Abhängen mit sakura

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  • Moin zusammen,

    ahaaaaa ! Hier im Forum läuft das so, daß man wohl seine erstellten Themen nur über die Funktion Forum --> abonnierte Themen einsehen kann. Ich dachte das wäre auch so etwas ( wie es ja auch in anderen Foren gibt ) das man über sein Kontrollzentrum die eigenen Beiträge und eben auch Themen aufgreifen kann. Das dachte ich, weil ich da oben auch öfters eine läutende Glocke habe. Ich glaube jetzt hab ich's.

  • Hihi zusammen,

    so der Tag war heute mit dem Draußensein schon recht gut gefüllt und dabei ist noch was nettes abgefallen. Ich hatte immer wieder noch den Gedanken, einen anderen Konteraufhängepunkt zu meiner Fitness-Garage zu finden.

    Und dafür ist mir eigentlich stets das ja auch einbetonierte Gartentor so als markanter Punkt im Auge gewesen. Solides Aluvierkant als Basis und dazu noch eine gute Fuhre Beton im Boden. Auch zeigten erste weniger zaghafte Rüttelversuche in der hohen Achse, ja könnte gehen. Dumm war nur, wie oder wo ein Seil oder eine Abhängeschnur daran befestigen ?

    Um das Aluvierkant was wickeln wäre eher suboptimal. Die zwar nicht ganz so scharfen Kanten der Vierkantware würden zumindest über die Zeit hinweg Scheuerspuren an Aufhängungen verursachen. Ging also nicht. Dann was zum abhängen unterlegen, so etwas wie dickeres Gummi ? Wäre einen Option, aber dann für das Aufhängen selbst wider zu fummelig.

    Einen Harken wo dran machen, wäre der nächste Plan. Doch wenn man einen Harken wo befestigen will, dann sollte da idealerweise ein Loch für sein. Das müsste man dann also in das Material bohren. Würde ich wohl hinbekommen, hat aber ein paar Unschönheiten zur Hand. Da wo ein Loch ist, wird das Material geschwächt. Gerade bei Aluminium, wo ja dann auch noch ein guter Hebel bzw. Zug drauf kommen tät, ungünstig. Überhaupt müßte der Harken ( im Hause ja schon vorhanden ) ein Feingewinde haben. Hat er aber nicht.

    Man müßte also wenn man an die Sache auf diesen Weg herangehen würde, erstmal einen Harken mit entsprechenden Feingewinde käuflich einholen und dann das Kontergewinde in das Aluminium schneiden. Ob des nicht vorhandenen Gewindeschneiders, der auch wider eine, weil nur für dieses eine mal im Gebrauch, recht singbefreite Investition wäre, auch irgendwie blöd.

    Dabei bliebe das Faktum der Materialschwächung nicht auf der Strecke. Diesen Weg konnte ich also getrost vergessen. Aber es juckte.

    Und da ich ja heute schon einen guten Teil der Buchenhecke geschnitten hatte, wo auch ein großer Teil der Höhe wie alljährlich dran glauben mußte, stieg ich ma auf die Trittleiter und peilte zur Hängemattenkonterhalterung.

    Ja man sah tatsächlich eine durchgehende hindernisfreie Linie. Zur Sicherheit wurde eine Abspannschnurr heraus geholt und das ganze gegen gecheckt. Dann zum Akkuschrauber gegriffen, Loch gebohrt, den Harken reingeschaubt, was bei der Dimension eine gewisse Zeit & Mühe bedarf und dann die Schnurr wider dran gehalten. Blöd gelaufen...

    ...ich hatte den Bohrer etwas zu nah in Richtung Hauswand angesetzt. Die Folge war, die Abspannleine kratzte aber auch nur wirklich hauchfein an der Hausecke entlang. Also wieder alles zurück, den Harken raus, neues Loch gebohrt, diesmal maximal außen und die ganze Schoose wieder in´s Holze gehudelt. Dann der letzte Test mit der Schnurr...

    ...passt !

    Jetzt bin ich mal gespannt auf meine nächste Hängematten-Aktion hier im heimischen Burggarten. Die Distanz/ Länge wird zwar deutlich länger sein als die von Fitness-Gararge zu Hängemattenkonterhalterung, aber die Abhängeseile selbst haben da noch gut verlängerungsmäßiges Spiel.

