Ach ich hatte mir das jetzt ganz anders vorgestellt. Ich dachte du befestigst die Magnete irgendwie an der Aufhängung - aber diese wird ja dadurch obsolet. Und der Stoff ist nicht so rutschig, dass der Wooki bzw. die Magnete beim Reinlegen in die Hängematte sofort etwas verrutschen?
Wooki kaputt
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Das kommt wohl auf die Stärke der Magnete an. Wenn ich mich richtig erinnere, halten meine um die 1kg. Ich kann sie verschieben, aber nicht einfach. Es ist schon mühsam, sie auseinander zu bekommen. Es gibt (relativ kleine) Magnete, bei denen davor gewarnt wird, den Finger dazwischen zu stecken. So viel Power muss es aber mit Sicherheit nicht sein

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Ich werde es mal mit Knöpfen und Schlaufen aus Gummiband versuchen, nachdem die Druckknopflösung nur so mittelmäßig gut funktioniert hat.
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Die Idee mit den Magneten gefällt mir, weil sie so unkompliziert ist. Ich kann mir im Moment aber nicht vorstellen, dass dadurch nicht der Liegekomfort beeinträchtigt wird, denn durch das Gewicht der Magnete müßten doch die Ränder der HM ziemlich nach innen (oder evt. auch nach außen) fallen. Nach außen wäre dann allerdings weniger ein Problem.
Eigentlich müßte bei meinem kaputten Wooki ja auch für die Längsbefestigung mit den Magneten funktionieren. Statt der Aufhängung am Whipping könnte ich den Wooki ja vielleicht auch einfach damit an der HM "festschnallen". Muß ich mal probieren.
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Ich kann mir im Moment aber nicht vorstellen, dass dadurch nicht der Liegekomfort beeinträchtigt wird, denn durch das Gewicht der Magnete müßten doch die Ränder der HM ziemlich nach innen (oder evt. auch nach außen) fallen. Nach außen wäre dann allerdings weniger ein Problem.
Ein Paar der Neodym-Magnete die ich verwende wiegt 3,7g sagt meine Feinwaage. Jeder Magnet hat eine Größe von 15mm x 5mm x 2,5mm. Ich glaube nicht, dass du spüren würdest, dass sie da sind - selbst wenn du auf jeder Seite 3 Pärchen verbaust. Da müsstest du schon drauf liegen.
Eigentlich müßte bei meinem kaputten Wooki ja auch für die Längsbefestigung mit den Magneten funktionieren. Statt der Aufhängung am Whipping könnte ich den Wooki ja vielleicht auch einfach damit an der HM "festschnallen". Muß ich mal probieren.
Das bezweifle ich wiederum. Der Wooki wiegt immerhin etwas mehr als ein halbes Kilo, und er muss auch fest an die Hängematte gezogen werden. Da dürfte es die Magnete Richtung tiefster Punkt ziehen. An den Seiten müssen sie so gut wie kein Gewicht tragen, sondern verhindern nur, dass die Lagen auseinander fallen.
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Dann sind deine Magnete natürlich viel leichter als meine. Bei mir wiegen 2 Magnete 30 g, Allerdings halten sie deutlich mehr.
Obwohl: mir fällt gerade ein, dass ich auch noch kleinere und leichtere Magnete habe, aber bei denen reicht die Haltekraft wahrscheinlich nicht aus. Muß ich mal testen... -
Gestern habe ich mal meine kleineren Magnete getestet, aber die halten zuwenig. Dann habe ich einfache Heftklammern genommen und Wooki und HM zusammengesteckt, aber das hielt überhaupt nicht.
Inzwischen stellt sich mir aber die Frage warum Warbonnet statt des dünnen, im Zweifelsfall reißenden Stoffes, nicht einfach einen richtigen HM Stoff verwendet, so dass ein versehentlich vorsichtiges Reinsetzen nicht gleich in einem kaputten Wooki endet. Das bißchen evt. zu erwartenes Mehrgewicht wäre es mir allemal wert!!!
Je länger ich mir das überlege, umso grob fahrlässiger finde ich diesen dünnen Polyesterstoff. Es hat sich hier im Forum doch nahezu jeder schon mal in den Wooki gesetzt und wir sind ja nun nicht alle schusselig. Meines Erachtens ist das eigentlich ein Konstruktionsfehler: außerdem: was spricht gegen einen normalen (dünnen) HM-Stoff? -
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Gestern habe ich mal meine kleineren Magnete getestet, aber die halten zuwenig. Dann habe ich einfache Heftklammern genommen und Wooki und HM zusammengesteckt, aber das hielt überhaupt nicht.
