Leichte Ausrüstung für Bikepacking - BItte um Mithilfe

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  • Oder du machst DD Vari Loops statt Whoopie Slings. Soweit ich weiss, reduzieren die die Bruchlast nicht, sondern vervielfältigen sie.

    Genau das wollte ich auch grad vorstellen, ich mag die DD Vario einfach 8)

    Sind meines empfinden nach leichter zu verstellen, insbesondere wenn die HM beladen und schlaffertig ist und sind durchgehend zweisträngig. Dafür kommen aber ein paar Gramm für den Ring dazu, aber da ich an der HM nur eine Continues-Loop habe hatte ich auch die Whoopie Sling über einen Ring angebracht. So ist der verstellbare Teil der Aufhängung halt schnell austauschbar und wenn ich keinen Platz habe kann ich eine Seite direkt an dem Ring fest machen.

    Das gelbe stück Schnur soll beim abtropfen helfen, der grüne Plastik-Knochen ist der Schnellverschluss der mit nem kleinen gelben Bändsel an der Continues-Loop gegen Verlust gesichert ist. Das schwarze stück Schnürsenkel soll den letzten durch gekommenen Wassertropfen ableiten..... bisher ist das aber noch nie feucht gewesen...

    Bei der DD Vario Loop hab ich's auch übertreiben und die Schlaufe gleich auf 2 Meter Verstellbereich ausgelegt.

    Don't Panic

    2 Mal editiert, zuletzt von Walkabout (1. Mai 2020 um 10:40)

  • Oder du machst DD Vari Loops statt Whoopie Slings. Soweit ich weiss, reduzieren die die Bruchlast nicht, sondern vervielfältigen sie.

    Richtig. Das wäre auch eine Möglichkeit! – Ich habe die nie auf dem Radar, weil ich bei den vielen Varianten den Überblick verloren habe, und schon länger komplett auf Gurtband umgestiegen bin. Aber gerade die im Foto von Walkabout gezeigte Variante funktioniert ohne zu spleissen (ich bin nicht sicher, ob ich es auf dem Foto richtig erkannt habe) und reduziert die Bruchlast nicht, sondern dürfte eher in Richtung Verdopplung derselben gehen. Das kommt natürlich darauf an, wie gross der Radius am Anfang und am Ende ist. Solange dort keine scharfe Kante ist, so ist die Bruchlast wirklich sehr hoch!

  • Die TTTM the lightest habe ich jetzt schon ausprobiert. Die Dehnung ist wirklich ein Thema, aber die Nacht war trotzdem sehr angenehm. Ich bin sehr entspannt am nächsten Morgen aufgewacht. Könnte aber auxh daran liegen dass ich mir diverse Techniken angewöhnt habe sogar in meinen kurzen DD Hängematten bequem zu liegen.

    Durch die starke Dehnung gibt es meines erachtens nach zwei Hauptprobleme. Zum einen werden die Schultern stärker zusammengedrückt und zum anderen liegt man nicht so gerade, was etwas mehr auf den unteren Rücken geht.

    Ich kompensiere das beides mit einem Klymit cush seat. https://www.klymit.de/kissen/45/cush-seat-sitzkissen

    Dieses habe ich sowieso auf Tour immer dabei als Sitzkissen. Zusätzlich kann man es als Kopfkissen verwenden oder es unter der Kniekehle plazieren um das Kniegelenk des ausgestreckten Beins zu entlasten.

    Wenn man es quer unter den unteren Rücken legt, entlastet es diesen, was das Problem des durchhängens kompensiert. Wenn die Schultern drücken, kann man es längs unter die Wirbelsäule legen, wodurch auch dieses Problem gelöst wird. Wenn man diese Möglichkeiten im Wechsel nutzt, hat man eine sehr angenehme Nacht. Das mag für viele zu aufwendig sein, aber ich komme gut damit klar.

    Wenn man statt eines Underquilts eine Isomatte verwendet, kompensiert diese die stärkere Dehnung der Matte. Auch das werde ixh ab und an tun.

    Als Fazit kann ich sagen, dass ich dadurch mit den Leichtmaterialien sehr gut klar komme.

    Ich freue mich auf das niedrige Gewicht beim Bikepacking.

