Inzwischen habe ich meine erste Nacht in der Hängematte im Garten hinter mir - zwischen Mammutbaum und Schaukel.
Leider ist das eine Handy-Foto ziemlich verwackelt. War ich wohl zu aufgeregt.
Geschlafen habe ich in weiten Teilen der Nacht sehr gut. In Ermangelung eines Underquilts habe ich meine Isomatte mit in die Hängematte genommen. Das funktionierte ziemlich gut, nur leider ist die Kombi Oberfläche Isomatte / Hängematte ziemlich laut. Jedesmal, wenn ich mich gedreht habe, bin ich von dem Lärm aufgewacht, den ich selbst verursacht habe.
Ich habe mir eine Warbonnet Lightweight Double Eldorado gekauft. Eigentlich hätte sie Charcoal Grey sein sollen, tatsächlich ist sie aber eher dunkelbraun.
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis die Ridgeline eine vernünftige Spannung hatte. Am Anfang hatte ich zu viel Abstand zwischen meinen Abspannpunkten und kam dann nicht hoch genug. Nun ja, das habe ich also gelernt.
Als Tarp habe ich das Thunderfly. Ich habe es an einer durchgehenden Parachordschnur aufgehängt und dann auch mit Parachord abgespannt. Vor allem die Abspannung nach unten hin hat extrem nachgegeben. Vielleicht lag es daran, dass das Parachord noch neu ist, vielleicht auch an dem Silnylon des Tarps, vielleicht auch an beidem. Ich musste so einmal mehr nachspannen, was aber kein Drama war. Vielleicht tausche ich eines Tages das Parachord gegen einen anderen Tampen aus.
Was ich noch verändern will, ist, dass ich direkt an die Hängematte Continuous Loops befestigen werde (gebastelt habe ich sie schon) und diese dann mit FishHooks an den Whoopie Slings befestigen möchte. Und für den Mammutbaum waren die Dynaweave Straps deutlich zu kurz. Da hat dann ein Spanngurt ausgeholfen.
Ich werde dieses Jahr wohl nicht mehr raus kommen, aber nächstes Jahr will ich das unbedingt ausprobieren. Da ich zwei Hängematten habe, vielleicht mal für eine Nacht mit unserem Sohn; mal sehen.
Und: Wie ihr lest, sind mir eine Reihe der Fachbegriffe aus der Subkultur der Hängemattenschläfer inzwischen vertraut ![]()