Neues Hängemattengestell: Tensahedron

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  • Der Amerikaner schreibt, dass er u.a. Carbonstangen verwendet hat. Die sind dann aber wegen einer Unachtsamkeit mal kaputt gegangen.

    Ich denke, dass Alu vom Preis/Leistungsverhältnis am besten wäre, glaube aber, dass man da mindestens 3 cm Durchmesser und 2 mm Wandstärke bräuchte. Aber diese Stangen gibt es eben nicht zum Zusammenstecken, was natürlich ideal wäre. Bei Bambus hat er Stangen genommen, die 5 cm Durchmesser hatten und sich dann verjüngten.

    Ich habe beim Zusammenbauen aus Holz gemerkt, dass das Zusammenfügen wegen der unterschiedlichen Winkel gar nicht so einfach ist. Bin aber noch am Testen.

  • Vielleicht solltest du erst einmal die Balken provisorisch zusammen binden bevor du noch mehr Löcher bohrst, und die Balken damit beschädigst bis der Richtige Winkel gefunden wurde. Die Scharniere die auf dem einen Video zu sehen sind sehen auch nicht gerade anspruchsvoll aus und ich würde stärkeres, längeres Material benutzen.

    Aber eigentlich gibt es auch noch eine ganz andere Möglichkeit:
    Jeweils unten, aber vielleicht auch oben, also immer dort wo sich zwei, Stangen treffen, einen Vierkantgelenkverbinder benutzen, in dem Fall hier wären es 32mm Aussendurchmesser des Vierkants in dem ein vielleicht 150mm langes Vierkantalurohr (40x 40x 2 ergibt 32mm Innendurchmesser) drüber geschoben wird und dort den Holzvierkant, der mit der Feile etwas an das Aluvierkantrohr angepasst werden mußte, hineinschieben.
    Der Vorteil aus meiner Sicht wäre das keine Löcher gebohrt werden müßten, die Gelenke extrem belastbar wären (eher geht alles andere kaput) und der Winkel angepasst werden kann, wie er benötigt wird, ohne weitere Maßnehmen wie Bohren, Schrauben oder sonst was vornehmen zu müssen.

    Ich bin am überlegen ob ich das gleiche Prinzip mit Bambus ausprobieren werde, hier gäbe es Verbinder dazu, ich kann mich nur nicht entscheiden was ich zuerst bräuchte, da die Bambusrohre ja nicht genormt sind, fallem die ja unterschiedlich aus, anpassen würde ich die jeweiligen Enden sowieso mit Harz und ein, zwei Lagen Polyesterflies um das ausfranseln des Bambus zu verhindern.
    Bleibt allerdings noch die Frage wo ich zweieinhalb Meter Zeugs unterbringen könnte, zuerst scheiterts an diesem Problem.

  • Ich war letzte Woche auf der schwäbischen Alb zum Wandern und habe in der dortigen Ferienwohnung das neue Gestell getestet. Ich habe 5 Nächte darin geschlafen und fand es überraschend gut.

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    Die eine Seite habe ich an einem stabilen Balken befestigt. Ich hatte das Gefühl, dass da schon was Stabiles gebraucht wird. Im amerik. Forum steht, dass man als Befestigungspunkt auch einen Kühlschrank oder das Bein eines Bettes nehmen könnte, aber da habe ich meine Zweifel. (Ich hatte diese Seite zuerst am gemauerten Kamin befestigt, aber da rutschte die Abspannung immer wieder nach oben. Dadurch, dass die Abspannung beim Ein- und Aussteigen immer wieder be- und entlastet wird, also keine gleichmäßige Spannung darauf ist, verrutscht die Abspannung sehr leicht. Deshalb bin ich hier auch noch oben über den Balken gegangen)
    Als Schutz für den Fußboden habe ich die Fußmatten meines Autos genommen.

    So sehen die Verbindungen oben bzw. unten aus:

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    unten habe ich mich erstmal verbohrt....
    das Problem ist, dass man eigentlich irgendeine dreidimensionale Verbindung braucht und das ist nicht einfach. Man könnte natürlich die Löcher nicht senkrecht bohren (wie ich es gemacht habe) sondern in einem leichten Winkel. Z.B. in dem man die Stangen im ungefähr richtigen Winkel mit einer Schraubzwinge fixiert und dann bohrt, aber auch das wäre nur ein Kompromiss, weil der Winkel sich ja ändert, sobald sich die beiden Arme bewegen. Ich habe als Notlösung die Stangen hinterher etwas angeschrägt, damit sich der Druck ein bißchen verteilt. (s. rechtes Bild, linke Stange in Richtung Boden)

