Silikontasse riecht nach Kaffee - was tun?

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  • Meine Sea To Summit Silikon X Cup stinkt nach Kaffee. Ich trinke keinen Kaffee mehr. Wie kriege ich den Geruch weg, ohnedass die Silikone beschädigt wird oder die Tasse nach was Neuem stinkt?

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  • Meine Sea To Summit Silikon X Cup stinkt nach Kaffee. Ich trinke keinen Kaffee mehr. Wie kriege ich den Geruch weg, ohnedass die Silikone beschädigt wird oder die Tasse nach was Neuem stinkt?

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    Ich würde in folgender Reihenfolge testen.

    1. Spülmaschine bzw. Spülmaschinen Pulver

    2. Sauerstoff Bleiche (Wie für Wassefiilter)

    3. Hypochlorit / Clorix (Zersetzt sich bei Licht zu Salz und Wasser)

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  • Danke. Diese Mittel kenne ich nicht. Ich hole mir Sauerstoff Bleiche und sehe was geht. Silikone nervt was Gerüche angeht. Ein Fusselmagnet ist Silikone auch.

    Das Spülmaschinenpulver entfettet (je heißer, desto gut) und ist ein wenig ätzend(deswegen bleiben kaum. Stückchen in der Spülmaschine).

    Die Sauerstoffbleiche und Hypochlorit (riecht nach Schwimmbad) sorgen für Oxidation. Also chemische Attacke auf die Organik des Kaffees. Gibt es beides in der Drogerie einmal als Pulver einmal in meist blauer Literflasche. Vorsicht mit Klamotten und Augen. Das Zeug heißt nicht umsonst Bleiche.

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  • sakura , Du willst doch nur den nach Kaffee riechenden Becher geschenkt bekommen! :D

    Dich stört ja dieser Geruch nicht.

    ... eventuell... :/

    Hi,

    nein, tatsächlich nicht. Ich kenne diese Faltgeschichten von STS oder andere Anbietern.

    Die Idee ist ja gut, aber ich bin da eher skeptisch.

    Und dreimal dürft Ihr raten warum? Genau, irgendwann hat man Speiserückstände an den Innenseiten, die man dann nur mit entsprechenden Aufwand weg bekommt.

    Stahl (bei Bratpfannen), Edelstahl und Keramik oder auch Titan ist da wohl die besser Wahl.

  • imho, auf keinen Fall die Matrix von diesen Gefäßen beschädigen.

    Dass ein unkontrollierbarere Austritt von "weiß-der-Geier-Molekülen " bei solch einer Behandlung auftritt, ist höchst wahrscheinlich.

    Magst Du vllt. etwas näher erläutern welcher Mechanismus da eine Matrix beschädigen soll und was da dann rauskommt und welcher Teil unkontrollierbar ist?

    Silikon wird wegen seinen Beständigkeit im Lebensmittelbereich eingesetzt.

    Dichtungen an Wasserfiltern werden aus dem Grund häufig aus Silikon gefertigt. Sauerstoffbleiche wird von den Herstellern zur Reinigung empfohlen.

    Hypochlorit wird zur Desinfektion insbesondere in der Lebensmittelindustrie eingesetzt, die ebenfalls sehr viel Silikon einsetzt, weil halt lebensmittelecht. Hersteller von Desinfektionsmittel auf Hypochloritbasis werben sogar mit der besonderen Eignung unter anderem für Silikonoberflächen.

    Ich bin sehr gespannt auf deine Erkenntnisse…🧐

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  • Alles ist ein Gift; allein die Dosis macht es.

    Ich habe meine erste Antwort verworfen, da sie zu ausschweifend war.

    Die Erkenntnisse habe ich aus beruflichen Gründen.

    die ebenfalls sehr viel Silikon einsetzt, weil halt lebensmittelecht.

    Deswegen schmeckt der Becher also nach Kaffee?

    Dichtungen an Wasserfiltern werden aus dem Grund häufig aus Silikon gefertigt

    absolut richtig, bei Wasserfiltern, nicht bei Kaffeefiltern


    Man muss das Ganze sicherlich nicht zu hoch kochen lassen, aber bevor ich mit aggressiven Chemikalien an einen Silikonbecher gehe, kaufe ich mir lieber einen Neuen.

    Tut nichts, was ich nicht auch täte

  • Also fassen wir zusammen: Du hast keine Ahnung was da geschädigt werden soll oder wie. Aber nö, nur “Chemie böse”. Danke für’s reingrätschen. Die “aggressiven Chemikalien” gibt es sogar als Mundspülung.

    Der Hinweis nicht irgendwelchen dahergelaufenen Internetfuzzis wie mir bei sowas zu trauen, wäre ja noch durchaus sinnvoll.

    Der Becher schmeckt übrigens nach Kaffee, weil Kaffeeöle am Becher kleben. Geht mit Glas oder Keramik genauso. Das hat genau gar nix mit der Beständigkeit des Materials gegenüber den genannten, aus guten Gründen weit verbreiteten Reinigungsmitteln zu tun.

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  • Lieber Muetzelchen,

    Ich hatte mir Zeit genommen und in mehreren Beiträgen nicht nur handelsübliche, weit verbreitete Reinigungsmittel vorgeschlagen, sondern auch mit überprüfbaren Beispielen erklärt warum das sicher ist. Du warst es, der mit folgendendem Beitrag von der Seitenlinie reingegrätscht ist, und das mal eben alles in Frage gestellt hat:

    imho, auf keinen Fall die Matrix von diesen Gefäßen beschädigen.

    Dass ein unkontrollierbarere Austritt von "weiß-der-Geier-Molekülen " bei solch einer Behandlung auftritt, ist höchst wahrscheinlich.

    Du hast auf meine Nachfrage was Du meinst weder begründet was da passieren soll, noch warum das "höchst wahrscheinlich ist". Stattdessen kamen Allgemeinplätze. Du hast bis jetzt absolut kein stichhaltiges Argument gebracht. Sowas finde ich ärgerlich und das ist dann auch keine Diskussion.

    Sorry wenn die Wortwahl doof ankam, aber sowas läuft für mich flappsig unter "keine Ahnung", bin halt Pottkind. Kann man schöner formulieren, stimmt. Den Schuh zieh ich mir an. Insofern waren wir beide etwas daneben. Ist ehrlich nicht persönlich gemeint.

    Vorschlag zur Güte: Lass mich dumm dastehen und kläre uns auf warum/wie die genannten Reinigungsmittel Silikon schädigen. Dann haben alle was davon.

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    Einmal editiert, zuletzt von Trotz Matte Glatze (7. September 2023 um 21:03)

  • Kurze Frage - kurze Antwort hier, aber ich wollte auch nochmal meinen Senf dazugeben. Also mal ganz abgesehen davon, dass das Konsumieren von Kaffee aus einem faltbaren Silikonbecher schon fast gegen Paragraph 1 Grundgesetz verstößt, kostet dieser Becher 8€ im Deca. Also das Teil ist nunmal nicht für die Ewigkeit gemacht und wenn da 100 Mal heißer Kaffee drin war und man die Schlotze nicht mehr ohne Bleiche raus bekommt, ist es vielleicht an der Zeit, Abschied zu nehmen. Und dann Emaille, Titan, Edelstahl, whatever.

  • Wenn der Geruch tatsächlich von einem Öl kommt: Orangenöl (Zitrone auch) ist ein phänomenale Fettlöser – aber auch wenn das 100% biologisch ist: Automatisch unbedenklich ist es dadurch nicht (ich nehme das gerne nach Fahrradkettenwechsel für die Hände; schon ziemlich beeindruckend).

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