Dachreling Ständer für KFZ, Prototyp

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  • Ich hatte schon öfter in den vergangenen Jahren mein Auto als Baumersatz verwendet.

    Bei Events oder Feiern im Garten war oft nur ein Baum brauchbar oder direkt an der Grundstücksgrenze.

    So befestigte ich meine Hängematte an der Dachreling meines Kombis und auf der anderen Seite wie gewohnt am Baum.

    Das ging bei der DD Frontline noch ganz gut, da diese relativ flach gespannt wird.

    Jetzt mit der Ticket to the Moon, 320cm lang mit entsprechend Durchhang und Winkel, sitze ich auf dem Poden.

    Daher habe ich mir gemeinsam mit dem Schmied des Waldläufergrills, Sven Randriedi, einen Ständer gebaut.

    2mm Stahlblech gebogen damit es um das Profil der Dachreling passt.

    Eventuell auch auf andere Fahrzeuge, Profile die da noch kommen werden.

    Unterseite mit Gummi beklebt damit nichts Schaden nimmt.

    Darauf ein Vierkant mit Bohrungen welches gerade herum lag.

    Zufällig lag auch ein kleineres Vierkant herum, welches exakt in das Größere passte.

    Damit war "der Käs gesse" und es musste nur noch verschweisst werden.

    Erster Test trocken, ohne Hängematte vor der Werkstatt war erfolgreich.

    Passt, wackelt und hat Luft.

    Am Wochenende beim Winterbiwak einer Facebook Gruppe, die ich moderiere, dann der erste Fieldtest.

    Nur wenig tolle Bäume für Hängematten und viel Nachfrage.

    Also mit dem Auto passend vor einem Baum geparkt und das Setup aufgebaut.

    Man erkennt, dass oben noch ein Stift fehlt, um z.B. eine Whoopiesling einfach herum zu legen.

    Ebenso für das Tarp.

    Der erste Liegeversuch zeigte sofort die Schwächen des Systems.

    Nicht bedacht hatte ich das Schaukeln beim ein oder aussteigen aus der HM.

    Oder das gewollte Schaukeln.

    Diese Kräfte gehen in den Ständer über, welcher voll ausgefahren einen großen Hebel darstellt.

    Diese Hebelkräfte waren höher als der Anpressdruck der Ständers durch das Gewicht der HM und des Testers.

    Kawumm! Lag der Ständer auf der Seite.

    Nach hinten war er abgespannt mit einem Dyneema Gurt und Cobra Schnalle. Klar.

    Jedoch sind es die seitlichen Kräfte, die das Problem darstellten.

    Die einfachste Lösung war in dem Moment, den Hebel zu verkürzen und das dünnere Vierkant einzufahren.

    Das half und ich konnte ein und aussteigen, ohne dass der Ständer umkippt.

    Leider hing ich so zu dicht über meinem Rucksack, den ich unter der HM liegen habe.

    Ohne den Rucksack wäre es super gegangen.

    Da ich das aber so möchte, um nachts an Inhalte des Rucksacks zu kommen, muss ich mir noch eine Verbesserung überlegen.

    Die Tips der anderen Teilnehmer, welche sich auch rührend um mich gekümmert haben nach dem lauten Schlag, waren auch sehr gut.

    Einfache Spanngurte rechts und links um Dachreling und Auflageblech machen. Falls es doch zum Kippen kommt, verhindern diese das umkippen.

    Das werde ich in den nächsten Tagen noch umsetzen und die Bilder nachreichen.

    Muss ich dafür etwas Metall sägen, plasmaschneiden, muss ich noch zum Schmied.

    Stay tuned.

  • Du müsstest versuchen, den Ständer nicht nur an einem Punkt der linken Dachreling gegenzulagern, sondern an zwei Punkten, sodass ein Dreieck entsteht. Aber anscheinend verschwindet die Reling vorn und hinten so windschnittig im Dach, dass es schwer sein dürfte, das Dutch-Band so zu befestigen, dass es nicht nach innen rutschen kann.

