Der Metropole entkommen

  • Nach Monaten von COVID 19, Rassenunruhen, Ausgangsbeschraenkungen usw. war es mal wieder hoechste Zeit, der Stadt zu entrinnen. Wir hatten zwischenzeitlich zwar schon ein paar kleine private Outings auf dem Land eines HF Mitgliedes, aber die waren eher Arbeitseinsaetze als Entspannung. Der Wetterbericht fuer das letzte Wochenende sah perfekt aus (Nachts ein Grad plus und tagsueber sonnig und nicht zu heiss), auf der Arbeit ging auch nicht viel und somit war Fall klar. Kanu aufgesattelt, Buch und Angel eingepackt und los gings zur Michigan Upper Pensinsula.



    Da das angrenzende Wildnisareal fuer Uebernachtungen noch geschlossen war, suchte ich mir in der Naehe in einem Nationalforst ein ruhiges Plaetzechen an einem See.

    Mein Zuhause fuer die ersten zwei Naechte.



    Obwohl ich, wie man hier sehen kann, perfekt abgetarnt war, hat mich ein Bieber die zweite Nacht wohl doch bemerkt und fing an um Mitternacht Randale zu machen. Das hat ihm dann aber auch nichts genuetzt, denn ich blieb wo ich war.



    Da mit dem Boot unterwegs, habe ich Kochgeschirr und Futter in meinem 30L Fass mitgefuehrt. Hier bei der naechtlichen Aufbewahrung einige hundert Meter von meiner HM entfernt, falls sich doch noch ein Baer haette blicken lassen. Auch perfekt gegen Maeuse, Eichhoernchen, etc. und natuerlich wasserdicht....



    An meinem ersten Tag bin ich dann angelnder Weise von See zu See gepaddelt. Hier eine Portage zum naechsten See. Auf dem Wasser haben einen die Moskitos weitestgehend in Ruhe gelassen, aber im Wald haette man es ohne entsprechende Kleidung wohl keine Minute ausgehalten.



    Die naechste Portage musste bewaeltigt werden. Hier mein Wasserfahrzeug. Manchmal befoerdert es mich und manchmal muss ich es befoerdern.



    Die letzte und dritte Nacht konnte ich dann doch noch in der Wildnis uebernachten, da der Forest Service sich dazu entschied, das campen wieder zu erlauben.



    Anstelle von Angeln habe ich mich dann am zweiten Tag dazu entschlossen mein Buch zu lesen und mal nur das Noetigste zu tun.



    Ein kleines Lagerfeuer zum Kochen bzw. Grillen und um die Moskitos in Schach zu halten.



    Nichts fuer Vegetarier, dafuer aber ziemlich Deutsch.



    Nicht ganz so gut zu erkennen, aber auf dem Rueckweg an Tag Drei sind mir zwei Fischotter vor den Bug gekommen. Einen konnte ich noch mehr schlecht als recht ablichten.

  • Hallo Andy,

    sehr schöne Fotos und schicke Tour !!!

    Naja da sieht mal mal dass ein Kanu auch seine Vorteile hat, gegenüber dem Kayak.

    Und dann noch mit großer Axt, Angel und pi pa po !

    Portage mit meinem P&H Cetus allein ..... undenkbar !!!!
    Ist das Kanu ein Wenonah ?


    Viele Grüße Moch

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