Vielleicht reichen ja auch schon 18mm in 7075 das würde noch mal Gewicht sparen... z.B. diese Stöcke nehmen
Hmm, aber die sind doch nicht längenverstellbar. Wie könnte man die als Spreader Bars verwenden?
Vielleicht reichen ja auch schon 18mm in 7075 das würde noch mal Gewicht sparen... z.B. diese Stöcke nehmen
Hmm, aber die sind doch nicht längenverstellbar. Wie könnte man die als Spreader Bars verwenden?
Hmm, aber die sind doch nicht längenverstellbar. Wie könnte man die als Spreader Bars verwenden?
Ich denke, die müsste man zerlegen und daraus teilbare Stützen bauen.
Bei längenverstellbaren Stöcken stellt sich ja immer auch die Frage: Wie viel Druck halten die Dreh- oder Klemmverbindungen aus? Möglicherweise bleibt da nur das Verlängern des Aufhänge-Dreiecks, um den Druck auf ein sinnvolles Mass zu reduzieren. Die Liegefläche zu verlängern, wäre eine andere Möglichkeit, nur ist das fürs Liegegefühl wohl eher kontraproduktiv.
Mein Problem ist halt: Ich habe wohl eine Handsäge und eine Bohrmaschine, aber keine Werkstatt oder Werkbank. Da wird das alles schwierig. Ich bin darauf angewiesen, dass ich ein weitgehend fertiges Produkt kaufen kann.
Noch ein Detail zu den Gepäckablagen:
Wie man auf dem folgenden Foto gut sehen kann, sind die Schwellen zwischen den Gepäckablagen und der eigentlichen Hängematte nicht allzu hoch:
Am Fussende (links im Bild) reicht die Schwelle gut aus, um zu verhindern, dass das dort deponierte Gepäck in die Hängematte rutscht. Am Kopfende hingegen (rechts im Bild) kann es schon mal passieren, dass einem etwas entgegen kommt. Gerade die leichteren Sachen mit etwas mehr Volumen können in die Hängematte geraten, wenn man sich nachts etwas bewegt. So hatte ich schon meine Jacke nachts plötzlich unter meinem Rücken, obwohl ich sie abends oben in der Gepäckablage deponiert hatte.
Die Gepäckablagen habe ich gleich breit zugeschnitten wie den Hängemattenkörper. Ich würde sie bei einer nächsten Brücken-Hängematte etwas breiter machen. Ich denke, dass etwa 5cm bis 10cm mehr Breite gut reichen würden.
Hier noch eine Skizze (Schnittmuster) für die überarbeitete Gepäckablage:
Und hier noch zwei Eindrücke der aktuellen Gepäckablagen:
Vielleicht reichen ja auch schon 18mm in 7075 das würde noch mal Gewicht sparen... z.B. diese Stöcke nehmen
Habe Leki angeschrieben und die folgende Antwort erhalten:
ZitatDas Modell Vista ist das günstigste Modell welches wir im Sortiment haben. Wandstärke ist 1 mm und die Festigkeit nicht hoch und mit Max. 40 Kg. Belastbar.
Unsere Weltcupstöcke haben eine Festigkeit von 65 KG und sind im Slalom Modell mit Karbon verstärkt. E Modul sagt mir leider nichts.
Wenn ihr Berechnungen stimmen denke ich das Skistöcke nicht geeignet sind um Ihre Hängematten auszurüsten.
Ich denke, die 40kg gelten für das längste Modell (135cm). Falls das stimmt, könnte man die maximale Belastbarkeit für kürzere Stöcke gemäss Adam [USER="4185"]Biker61[/USER] wie folgt herleiten:
Spreizstab mit den folgenden Längen:
110cm: 40kg * (135/110)^2 = 60kg
100cm: 40kg * (135/100)^2 = 73kg
90cm: 40kg * (135/90)^2 = 90kg
80cm: 40kg * (135/80)^2 = 114kg
70cm: 40kg * (135/70)^2 = 149kg
60cm: 40kg * (135/60)^2 = 203kg
Also fürs Fussende wären die in meinem Fall top. Fürs Kopfende würden die 60kg nie und nimmer reichen. Aber auch die mickrigen 65kg des stärkeren Modells wären mit auf 110cm umgerechneten 98kg zu wenig stabil oder zumindest sehr knapp bemessen.