    Ein Problem ist, dass man beim Diagonalliegen sehr leicht mit dem Kopf an eine Stange kommt:
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    Ich habe damit experimentiert, die "Fußbreite" zu erhöhen bzw. zu verschmälern. Ich dachte, wenn ich die Basis schmaler mache, kommt die HM höher - aber der Abstand von den Stangen zu HM bleibt fast gleich. Im Endeffekt fand ich eine Fußbreite von 1,50 m bis 1,70m gut. Wenn jemand allerdings sehr groß ist und sehr diagonal liegt, wäre es sicher schwierig. Man bräuchte dann auch sehr lange Stangen, damit die HM nicht zu nah am Boden ist. (Ich hatte ca. 25 cm Platz unter der HM)
    Ich habe auch verschiedene Abspannlängen probiert, aber das hat auch nicht viel gebracht.

    Wichtig ist noch, dass man eine Ridgeline hat.
    Ohne diese ist es sehr schwierig mit dem Ein- und Ausstieg! Es wird einfach sehr kippelig und man muß unheimlich aufpassen, dass das Gestell nicht zusammen- oder auseinanderklappt. Wenn man sich da nicht weit genug neben die Mitte setzt hat man sofort ein Problem.
    Außerdem hatte ich das Gefühl, dass das Gestell gar nicht unbedingt im Gleichgewicht ist, sondern dass alles Gewicht an der Aufhängung (in meinem Fall am Dachpfosten) hängt und die Ridgeline dann für den Rest sorgt. Sie war ziemlich stark gespannt.

    Hier sieht man mich in der HM: man muß das Kopfende deutlich tiefer stellen als das Fußende, weil sonst das Gestell schnell zur Fußseite kippt und man muß sich recht weit außerhalb der Mitte plazieren, damit die Sache stabil ist.
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    Dann aber steht das Gestell super stabil: kein Gewackel, kein Nachgeben der Stangen. Sehr solide und vertrauenserweckend. Da können weder mein Pipe Stand noch mein anderes Holzgestell mithalten.

    Was ich gern verbessern würde:
    - leichtere und teilbare Stangen
    - die Verbindung der Stangen am unteren Ende wegen der Dreidimensionalität ändern: z.B. mit Seil verbinden, oder Ringschrauben und dann Karabiner durch o.ä. Es müßte stabil und sehr beweglich in mindestens 2 Richtungen sein. (Wie ein Kugelkopfgelenk)

    Inzwischen habe ich noch die Stangen auf der Fußseite um 20 cm gekürzt, da ich das Gefühl habe, dass ich diese Länge gar nicht brauche und die Stangen dadurch etwas leichter sind. Ausprobiert habe ich das noch nicht, weil es inzwischen immer dunkel ist, wenn ich von der Arbeit komme. Es ist leichter draußen zu testen, weil das Gestell doch recht viel Platz braucht.

    • Offizieller Beitrag

    Danke für den sehr aufschlußreichen Bericht. Die Aspekte des Mit-dem-Kopf-an-der-Stange-Anstoßens und der Dreidimensionalität des Fußgelenkes erscheinen mir sehr wichtig. In anderen Berichten habe ich nichts davon gelesen, dort konzentrierte man sich auf andere Gesichtspunkte.
    Schauen wir mal, ob das Kürzen der Fußstangen etwas bringt!

    • Offizieller Beitrag

    Danke für den Bericht und die Bilder! Meinst du, das Gestell taugt auch für die 90° Hängematte?

    Ein Problem ist, dass man beim Diagonalliegen sehr leicht mit dem Kopf an eine Stange kommt:
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    Ich habe damit experimentiert, die "Fußbreite" zu erhöhen bzw. zu verschmälern. Ich dachte, wenn ich die Basis schmaler mache, kommt die HM höher - aber der Abstand von den Stangen zu HM bleibt fast gleich. Im Endeffekt fand ich eine Fußbreite von 1,50 m bis 1,70m gut. Wenn jemand allerdings sehr groß ist und sehr diagonal liegt, wäre es sicher schwierig. Man bräuchte dann auch sehr lange Stangen, damit die HM nicht zu nah am Boden ist. (Ich hatte ca. 25 cm Platz unter der HM)
    Ich habe auch verschiedene Abspannlängen probiert, aber das hat auch nicht viel gebracht.

    Die Aspekte des Mit-dem-Kopf-an-der-Stange-Anstoßens und der Dreidimensionalität des Fußgelenkes erscheinen mir sehr wichtig. In anderen Berichten habe ich nichts davon gelesen, dort konzentrierte man sich auf andere Gesichtspunkte.

    Latherdome hat dieses Problem auch erwähnt. Wenn ich es richtig verstehe kann man dem mit längeren Stangen, längerer Aufhängung (?) und einer "narrowed base" entgegen wirken.

