[USER="46"]TreeGirl[/USER], du hast mal bei meinem Moskitonetz à la Fronkey deine Windsocke vorgestellt, die dir von DreamHammock gemacht worden ist:
Am vergangenen Wochenende habe ich mir - angesichts frischer und windiger Konditionen im Schweizer Jura - die Frage gestellt, ob so etwas nicht eine gute Lösung für den Winter respektive für windige Verhältnisse im Herbst und Frühjahr wäre, um ein paar Grad Celsius mehr aus meinem System herauszuholen und vor allem auch die Quilts vor Wind zu schützen. Damit auch der Unterquilt gut vor dem Wind geschützt wäre, könnte man die Socke vielleicht "breiter" gestalten, so dass sie sich unter dem Unterquilt (fast) ganz zuziehen liesse.
Falls du/ihr der Meinung seid, dass das eine gute Idee ist, wären meine Fragen:
- Welcher Stoff eignet sich dafür? (sehr winddicht, dafür mehr Kondensation? / etwas weniger winddicht, dafür weniger Kondensation?)
- Braucht man ein Fenster aus Moskitonetz (wegen Kondensationsproblemen) oder ist das eher interessant wegen der Aussicht (die man nachts vielleicht gar nicht braucht)?
- Falls sich ein Fenster zur Verhinderung der Kondensation aufdrängen sollte: Wo würde man dieses am besten anbringen? (am Kopf- und Fussende? oder doch besser seitlich?)
- Wie viele Grad Celsius kann man mithilfe einer Windsocke wohl in etwa zusätzlich aus seinem Quilt (Ober- und Unterquilt) herauskitzeln (Windschutz plus wärmeres Mikroklima im Hängematten-Innenraum)?
Wäre vielleicht das ein guter Stoff? Der wäre eher zu schmal, um die Socke unten ganz oder zumindest fast vollständig schliessen zu können, aber würde auf jeden Fall etwas atmen, da leicht und eher lose gewoben. Ist das eher ein Vor- oder Nachteil (siehe oben)? Oder doch besser ein hochwertigererer Innenzeltstoff, der einen besseren Windschutz bietet? Oder vielleicht der leichtere und luftigere im oberen Bereich, der etwas festere und winddichtere im unteren Bereich?
Ich würde die Socke ziemlich sicher so lang machen wollen, dass sie auch für eine 360cm lange Hängematte reicht. Aktuell bin ich mit einem Burrow Oberquilt (20°F) und einem Incubator Unterquilt (20°F) von HammockGear ausgerüstet, die für mich so bei plus/minus 0°C an ihre Grenzen kommen (je nach Luftfeuchtigkeit und Windverhältnissen).
Danke für eure Gedanken!
PS: Ich habe absolut keine Vorstellung, mit wie viel Kondensation man in einer solchen Windsocke in etwa rechnen müsste. Ich kenne Kondensationsprobleme bisher nur aus dem Zelt und fand die - mit wenigen Ausnahmen - selten gravierend. Allerdings käme hier die Socke mit den Quilts in Berührung, was ein Problem darstellen könnte.