Bei mir haben die Magnete wunderbar gehalten. Die Frage ist nur, ob ein Klemmpunkt pro Seite ausreichend ist, und ob sich bei mehr Klemmpunkten die Magnete beim Zusammenpacken ins Gehege kommen. Das ist vermutlich das Hauptproblem bei der magnetischen Fixierung: die Anziehung ist nicht auf das ursprüngliche Paar begrenzt.
Inzwischen stellt sich mir aber die Frage warum Warbonnet statt des dünnen, im Zweifelsfall reißenden Stoffes, nicht einfach einen richtigen HM Stoff verwendet, so dass ein versehentlich vorsichtiges Reinsetzen nicht gleich in einem kaputten Wooki endet. Das bißchen evt. zu erwartenes Mehrgewicht wäre es mir allemal wert!!!
Je länger ich mir das überlege, umso grob fahrlässiger finde ich diesen dünnen Polyesterstoff. Es hat sich hier im Forum doch nahezu jeder schon mal in den Wooki gesetzt und wir sind ja nun nicht alle schusselig. Meines Erachtens ist das eigentlich ein Konstruktionsfehler: außerdem: was spricht gegen einen normalen (dünnen) HM-Stoff?Wenn der Wooki für die Nutzung zu Hause ausgelegt wäre, würde ich dir evtl. Recht geben. Aber Warbonnet macht Campingausrüstung, die ohnehin nicht als ultraleicht gilt. Der verwendete Stoff ist ein daunendichter 20D Quiltstoff, also absolut für den Zweck geeignet. Damit der Quilt nicht reisst, ist extra die doppelte Sicherung eingebaut: im besten Falle soll das Gummiband abschnappen. Wenn das nicht passiert, soll das Gummiband reissen bevor es der Stoff tut. Leider war bei dir der Karabiner falsch eingehakt, und die zweite Sicherung hat versagt. Dass ist dumm gelaufen und sehr ärgerlich, aber ich denke nicht, dass die Schlussfolgerung sein sollte, dass ein schwererer Quiltstoff verwendet wird.
Der Stoff ist durch die vielen Nähte ohnehin geschwächt. Damit er das Gewicht einer Person tragen kann, ohne zu reissen, müsste es wohl ein 40D-Stoff sein, denn auch ein 30D-Stoff wäre in diesem Fall zu schwach. Der verwendete 20D-Stoff dürfte ein Gewicht von ca. 1.0oz haben, was 33,91g/m² entspricht. Bei einem Stoffstück von 305cm x 150cm macht das 155g. Ein 40D-Stoff hat ca. 1.6oz bzw. 54.25 g/m². Ein Stoffstück gleicher Größe wiegt also 248g - fast 100g mehr! Um 100g einzusparen bezahlen viele Leute viel Geld. Das Warbonnet Superfly aus 20D Silpoly wiegt beispielsweise 511g und kostet $140. Der HammockGear DCF Palace (ähnliche Größe und Bauart) wiegt 259g und kostet $415. Um 252g einzusparen zahlt man also $275 -- pro 100g um die $109! Ich kann dir mit Sicherheit sagen, dass der Aufschrei gewaltig wäre wenn Warbonnet den Wooki 100g schwerer machen würde, nur weil ein paar Leute das Pech hatten sich unglücklich hinein zu setzen...
Du bist einfach nicht der typische Wooki-Nutzer. Vielleicht solltest du über einen synthetischen DIY Wooki nachdenken? Mit der Arbora kommst du ja ganz gut zurecht, oder? Alternativ wäre es auch möglich, eine billige Daunendecke auf einen robusten Trägerstoff zu nähen. Aber das ist halt alles DIY oder eine Maßanfertigung

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Das liegt wohl an der Entwicklungsgeschichte. Ich nehme an, dass sich jemand bei Warbonnet Gedanken gemacht hat, wie man die Aufhängung des Underquilts verbessern kann und auf die Idee kam, die Gummischnüre durch dünnen Stoff zu ersetzen. Der Stoff konnte sehr dünn sein, da er nur die "Last" des UQ tragen musste. Als Schutz vor Überlastung hat man die mit dem Karabiner zu befestigenden Gummiringe vorgesehen. Bisher scheint das Konzept (bis auf Dein Mißgeschick) ja auch recht gut zu funktionieren.