    • Offizieller Beitrag

    Ich hätte auch für einen weiteren Auflagepunkt plädiert - damit ist die Sache jedenfalls deutlich stabiler. Der Abstand zwischen den Auflagepunkten müsste etwas größer sein... Schätzungsweise mindestens 75cm. Ich bin mal wieder nur mit dem Handy unterwegs, sonst würde ich die auftretenden Kräfte mal simulieren, dann weißt du es genau. Kann ich später mal machen.

    Wenn man die Querstrebe unten so wählt, dass die Auflieger und der eigentliche Ständer darüber geschoben werden können (evtl mit Stiften zum fixieren) sollte das ganze trotzdem problemlos auf ein angenehmes Packmaß zu bringen sein, das Gewicht ist beim Auto ja nicht so kritisch.

    Gute Idee.

  • klasse Sache!

    Die Stabilität der Dachreling ist ausreichend?

    Genau für so ein Auto kann ich das gut gebrauchen im Sommer (Der Paddelboot und Harfenfrachter ist so einer) Aber der hat eine Dachlast von 80kg, hält das?

    Gruß

    Thomas

    Einmal werden wir noch wach, heißa, dann ist Nachmittach.

  • Die 200km/h wird der 3 Zylinder 1,2 Liter Benziner mit 70PS never erreichen aber die Dachlast ist eher ein Wert für die Verkehrssicherheit.

    Bedeutet nicht, dass über Überschreiten der Dachlast das Dach einbricht.

    Sondern nur dass man das Fahrzeug beim Bremsen oder in Kurven nicht mehr kontrollieren kann.

    Direkt unter dem Auflagepunkt ist ja die mittlere Strebe und die B Säule.

    Da die Kraft ja von oben nach unten drückt, sehe ich da kein Problem.

    Ich hab auch schon ein paar Fabias nach Überschlägen auf dem Dach liegen sehen.

    Das hat bisher gehalten.

    Nach hinten V förmig abspannen ist eine Idee, scheitert aber an dem Anfang und Ende der linken Dachreling.

    Da was dran zu knoten das hält...

    Ich will auch nix in die Fahrertüre oder Kofferraumklappe einklemmen.
    War auch ne Idee. Aber da habe ich wieder Wassereinbruch bei Regen.

    Ich versuche es mit 2 Spanngurten direkt um die Dachreling und dem Auflageblech.

    So etwas mus reifen. Sich entwickeln.

    War mir schon klar, dass es bei Version 1.0 noch Probleme geben wird.

    Die Lackierung ist auch noch nicht Final.

    Die Hülsen in der Mitte verraten ja schon, wo es hin geht.

  • WIe ist das mit dem Abdruck im Dach. Durch die Hebelwirkung auf das Blech, wie groß ist die Dellengefahr?
    Auf jeden Fall ein interessanter Ansatz...

    Das liegt doch auf der Dachreling auf, nicht auf dem Blech vom Dach.

  • Würden die Räder als Endpunkte der Abspannung taugen? Nachteil wäre, daß die Türen vom Gurtband (oder der Schnur) blockiert sind.

    Auf jeden Fall was Last und Winkel angeht.

    Aber Du siehst das auch richtig.

    Ich hatte am Wochenende viel Workshop Kram dabei.

    Da musste ich ständig an die Türen ran.

    Kommt also nicht in Frage an die Räder abzuspannen.

  • Diese U Form lässt da keine Verformung zu.

    Natürlich ab einem gewissen Druck verformt sich das Stahlblech auch.

    Aber die Form ist bewusst so gewählt, da das 2,5mm Stahlblech sich sonst verbiegen würde.

  • Ich habe meinen Ständer noch nicht modifiziert.

    Da muss ich erst noch anzeichnen und einen Termin mit dem Schmied ausmachen.

    Meanwhile I found my Master in USA. :D

    Steven Seagal ähm Sumrall Sr. hat da was Einfaches gebaut.

    Man erkennt deutlich den Vorteil des seitlichen Abspannens.

    Enjoy the Pictures.

    Bildverwendung mit freundlicher schriftlicher Genehmigung von Steven Sumrall Sr.

    Veröffentlicht auf Facebook, Hammock Camping Gruppe.

    Kennt sich jemand da aus?
    F350 Heavy Duty, Crewcab, Dually?

    Endgeile Karre fürs Camping.

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