    Morgen werden voraussichtlich die beiden Matten von Cocoon ankommen. Ich bin gespannt ob es sich dort ähnlich verhält.

    Einmal editiert, zuletzt von Basti G. (1. Mai 2020 um 20:27)

  • Sooo, ich bin gerade aufgewacht und liege immer noch in der Hängematte. Und zwar in der Entgültigen. Ich habe mich verliebt!!!!:love: Und zwar Hals über Kopf.<3 Wie bereits angekündigt, kam gestern das Paket mit zwei Matten von der österreichischen Marke Cocoon. Einmal die Ultralight Hammock als Singlelayer ohne Netz und einmal die Version mit Moskitonetz. Ich nehme sie beide. Die Österreicher haben da einen ganz tollen Job gemacht. Es gibt zu diesen Matten in diesem Forum noch nicht viel, entsprechend wollte ich meinen ersten Eindruck mit euch teilen. Die Links zu den Produkten findet ihr im ersten Post dieses Fadens.

    Ich vergleiche die Matten mal mit der ebenfalls die Tage gestesteten Ticket to the Moon the lightest. Von der letzteren sind viele in diesem Forum begeistert. Ähnliche Abmessungen, ähnliches niedriges Gewicht, beide 20D Material, ähnlicher Preis.

    Aber holla die Waldfee ist das ein Unterschied. Hätte ich ehrlich nie gedacht und war sogar recht skeptisch. TTTM ist ja ein alter Hase im Geschäft. Cocoon hat dieses Jahr 2020 seine ersten Hängematten auf den Markt gebracht. Aber die Jungs haben wirklich ihre Hausaufgaben gemacht. Die Cocoon ist vom Komfort her um Klassen besser als Ihre Mitbewerberin. Ich finde sie bis auf Kleinigkeiten eigentlich perfekt.

    Das einzige was mir bei der TTTM besser gefallen hat, waren die minimalistischen Karabiner. Da ich aber ohnehin auf Softshackles umsteige, stört mich das überhaupt nicht. Die Matte ist so dermaßen viel bequemer. Die Abmessungen sind super, der Stoff fühlt sich auf der Haut besser an, die bereits integrierte Ridgeline hat die optimalen Abmessungen, der Packsack ist wesentlich durchdachter. Schon nach dem ersten Reinlegen war ich total baff. Meiner Freundin ging es genauso. Den enormen Unterschied haben wir beide nicht erwartet. Durch den 20D Stoff dehnt sie sich natürlich auch leicht, was aber komischerweise viel weniger ins Gewicht fällt. Ich vermisse im Vergleich zu meinen anderen robusteren Hängematten gar nichts. Schon nach 2-3 h in der Matte war mir klar, die werden es definitiv. Und jetzt nach einer Nacht in der Matte hat sich der Eindruck bestätigt. Ich habe super geschlafen und zwar ohne jegliche Trickserei mit dem Klymit Kissen (wie weiter oben beschrieben). Das brauche ich bei dieser Matte gar nicht und schlafe trotzdem wie ein Baby.:saint:

    Ich hatte mir eigentlich schon Stoff bestellt um jeweils einen Double Ended Stuffsack zu nähen, aber die Packsäcke von Coccon sind so durchdacht und passend, dass ich einfach eine Öse in den Boden gemacht habe und ihn als Bishop Bag verwenden werde. Funktioniert damit perfekt.:thumbup:

    Mit dem bereits bestellten Stoff für die Stuffsacks werde ich mir jetzt wohl 2 UL-Gearhammocks nähen. Man darf ja nichts verkommen lassen. ^^

    Es gibt nur zwei Dinge die ich kritisieren möchte. Zum einen war die Ridgeline meiner Ansicht nach falsch eingeschlauft. Aber das war innerhalb einer Minute behoben.

    Der zweite Punkt ist für mich kein Problem, aber das hätte man schon anders lösen können.

