verschiedene Längen einstellen konntest. Ich hatte so eins von La Siesta und habe nie aufgesessen. Ich habe das Gestell einfach lang genug eingestellt: meins war längen- und höhenverstellbar. Aber die Arme geben schon so viel nach, dass man eine Ridgeline nicht vernünftig verwenden kann.

    • Offizieller Beitrag

    Was ich aber nicht verstehe TreeGirl warum kann man in das Gestell auf dem 1. Foto nur Stabhängematten hängen und wieso sollte man bei den anderen Gestellen auf dem Boden bzw. Auf der Stange landen?

    Unterschiedliche Hängemattenarten werden unterschiedlich aufgehängt. Stabhängematten werden sehr straff aufgehängt, und sind meist deutlich kürzer. Tuchhängematten werden mit mehr Durchhang aufgehängt und sind länger. Ein Gestell das für eine Stabhängematte gedacht ist, hat eine kürzere Länge und kürzere Höhe. Wenn du eine Tuchhängematte rein hängst, kannst du sie nicht so aufhängen, dass du nicht aufsetzt.

    Und natürlich sollte man nicht auf der Stange laden - aber shit happens. Ich habe mich schon mehr als einmal verschätzt und mich hinter die Hängematte gesetzt. Wenn dann etwas unter der Hängematte liegt, kann es schnell schmerzhafter werden als ohnehin schon. Außerdem können Hängematten reißen - und Rohre brechen. Hänge nie höher als du zu fallen bereit bist - und hänge nie über Dingen, auf die du nicht zu fallen bereit bist..

    Steht das tensa auch auf hartem Boden wie Terrassenplatten oder Holz- oder Kunststoffdielen stabil?

    Stabilität ist nicht das Problem. Im Haus sind eher die Höhe und die Ankermöglichkeiten problematisch. Für drinnen würde ich immer höhenverstellbare Wandanker vorziehen - oder alternativ ein QCD-artiges Gestell. Für draußen ist der Tensa4 aber unschlagbar weil er super stabil und transportabel ist, und die Höhe keine Rolle spielt.

    Die Mehrheit hier scheint vom tensa echt total überzeugt zu sein und es liest sich, als gäbe es eigentlich gar keine Alternative... Ich scheue aber ehrlich gesagt noch etwas vor den Kosten und der Tatsache, dass man das tensa nicht mal eben umstellen kann (von der Sonne in den Schatten oder umgekehrt).

    Du kannst den Tensa4 einfacher umstellen als die meisten anderen Gestelle. Rein für den Garten wäre aber auch ein Pipe Stand eine gute Alternative. Der ist günstiger und einfacher verschiebbar - aber eben nicht schnell verpackbar oder leicht.

    Ich will ja schon was vernünftiges kaufen und bin ja auch bereit, dafür Geld auszugeben, aber ich hab Bedenken, dass ich mit dem tensa dann nicht klar komme und mich dann ärgere.

    Das Problem hast du mit allen Gestellen. Der Unterschied ist nur: wenn du Qualität kaufst, ist der Wiederverkaufswert deutlich höher. Hasenohrgestelle bekommt man für einen Appel und ein Ei auf Kleinanzeigen. Kannst ja mal schauen ob bei dir in der Gegend jemand einen los werden will.

  • Hier habe ich mal mit den Gedanken

    - günstig,

    - Camper-transportabel,

    - nicht-zu-schwer und

    - mit einfachen Werkzeugen durchführbar experimentiert.

    Das Prinzip Tensa ist sicher erkennbar.

    Als Material habe ich plangehobeltes Kiefernholz 48x18mm gewählt, das ist hier in Finnland am günstigsten und hatte erstaunlich wenig Astaugen. Dank der Sandwich-Struktur wird es sicher auch ausreichend gerade bleiben.

    Die Balkenlänge ist am Ende etwas über 2,50m pro Seite ausgefallen*, darin hängt meine Dutzendfuss mit mir drin. Über Tarpaufhängung denke ich später nach.

    Das Fügegelenk (zum Verkürzen auf Transportlänge) habe ich aus Gründen der falsch überlieferten Mathematikgeschichte* asymmetrisch bei ca. 1,50m eingefügt.

    Gewichtsersparnis durch etwas Luft in der Mitte ist ggb. 50x50er Holz zwar überschaubar, aber ich fands so eleganter, und die kraftverteilende Montage ist unkompliziert, und es verzieht sich eben nicht so leicht.

    Ich habs noch nicht gewogen, Alu ist sicher leichter, aber es ist locker alles unter einem Arm vom/zum KFZ zu tragen.

    Die Füsse werde ich noch minimal optimieren, um die Montage noch zu vereinfachen - man muss schon alles genau auslegen, dass es beim Hochziehen einer Seite nicht verrutscht. Aber ich nehme an, auch beim original Tensa braucht das anfangs etwas Übung(?).

    Die rote Querschnur und Karabiner werde ich ggf. auch noch verbessern.

    Dann sicher noch Holzschutz drauf und ab in die Ferien!

    Alles in allem habe ich <50€ investiert. Inklusive Holzverschnitt für das nächste Projekt (oder das Lagerfeuer). Holzschutz habe ich noch da.


    * Ich habe alle Masse vorher mittels Trigonometrie und Pythagoras genauestens ausgerechnet und dann im Versuch mit Hängematte erprobt. Daraufhin alle Pläne zerknüllt und je 40cm pro Balken wieder abgesägt. Ich sage Euch: Herr Pythagoras hatte unrecht. Glaubt ihm kein Wort! Alles erlogen!


    Schwächstes Glied ist m.E. der Unterboden bzw. der Bodenanker, auch wenn diese "lediglich" Kraftspitzen beim Aufschaukeln beim Einsteigen aufnehmen. (Also sicher auch locker 50kg Kraftspitzen pro Seite je nach Jugend, im statischen Zustand weniger aber Statik hin oder her ist dem Anker ja egal.) Man muss einen gewöhnlichen "Hering" schon mit sehr flachem Winkel einstecken, damit die Spannschnur ihn nicht nach oben zieht, verbiegt bzw. drüber rutscht. Der flache Winkel wiederrum hebelt leichten Boden u.U. einfach aus. Man braucht also je nach vorzufindendem Unterboden unterschiedliche (lange oder sehr massive) Lösungen parat, was wieder Gewicht und ggf. Money bedeutet. Schraubanker muss ich mal probieren, das ist sicher noch einen Versuch wert.

    Oder eben wieder Bäume, Fahrzeuge oder andere feste Struktur in der Nähe. :/

    Eine Möglichkeit ist noch, die Spannschnur zu verlängern (zB auf das Doppelte). In der Wüste oder am Meeresstrand geht das sicher. Oder mehrere kleinere Stangen über Kreuz usw. Naja, Not macht da sicher erfinderisch.

    EDIT: Mein Respekt vor dem tollen Tensa ist jedenfalls weiter gewachsen. V.a. in puncto Packvolumen und Gewicht ist das Original schon eine feine Sache.

    Gleichzeitig gehts mit etwas Abwandlung auch günstiger, mir war die finanzielle Hemmschwelle doch zu hoch.

    Welche (günstigen und leichten) Ankerlösungen haben sich bei Euch bewährt?

    Dieser Tag ein Leben!

    4 Mal editiert, zuletzt von Riippumatto-Joerg (26. April 2021 um 20:40)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!