Neues Hängemattengestell: Tensahedron

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  • Man kann die Idee mit den Softshackles auch mit den Scharnieren kombinieren:

    • Balken wie oben erläutert mit Scharnieren zusammenfügen.
    • Löcher wie oben erwähnt bohren und Softshackle (bei Bedarf mit Farbcode) für die Hängemattenaufhängung einfügen und unten die beiden Füsse mit Dyneema im richtigen Abstand verbinden (allenfalls mit einer Whoopie Sling, falls man die Distanz verstellbar haben möchte).

    Nun lässt sich das Gestell kompakt versorgen und das Dyneema kommt für die Aufhängung und als Distanzhalter zum Einsatz.

  • Die Dinger von [USER="89"]echinotrix[/USER] sind nicht feststellbar und somit würde das Gesteĺl möglicherweise instabil werden.

    Das sollte eigentlich kein Problem sein, da sich die Konstruktion ja automatisch in einen Gleichgewichtszustand begibt und dadurch selbst stabilisiert. Das ist ja gerade der Clou der Konstruktion und das Innovative daran.

    Ein robustes Scharnier das mittig mit einer Schraube befestigt, locker angezogen wird und in sich drehen kann, ist vielleicht auch eine Option.

    Das hört sich für mich nach einer sehr guten Lösung an.


  • Das hört sich für mich nach einer sehr guten Lösung an.

    Die Idee mit nur einer Schraube hatte ich weiter oben ja auch schon vorgeschlagen gehabt. Würde auf jeden Fall eine gewisse Flexibilität ermöglichen. Wenn man aber den Ständer unten immer gleich weit öffnet, ist diese Flexibilität - wie gesagt - nicht nötig. Dann reicht es, die Scharniere unten im gewünschten Winkel anzubringen.

    Alternativ könnte man sie auch oben im gewünschten Winkel anbringen, nur ändert sich dann die Aufbau-Reihenfolge:

    • Ständer auf einer Seite abspannen / befestigen.
    • Hängematte auf beiden Seiten einhängen.
    • Ständer oben öffnen. (=> die oberen Scharniere richten sich dabei auf eine Gerade aus)
    • Füsse auf die gewünschte Breite auseinanderziehen.

    Da dabei die Gefahr besteht, dass der Ständer einem zwischen Punkt 3 und 4 zur Seite wegkippt, finde ich das aber nicht so ideal, wie wenn man die Scharniere unten im gewünschten Winkel anbringt.

    • Offizieller Beitrag

    Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger glaube ich, dass das Gestell in den Gelenken "Flexibilität", d.h. Beweglichkeit in mehr als eine Richtung braucht. Die Stangen müssten auch mit Seilen automatisch in die Lage kommen, in der sie von Scharnieren gehalten werden. Natürlich könnte sich die Stange um sich selbst drehen - aber das finde ich eher negativ.

    Aber letztendlich kann man die Zweifel nur ausräumen, wenn man es ausprobiert. Ich erstatte Bericht, sobald ich Zeit hatte, die Theorie in die Praxis umzusetzen.

  • Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger glaube ich, dass das Gestell in den Gelenken "Flexibilität", d.h. Beweglichkeit in mehr als eine Richtung braucht. Die Stangen müssten auch mit Seilen automatisch in die Lage kommen, in der sie von Scharnieren gehalten werden. Natürlich könnte sich die Stange um sich selbst drehen - aber das finde ich eher negativ.

    Aber letztendlich kann man die Zweifel nur ausräumen, wenn man es ausprobiert. Ich erstatte Bericht, sobald ich Zeit hatte, die Theorie in die Praxis umzusetzen.

    Du könntest recht haben. Ein echter Hirnverdreher. Ich muss bei gelegenheit auch mal ein bisschen rumprobieren.

  • Ich meine, man braucht bei zwei Gelenken zwei Freiheitsgrade. Also entweder oben oder unten. Ich hab bei den oberen Ecken normale Scharniere konstruiert (an den Kanten) und bei unteren Kugelgelenke (an den Ecken)
    Bei vier Scharnieren lässt sich nur die eine oder die andere Ebene klappen, wie bei Himmel oder Hölle, wenn das wer kennt.