Hmm na ja, wenn der/die Mitarbeiter(in) von Leki sagt "E Modul sagt mir leider nichts." dann sind die 40 bzw. 65Kg auch nur Prospektangaben und haben wahrscheinlich nur wenig mit der realen Grenz-Belastbarkeit (KnickGrenze) der Rohre zu tun. Ggf. vorteilhaft wäre wenn man mal so ein Rohr bekommen könnte zum Testen/Messen.
Andere Info.
Bei Carbonscout haben sie gewickelte Cfk-Rohre mit der sogenannten Leinwandbindung. (Gewebe mit längs und Quer-Fäden im 90° Winkel)
Im Gegensatz zu rein gezogenen Cfk-Rohren wo die Fasern nur längs laufen nehme ich stark an des im Falle eines Bruchs hier keine langen Faseranteile durch die Gegend fliegen weil die Querfasern die Längsfasern festhalten.
Die größte Auswahl haben sie bei den Rohren mit 1mm Wandstärke
Die Durchmesser sind in 2mm Stufen so dass man sie ggf. sogar ineinander stecken kann,- kommt aber auf die Fertigungstoleranzen an.
Habe mir drei Rohre bestellt. Rohr 1 u.2 passten auf Anhieb in einander. Rohr 2 u.3 passten nicht, musste ein Rohr erst innen ca. ein Zehntel mm aus-Schleifen dann passten sie.
Das mit dem E-Modul hat mich auch ein wenig stutzig gemacht. Ich denke, ich werde so ein Rohr mal testen. Du hast mir ja genug Hinweise gegeben, wie das geht! ![]()
Variante a):
Ich lege das Rohr waagrecht auf zwei Stützen und messe, wie stark es sich bei einer gegebenen Last durchbiegt. Daraus kann ich mit deinem Rechner schon mal grobe Schlüsse ziehen.
Variante b):
Ich spanne einen Stock so zwischen Decke und Personenwaage ein, wie du das gezeigt hast. Dann erhalte ich einen zuverlässigen Wert.
Ja, diese Carbonrohre sind sicher besser als die einfach "pultrudierten Rohre". Sind mir allerdings für den Versand in die Schweiz (Porto und Zoll) zu teuer für meinen Zweck. Naja, eigentlich sind sie mir auch ohne Porto und Zoll zu teuer respektive ich könnte sie zu einem ähnlichen Preis hier kaufen. Auch in ultraleicht erhältlich, dann aber vermutlich weniger stabil.
Die pultrudierten Rohre in 14mm/12mm und 12mm/10mm hatte ich mal bestellt und die passen wunderbar ineinander.
Wenn das zu testende Rohr kürzer ist als ca.70 Rohrdurchmesser dann ist die Variante a) besser praktikabel.
Dazu habe ich mal ein Excel-Calculator gemacht der direkt aus den Daten vom Biegeversuch die kritische Knick-Kraft berechnet.
Ein E-Modul wird dafür gar nicht gebraucht denn die angewandte Kraft, Durchbiegung und Länge stehen im direkten Zusammenhang mit der kritischen Knick-Kraft bzw. Rückstellkraft.
Du brauchst nur deine Messdaten in die grünen Zellen eingeben. Kannste ja mal ausprobieren mit einen Stück Rohr das du noch vorrätig hast...
Die o.g. ultraleicht Rohre sind mit 0.5mm Wandstärke schon krass. Kohlefaser macht's möglich ;-))
Das wird bestimmt gehen. Du wirst Endstücke brauchen die die Kraft ins Rohr einleiten.
Was würde ich bloss ohne dich machen!? ![]()
Danke für all deine hilfreichen Inputs. Ist immer toll, wenn man sich gerade mit sachverwandten Themen beschäftigt. Vielen Dank auch für die Tabelle, die ich mir soeben heruntergeladen habe. Tief eingeschlafene Physik-Kenntnisse werden da so langsam und noch etwas diffus wieder wach. Macht Spass, sie wieder zum Leben zu erwecken.
