Zoll und Mehrwertsteuer bei Bestellungen aus den USA

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    • Offizieller Beitrag

    Neuerungen ab dem 01. Januar 2021

    Derzeit ist es so, dass bei dem Import einer Sendung aus dem Nicht-EU-Ausland erst ab einem Warenwert über 22 € Einfuhrumsatzsteuer anfällt.

    Ab dem 01. Januar 2021 ändert sich dies aufgrund gesetzlicher Regelungen und der Zoll wird bereits ab dem ersten Cent Einfuhrumsatzsteuer erheben.

    :(

    • Offizieller Beitrag

    Das betrifft dann wohl fast ausschließlich die China-Importe. Ich hoffe, der Zoll stellt schon mal fleißig neue Mitarbeiter ein, denn die sind ja auch ohne die Kleinstsendungen überfordert...

  • Vermutlich werden sie dann auch noch gleich eine Bearbeitungspauschale festlegen, damit sich die Arbeit auch bei €1.60 MwSt lohnt. Und dann werden sie die Bearbeitung irgendwo ins Ausland outsourcen :rolleyes:

    Reisender mit Hang zum Hängen

    :!:"Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur verschiedene Sorten gutes Wetter" - (John Ruskin) :!:

  • Warum bestellt man etwas aus China?

    Ich habe ja noch nie bei Ali etwas bestellt.
    Aber schon ab und an etwas in der Bucht aus China - Kleinbeträge, da ich am Anfang auch das Risiko scheute - aber es ging immer alles super ab. Manchmal klingelte der deutsche Postbote und ich dachte - du wartest doch auf gar nichts - und da war es schon die Tüte vom Chinamann. Manchmal innerhalb von 2 Wochen.
    Aber warum kauft man da? Ich suchte jetzt ein Holzkästchen für meine Räuchersachen - habe ich gefunden bei Tedi in der Bucht.
    Alles prima - so wie ich es will - Preis 2 Euro auch super - aber 5,95 Euro Porto und das kotzt mich an. Es muss mir nicht kostenlos oder für 80 Cent geschickt werden, wie aus China - aber 2 Euro würden bei dem Betrag reichen - das Kästchen ist auch klein keine 10 x 15 groß
    Jetzt bei Wish geschaut - Kästchen halt glatt - normal - nicht so schön (ich habe das auch nicht gekauft) aber 1 Euro das Kästchen und 1 Euro Porto. So billig muss ich es gar nicht haben - aber ein Kästchen, das 2 Euro kostet - dann 7 Euro.
    Egal was man bestellt immer wieder so ein Mist. Und nicht jedesmal was auch immer dazu bestellen, dass ich nicht beim Porto ein schlechtes Gewissen habe.
    USA - unbezahlbar - und da geht es mir nicht um irgendwelche Sachen, sondern um Sachen, die entweder alt sind und die es hier nicht gibt. Aber dann steht da keine Ahnung Teil kostet 20 Euro und dann 25 Euro Abwicklung - also Steuer und Zoll - und dann 28 Euro Porto - so günstig kann irgend etwas gar nicht sein, um dass zu rechtfertigen.
    Ja ist halt schade - manchmal auch Sachen, wo man dann mal sieht, was der German Distributer drauf gehauen hat - z.B. am Anfang bei den Bear Grylls Messer - das ich zum Glück nicht haben wollte.
    Ja ich habe nur 800 m zum Zoll - aber es ist auch lästig und am Ende muss man anstehen - aber wenn ich mir dann überlege manche haben 30 km bis zum Zoll - ja gestern schrieb jemand irgendwo - alles wäre in der Stadt und er wäre eh öfters da - na gut.
    In jedem Fall wird es für die heimische Wirtschaft nichts bringen - das war ja die Begründung.

    „Wir gehen eines Tages kaputt, weil wir zu faul sind, zu Fuß zu gehen.“ Reinhold Messner
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  • Leben und Leben lassen...

    zum einen ist das Porto ja nicht vom Verkäufer erfunden, sondern er berechnet weiter, was die Post nimmt. Dazu kommt Verpackung - und eben die Zeit zum Verpacken und Versenden.

    Jetzt kannst du dir ja vorstellen, wieviel so ein Händler ein einem 2€ Kästchen verdient - es wächst ja schliesslich nicht in seinem Garten.

    Über China-Tarife zu diskutieren ist sinnlos. Zum einen profitieren die Chinahändler immer noch von Posttarifen, die eigentlich für Entwicklungsländer gedacht sind, andererseits weiss ja jeder über Arbeitsbedingungen bescheid.

    Reisender mit Hang zum Hängen

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  • Ich weiche mal kurz vom eigentlichen Thema ab.

    outdoorfriend

    Derart günstige Preise sind nur auf Kosten der Arbeiter und der Umwelt möglich.