    Überhaupt, hatte ich oben vergessen zu erwähnen, wenn ich am Gartentor abgehängt hätte, wäre die Abhängung im Weg gewesen, wenn man das Gartentor geöffnet hätte. Ist so also sogar noch besser.

    Der Hintergrund zu dieser heute letzten Aktion: wenn die Family ja doch mal auf der Terrasse sitzen will, dann wäre das mit aufgehangener Hängematte irgendwie blöd. Auch wenn ich der Einzige bin, der sehr oft und auch lange sich hier draußen rumtreibt. So habe-hätte ich, hätte - weil ich hoffe das das gut brauchbar ist, einen Ausweichpunkt.

    *freu*

  • Hi zusammen,

    gestern am 31.05.2019 endlich so weit, nach nur gut sechs Tagen ab Bestellung, jene wurde ja am Samstag getätigt, lag das Päckchen von Amazonas hier in der Burg. Bis ich das auspacken konnte, hab ich mich gut zurück gehalten. Mußte ersthoch eine Reihe an Dingen erledigen.

    Erster Eindruck: was ein…

    …Riesenmopped !

    Schon die Umkartonage war ja nicht gerade winzig, aber das kennt man ja, iss ja meist viel Füllmaterial drin. Dem war jetzt aber nicht ganz so, doch nach dem ersten Handling nach dem Öffnen, ja geht noch, muß halt nur überlegt werden.

    ( Und dann gleich auch mal vom kompletten Aufbau samt ersten Rundgang ein wenig Foto- & Filmmaterial <klick> erstellt, leider nicht immer die besten Lichtverhältnisse. )

    Zwei Volumenüberlegungen stehen im Raum. Die bisherige Exped Travel Hammock hat kaum die Packmaße eines kleinen Handtuchs. Ideal so zu sagen. Das Amazonas Traveller Set ist in zwei Packsäcke unterteilt und hat noch diese speziellen Aufhängen mit dabei. Die kann ich aber zum Packen am Bike erstmal außen vor lassen, denn ich hatte mir ja die Therm-a-Rest Slacker Suspenders ins Haus geholt. Somit sind die beiden noch verbleibenden Packsäcke schon deutlich größer im Volumen, als das womit ich bisher rumgespielt habe.

    Nun gut, da hatte ich auch keine Regentage und die Hängematte hatte weder Einschubfach für eine wärmende Matte, noch ein Moskitonetz. Und die Amazonas ist sogar noch gute 25cm länger als die Exped.

    Da ich ja entschieden habe es erstmal doch mit meinem dünnen Sommerschlafsack ( der Schlafsack Neuerwerb wird erstmal raus geschoben ) zu testen, ist ja auch Sommer jetzt, wird das vom packen am Bike her nicht ganz so dramatisch werden. Muß ich halt nur wider ausprobieren, wie’s am besten passen könnte-tät.

    Anderseits habe ich auch schon die Idee, mir nur noch ein passendes separates Moskitonetz zu holen. Denn mit der Exped als Hängematte komm ich ja super zurecht. Das Tarp würde ich dann von Amazonas nutzen, das ist echt gut zu gebrauchen. Hier werde ich aber auf jeden Fall noch nach einem besseren Packsack oder Packnetz Ausschau halten. Denn bei dem serienmäßigen wird von der Längsachse her gefüllt. Finde ich jetzt vom zweimaligen Handling her, eher ungünstig.

    Packnetz ? Ja genau Packnetz, denn ich gehe mal davon aus, das so ein Tarp irgendwann mal seinem Nutzungszweck nachkommen wird. Und dann ist es nass. So ein nasses Tarp werd ich nicht in einen Packsack stecken. Denn in so eine Sack kann es schlechter lüften oder gar trocknen. Vielleicht genügt es hier aber auch, das Tarp einfach ordentlich zu rollen und mit einer Art Gurt/ Gurte zu sichern.

    Ansonsten…, werd ich mit dem Teil erstmal so rumspielen und wider die eine oder andere Testgeschichte machen. Sprich mal wider alles an´s Bike packen, wohin rausfahren und abhängen. Sodenn warm genug auch mal über Nacht.