    Aus meiner Sicht wären Scharniere die einfachste Lösung. Oder spricht da etwas dagegen?

    Das wäre auch meine Herangehensweise. Mit 4 Scharnieren müsste jede Bewegungsrichtung abgedeckt werden, wenn ich mir das richtig vorstelle. GadgetUK437 scheint bei seinem Nachbau auch mit Scharnieren gearbeitet zu haben.

  • Scharniere gehen meiner Meinung nach nicht, weil zwei Freiheitsgrade nötig sind. Oder gibt's Scharniere, die sich in zwei Dimensionen bewegen können?

    könnte auch gehen, noch etwas billiger als die von [USER="67"]xuanxang[/USER] vorgeschlagenen Kugelgelenke.

    EDIT: Gleichzeitig mit Dir gepostet, [USER="46"]TreeGirl[/USER]. Mehrere Scharniere geht natürlich schon.

    • Offizieller Beitrag

    Wenn die 4 Stangen an jedem Ende mit einem Scharnier verbunden sind, müsste sich das Gestell frei bewegen können. Und es sollte sich dann auch komplett zusammen falten lassen. Soweit die Theorie. Zur Praxis bin ich leider immer noch nicht gekommen.

  • Scharniere gehen meiner Meinung nach nicht, weil zwei Freiheitsgrade nötig sind. Oder gibt's Scharniere, die sich in zwei Dimensionen bewegen können?

    könnte auch gehen, noch etwas billiger als die von [USER="67"]xuanxang[/USER] vorgeschlagenen Kugelgelenke.

    EDIT: Gleichzeitig mit Dir gepostet, [USER="46"]TreeGirl[/USER]. Mehrere Scharniere geht natürlich schon.

    Ich dachte, dass das Problem bei [USER="269"]barfuß[/USER]'s Gestell ist, dass die Balken nicht auf einer Ebene liegen und es deshalb zu Verspannungen kommt. Bei Scharnieren, so dachte ich, würde dieses Problem wegfallen. Aber jetzt bin ich gerade etwas verwirrt. Je nach dem, welches Bild weiter oben ich betrachte, denke ich, mit Scharnieren müsste es klappen, dann wieder scheint es mir nicht möglich.

  • Dieses Bild von GadgetUK437 hat mich stutzig gemacht:

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":40399}[/ATTACH]

    Braucht es da nicht am Boden beim Fahrzeug zwei Freiheiten? Man könnte zwei Scharniere nutzen und zwei der Flügel um 90° versetzt flach aneinander befestigen (keine Ahnung, ob das geht) oder eines davon nur mit einer Schraube befestigen, so dass es sich drehen kann. Falls das stabil genug ist, hat man auch zwei Freiheiten.

    Ich bin gerade etwas unsicher, kann mir das in 3D gerade nicht richtig vorstellen.

    • Offizieller Beitrag

    Wenn man Scharniere benutzt, können sich die Balken halt nicht mehr so drehen, dass sie mit der ganzen Kante auf dem Boden aufliegen. Sie stehen dann auf der Spitze. Letztendlich müssen sich die Balken ja nur in 2 Richtungen bewegen können: seitlich und nach vorne/hinten. Das erreicht man indem man die Scharniere so anbringt, dass sie sich in die gewünschte Richtung drehen können.

  • Wenn man Scharniere benutzt, können sich die Balken halt nicht mehr so drehen, dass sie mit der ganzen Kante auf dem Boden aufliegen. Sie stehen dann auf der Spitze. Letztendlich müssen sich die Balken ja nur in 2 Richtungen bewegen können: seitlich und nach vorne/hinten. Das erreicht man indem man die Scharniere so anbringt, dass sie sich in die gewünschte Richtung drehen können.

    Es ist wohl schon so, wie Echinotrix es geschrieben hat: Wenn du die Spitze mit den Aufhängepunkten öffnest, liegen die Scharniere, die am Boden liegen, nicht mehr auf einer Geraden. Es entsteht eine Spannung. Je mehr du die Spitze oben öffnest, desto schlimmer wird es. Man kann sie natürlich leicht schräg festschrauben und den Ständer mit dem Gurtband so fixieren, dass man ihn immer gleich aufstellt. Viel Spielraum für eine Veränderung dieser Position bleibt dann nicht.

    Wenn man sich alle Freiheit bewahren möchte, muss man wohl eine weitere Freiheit einbauen oder damit leben, dass das Scharnier auch mal unter Spannung steht.

    Im Moment leuchtet mir sehr ein, was ich da soeben geschrieben habe. Mal schauen, ob das so bleibt.

