Lesend bin ich ja schon eine Weile dabei. Jetzt melde ich mich auch mal zu Wort.
Auf einer Kanuwanderung 2016 hat mir ein Freund seine Ersatzhängematte geliehen. Ich war zunächst skeptisch, aber als ich leicht schaukelnd zwischen den Kiefern hindurch hoch in den Himmel geschaut habe, da war ich überzeugt. Später ist mir dann aufgegangen, dass die Presswurstposition längs in der kurzen Netzhängematte nicht optimal war. Ich fand es trotzdem klasse!
Kaum zurück zuhause habe ich mir nach Anleitung auf the-Ultimate-Hang mangels anderem Material aus einer Bauplane und Schnur die erste eigene Hängematte gebastelt. Ein bisschen schwitzig, aber es hat funktioniert. Dann aus Nylon eine genäht.
Zwischenzeitlich bin ich vorerst bei einer billigen Hängematte mit Moskitonetz, weil mir schon ein Brummer genügt, um schlechter zu schlafen. Ein Taiga 250 von Cumulus ist letztes Jahr dazu gekommen. Unten rum immernoch mit Isomatte, aber einen alten Schlafsack habe ich auch schon mal als UQ getestet. Das ist ausbaufähig.
Zwei Mal waren wir zu fünft mit den Kindern auf der Mecklenburgischen Seenplatte mit Hängematten unterwegs und haben immer genug Bäume gefunden.
Irgendwann hatte ich ständig den wo-sind-passende-Bäume-Blick, auch wenn gerade Hängen garnicht angesagt war. Geht es Euch auch so?
Dieses Jahr will ich mein Setup optimieren. Dazu hoffe ich auf ein Hängemattenforumtreffen und viele praktische Hinweise.