DIY Daisy Chain aus Amsteel - gefährlicher Unfug?

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  • Von meiner Suche nach einer adäquaten Suspension, klebten noch ein paar Ideen-Fetzen an meiner Hirnrinde, die sich im Laufe des Tages in eine art Daisy-Chain aus einem Rest 7/64 Amsteel verwandelten.

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    Letztlich nichts anderes, als fixed Loops mit einer Länge von 2,5 - 4 cm hintereinander zu spleißen und die offenen Enden zu einem Diamant-Knoten zu schlagen.

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    Mit einer Baumschlinge am geschlauften Ende, wäre das ja schon eine ziemlich einfache und trotzdem genaue und flexible Lösung - Exped vertreibt etwas ähnliches als "Slit-Line" .

    Im Trockenversuch ist es mir nicht gelungen, den Knoten aus einer Schlaufe zu ziehen und nach 5 Minuten statischer und dynamischer Belastung durch zerren, schlagen, rucken und zuppeln war auch noch kein offensichtlicher Materialabrieb festzustellen.

    Aus dem Bauch heraus, würde ich mich ohne schwere Bedenken damit an nen Baum hängen.......
    Wie geht es Euch? Sieht da jemand Fallstricke?

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  • Ich denke, das müsste gehen. Allerdings wird der Brommel-Lock auf diese Art ziemlich arg strapaziert. Ich würde damit rechnen, dass sich die Flechtung des Amsteel dabei ziemlich stark löst / verschiebt. Die Bruchlast wird dann vermutlich stark sinken. Dafür hast du aber zwei Leinen. Da das nur Vermutungen sind: Probier's mal aus und beobachte, was passiert. Wenn du keine gravierenden Veränderungen am Gewebe feststellen kannst, dürfte es halten.

    Statt des Diamantknotens würde ich an jedem Ende zwei kleine Schlaufen spleissen, gleich dahinter einen Überhandknoten machen (darauf achten, dass beide Leinen schön parallel durch den Knoten verlaufen!) und dann das andere Ende der Konstruktion (mit der Schlaufe voran) durch die beiden kleinen gespleissten Schlaufen ziehen. Dann den Knoten noch in kleinen Schrittchen zu den gespleissten Schläufchen hin immer mehr verdichten. Damit hast du einen bombenfesten, sauberen Abschluss.

    Vom Prinzip her funktioniert das gleich wie ein so genannter "Improved Soft Shackle":

    https://www.youtube.com/watch?v=K0eZz36PRYI


  • Statt des Diamantknotens würde ich an jedem Ende zwei kleine Schlaufen spleissen, gleich dahinter einen Überhandknoten machen (darauf achten, dass beide Leinen schön parallel durch den Knoten verlaufen!) und dann das andere Ende der Konstruktion (mit der Schlaufe voran) durch die beiden kleinen gespleissten Schlaufen ziehen. Dann den Knoten noch in kleinen Schrittchen zu den gespleissten Schläufchen hin immer mehr verdichten. Damit hast du einen bombenfesten, sauberen Abschluss.

    Danke für den Tipp - aber hat schonmal jemand mitgekriegt, daß sich ein Diamant-Knoten (der eindeutig der schönere von beiden ist!!!) öffnet?

    Der dicke Knoten würde bei meinem Versuch z.B. nicht mehr durch die kleinsten Loops passen. Außerdem spreizen die "versteckten" Enden die Loops vor dem Knoten schon ein wenig auf - also mechanisch hat man damit wahrscheinlich nicht soooooo viel gewonnen...... oder doch?

    Falls - ja falls - der Wettergott ein Einsehen hat, teste ich heute Nachmittag mal vorsichtig mit meiner Versuchsleine.......

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  • Der Schwachpunkt dürften die Brommel-Locks sein. Verschiebungen im Gewebe führen - insbesondere bei einem kaum elastischen Material - zu starker Reduzierung der Stabilität. Insofern dürfte auch der Diamantknoten reichen.

    Hier vier Arten von Soft Shackles und ihre Bruchlast. Der Soft Shackle mit dem Diamantknoten hat die geringste Bruchlast. Beim "Improved Soft Shackle" habe ich mehrfach von 230% der einfachen Leine gelesen. Beim Link ist immerhin von 223% die Rede. Spielt aber keine Rolle, wenn der Schwachpunkt an einem anderen Ort liegen sollte.