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Ach ja: der 20D Quiltstoff ist letztendlich ein leichter Hängemattenstoff. Dutch hat eine zeitlang mal einen 1.2oz schweren, 20D Polyester Ripstop (PolyD) verkauft. Ripstopbytheroll verkauft mehrere 1.1oz schwere, 20D Polyester Ripstop Hängemattenstoffe. Aber so leichte Hängemattenstoffe sind einfach nicht zuverlässig. Sie können mitunter jahrelang halten, nur um ohne Vorwarnung zu reissen. Deshalb würde ich solche Stoffe nie einlagig verwenden, selbst wenn ich sie bequem fände.
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Oder du probierst es mal mit einer Clew Aufhängung. Wenn du eine ca. 150cm breite Daunendecke findest, kannst du die Gummischnüre relativ einfach installieren. Auf HammockForums hatte jemand dazu mal Strumpfhalter-Clips verwendet (ich glaube GadgetUK - der zweckentfremdet gerne solche Artikel :)). Da bräuchtest du nicht mal nähen. Aber reissen kann dir mit etwas Pech auch so ein Underquilt.
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Ich habe schon überlegt, ob ich den "Rest-Wooki" auf eine alte TTTM nähen sollte.....
Wenn ich mal ganz viel Zeit habe vielleicht... -
Inzwischen habe ich meinen Wooki reparieren lassen und bin extrem zufrieden:
ich war bei "meiner" Schneiderin und die hat eine super schmale Naht gemacht: schaut euch das mal an (gut, dass ich es nicht selber probiert habe - so toll hätte ich das nie hingekriegt...)[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":50546}[/ATTACH]
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Die Naht ist nur 2 mm breit! und fällt kaum auf
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Das Ganze hätte nur 10,- € gekostet, aber da ich ja selber von Hand arbeite und weiß, wie Stundenlöhne eigentlich berechnet werden, habe ich ihr 50,- € gegeben. Das war es mir absolut wert und ich finde, sie hat es toll gemacht. Und, ich mußte den Wooki nicht erst irgendwohin schicken (z.B. nach Berlin oder womöglich in die USA). Ihr Geschäft ist in der Nähe meiner Werkstatt...
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Das sieht allerdings super aus! Das hätte ich auch nicht so gut hingekriegt. Die Schneiderin würde ich mir warm halten

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Das sieht wirklich sehr professionell aus, gute alte Handwerkskunst. Da hast Du wirklich Glück gehabt, ich hätte nicht mit diesem optisch ansprechenden Ergebnis gerechnet.
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Ich war auch total überrascht wie gut sie es hingekriegt hat. Sie sagte, das wäre eine spezielle Naht für besonders feine Stoffe. (Als ich den Wooki vor 2 Wochen hinbrachte, meinte sie, das wäre kein Problem und ich dachte noch: naja....)
Ich habe sie auch sehr gelobt und bin immernoch ganz begeistert! Das hat sich echt gelohnt. -
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An der Nähtechnik wäre ich interessiert. Hab schon das Foto studiert und überlegt, wie sie das gefaltet und genäht hat. Da gehen wohl wieder ein paar Stunden mit Youtube-Recherche drauf :razz:
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Das kriegen wir leichter hin: ich frag sie morgen: sie hatte mir gesagt, wie diese Art Naht heißt (ich erinnere mich an "schwedische Naht" oder so ähnlich), aber ich habe es mir nicht gemerkt.
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Gerade habe ich die Schneiderin angerufen und sie sagte, dass sie eine leichte Abwandlung der französischen Naht gemacht hätte (mit Bügeln):
https://blog.bernina.com/de/2017/05/anl…-naehte-naehen/ -
Ich hätte noch um ein Haar auf die französische Naht getippt. In Bezug auf die verlinkte Anleitung sehen wir auf den Fotos also die "linke" Seite der Naht: die, die zum Schluss umgelegt und festgenäht wird. Ich frage mich noch, was sie genau abgewandelt hat. Vielleicht eine Abwandlung, die weniger Stoff verbraucht oder einfacher zu handhaben ist, wenn man nicht die ganze Naht neu macht, sondern sie wegen dem Riss mitten im Stoff ansetzen muss (siehe Fotos der Beschädigung). Vielen Dank fürs Anrufen und Nachfragen.
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