  • Moin moin zusammen,


    nach einer erholsamen Nacht in der neuen Hängematte erstmal Espresso gemacht. Die Nacht war bestens, hängemattenmäßig halt. Ich hatte zwar gestern mal wider den dünnen Schlafsack mit Inlay ausprobiert, aber das war nix. Jener, auch in Kombi mit dem Inlay, wird wohl nur bei Temperaturen deutlich über 15c° so in Richtung 20c° als Sommerschlafsack funktionieren. War aber kein Ding, hab dann bei einem Pipialarm auf den warmen Schlafsack gewechselt.

    Das erste Mal war ich wohl so bei Tagesanbruch, also um vier rum wach. Die Vögel starten dann ihr Konzert. Hab mir aber nochmal die Mütze vom Schlafsack über gezogen und halt bis gerade gepennt.




    Wetter schaut ja heute gut aus. Wünsche allen einen netten Tag !

  • Meldung von gestern...

    "...und nun liege ich in der Hängematte und kann endlich Vollzug melden !"

    Moin zusammen,

    ich hatte es ja angekündigt, nun zunächst die Aufgabenstellung. Klar war nachdem ich einen Abhängepunkt ( einfach demontierbar durch reinstecken bzw. rausnehmen des entsprechenden Holzopfosten ) geschaffen hatte, brauchte ich einen weiteren zweiten Gegenhalt.

    Der erste und auch schon immer vorhandene Abhängepunkt war an ist an der Fitness-Garage. Passt super, wird auch so bleiben. Doch wenn noch wer auf der Terrasse sitzen will, dann geht das nicht. Entweder kann dort keiner, oder nur beschränkt sitzen, oder man kann keine Hängematte aufhängen. Ungünstig.

    Eine zweite mögliche Achse nebst Abhängepunkt war schon vor Wochen schnell gefunden. Am Durchgangsschuppen sollte was gehen. Das gute daran, schnell einen soliden Harken besorgt, ein Loch in die Holzkonstruktion, den Harken reinschrauben und passend iss.

         

    Das klappte auch soweit, hatte nur den Schönheitsfehler, es stellte mich nicht ganz zufrieden. Auf einem Bild sieht man das recht gut, eine Abhängung kommt zwar nicht an die Hausecke dran, ist dann aber doch recht eng. Eng nicht knapp, doch trotzdem war mir das so nicht genehm. Bericht dazu gab´s ja schon ma´.

    Und so grübelte ich über mehrere Wochen, wie ich eine brauchbare Abhängung am Gartentor realisieren kann.

    Zunächst nahm ich noch an, das die Statik das nicht hergeben könnte. Und das obwohl das Gartentor in reichlich Beton gesetzt worden ist. Aber eben nicht in der Tiefe so wie bei der ersten Hängemattenkonterhalterung.

    Ein kurzer Test zeigte dann aber doch, das hält und schaukelt nicht wirklich angsteinflößend auf. Der Weg war also frei.

    Über ein paar mal habe ich mit einem alten, aber noch gut brauchbarem Kantholz und zwei Schraubzwingen, welche das Kantholz am Gartentor fixierten, abgehangen. Aber das An- u. Abmontieren war nicht das Optimalste, eine Dauerlösung sollte her.

    Beim Stöbern in meiner Aservatenkamer für Material war aber zunächst, außer dem schon genutzten Kantholz, nichts anderes auffindbar. Holz wäre schön gewesen, aber nicht vorhanden. Ursprünglich plante ich also ein gutes Kantholz noch bei Holz Höttcke ( mein Stammholzladen ) zu holen. Dann aber kam mir der Gedanke, das Alu doch besser sei.

    Denn das Holz würde dauerhaft montiert sein und so könnte es zwischen dem Holz und der Alukonstruktion des Gartetor anfangen zu gammeln. Von Alu bin ich ursprünglich abgewichen, weil es entweder zu dünne Wandstärken hatte, oder eben einen quadratischen Querschnitt. Mit dem ginge einher, das eine Seilware sich an den Außenkante abscheren könnte.

