Dann lass es doch bitte nun gut sein.
Ich hoffe, ich bin dir nun nicht auf den Schlips getreten, sonst entschuldige ich mich schon mal präventiv. Ist meine Natur.
Dann lass es doch bitte nun gut sein.
Ich hoffe, ich bin dir nun nicht auf den Schlips getreten, sonst entschuldige ich mich schon mal präventiv. Ist meine Natur.
Ob der Essay von Haengman meine Gedankenwelt widerspiegelt, oder nicht…
ICH mag solche sarkastischen Ausuferungen
Ob der Essay von Haengman meine Gedankenwelt widerspiegelt, oder nicht…
ICH mag solche sarkastischen Ausuferungen
Soso, liebes Muetzelchen, "sarkastische Ausuferungen". Jetzt hast du mich neugierig gemacht. Na dann erzähl uns doch mal was von deiner Gedankenwelt, die sich in meiner spiegelt, ob du willst oder nicht. Ich meine, wirklich! Ist immerhin besser als Fernsehen oder Internet (das neue Fernsehen 2.0) oder - schauder - Politik.
Wie auch immer, wo du recht hast, hast du recht. Ich liebe die Sarkasten - Sarkastiker? "Political correctness" ist mir ein Graus. Wenn man sich diese Zwangsjacke freiwillig überstülpt, wird man früher oder später schizophren. Das heisst, wenn man es nicht schon ist. Und wer sich nicht selber auf die Schippe nehmen kann, oder gar noch sehr ernst nimmt, der hat doch seine Halbwertszeit schon überschritten (Half-Life?). Hab wohl zu viel Schopenhauer konsumiert. Das bringt man dann ganz schwer wieder weg. Muss man aufpassen. Aber der Mann war schon genial. Keiner war je sarkastischer als er es war. Auch die Philosophen sind schlecht weggekommen und das, obwohl er selber einer war. Nun ja, Kant war fein raus. Aber Hegel macht heute noch 15 U/min. Arthur hat wirklich alle in die Pfanne gehauen und hat obendrauf bis heute Recht behalten. Schon krass. Da konnte der Dünkel allerorts nur einpacken. Man muss ihn einfach gern haben. Zeitlos. Och, ich komm ja ins Schwärmen.
Wohlan ihr vereinigten Haenger. Vergesst die Gesetzestexte. Internet abschalten. Lest euch mal ein bissel ein - in die Gedankenwelten anderer. Egal bei wem. Einmal Primärliteratur. Wo ginge das besser als schwebend auf 3.5m Hexon 1.6 oder was auch immer?
Na dann erzähl uns doch mal was von deiner Gedankenwelt
Ich halte es mit Eugen Roth
Es ist schon alles gesagt,
Nur noch nicht von jedem.
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Einen Moment hatte ich gezögert, ob ich den Post wirklich schreiben soll, aber Eure Antworten haben mir gut gefallen und ich habe wieder viel gelernt. Vielen Dank.
Nur als Haengman mit der WBK anfing, war ich verwirrt. Erst dachte ich Du wolltest mir empfehlen, auch Jäger zu werden (WBK = Waffenbesitzkarte), bis ich begriffen habe, dass wohl eine Wärmebildkamera gemeint ist ;-0. Aber wie die hilft, um die Privatsphäre auch im Wald zu schützen, habe ich noch nicht begriffen.
... und hätte ich den Post trotz Zitat auch in diesem Thread posten können, oder kann das nur der Moderator? Ich finde den Knopf nicht ![]()
Ach ja, die Abkürzungen.
Die Privatsphäre schützen tut sie nur indirekt, indem ich dem was ich sehe und erkenne wenn nötig viel besser ausweichen kann, im Gegensatz zu dem was ich nicht sehe. Einem Reh weiche ich nicht aus. Einem Menschen schon. Da ich gerne auch des Nachts durch den Wald streife, und die Gegend und Tierwelt erkunde, ist das für mich wahrscheinlich viel nützlicher, als für jemanden, der die Nacht ausschliesslich für den Schlaf nutzt.
Es hat schon seinen Sinn, dass man versucht, gestressten Tieren zumindest nachts ihre Ruhe vor Umherstreifern zu gönnen...![]()
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Also, hangloose bieber1 barfuß das muss ich jetzt erst mal verdauen....