    Bei der Matte mit Moskitonetz ist in den beiden Enden der Matte ein kleines Stoffdreieck eingenäht. Das verhindert, dass man die Matte einfach auf links drehen kann, bzw. die Matte ohne Netz betreiben kann. Das hat ein Kollege in einem anderen Faden auch schon bemerkt. Er hatte ebenfalls Probleme die Ridgeline auszuhängen und wollte diese schon abschneiden. Aber das ist gar nicht nötig. Wenn man diese wie oben beschrieben umschlauft, ist ein Aushängen ganz easy, aber wegen den Stoffdreiecken bringt das nichts. Mich stört das nicht, dass ich die Matte nicht auf Links drehen kann. Ich kann das Netz offen lassen und wickle es dann von Innen um die Ridgeline. So sehe ich genug vom Sternenhimmel. Und für den Fall das ich ganz ohne Netz drin liegen will, habe ich ja die Matte ohne Netz gleich mitbestellt.8o

    Zusammenfassend kann ich eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Wenn ihr die Ticket to the moon the lightest mochtet, werdet ihr die Cocoon Ultralight lieben...und nein...ich werde nicht von denen bezahlt. Ich bin gerade einfach nur begeistert und musste das mal eben teilen. Und jetzt dreh ich mich nochmal um, und penne noch nen Runde in meiner schönen neuen Hängematte.:love::sleeping:

  • Vielleicht könntest du für diese anscheinend tolle Matte einen extra Faden in der entsprechenden Rubrik aufmachen. Ich fürchte, so bekommt das später niemand mehr mit und das wäre schade. Achte darauf, dass im Titel alles korrekt geschrieben ist und setze ein paar aussagekräftige Tags, ich denke, das wäre es wert.

  • Mein UL-HM Pack wiegt ohne Kleinteile, Proviant und Wasser ca. 1,7 kg und sieht so aus:

    Dutch half-wit Hexon 1,0292
    Spider Web 2.0 + Double Hooks49+8
    HG DCF Hextarp146146
    4 Häringe, zingIt Tarpworms, Rigdeline80
    Cumulus Quilt 250499
    Z-Lite 6 Segmente300
    Rucksack 35l Airpack320
    Zusammen1.694
  • Gerade das Packmaß ist entscheidend beim Bikepacking. Deswegen und weils wesentlich teurer ist, würde ich keine Dyneema Tarp nehmen, sondern eins aus Silnylon oder Silpolyster.

    Hi Basti G.,

    hi zusammen,

    das kann ich auch bestätigen. Wobei man am Mountainbike mit dem geraden Lenker auch die "fetten" Lenkerrolle besser montieren kann.

    Übrigens Basti G. ich hab seit ein paar Tagen eine Cocoon mit Moskitonetz hier. Leider hab ich aber bis auf eine max. 1h noch keine Nacht drin gemacht.

    Wenn ich aber eine Nacht gemacht habe, gibt's Bericht. ;)

    Und als Info zu jener Cocoon, falls für Dich von Interesse, das angebene Packmaß stimmt nicht ganz. So wie ich das im Kopf habe ist es 22 x 10cm.

  • Da hier ja einige Bikepacker unterwegs sind, wollte ich nur kurz einen kleinen Erfahrungsbericht geben.

    Ich habe mir die 15l Revelate Sweetroll (=Lenkerrolle) besorgt. Sowohl die ganz leichte Variante (= Sommerschlafsack, Cocoon ultralight hammock, DD superlight Tarp 2,9x3 m, Cumulus Selva 120 und Kochsyststem), als auch die größere Variante (=Cumulus Panyam 450, DD superlight Tarp, Cumulus Selva 250, Cocoon Ultralight Mosquito Hammock) passen komplett in die Lenkertasche.

    Zusätzlich nutze ich für den Anfang eine 2,5l Satteltasche und eine kleine Rahmentasche von Decathlon. Zwei Wasserflaschen kommen an den Rahmen. Damit drücke ich mein Rucksackgewicht auf 2-3kg. Das entlastet die Schultern und vor allem den Hintern enorm. Bei der letzten Tour hatte ich 16kg auf dem Rücken. Da war nach zwei Tagen im Sattel absolut Schicht im Schacht.

    Das coole ist, dass das ganze ohne Probleme mit meinem Canyon Strive (Enduro MTB) funktioniert, die dropper Post genutzt werden kann und das Ganze sogar trailtauglich bleibt (natürlich mit ein paar Einschränkungen).

    Eine riesen Erleichterung trotz wesentlich besserem Schlafkomfort. Bin sehr happy und freue mich sehr auf die erste längere Mehrtagestour damit.

    Sobald wir diese gemacht habe, gibts eine kurze Vorstellung der Hängematten.