    Doch dann hatte ich die Idee: „leg einfach zwischen der Seilware und den Alukvierkantware etwas, was die Seilware schützt !

    Und so kam ich dann wieder auf das verwitterungsfeste Alu in Vierkantware, dann auch mit ausreichender Wandstärke. Hier mal ein paar Bilder, eines davon im Urzustand mit der noch demontierbaren Lösung ( eventuell im Zoom besser zu erkennen ).

          

    Das Gartentor wurde ausgebaut, die frische Aluvierkantware mit Schraubzwingen befestigt, alles sauber angezeichnet und dann gebohrt. Erster Schreck, hoffentlich ist der finale Bohrer lang genug um ausreichend tief durch die Konstruktion zu gehen, ohne das man dabei wider alles abnehmen muß, vermessen und dann erst bohren ! Aber passte.

    Zwar sind die ersten Durchbohrungen gut geraten, aber bei den Folgebohrungen, da verlief der Bohrer etwas. Bei einer Bohrung sogar etwas vielmehr. Der Grund ist aber auch ganz einfach. Normalerweise bohrt man ja nicht gleich stumpf 13mm ins Metall. Da wird eine saubere kleine Vorbohrung gemacht, oder sogar mit dem Körner ein Schlag versetzt. Aber weder ich noch jemand anderes wird einen so langen 3mm Metalbohrer haben. Von daher…

    Und auf groß anzeichnen und jedes Loch einzeln bohren hatte ich keine Lust, daß hätte auch die notwendige Qualität überschritten. Da das aber der sichtbar ist, noch einen nennenswerten Einfluss auf die Statik hat, war das vernachlässigbar. Also ging der 13mm stumpf durch drei Materialwände und gut war.

       

    Nachdem die Bohrung drin waren, wurde außen noch sauber eine Senkbohrung gemacht und schon konnten die 8mm Schlüsselschrauben durchgesteckt werden. Das Material griff perfekt, zunächst wurde mit einer einfachen 8mm Mutter gekontert, dann noch eine selbstsichernde als Abschluss. Sitz, passt, wackelt nicht und hat auch keine Luft, jedenfalls nicht sichtbar. Fertich iss. Ein erster schneller Liegetest konnte nicht erfolgen, da zunächst mal die Wäschespinne gebraucht wurde.

    Etwas später hab ich mich dann aber dazwischen gehängt. Und um die Aufgabenstellung etwaigegen Materialverschleiß an der Seilware im Kontakt mit der Aluvierkantware vor zu beugen, kam einfach ein altes Gästehandtuch drum. Hab ich eh in der Fitness-Garage liegen um damit die Bikes zu putzen

    Und weil ich gerade so am basteln war, beim Tippen des Beitrags noch die Sonne von der Seite anfing mir Schweiß auf die Stirn zu treiben, wurde ich abermals tätig.

    Das Sonnensegel, eigentlich vormittags für die Terrasse gedacht, wurde so abgehangen, daß es genug Schatten spendet. Vorab wurde aber noch ein Beistelltisch ( fürs Erdreich ) gebastelt. Die Idee in Anlehnung aus dem Hängemattenforum entnommen. Bei mir natürlich nur aus Holz und nicht klein verpackbar, also auch nicht demontierbar. War einfach nur so eine Spielerei.

    Aber so ist ein Samstag eben nett.


  • Moin zusammen,

    Samstag, der doppelte Espresso ist genauso getrunken wie das Stückchen Kuchen, selbstredend von der holden Gattin die Tage gebacken, gegessen ist. Ich nenn das Espresso-Frühstück und ist absolut typisch für mich. Da ich gerade gesundheitsbedingt eine Auszeit verabreicht bekommen ( nix dramatisches mehr, zum Glück rechtzeitig erkannt und konnte gefixed werden ) habe dachte ich mir, schreib mal wider was, anstatt nur zu lesen.

    Viel abgehangen habe ich dann den Sommer doch nicht. Das lag an zwei Parametern, wobei das erste meine Radfahrten/ Radtouren waren. Mit Oktober inklusive habe ich in den letzten beiden Monaten die 1.000km per Monat durchfahren, da blieb also nicht viel Zeit zum campieren. Der andere Grund ist, ich habe immer noch keinen Schlafsack eingeholt, dafür aber nun einen wohl recht enge Auswahl getroffen.