Das Beobachten von Tieren ist jetzt eine amoralische Tat? Nicht dein ernst jetzt oder? Naja, jedem seine Meinung. Meine Meinung ist, dass das wesentlich grössere Problem, als "gestresste Rehe", die gestressten Menschen sind, die sich immer mehr von der Natur entfremden, aber genau zu wissen glauben, was da in der Natur so vor sich geht und was sie braucht. Du wirst es nicht glauben, sie braucht nämlich nicht weniger Mensch, wie du es meinst, sondern mehr. Und ich erklär dir sogar warum:
Es braucht mehr Menschen in der Natur, weil der Mensch die Natur zwingend braucht und weil ein der Natur entfremdeter Mensch diese überall nur zerstören wird. Und das willst du doch auch nicht. Darum mehr von uns, die in die Natur raus gehen und sich wieder mit ihr anfreunden, und nicht weniger. Und ja, zur Natur da gehören die Wälder dazu. Und die Felder, die Berge, die Flüsse und Seen. Und es ist egal zu welcher Tageszeit. Der Mensch braucht die Natur, sonst geht er kaputt. Weil er zur Natur gehört. Weil er 100% ein Naturprodukt ist und kein Roboter und kein Fremdkörper. Aber wenn er kaputt geht, dann macht er die Natur kaputt. Das liegt auf der Hand. Das Bundeswaldgesetz bringt sicher nicht mehr Menschen der Natur näher und heilt sie. Ganz im Gegegenteil.
Darum mehr Natur, nicht weniger. Gesetze hingegen, die sind 100% nicht natürlich.
Wirklich jetzt. Geh doch mal in den Wald, des Nachts, und schau dich da um. Da ist null Stress. Ich habe noch nie, wirklich noch nie, ein "gestresstes Reh" gesehen. Ich habe freilich schon flüchtende Rehe gesehen aber noch nie ein gestresstes. Flüchtende Rehe sind zu 100% natürlich. Rehe sind Fluchttiere. Die Flucht gehört 100% zur Natur des Rehs. Schau dir so ein Reh doch mal an.
Was du meinst mit dem gestressten Reh ist etwas anderes: Ich kann mir ein gestresstes Reh vorstellen. Ich habe so wie du auch eine rege Phantasie. Ein Reh, dass man aus dem Wald rauspflückt, aus seiner natürlichen Umgebung und in einem Käfig in der Grossstadt auf eine verkehrsreiche Kreuzung pflanzt. Dieses Reh ist gestresst. Aber so etwas habe ich in meinem Leben auch noch nie gesehen.
Meine Erfahrung ist, den Tieren ist es sauwohl nachts im Wald und mir auch. Und ich hab ein 100% natürliches Recht nachts im Wald zu sein, zusammen mit den Rehen, den Füchsen, den Mäusen, Wildschweinen, Hasen, Dachs, etc. Verbieter müssen mit besseren Argumenten daher kommen, als "gestresste Rehe" und "Reh gut, Mensch böse". Ich bin nicht nur tier- sondern auch menschenlieb. Dem Reh geht es nachweislich tiptop. Um den Menschen mache ich mir sorgen. Dem geht es nachweislich nicht gut.
Der Lösungsansatz, die Natur dadurch zu retten, dass man den Menschen von ihr aussperrt, verkennt entweder die unzertrennbare Wechselwirkung zwischen beiden oder, wenn nicht, dann ist er sehr sehr menschenfeindlich. Danke für die Aufmerksamkeit!
Ich habe mich tatsächlich kursorisch durch den faktenfreien Subjektivsermon gekämpft: I hate to break it to you, finger in die Ohren und lalala rufen löst eher selten Probleme - und ein bisschen weniger ichichich Perspektive hilft vielleicht auch.
Etwas Lektüre zu den Auswirkungen des Freizeitdrucks der Menschen auf Waldtiere, vielleicht beim Verdauen mal querlesen? Das lässt sich halt nicht wegdiskutieren.
Ich habe mich tatsächlich kursorisch durch den faktenfreien Subjektivsermon gekämpft: I hate to break it to you, finger in die Ohren und lalala rufen löst eher selten Probleme - und ein bisschen weniger ichichich Perspektive hilft vielleicht auch.
Etwas Lektüre zu den Auswirkungen des Freizeitdrucks der Menschen auf Waldtiere, vielleicht beim Verdauen mal querlesen? Das lässt sich halt nicht wegdiskutieren.
Soweit kommt das eben leider mit der Autoritätsgläubigkeit, dass man alles was man im Internet liest und offiziell daher kommt unhinterfragt als Fakt verkennt und dann auch noch als eigene Meinung ausgibt. Leider ist das "Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg" für mich kein Autorität. Schön, dass sie dich überzeugt haben. Wie lang haben sie dazu gebraucht? Wer keine eignen Argumente hat, kann doch immer noch schnell einen Link zur "Autorität" aus dem Ärmel schütteln. Das war eine grossartige Eigenleistung.
Mal schauen, mit was genau für einer Autorität wir es hier zu tun haben:
Aha, Uni Freiburg also. Der Artikel kommt auf ganzen vier A4 Seiten daher. Ok. Das ist umfassend.
Vera Kopp, die Autorin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) im Arbeitsbereich Wildtierökologie und koordiniert das Projekt Wildtiere und Freizeitaktivitäten zusammen mit Herrn Joy Coppes (Forschungsprojekt Auerhuhn).