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  • Ich meine, man braucht bei zwei Gelenken zwei Freiheitsgrade. Also entweder oben oder unten. Ich hab bei den oberen Ecken normale Scharniere konstruiert (an den Kanten) und bei unteren Kugelgelenke (an den Ecken)
    Bei vier Scharnieren lässt sich nur die eine oder die andere Ebene klappen, wie bei Himmel oder Hölle, wenn das wer kennt.
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    Ha, wie toll, wenn sich Experten zu Wort melden. Also doch zwei Freiheitsgrade. Aber nicht an beiden Gelenken, sondern nur an einem. Wunderbar, danke, [USER="173"]erik[/USER].

    Kugel- bzw. Kardangelenke oben und Scharniere unten müsste auch gehen, oder?

  • Ist genau das, was ich oben auch ausgeführt habe, falls man volle Flexibilität haben möchte.

    Ich habe es zwar nur im Kopf konstruiert, bin aber inzwischen zu 100 Prozent sicher, dass es auch mit fixen Scharnieren funktioniert, wenn man sie unten im passenden Winkel anbringt und so wie beschrieben auffaltet. Meine Vorstellung hakt nirgends mehr. Das ist in der Regel ein gutes Zeichen. :)

    Bin mal gespannt, was die Praxis als richtig erweisen wird.

  • Ein festgeschraubtes, unflexiebles Scharnier erlaubt die zwei Stangen nur in einer Richtung zu bewegen. Wenn ich den Winkel aber ändere, vielleicht möchte ich den unteren zwischenraum verengen, oder erweitern, ändert sich der andere Winkel auch, bzw. er kann sich nicht ändern, weil keine Flexibilität durch die feste Verschraubung.
    Halte ich alle Winkel fexibel, kann ich den unteren, wie auch den oberen Zeischenraum nach belieben verändern.
    Z.B. mit einem drehbaren Scharnier, oder die Dinger die @eshinotrix ausgekramt hat und das in Verbindung mit einem Schnellspanner(Exzenterhebel), der nach Ausjustierung der Stangen in die gewünschte Position einfach diese durch einen Hebeldruck fixiert.
    Glaube ich jedenfalls.:o

    • Offizieller Beitrag

    Ich bin auch relativ sicher, dass es mit 4 fixen Scharnieren funktioniert. Warum ein Kugelgelenk notwendig sein sollte erschließt sich mir nicht. Man darf halt immer nur in eine Richtung ziehen, z.B. zuerst Kopf- und Fußende aufklappen, und dann die Seiten ausfalten. Beim ausklappen der Seiten muss sich der Winkel unten ja nicht verändern. Ich hätte gerne ein kleines Lego-Modell gebaut um die Theorie zu testen, aber mir fehlen die passenden Scharniere :)

  • Ich bin auch relativ sicher, dass es mit 4 fixen Scharnieren funktioniert. Warum ein Kugelgelenk notwendig sein sollte erschließt sich mir nicht. Man darf halt immer nur in eine Richtung ziehen, z.B. zuerst Kopf- und Fußende aufklappen, und dann die Seiten ausfalten. Beim ausklappen der Seiten muss sich der Winkel unten ja nicht verändern. Ich hätte gerne ein kleines Lego-Modell gebaut um die Theorie zu testen, aber mir fehlen die passenden Scharniere :)

    Die Kugelgelenke, Bänder, Mehrfach-Scharniere brauchst du, wenn du die Möglichkeit haben möchtest, den Ständer mal breiter, mal schmaler aufzubauen. Ohne Kugelgelenke ist es wichtig, dass du die Position der Füsse fixierst, weil sonst die langen Hebel ein Scharnier problemlos verbiegen oder dieses aus dem Holz reissen könnten. (Das ist allerdings eine Vermutung. Ich denke aber, dass so rund 2m lange Hebel ordentlich Kraft auf ein wenige Zentimeter breites Scharnier ausüben würden.)

  • Zitat

    weil sonst die langen Hebel ein Scharnier problemlos verbiegen oder dieses aus dem Holz reissen könnten. (

    Genau so isses, um dies zu verhindern sollten die Scharniere drehbar, flexibel sein.
    Aber auch nich zu viel, da sonst die gebrauchte Stabilität darunter leidet. Deswegen meine Überlegung: zwar flexibel zum Ausrichten, aber (z.B. mir dem genannten Exzenterhebel) anschliessend zu fixieren und dadurch ein erreichen an Stabilität.