    Da ich viel mit dem Rad unterwegs war und auch auf langen Touren, also 100km+ hab ich diverse kleinere Fingerübungen mit dem Zubereiten von Mahlzeiten in einfachster Form gemacht. Dabei habe ich etwas Geld in Kochtöpfe versenkt. Als erstes habe ich mir ein recht gut brauchbares Esbit Set geholt. Fand ich ganz praktisch und sollte eigentlich 1l Inhalt haben.

    Auf dieses 1l Volumen bin ich gekommen, da ich so für mich ausgemacht hatte, das man unterwegs sich zu einem noch ausstehenden Tagesabschluss 2 Packungen dieser wohl weltbekannten Yumyum Nudeln machen könne. Das ist so eine Portionsgröße die mir am Abend reicht, wohl auch wenn man den Tag unterwegs war. Andere Warmspeisen aus bekannten Dosenfutterunternehmen sind dabei natürlich nicht ausgeschlossen. Leider mußte ich dann doch feststellen, das der eigentliche Topf nur 750ml Inhalt hat und so die Zubereitung zweier genannter Portionen verdammt eng werden könnte.

    Der andere Harken bei der Sache war, mein Canway Holzvergaser passt packmaßtechnisch nicht in den Topf. Das wäre ein Bingo gewesen, weil ich so jede Menge Stauvolumen in den Ortlieb Seat-Pack gespart hätte. Aber zwei kleine Dosen Dosenfutter lassen sich dann zubereiten. So what !?

    Also hab ich mal weiter geschaut. Für relativ schmales Geld, schmal im vergleich zu den sonst so zu habenden Kochtopfsets fand ich dann ein MSR Alpin Stowaway Topf mit 1,6l Volumen. Wow dachte ich und griff zu. Das Teil nimmt natürlich den Holzvergaser bestens auf, lässt aber auch andere Packkombis, so auch der lebensnotwendigen frühmorgendlichen Erstausrüstung des Espressokocher auf. Mit seinen 1,6l Volumen ist das Kochen von zwei Portionen Nudeln kein Thema.

    Aber, er ist damit natürlich auch gut über das Ziel hinaus. Packtechnisch macht sich die Kombinierbarkeit mit dem Rest der Küche im Ortlieb Seat-Pack nicht negativ bemerkbar.

    Auf dem Holzvergaser kochte das Wasser in kaum drei ( gefühlten ) Minuten, auf dem Spiritusbrenner, was ja klar ist, dauert das schon deutlich länger. Auch wenn ich mich bis jetzt gut zusammen reißen konnte, habe also keine der weiteren zwei Kandidaten ins Haus geholt, irgendwann...

    So am Rande, die zwei Kandidaten: Stanley Prep Cook Set oder den Sea-to-Summit Topf , beide sollen min. 1l Basisvolumen zum Kochen haben und im Innendurchmesser/ der Canway hat 14cm Außendurchmesser so ausreichend sein, das sich mein Holzvergaser darin verstauen ließe. Beide Modelle gibt es in Edelstahl, was ich für mich aufgrund der Robustheit ausgemacht habe.

    Ja ich weiß die Alus sind leichter und robust beschichtet, aber ich traue dem Braten nicht. Habe da Langzeiterfahrungen mit diversen Bratpfannen. Zur Zeit eine Gusstahlbratpfanne, welche ein Traum ist und davor eine Edelstahlpfanne die nur aus dem Verkehr gezogen werden mußte, weil sich über die Jahrzehnte der Griff verselbstständigte. Die ganzen Super-Duper-Pfannen die meine Holde eingeholt hatte taugen doch alle nix.

    Kommen wir nun zum gestrigen Tage. Wie schon gesagt, kleiner Auszeit, gediegene Langeweile, die Laubblätter schon einzeln im Garten aufgehoben. Beim Thema Dosenfutter fiel mir recht schnell ein, dafür brauchst einen Dosenöffner !