Vera Kopp
Master of Science (M.Sc.) - Forest Ecology and Management - Uni Freiburg
Vera Kopp — International M.Sc. in Forest Ecology and Management
Und Joy Coppes
Joy Coppes — Wildlife Ecology and Management
Sehen schon schick aus die beiden. Ziemlich frisch ab der Akademie. Beide haben den MSc. Hat nun Herr Coppes promoviert oder nicht? Ist er noch dabei? Ich werde aus dem Lebenslauf nicht ganz schlau. Da steht "Dr. Ehemaliger Doktorand" und dann keine Promotion im CV angegeben. Promotion abgebrochen? Keine Ahnung. Egal, Doktor oder nicht, spielt eh keine Rolle. Ich habe auch keinen Doktortitel. Ich habe allerdings ein Doppelstudium, länger studiert als beide und bin mind. 20 Jahre deren Senior. Warum soll ich sie als Autorität anerkennen? Nun ja, es muss sich wie immer jeder selber seine Meinung bilden.
Übrigens: Unser Herr Coppes hat eine Jagdausbildung gemacht. Das heisst, dass er ganz stressfrei auf Tiere schiesst.
Jagd für "Förster*innen" — Wildlife Ecology and Management
Sich im Wald aufhalten - böse. Abknallen - völlig ok.
Puh, das wird ja immer wirrer. Erst wird gängiger Wissensstand als 'Meinung' abgetan, als könnten da noch drölfzig andere gleichberechtigt daneben stehen.
Dann wird der Beleg dazu haltlos abgetan. Nicht etwa mit einem Beleg, sondern - wait for it - mit Meinung.![]()
Du darfst gerne einen belastbaren Beleg für Deine hahnebüchenen Behauptungen anführen, die völlig entgegen des gegenwärtigen Wissensstands laufen.![]()
Ich drücke so lange glaube ich mal den ignore button, das wird mir zu trolling und krude.![]()
Ich drücke so lange glaube ich mal den ignore button, das wird mir zu trolling und krude.
Da bist Du aber spät dran...
Ich möchte nur kurz daran erinnern, dass ein respektvoller Umgang miteinander auch bei Meinungsverschiedenheiten zur guten Tradition dieses Forums gehört.
Wenn ich im Wald Schlafe , habe ich kein ,oder sehr schwaches Licht .
Ich verhalte mich leise , weil ich nach Tierstimmen lausche .
Wenn es dunkel wird , gehört der Wald den Tieren .
Da laufe ich nicht bis mitternacht mit einem "Flutlichtähnlichen " Scheinwerfer .
Da wird auch alles aufgeräumt , das macht schon mal den ersten "Eintruck".
Das sind "normale" Regeln ,die wir wohl alle draufhaben .
LEIDER gibt es aber zuviele Idioten ,die in Schutzhütten , Untrständen und Höhlen Scheißen
(schon merfach erlebt )
Oder diversen anderen Blödsinn treiben .
Und wegen solchen Leuten wird allesmögliche verboten .
So machen ein Paar rücksichtslose Induwiedien alles Kaputt .
Und wier fühlen uns dann wie Schwerferbrecher , und verstecken uns .
Oh je. Was ist dass denn für eine?
Du musst entschuldigen Mittagsfrost, ich bin einfach nur schockiert, dass so etwas sich ausgerechnet in diesem Forum herumtummelt. Pazifismus in Ehren. Wer mir nicht nur die Meinung sondern obendrauf den Wald verbieten will, der hat von mir einfach keinen Respekt zu erwarten. Ehrenplatz in der Rakete sag ich nur. Ist das nicht verständlich?
Ich glaube ich halte mich da an meines Grossvaters alte Weisheit: "...die ignorieren wir nicht einmal."
bieber1 Danke, das seh ich auch genau so. Das sind Regeln, die für mich eine Selbstverständlichkeit sind. Mein "footprint" ist minimal. Tatsächlich mache ich auf nächtlichen Spaziergängen nie Licht im Wald. Licht sieht man meilenweit.
Übrigens... Kürzlich im Wald: Die Waldarbeiter geben alles. Kettensägen, schwere Fahrzeuge, Bäume fallen und werden geschleift. Lärm ohne Ende. Den ganzen Tag. Auf der anderen Talseite ballert die Armee fröhlich mit Maschinengewehren und Granatwerferen als wär grad der 3. Weltkrieg ausgebrochen. Und ich darf nicht in den Wald, weil ich ihn störe. Alles ganz normal. Alles völlig in Ordnung. Verkehrte Welt.
Die Waldarbeiter sind notwendig. Die Armee ist notwendig. Jäger sind notwendig. Menschen, die nicht in irgendeiner Form "arbeiten", haben im Wald nichts verloren.
Was war nochmal genau dein Problem?
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Die kannte ich noch gar nicht!
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