Ich denke, ich teste mal so einen Skistock. 130cm Länge brauche ich zum Wandern, somit wäre das mal eine gute Versuchslänge, sogar für Variante b). Ob ich - bei positivem Resultat - allenfalls sogar eine Kombination aus Trekkingstock und Spreizstab hinbekomme, weiss ich natürlich noch nicht. Ich habe immer zu viele offene Projekte und kann nicht alle (gleichzeitig) umsetzen. Und oft fehlt mir für hochwertigeres Handwerk auch schlicht und einfach Werkzeug und Werkstatt.
Ich habe so einen Stock mal getestet.
1) Bei 700mm Länge (Stock ganz ohne konische Ausdünnung) habe ich etwa 9mm Durchhang abgelesen.
2) Bei 760mm Länge (ein wenig Ausdünnung mit dabei, aber wohl vernachlässigbar) habe ich rund 10mm abgelesen.
Das exakte Ablesen war echt schwierig. Das war mehr Abschätzen als Ablesen. Es kommt sehr darauf an, woher man genau blickt.
1) hat eine Rückstellkraft von etwa 220kg ergeben.
2) hat eine Rückstellkraft von etwa 215kg ergeben.
Umgerechnet auf den Spreizstab am Kopfende (1100mm) erhält man:
1) eine Rückstellkraft von rund 89kg
2) eine Rückstellkraft von rund 102kg
Ich weiss nicht, wie stark der Einfluss ist, wenn die Stange nach aussen konisch zusammenläuft. Ich denke aber, dass ich sicher von einer Rückstellkraft von gegen 80kg ausgehen kann. Somit könnte ich so einen Stock fürs Kopfende sicher verwenden, wenn ich in der Mitte ein gut passendes Rohr mit etwa 20cm Länge drüberschiebe. Fürs Fussende müsste es mit grosser Reserve reichen: Da hätte ich bei 920mm Länge eine Rückstellkraft von über 100kg, was bei weitem reicht.
Vielleicht kann ich bei Gelegenheit mal die Methode mit dem Einspannen zwischen Decke und Waage ausprobieren.
PS: Wenn ich alles korrekt umgesetzt habe, hätte ich ein E-Modul im Bereich von 60'000 bis 70'000 MPa.
Ja das ist doch klasse für einen so relativ preiswerten Stock.
Alternativ zu Stuhllehne kannst du auch mal folgendes probieren:
- Rohr auf einen stabilen flachen Tisch legen.
- links und rechts am Ende eine Brettchen drunterlegen z.b. 12mm dick
- in der Mitte Gewicht aufbringen bis das Rohr in der Mitte anfängt den Tisch zu berühren.
Das kann man leicht ablesen, dafür ist das mit dem Gewicht mehr Aufwand...
Die Knickgrenze für eine (zweifach) konische Stange kann man bestimmt auch berechnen, nur wird man kaum eine fertige Formel dafür im Netz finden. Da muss ich auch erst mal passen.
Tendenziell wird sie Schwächung durch das dünnere Ende im Versuch ja mit gemessen und die Berechnung gibt zumindest grob die geringere Knick-Kraft auch wieder.
Ja das ist doch klasse für einen so relativ preiswerten Stock.
Alternativ zu Stuhllehne kannst du auch mal folgendes probieren:
- Rohr auf einen stabilen flachen Tisch legen.
- links und rechts am Ende eine Brettchen drunterlegen z.b. 12mm dick
- in der Mitte Gewicht aufbringen bis das Rohr in der Mitte anfängt den Tisch zu berühren.
Das kann man leicht ablesen, dafür ist das mit dem Gewicht mehr Aufwand...
Das habe ich mir auch überlegt, bin aber wieder davon abgekommen, weil ich es schwierig fand, das volle Gewicht auf einen Punkt in der Mitte des Stabes zu konzentrieren. Mit der Tasche geht das leichter.
Die Knickgrenze für eine (zweifach) konische Stange kann man bestimmt auch berechnen, nur wird man kaum eine fertige Formel dafür im Netz finden. Da muss ich auch erst mal passen.
Tendenziell wird die Schwächung durch das dünnere Ende im Versuch ja mit gemessen und die Berechnung gibt zumindest grob die geringere Knick-Kraft auch wieder.