    Also hab ich mich auf diversen HP´s durchgewühlt und nach einer Idealkombi von Messer samt dem gewünschten Gerät gesucht, alternativ ein Besteckkombi mit Öffner.

    Bei dem Thema Besteckkombis gibt's ja eine netten Haufen an allem Möglichen, aber nichts wirklich brauchbares mit einem gescheiten Büchsenöffner. Gescheit ist dann auch leider nicht der des ja oft gepriesenen BW-Bestecks, wovon ich der zwei hier liegen habe. Ja ich hab's ausprobiert, geht irgendwie, ist aber nach meinem Geschmack weit von ideal entfernt.

    Den Alternativplan einen gescheiten Büchsenöffner separate aus dem Haushaltdiscounter mit sich zu führen, habe ich ganz verworfen. Wieder ein Teil mehr als nötig und dann noch nur dafür ? Nicht mein Ding.

    Bei den Messern, also reines Messer mit Dosenöffner ist die Luft aber auch recht dünn. Ja es gibt sie diese unzähligen Tools und Schweizer Messer, aber... . Ich brauche ja eigentlich nur einen Öffner und ein Messer. Gabel und Löffel ist schnell wo mit dabei geholt und nimmt so auch kein Extravolumen ein.

    Leatherman: tolle Teile, habe ich mich x-mal über deren Homepage geblättert und versuch das minimalste Tool für mich heraus zu filtern. Da ist dann aber immer noch so viel dran, daß ich gefühlt damit eine ganze 747 montieren könnte. :D

    Und so komme ich nun zum Schweizer Alleskönner. Hat man ja im Hause, seinerzeit von der Mom als Jugendlicher zum Geburtstag geschenkt bekommen. Da hatte ich aber immer so das dumme Gefühl, das die Klinge nicht von bester Qualität war, weil eben stumpf. Klar, der Vergleich zum Opinel hinkt da ma ganz fix. Opinel kommen ja schon von der Ladentheke so höllisch scharf, daß ich da echt Respekt vor habe.

    Also hab ich mir den Abziehstein geschnappt und epischer Ruhe der Klinge eine sorgsame Arbeit angedeihen lassen. Erst die grobe Seite, dann die feine. Dauerte eine Weile aber nach gut einem drittel der Schärfzeit kam ich da hin wo ich dachte, kann man so lassen. Also noch den Feinschliff vollendet und nun habe ich erstmal eine scharfe Klinge, relativ wenig Zusatztools und einen erstklassigen Dosenöffner.

    Ja so stell ich mir das fürs erste vor. Die Säge ist und war schon immer höllenscharf. Da hab ich echt noch mehr Respekt vor und werde meine Finger schön auf die Seite lassen. Wenn man sich die durch die Finger zieht, ist das gleich bis auf den Knochen wech.

    Beim Feathersticks machen fiel mir aber auch gleich ein kleiner Nachteil auf. Natürlich ist der Schaft vom Messer nicht groß genug, daß es mal für länger gut in der Hand liegt. Nach den wenigen Schnitzereien hatte ich schon eine gute Druckstelle zwischen Daumen und Zeigefinger, die wohl bei weiterer Nutzung in einen Blase übergehen könnte.

    Aber so fürs erste bin ich zufrieden.

    Ja so war das... :)

  • Danke für deinen epischen Bericht. Ein Schweizer Taschenmesser mit Säge ist auch bei mir ein häufiger Tourbegleiter. Nur die Säge daran ist seit einer Wanderung über die Niedere Tatra stumpf. Damals habe ich das Holz für die Bushbox allein damit zerkleinert - und man kann sie leider nicht nachschärfen.

  • Also super Artikel.
    Ja die Säge vom Schweizer Messer lässt sich schon schleifen!

    Mit Diamant Abziehstein kann man da noch einiges rausholen.
    Einfach die Flanken abziehen.
    Wenn Interesse besteht bringe ich die Steine zum Herbsttreffen mit.
    Damit lässt sich auch die Klinge recht ordentlich und schnell schärfen.

  • Lustig, ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass alle meine Victorinox-Messer sehr scharf waren, als ich sie neu gekauft hatte. Diese Schärfe haben sie jeweils auch sehr lange behalten. Die Opinels sind natürlich auch sehr scharf, ganz besonders die mit der etwas dünneren Karbon-Klinge.