    Der Spreizstab von Dutch wird dann auch mal ausprobiert. Da freut sich vor allem meine Freundin drauf.^^

    Danke nochmal für euren Input. Super Forum!!!:thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von Basti G. (13. Mai 2020 um 12:14)

  • Die Cocoon ultralight Netzhängematte habe ich mir jetzt auch gekauft und bin gestern in den Wald zum Probeliegen. Ich habe zwar nicht nachgemessen, aber sie ist um einiges länger als meine Sea to Summit ultralight XL. Ist ja glaube ich bei beiden 20d-Nylonstoff. Ich habe aber auch das Gefühl, dass die Dehnung des Stoffes bei der Cocoon geringer ausfällt, was jedoch vielleicht auch am Netz liegen mag bzw. an der Möglichkeit, diese zu schließen. Die Farbe der Cocoon ist super, die StS habe ich von gelb in Waldgrün umfärben müssen, weil das Gelb mir zu auffällig war. Die Verarbeitung ist bei beiden hochwertig. Die Cocoon hat an jeder Seite noch je 2 mal so kleine Schlaufen, um sie abzuspannen und das bringt in der Tat mehr Freiheit. Beim Gewicht wurde leider geschummelt, denn meine wiegt 475g mit Packsack und Karabinern (vielleicht wiegt nur alleine der Stoff ja 395g?). Ich bin sehr zufrieden mit der Cocoon. Wenn sie dieselbe in 40d produzieren würden, hätte sie noch weniger Dehnung und wäre m.E. nach noch besser (natürlich auch ein wenig schwerer).

  • Hi Markus 123,

    hi zusammen,

    ich komme mit Cocoon auch extremst gut zurecht. Das sie schwere ist hab ich nicht bemerkt. Das sie aber im Packbeutel verstaut um je gute 2cm mehr Raum einnimmt schon.

    Diese vier kleinen Extraschlaufen waren mir zu winzig. Ich habe deshalb dort noch mal vier ( ich nutze ja nur vier von acht) Zusatzschlaufen fix angetüddelt. Die nutze ich um meinen Poncholiner gegen ein berrutschen nach unten zu sichern.

    Leider gibt es mittig keine serienmäßigen Schlaufen. Aber auch da hab ich eine Lösung gefunden.

    Übrigens hab ich meine Poncholiner Befestigung mal Cocoon per Mail gesteckt. Rückantwort: man habe noch ein paar Nettigkeiten in Planung, man solle sich überraschen lassen. Hab mich mal nett als Tester angenoten. Ja klar, warum nicht.:S

  • Hallo sakura,

    benötigst du die mittleren Schlaufen für die Befestigung eines Underquilts? Welche Lösung hast du denn da gefunden?

    Ja, die Schlaufen sind ab Werk sehr klein, eigentlich zu klein. Ich habe ein Stückchen Bungeecord eingefädelt und mit einem Knoten versehen. Daran kann dann ein Abspannseil gehangen werden. Du befestigst deinen Poncholiner daran, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich habe u.a. einen Apex-Quilt, der hat zusätzlich in der Mitte noch Aufhängmöglichkeiten. Von daher interessiert mich deine Lösung für die mittleren Schlaufen. Ich bin jedoch kein Nähkönig mit Nähmaschine.

    Vielen Dank auch noch für deine Berichte über die Cocoon (den anderen hier natürlich auch). Es ist ja nicht so, als ob ich nicht schon genügend Hängematten besitzen würde, aber es ist eine gewisse Lernkurve dabei und einige Fehlkäufe (oder Käufe, wo es nicht wirklich passt).

    Dann hoffe ich mal, dass das mit dem Tester klappt.

  • Moin Markus 123,

    moin zusammen,

    ich habe ja schon eine sehr umfangreichen und bebilderten Seite auf meinem Blog bezüglich Setup. Ich geh mal gerade suchen wo ich das hier platzieren kann und spiel das dann hier ein. Ich muß abschätzen das ich das nicht in meinem Thread bzgl. Touren positionieren sollte. Der Übersichtlichkeit wegen.

    Nachtrag: so ich haben fertig das Geschreibsel ist unter dem Titel Cocoon Ultralight Mosquito Net Hängematte - Test & Set-up zu begutachten.

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