    Die Versandkosten von etwa sechs Euro sind schon viel zu gering, würde der wahre Preis des Öls kalkuliert werden. Ganz zu schweigen von einem Holzkästchen für zwei Euro.

    Die ständige Verfügbarkeit von Produkten und Dienstleistungen zu unhaltbar niedrigen Preisen erkaufen wir uns mit einem wachsenden Berg an Problemen, dessen Schatten sich langsam über uns legt.

    Mein Tipp der Dich von der Sorge um Versandkosten gänzlich befreit ist, geh zu einem lokalen Schreiner der mit der lokalen Forstbehörde zusammenarbeitet und gib Dein Kästchen in Auftrag. Du wirst lange Freude an dem Produkt haben.

    Die Zeit die Du gewonnen hast, dadurch das Du keine Versandkosten vergleichen musst, kannst Du damit nutzen Dich zu informieren welches Konzept die Forstbehörde verfolgt. Wenn Dir das nicht passt, setz Dich für eine bessere Lösung ein.

    Einmal editiert, zuletzt von dong (23. Juli 2020 um 18:00)

    • Offizieller Beitrag

    Es ist eben schade, wenn es ein 5-Euro-Produkt nur in China zu kaufen gibt (dort für 1,99€ und versandkostenfrei) und ich ab Januar 2021 dann 30 km hin und 30 km zurück zum Zollamt fahren muss, um ein paar Cent EUSt zu bezahlen. Alternativ kann ich für 28,50€ den Service der Post in Anspruch nehmen. In jedem Fall ein Riesenaufwand für das bißchen Einfuhrumsatzsteuer.

    Ach, wie wäre es doch schön, wenn man alles lokal kaufen könnte!

  • Ich hab für die EUSt meines Lavuu aus Finnland, nicht EU Land, versteuert über DHL, nichts zahlen müssen.

    Da stand nur die Steuer drauf.

    Ob das so war, weil ich DHL Geschäftskunde bin oder weil ich so ein netter Typ bin, keine Ahnung.

    Ich hab leider den Beleg nicht mehr.

  • Die Versandkosten von etwa sechs Euro sind schon viel zu gering, würde der wahre Preis des Öls kalkuliert werden.

    Das glaube ich nicht - ich glaube eher, dass das bei allen Zulieferern das auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen wird.

    Am Sprit verdient der Staat durch jede Menge Steuer wieder und die Ölgesellschaften auch noch.

    Und am Gehalt der Mitarbeiter wird sich nicht viel ändern, wie bei den bauern, den Schlachthöfen, etc. etc.

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  • Finnland nicht EU?!? 8|

    Dann muß das aber ein altes (vor 1995) Lavuu sein.

    Ach Quatsch, ich verwechsel das immer.

    Norwegen natürlich.

    Ist wie DDR und Nordkorea. Verwechsle ich auch aua! Net haun! Aaahhhh....

  • Der Ölpreis entspricht nicht den tatsächlichen Kosten, da weder Kosten militärischer Interventionen, noch die Folgekosten der Verwüstungen die durch Gewinnung und Verbrennung entstehen, berücksichtigt werden. Die Gewinne die dadurch erzielt werden, fließen zudem in großen Teilen in die Taschen weniger und stehen der Allgemeinheit nicht zur Verfügung.

    Darüber hinaus werden die beteiligten Menschen zur weiteren Gewinnmaximierung massiv ausgebeutet und daran wird sich von alleine auch nie etwas ändern.

    Ich möchte aber ungerne noch weiter vom Thema abkommen, sollte noch Diskussionsbedarf bestehen schreib mich doch persönlich an.

  • Guten Morgen,

    ich überlege demnächst ein paar Sachen bei Dutch zu bestellen und habe mich hier schon mal etwas durch den Faden gelesen.

    Sehe ich das richtig...wenn ich inkl. Versand unter 150 EURO bleibe, fällt nur 16% Einfuhrumsatzsteuer an?

    Welchen dieser Versanddienstleister empfiehlt ihr für einen möglichst reibungslosen Ablauf?

    -First Class Mail® International: $29.50

    -FedEx International Economy: $34.58

    -FedEx International Priority: $36.92

    -Priority Mail Express International™ (3 - 5 business days): $73.95

    -DHL Express Worldwide: $112.03

    Shipping to Germany.

    Vielen Dank schon mal :thumbup:

  • Hier steht es eigentlich sehr gut verständlich :

    https://www.zoll.de/DE/Privatperso…ungen_node.html

    Es fallen unter 150 keine Zoll Gebühren an, richtig.

    Ich habe mit DHL ex ww die besten Erfahrungen gemacht, vorallem bei der Übergabe in Deutschland, da geht sonst das meiste schief. Alle anderen können aber natürlich auch funktionieren oder schief gehen, das ist immer etwas Lotto. ?( Nur von FedEx lasse ich persönlich die Finger.

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