    Dosenfutter nutze ich höchst selten, der Dosenöffner der Victorinox-Messer funktioniert aber wirklich sehr gut. Besonders finde ich an denen, dass man sich quasi vorwärts um den Rand der Dose arbeitet.

  • Hi Waldläufer,

    hi zusammen,

    so wie Du´s sagst könnte ich den Verdachtsmoment aufrufen, daß eventuell meine Mop damals gedacht hat: "lass das mal den Händler nicht ganz so scharf machen ( abstumpfen ) damit dem Jungen nix passiert." Wie Mütter halt so sind. Tut ja aber nix zur Sache, heute bin ich ja groß und scharf hab ich das Teil auch bekommen.

    So, hab mir erstmal einen kleinen Espresso gekocht. Praktischerweise indoor, ma(n)n hat ja alles. Und in klein, weil die Alumacchina nicht auf unserem Hightech-Ofen erkannt wird.

    Ich reche mal so eine-meine gedankliche Frage mit durch. Mein Holzvergaser hat einen Außendurchmesser von 14cm total. Hatte ich ja im obigen Beitrag erwähnt. Ist ein Canway aus bekanntem Megaonlinestore ( *schlag an die Stirn - remeber - muß noch was anders bestellen ).

    Min Gedanke ist ja, alles zusammen recht kompakt packen zu können, dennoch aber nicht auf die Alternative Spiritus verzichten zu wollen. Spiritus läuft ja bei mir via Trangia Triangel und eben Spiritusbrenner. Die Kombi ist ja super kompakt und passt immer irgendwo mit rein.

    Vielleicht hat ja einer von Euch einen oder auch beide Pötte, die ich noch in der Auswahl habe. Halt den Stanley Prep Cook Set oder den Sea-to-Summit Topf und kann da mal von innen den Durchmesser mit dem Zollstock abgreifen ?

    Ansonsten, noch einen netten Sonntag !

  • Hallo zusammen,

    Ideen für die folgenden Textzeilen hatte ich schon lange im Kopf, aber erst heute habe ich sowohl Zeit für´s testen als auch für das tippen gefunden. Ist ein längerer Text, trotzdem viel Spaß beim lesen.

    Der Neuling bewegt sich tapsfüßig in dem Thema Bikepacking. Das Ganze nahm etwa vor zwei Jahren seinen Anfang und hat dann letztendlich Ruck gemacht, als ich bei der NightOfThe100Miles an den Start gegangen bin.

    Insgesamt bin ich zwar gut ein Stück weit weg von derartigen Events, finde dennoch die Thematik sehr schmackhaft mit dem einen oder anderen notwendigen Ausrüstungsteil mal unterwegs zu sein. Unabhängigkeit im gewissen Umfang versteht sich, ist dabei nur eine Betrachtungsweise.

    Nachdem ich mich zunächst um eine Hängematte gekümmert hatte, worauf alsbald eine zweite folgte, kam noch das eine oder andere Goodie hinzu. Töpfe um sich unterwegs einen Café/ Espresso zu machen sind nur ein paar Kleinigkeiten davon.

    Aktuell war die letzte Anschaffung der Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack und so tat es dann mal Not, zu schauen ob die in meinem Kopf umschwirrende Packkombi aufgehen würde. Heute bot sich ein mehr oder weniger entspanntes Zeitfenster an, also mal den Kram gepackt und los.

    Also Packbasis dient mir ein 12l Volumen messender Ortlieb Kompresssionspack mit Ventil, der wiederum inzwischen mit zwei Packgurten ebenfalls aus dem Hause Ortlieb gehalten werden soll. Das sowohl die Zefal Lenkerrollenhalterung nicht ihrer Aufgabe nachkommen konnte, als mir auch die herkömmlichen Spanngurte nicht gefielen, hatte ich ja ebenfalls schon woanders was geschrieben.