    • Offizieller Beitrag

    Es ist wohl schon so, wie Echinotrix es geschrieben hat: Wenn du die Spitze mit den Aufhängepunkten öffnest, liegen die Scharniere, die am Boden liegen, nicht mehr auf einer Geraden. Es entsteht eine Spannung. Je mehr du die Spitze oben öffnest, desto schlimmer wird es. Man kann sie natürlich leicht schräg festschrauben und den Ständer mit dem Gurtband so fixieren, dass man ihn immer gleich aufstellt. Viel Spielraum für eine Veränderung dieser Position bleibt dann nicht.

    Ich sehe da kein Problem. Die Scharniere müssen groß und stabil genug sein - aber die von GadgetUK437 verwendeten Scharniere scheinen ja ausreichend zu sein:

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"full","title":"tensahedron_scharnier.jpg","data-attachmentid":40409}[/ATTACH]

    Um sicher zu gehen würde ich vielleicht noch etwas robustere Scharniere verwenden. Ich schaue mal was die lokalen Baumärkte so im Angebot haben.

    • Offizieller Beitrag

    Was mir noch einfällt: falls man nicht will, dass die Balken auf der Spitze stehen, könnte man die Spitze auch etwas anschrägen oder abrunden. Für die Benutzung drinnen ist es ohnehin sinnvoll, etwas unterzulegen. Schon alleine um ein Rutschen des Stands zu verhindern.

  • Die Dinger von [USER="89"]echinotrix[/USER] sind nicht feststellbar und somit würde das Gesteĺl möglicherweise instabiel
    werden.
    Ein robustes Scharnier das mittig mit einer Schraube befestigt, locker angezogen wird und in sich drehen kann, ist vielleicht auch eine Option.
    Ich habe Rohrbefestigungsteile bestellt, die auch schon unterwegs sind, aber mein Bambusdealer ist im Moment nicht zu erreichen. Mitte des Monats werde ich den wieder ansprechen, dann muss ich die Rohre aber noch abholen, behandeln und dann versuchen so ein Gestell damit zu kreieren. Vorsichtshalber habe ich mein Bett letztes Wochenende weg geschmissen, braucht doch eh keiner heutzutage. Allerdings hätte ich an einem Ende des Gestells ein Fenster das bei einer Fehlerhaften Überlegung und dessen anschliessenden Umsetzung zu Bruch gehen würde.
    Ich Glaube das wird interessant.

  • Ich würde wohl die am Boden positionierten Scharniere im gewünschten Winkel festschrauben und die gewünschte Position mit einem Gurtband fixieren.

    Aufbau
    Für den Aufbau müsste man beim Gestell zuerst die Füsse maximal öffnen, bis das Gurtband gespannt ist (die Scharniere liegen dann auf einer Geraden), dann den einen Lastarm abspannen, die Hängematte einhängen und schliesslich den zweiten Lastarm auf die andere Seite bringen.

    Abbau
    Zum Abbau müsste man genau umgekehrt vorgehen.

    Auf diese Weise kann man ganz gewöhnliche Scharniere verwenden, ohne Spannungen zu erzeugen. Möchte man mehr Flexibilität haben, so würde ich wohl die beiden "Fussscharniere" nur mit einer Schraube befestigen, so dass sich die Scharniere in Position bringen können. Wenn man aber ein Gestell in den passenden Massen baut, ist das eigentlich nicht nötig.

    Natürlich kann man den Fussbereich der Balken wie gewünscht abschrägen (muss man aber machen, bevor man die Scharniere anbringt, FALSCH: Das geht auch nachher noch!), so dass weder eine Ecke, noch eine Kante, sondern eine Fläche am Boden aufliegt. Dann kann man - im Wohnbereich - mit einem dicken aufgeklebten Filz arbeiten, um den teuren Parkett zu schonen.

  • Nix Scharnier! Loch durch Stange 1, Loch durch Stange 2, Softshackle durch beide Löcher stecken und schließen. Dyneema habt Ihr doch noch rumliegen und spleißen könnt Ihr auch.

    Gefällt mir auch gut, diese Idee! Man könnte sogar mit Farben spielen. Ein Beispiel:

    • schwarz für die Gelenke am Boden
    • rot fürs Kopfende
    • grün fürs Fussende

    Für die Gelenke am Boden müsste man die Bohrungen 90° zur Liegerichtung anbringen, für die Gelenke bei der Aufhängung in Liegerichtung. Abhängen könnte man dann gleich (in meinem Farbbeispiel) vom roten und grünen Softshackle, die man etwas länger halten würde, damit die Belastung nicht zu hoch wird. Cool!

    PS: Und natürlich könnte man auch in diesem Fall die Balken unten passend abschrägen.

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