    Ich habe übrigens erst jetzt richtig verstanden, dass du dich ja nicht direkt in die Schlaufen hängst, sondern den Knoten durch eine Öse schiebst. So sehe ich weniger Probleme bei der starken Beanspruchung des Brommel-Locks. Zudem kannst du so noch genauer einstellen, weil sich die Distanz von Öse zu Öse ja in der effektiven Länge der grossen Schlaufe noch halbiert (falls ich dich jetzt richtig verstanden habe).

    Dass der Knoten unter Belastung rausspringt, kann ich mir nicht vorstellen. Dafür müsste sich das Seil ja bei der betroffenen Öse unter Last deutlich verkürzen, was eher unwahrscheinlich ist.

  • Ich versteh die Anwendung nicht.

    Wozu soll das gut sein?

    Es soll als Suspension dienen - in meinem Fall (vorbehaltlich erfolgreicher Tests) die Whoopies ersetzen.

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  • Whoopies sind aus meiner Sicht nichts Schlechtes, gegen das man etwas haben muss. Allerdings reduzieren sie die Bruchlast des verwendeten Materials auf 70%. Die hier gezeigte Daisy Chain könnte die Bruchlast des Materials auf 136% bis gegen 230% erhöhen - je nach dem, welchen Knoten man verwendet. Auch bei einer Whoopie Sling verläuft ja ein grosser Teil des Seils doppelt; trotzdem bleiben im Endeffekt nur etwa 70% der Bruchlast des einfachen Seils übrig.

    Die Schwierigkeit hier ist, dass beide Stränge exakt gleich viel Last haben müssen. Ist das nicht gewährleistet, so kommt man bei der Bruchlast nicht ganz so hoch, dürfte aber immer noch deutlich über den Whoopie Slings liegen.

    Ich weiss natürlich nicht, ob das die Überlegung von [USER="4235"]jmkoeln[/USER] ist.

  • Die eigentliche Idee war weniger Fummelei bei ähnlich guter Einstellbarkeit. Klar - 3 bis 4 cm Schritte sind jetzt nicht soooo präzise - aber vielleicht reicht's ja........... Regenloch! ........ich teste mal schnell und berichte!

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  • OK - die Whoopie-Slings erbt meine bessere Hälfte.

    FOXY-CHAIN nenne ich mein Konstrukt ab heute und bestelle mal ein paar meter Amsteel :)

    Die Vorteile: Blitzschnell aufgebaut, ziemlich gut einzustellen (zwischen 2 Loops ist der unterschied wirklich kaum spürbar), keine runhängenden Seilreste bei langen Suspensions und kurzer Spannweite.

    Nachteile: Aufwendig zu bauen (nicht schwierig aber auf 2,50 Meter werde ich eine ganze menge Brommel-Locks spleißen müssen!)

    Test:

    Die erste Whoopie, die ich in der Hand hatte, war vollständig um einen Softshackle zu gezogen und hat mich, wie auf zuruf, an die Fummelei mit den Slings erinnert.....:-)
    Die zweite habe ich entfernt und gegen die Foxy-Chain getauscht.
    Dann die Whoopie verlängern um am Kopfende den richtigen Hängewinkel zu finden......auch nicht ganz ohne fummeln.....
    Dann die Foxy-Chain durch den Gurt gezogen - auf die richtige länge gezurrt, knoten durch, fertig. Der Knoten gleitet gut durch die Loops.......wie Hose zumachen......alles toppi.

    Der erste Eindruck war, daß der Knoten wohl nicht aus dem Loop rutscht...... also mutig in die Matte geschwungen uuuuuuund: Hält!

    Dann habe ich die Foxy-Chain so weit kurzgezogen, daß ich weniger als die halbe Länge hatte und sie DURCH eine Schlaufe mit dem Knoten gesichert. Läuft.

    Ein Blick auf die Leine verriet, daß der Zug wohl halbwegs gleich verteilt ist - keine auffällig verformten Loops oder verschobene Brommel-Locks.