    Also, den Ortlieb Sack genommen und darin als erstes den Yetiwiederum in einem Moorhead-Kompressionsack gut verstaut rein fallen lassen. Fallen lassen, weil es so deutlich macht, wie gut das passt und so noch genug Volumen über ist. Als nächstes wurden die Spreizstäbe vom Amazonas Traveller Set in dem Ortlieb gesteckt, dazu noch die dazugehörige Abspannleine ( hier fällt mir gerade ein, wieso ist die solo und könnte nicht wie an dem Set-Up gefixed werden ? ).

    Das ich zwar für die Amazonas Hängematte einen Moorhead-Sack gekauft hatte war zwar gut, aber die Rechnung geht nicht auf. Ich muß, um das vorhandene Stauvolumen optimal nutzten zu können, die Amazonas Hängematte solo in den Ortlieb Sack stopfen. At last kommen dann noch die Therm-a-Rest Hängemattenleinen in das gute Stück. Dann ist da aber Ende im Gelände.

    Versuche noch das Cocoon TravelSheet ( Schlafsack-Inlay ) in die Kombination sind zwar grundprinzipiell möglich, nur dann baut das alles zusammen zu sehr in der Länge auf.

    Kurz erklärt: ohne hat die Packkombi ein so gutes Maß, daß es ohne Probleme zwischen den Rennlenker passt. Das sollten so +/- 30cm sein. Schalten, Bremsen aber auch die rechts innenliegende Klingel kann alles gut bedient werden.

    Kommt man noch auf die Idee das Schlafsack-Inlay rein zu stopfen, wächst das Längenmaß so, das etlicher Kontakt an beiden Innenseiten besteht. Ungünstig und deshalb von mir als ungut abgetan.

    Insgesamt muß ich aber sagen, die Kombination mit der Amazonas Hängematte und dem Yeti ist wohl eher eine Art Ausnahme. Denn wenn es so kalt ist, daß man den Yeti nutzen müßte, wird es wohl kaum Mücken noch geben. Insgesamt favorisiere ich ja die Kombination Yeti und Exped Travel Hängematte und dies nicht nur weil die Hängematte im Packmaß deutlich kleiner ist.

    Denn zusätzlich zum wärmenden Schlafsack wird ja noch eine Art der Außenisolierung fällig werden. Da denke ich ja recht intensiv an den BE-X FronTier One Poncho Liner, welchen ich ja auch schon erwähnt hatte ( halt wegen platzsparender Kombi Jackenüberwurf für die Lagerfeuersituation als auch parallel dazu als Underquilt ).

    Und wenn man sich das rechte Bild von der fertig verstauten Packkombi genauer ansieht, fällt ja noch auf, daß das Tarp von der Hängematte ja auch noch da ist. Auch dies muß ja mitgeführt werden. Und irgendwann ist dann mit Stauvolumen am Bike Schluss.

    In die Ortlieb Arschrakete soll ja das Topfset rein, wohl noch etwas Kleidung eventuell und Kleinigkeiten. Platz für´s Bikewerkzeug ist bereits in Vorschau. Die Idee wäre eine passende Tasche für unter das Oberrohr zu finden.

    Passend, weil ich ja mit fetten 900ml Trinkflaschen unterwegs bin.

    Ganz nebenbei gefällt mir die schon vor Monaten weiß gestrichene Hängemattenkonterhalterung besser.

    Da ich sowieso mit den beiden Hängematten rumgespielt hatte, hab ich noch an beiden Hängematten die nun fest „anwesenden“ Karabinerhaken mit McNett SeamGrip und entsprechendem dünnen Schaumstoff gegen Regeneinlauf/ Tropfwasser über die Abspannleine gesichert.


    Ja so war das heute.

  • Moin RoyalHang,

    moin zusammen,

    Hast du es vor dem herumbasteln schon einmal mit einem Prusik hinter dem Karabiner als Tropfschutz versucht?

    um ehrlich zu sein, versucht im Sinne von das ich im Regen mit der Hängematte draußen war, dann nein. Aber Ichhabe schon Abtropfleinen an den Hängematten ( Wenn auch nicht als Prusik ), also nach dem Gebastelten und würde, sicher ist sicher, auch noch welche an den Hängemattenabspanngurten machen. Da jene aber Flachgurte sind, hab ich mir schon über die potentielle Wirkweise/ Handhabung Gedanken gemacht.

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