    • Offizieller Beitrag

    Die Kugelgelenke, Bänder, Mehrfach-Scharniere brauchst du, wenn du die Möglichkeit haben möchtest, den Ständer mal breiter, mal schmaler aufzubauen. Ohne Kugelgelenke ist es wichtig, dass du die Position der Füsse fixierst, weil sonst die langen Hebel ein Scharnier problemlos verbiegen oder dieses aus dem Holz reissen könnten. (Das ist allerdings eine Vermutung. Ich denke aber, dass so rund 2m lange Hebel ordentlich Kraft auf ein wenige Zentimeter breites Scharnier ausüben würden.)

    Breiter und schmaler kann ich das Gestell mit 4 Scharnieren auch machen. Die Richtungen länger/kürzer und breiter/schmaler sind durch die Scharniere ja problemlos möglich. Natürlich muss man die Basis fixieren - aber das ist ja bei allen anderen Gestellen dieser Bauart auch notwendig. Zumindest ist auf allen Fotos unten ein Gurt oder ein Seil angebracht um zu verhindern, dass das Gestell ungewollt die Grätsche macht.

    Vielleicht stelle ich mir das ganze ja verkehrt vor, aber ich sehe keine Kräfte die so groß sind und so verlaufen, dass halbwegs robuste Scharniere aus dem Holz gerissen werden. Aber ohne es getestet zu haben, kann ich nicht ausschließen mich geirrt zu haben. Das komplette Funktionsprinzip des Gestells sorgt für Knoten in meinen Hirnwindungen...

  • Nach meiner Erfahrung hat [USER="173"]erik[/USER] das Problem am besten erkannt und mit "Himmel und Hölle" gut erklärt. Genau das ist nämlich das Problem.
    Oben reicht die 2 Dimensionalität (da liegen die Stangen - in meinem Fall - genau aufeinander) - da könnte man (statt der Schrauben) auch locker ein Scharnier nehmen, aber unten ändert sich der Winkel je nachdem wie weit man die Füße auf dem Boden spreizt. Und man muß recht weit auseinander gehen, damit man mit dem Kopf nicht anstößt (und das selbst bei meiner Größe)

  • Ich habe gerade beschlossen, dass ich am Wochenende folgendes probiere:
    - ich habe die Stangen auf unterschiedliche Längen gekürzt: die am Fußende sind jetzt 20 cm kürzer als die am Kopfende: mal sehn, wie sich das auswirkt
    - die Verbindung der Stangen an den oberen Enden lasse ich wie gehabt, da ich an den Ringschrauben sehr gut die HM anhängen kann.
    Am Boden werde ich die Schrauben entfernen und stattdessen dicke Kabelbinder nehmen. Dadurch werden diese Verbindungen beweglicher. Im Moment ist da schon Spannung drauf,was zwar nicht tragisch ist, da ich stabile Stahlgewindestangen und Schrauben genommen habe, aber das Gestell läßt sich so sicher auch leichter zusammenklappen.
    Ich hatte neulich schwarze, UV-beständigeKabelbinder in einer Breite von 8 mmm gekauft und die werde ich jetzt probieren. Ich denke, dass die Stabilität des Gestells dann vielleicht nicht mehr ganz so super ist, aber die obere Verbindung bleibt ja wie gehabt sehr stabil.

  • Nach meiner Erfahrung hat [USER="173"]erik[/USER] das Problem am besten erkannt und mit "Himmel und Hölle" gut erklärt. Genau das ist nämlich das Problem.
    Oben reicht die 2 Dimensionalität (da liegen die Stangen - in meinem Fall - genau aufeinander) - da könnte man (statt der Schrauben) auch locker ein Scharnier nehmen, aber unten ändert sich der Winkel je nachdem wie weit man die Füße auf dem Boden spreizt. Und man muß recht weit auseinander gehen, damit man mit dem Kopf nicht anstößt (und das selbst bei meiner Größe)

    Aus meiner Sicht spielt es keine Rolle, ob das "Kugelgelenk" oben oder unten ist. Das Gestell ist ja quasi ein unregelmässiges Tetraeder. Da gibt es keine "bevorzugten" Ecken. Für volle Flexibilität braucht es entweder oben oder unten zwei 3D-Gelenke. Das hat Erik auf Echinotrix' Nachfrage auch so bestätigt. Ich muss morgen unbedingt mal mit vier vierkantigen Grillspiesschen spielen...

    Das Beispiel mit "Himmel und Hölle" habe ich übrigens nicht verstanden. Bei diesem Spiel muss ich zwar - fürs Spiel - abwechslungsweise waagrecht und senkrecht öffnen. Ich kann aber problemlos auch in beide Richtungen gleichzeitig öffnen. Aus meiner Sicht ist das ein völlig anderer Fall.

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