Jemand schon mal mit Fußwärmern in der HM experimentiert?

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
    • Offizieller Beitrag

    Ja, habe ich schon gemacht. Die Zehen sind wieder aufgetaut, aber so richtig überzeugt haben mich die Wärmepads nicht. Örtlich ziemlich heiß und kaum Wärmeabstrahlung in benachbarte Regionen.

    Die örtliche Durchblutung anregen (z.B. durch Massage) und dann die Füße in Daunensocken stecken finde ich viel besser.

  • Ich habe nichts davon probiert, wäre aber immer eher für Kufa Socken, denn bei den Preisen der Daunensocken können die eigentlich nur aus Lebendrupf, der in China weit verbreitet ist, kommen und das würde ich nicht unterstützen wollen.

    Ich hatte mein Leben lang immer kalte Füße - bis ich vor 10 Jahren aufs Barfußlaufen bzw. Barfuß/Minimalschuhe umgestiegen bin. Da die Sohlen der letzteren so flexibel sind, werden die Fußmuskeln stark bewegt und dann ist es vorbei mit kalten Füßen.

  • Entendaune ist i.d.R. ein Schlacht-Abfallprodukt, - vor allem aus China - und ist eben gerade NICHT wahrscheinlich aus Lebendrupf, da Enten nicht zur Dauenenproduktion gehalten werden.

    Warum sorgt man sich dauernd, sobald der Begriff Daune fällt, aber niemand schert sich um Produktionsbedingungen und Umweltimpact der restlichen Materialien, Outdoorstoffe, Metalle etc., die wir hier fleißig verwenden? Und wie ist es in der Gesamtrechnung mit der eher kürzeren Lebenserwartung des Lofts künstlicher Isolation - auch egal?
    Ach ja - Aufschrei für Lammfell natürlich noch hinterher.
    https://www.peta.de/kategorie/tier…ndustrie/wolle/

    Vorurteil galore, sry 4 the rant.


    Ganz grundsätzlich mal in Richtung Ursachensuche:

    • Viele nehmen dicke, aber enge (Ski)socken. Das ist kontraproduktiv. Je schlabbriger und überdimensionierter, desto besser, um Wärme zu speichern und den Zehen Raum und Beweglichkeit zu verschaffen. Vielleicht hilft also auch schon das.
    • Und - wer für tagsüber eh noch eine Isoschicht mit sich rum schleppt - Fleecepulli, Puffy etc. zieht einfach die über die Füße im Quilt und spart sich extra Gewicht.
    • Außerdem kann es wertvoll sein, den Quilt im Fußbereich mal genauer zu untersuchen, woher die Kälte kommt.
      • Wer keine geschlossen genähte Fußbox hat, bei dem könnte der Verschluss der Fußbox Schuld sein, der noch Luft rein lässt.
      • Je nach Schuhgröße ist die Fußbox beim Rückenschlafen, also in der Hängematte gerne mal im Durchmesser zu eng dimensioniert, die nach oben zeigenden Zehen drücken sich bereits in die Isolation und werden zur Kälteantenne.
  • Goose Down Booties von der Firma Feathered Friends sind das Ticket. Die werden sicherlich auch nach DE liefern. Nicht ganz billig, das Geld aber wert. Benutze ich jeden Winter und hab noch nie kalte Fuesse gehabt. Außen hast Du einen Überschuh, mit dem man den Booties als Hausschuh benutzen kann, oder wenn man Nachts mal kurz raus muss. Der ist dann für das Schlafen aber schnell abgestreift.

    Diese Einwegprodukte produzieren nur noch mehr Müll und kosten auf die Dauer auch mehr Geld.

  • Viele nehmen dicke, aber enge (Ski)socken. Das ist kontraproduktiv. Je schlabbriger und überdimensionierter, desto besser, um Wärme zu speichern und den Zehen Raum und Beweglichkeit zu verschaffen. Vielleicht hilft also auch schon das.

    Moin,

    das sehe ich anders.

    Die Socken sollten eigentlich nicht zu schlabbrig und zu groß sein. Je mehr Luft der Körper in einer „Hülle“ erwärmen muss je eher friert man. Natürlich sollten sie auch nicht zu eng sein und die Blutzirkulation beeinträchtigen. Aber doch überall anliegend.

    Viel entscheidender ist der Loft der Socken ö.ä. Also wieviel cm Isolierung von Haut nach außen habe ich?! Und wie gut kann meine Isolierung Luft binden?!

    Ist an den Füßen das gleiche wie z.B. bei Schlafsäcken , TQ, UQ oder auch Neopren-Anzügen.

    Ist z.B. der Schlafsack zu groß muss mein Körper mehr Luft erwärmen um nicht zu frieren.

    Oder ist der Neopren-Anzug zu groß und schlabbrig friert man schnell an den Stellen wo die Haut nicht direkt am Neopren anliegt weil erst die Luft dazwischen erwärmt werden muss.

    Etwas anders ist es bei Alu bedampften Stoffen. Die reflektieren sehr viel deiner Körperwärme zurück.

    Gruß von der Ostsee

  • Nun ja, Die Socken befinden sich ja IM Quilt, der per sé schon mit wärmerer Luft gefüllt ist.
    Und wir sprechen auch nicht von Kubikmetern zu großen Socken ;)

    Am ehesten vergleichbar sind wohl Fäustlinge, die eben wie auch Quilts - oder Daunenfüßlinge NICHT eng und auf Spannung anliegen.

    Denn das Problem bei eng anliegenden Socken im Gegensatz zu Deinen Vergleichen ist die Elastizität des Materials und das "auf Spannung" tragen, wodurch die Zehen in ihrem Bewegungsspielraum eingeengt werden - und der "Loft" von dem Du Sprichst, wenn Du Isolation sagst, ebenso gemindert wird.
    Das wäre, wie wenn Du Dich in einen Quilt "auf Spanung" legst. Kaum noch Luft zum erwärmen übrig, die Extremitäten drücken die Isolation zusammen, die kleinen Extremitäten (aka Zehen), die selbst wenig wärme erzeugen können, können sich dazu wenig bewegen und kühlen aus.Merkt man auch in eigentlich komfortabel passenden Schuhen, bei denen man im Winter aber noch dicke Socken anzieht. Sollte vermeintlich besser wärmen, wird aber eng und dann mangels Bewegungsspielraum kalt an den Zehen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!