Das war auch meine Überlegung: Wenn sich das Rohr mit dem konischen Anteil etwas stärker biegt als ohne, so bin ich mit dem Resultat auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Da hatte ich kürzlich eine Idee, wie ich die «Spreader Bars» von «DutchWare» ein wenig stabiler machen könnte. Heute ist mir die Idee wieder in den Sinn gekommen - und Zeit hatte ich auch:
Ich habe schlicht und einfach das Innenrohr der Steckverbindung mit etwas Klebeband umwickelt. Die Verbindung hat nämlich ab Werk relativ viel Spiel, was sie - bei nur gut fünf Zentimetern Überlappung - etwas wacklig macht. Nun hat die Verbindung kaum noch Spiel, was sie doch ein ganzes Stück stabiler machen dürfte. Es dürfte jetzt deutlich mehr Kraft erfordern, bis der Stab sich so stark biegen würde, dass er brechen könnte. So zumindest meine Vermutung.
Die Steckverbindung hat nun so wenig Spiel, dass sich die Stäbe fast nur noch zusammenschieben lassen, wenn man den einen beim Reinschieben leicht gegen den anderen verdreht. Sie fallen auch nicht mehr einfach so auseinander.
Ja, wenn man auf dem Rücken liegt hat man ganz schön Platz für die Knie. Das Problem mit dem Platz für die Knie hatte ich bisher auch nur, wenn ich auf der Seite liege und dann die Beine (wie immer) ungefähr 90 Grad anwinkle. Dabei störte mich bisher immer der harte seitliche Rand der HM.
Ja, wenn man auf dem Rücken liegt hat man ganz schön Platz für die Knie. Das Problem mit dem Platz für die Knie hatte ich bisher auch nur, wenn ich auf der Seite liege und dann die Beine (wie immer) ungefähr 90 Grad anwinkle. Dabei störte mich bisher immer der harte seitliche Rand der HM.
Erstens sind meine Beine (vermutlich) deutlich länger als deine und zweitens rücke ich etwas zur Seite, wenn ich auf der Seite liegen möchte. Meine Matte ist in der Mitte rund 100cm breit. ![]()
Da macht es wohl die Breite. In der schmaleren KOMA habe ich die gleichen Probleme wie barfuß.
Dafür sind bei meiner vermutlich die Spreizstäbe stärker belastet als in der Koma. Sieben Fliegen auf einen Streich gibt es halt leider nur im Märchen.
Bei einer breiteren Brückenhängematte ist die U-Form vermutlich auch stärker ausgeprägt. Meine Treem ist deutlich breiter als die Ridgerunner - aber dafür liegt man auch deutlich tiefer. Ansonsten müssten die Spreizstäbe wohl unangenehm lang sein.
Bei meiner ist die Stange am Kopfende 110cm lang und der Stoff etwa 126cm breit. Ich kenne das Verhältnis bei der Koma respektive der Ridgerunner nicht.
Das Problem, wenn die U-Form (am Kopfende) weniger tief ist:
Wie gesagt: Alle Fliegen kann man nicht aufs Mal schlagen. Man muss abwägen, was für einen selbst am wichtigsten ist.
Ich hatte leider bisher nicht die Gelegenheit, eine Koma oder eine Ridgerunner aus der Nähe zu betrachten.
Was mir erst unlängst aufgefallen ist: Während bei einer klassischen Gathered-End-Hängematte der Stoff primär in Längsrichtung belastet wird, wird er bei einer Brücken-Hängematte in erster Linie in Quer-Richtung belastet. Der Zug in Längsrichtung ist zwar sehr hoch, deutlich höher als bei einer Gathered-End, aber er wird praktisch komplett von den in die Seiten eingearbeiteten Bändern aufgenommen. Man hängt dann zwischen diesen Bändern – in gewisser Weise ähnlich wie in einer Querhängematte – und belastet den Stoff damit quer zur Hänge- respektive Liegerichtung.
Ich würde deshalb in Zukunft darauf achten, dass der verwendete Stoff nicht nur in Längsrichtung (Kette), sondern ganz besonders auch in Querrichtung (Schuss) ausreichend stabil und – der eigenen Vorliebe entsprechend – nicht zu dehnbar ist.
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