Tipps für die erste Übernachtung in der Hängematte

Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
    • Offizieller Beitrag

    Vor der ersten Hängemattenübernachtung sollte man schon einige Mittagsschläfchen in der Hängematte ohne schmerzende Gelenke, einen steifen Hals oder verrenkte Schultern überstanden haben. Wenn nach dem Schlafen in der Hängematte etwas weh tut, hat man definitiv etwas falsch gemacht und ist noch nicht reif für eine Übernachtung.

  • Ich würde auch erstmal zuhause die Ausrüstung ausprobieren. Ich selber habe vor meiner ersten Waldübernachtung eigentlich nur Siestas in der HM gemacht. Was ich total unterschätzt hatte, war die Isolierung von unten (typischer Anfängerfehler! :P). Da bin ich nachts aufgestanden und habe mir eine Decke geholt, die ich einmal umgeschlagen habe und mich dann drauf gelegt habe. Das System benutze ich auch heute noch wenn ich im Wald schlafe - bis ich mal ein UQ haben werde (steht auf der Wunschliste!). Die richtige Länge stelle ich nach Gefühl ein, aber seit ich hier lese, habe ich eine Firstschnur mit 83% Länge der HM - das passt super!

    Ein kleines Kopfkissen nicht vergessen, ich rolle einfach ein kleines Handtuch zusammen. Und Taschenlampe.

    Und dann heisst es: "just do it!"

    Viel Spass bei der Entdeckung der Hängemattenwelt!

  • Ich bin ja beim ersten Übernachtungsversuch mit Hängematte tatsächlich rausgefallen. Es fühlte sich an, als hätte sie mich einfach im Halbdunkeln abgeworfen :whistling:

    Wahrscheinlich hatte ich sie zu flach aufgehängt und die darinliegende Therm-a-Rest Isomatte zu fest aufgeblasen - die wollte nämlich immer rausflutschen. Und so hatte ich Mühe, die beiden Matten, meinen Schlafsack und mich selbst im Lot zu halten. Irgendwann war die Geduld am Ende und ich landete auf dem weichen Moosboden. Der Rest war zum Glück Routine: ich legte mich auf die auf dem Boden liegende Isomatte und schlief ein.

    Was ich also ebenfalls empfehlen kann sind gute Vorbereitung für Erfahrungen in kleinen Schritten (der entspannte Mittagsschlaf von Mittagsschlafprofi Mittagsfrost wäre für mich tatsächlich als Vorerfahrung hilfreich gewesen) und einen Plan B (mit meiner Isomatte hatte ich schon unendlich oft im Wald auf dem Boden geschlafen).

    Mit meiner ersten Übernachtung in der HM im Regen (im Elbsandstein) hatte ich mehr Glück: einen perfekten Wetterbericht, dichten Fichtenwald mit dicker Moosunterlage, keinen Wind und genügend Zeit zum Aufbauen des Tarps mit Tropfschnüren.

  • Ansonsten: Besser zwei Lichtquellen mitnehmen, falls die erste ausfällt, kaputt oder verloren geht ;)

    Oder noch mehr. Beim neulichen Treffen sind mir doch tatsächlich 2 von 3 Lichtquellen ausgefallen.

    Tipp:

    Ich würde jedem Neuling empfehlen, einen vertrauten Platz zu wählen, der sich bereits bei Tageslicht bewährt hat und der gut und problemlos von zuhause / vom Fahrzeug aus erreichbar ist.

    Das kann ich auch unterschreiben, zumindest wenn man das erste mal im Wald pennt. Wenn man mit der Örtlichkeit vertraut ist und mit das zu erwartende Aufkommen an Mensch und Tier ein bißchen einschätzen kann, beruhigt das schon ein wenig. Ich bin nach einer nicht ganz unkritischen Begegnung Wildschweinphobiker, da ist es gut zu wissen ob man damit rechnen muss :D

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!