    Hier ein paar Bilder (qualität leider eher so mittel - sorry)

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    Die Foxy-Chain "einfach" zugeknöpft

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    Zuknöpfen bei kurzen Spannweiten

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    Ärgerlich bei kurzen Spannweiten - Die überschüssige Schnur einer Whoopie-Sling

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    As a whole....... Der Testaufbau mit Hebegurten


    P.S.
    Um FUMMELEI mal genau zu definieren: ich meine damit die Schwierigkeit, beim verlängern der Schlaufe, gleichzeitig das Bury zusammenschieben zu müssen, und die auf spannung befindliche schnur herauszuziehen, ohne, daß sie mit 30 Sachen durchs Bury schießt oder mit gewalt gezogen werden muss.
    Bei ersterem habe ich Angst ums Material (Reibungshitze!) und zweiteres ist lästig. Whoopie zu zu ziehen bereitet mir weiterhin eine Heidenfreude - die Dinger sind schon ne tolle Erfindung:-)

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  • Ich habe mich noch gefragt, wie das wohl funktioniert, wenn du mal eine Kürzere Foxy-Chain brauchst als die Hälfte ihrer eigenen Länge. Das hatte ich weiter oben nämlich noch nicht begriffen. - Die Idee mit der zusätzlichen Schlaufe ist gut. Da muss man auch erst mal drauf kommen!

    Du hast jetzt deine schöne Tasche, um die (nasse) Aufhängung separat zu versorgen. Dennoch die Frage: Könnte man das System auch umgekehrt nutzen? Du hast an den Enden der Hängematte je einen Continuous Loop oder einen Dog Bone. Die Foxy-Chain ist mit der Schlaufe fix am Baumgurt befestigt. Zum Aufhängen der Hängematte führst du sie durch den Contnuous Loop / Dog Bone. Der Rest funktioniert dann gleich, einfach um 180° umgekehrt. Müsste eigentlich auch klappen!

    Danke fürs Teilen!

    ERGÄNZUNG: Toll ist, dass du nun tatsächlich mehr als 100% der Bruchlast der einfachen Leine hast, womöglich bis zu 230% beim entsprechenden Knoten. Es wäre also denkbar, eine solche Foxy-Chain aus einem Material mit geringerer Bruchlast zu machen (z.B. dynaGlide). Cool.

  • Ich habe mich noch gefragt, wie das wohl funktioniert, wenn du mal eine Kürzere Foxy-Chain brauchst als die Hälfte ihrer eigenen Länge. Das hatte ich weiter oben nämlich noch nicht begriffen. - Die Idee mit der zusätzlichen Schlaufe ist gut. Da muss man auch erst mal drauf kommen!

    In der Tat ist es sogar ratsam IMMER doppelt zu sichern (möglich bis zum vorletzten Loch), weil so gar keine Last auf den Knoten kommt - Die Schnur klemmt sich, wie ein Toggle, rechtwinklig gegen die Loops. Mit fummeln hat das auch nichts zu tun - ist besser zu handlen als mancher Karabiner.....


    Du hast jetzt deine schöne Tasche, um die (nasse) Aufhängung separat zu versorgen. Dennoch die Frage: Könnte man das System auch umgekehrt nutzen? Du hast an den Enden der Hängematte je einen Continuous Loop oder einen Dog Bone. Die Foxy-Chain ist mit der Schlaufe fix am Baumgurt befestigt. Zum Aufhängen der Hängematte führst du sie durch den Contnuous Loop / Dog Bone. Der Rest funktioniert dann gleich, einfach um 180° umgekehrt. Müsste eigentlich auch klappen!

    Die Geistesübung zu entscheiden, wie ich mit geplanten 2 x 2,50 Foxy-Chain und 2 x 3 m Treestraps/Huggers (oder eine Daisy-Chain?) umgehe steht als nächstes an. Ich bin ja noch immer wild entschlossen vom dünnsten bis zum dicksten Baum und alle Spannweiten bis 7 m zu behängen ;) ABER KLAR - DAS GEHT SICHER AUCH UMGEKEHRT.

    - Wer lang hat, lässt gern lang hängen *Ignatius Golz
    - Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage? *Koito Yavazuka
    - War doof - merkste selbst ne? *Unbekannter Sozialpädagoge

    • Offizieller Beitrag

    Ich hatte mal darüber nachgedacht, ein Schlitzseil wie das von Exped zu spleissen, weil ich Schlaufengurte in einigen Situation besser als andere Aufhängungen finde (vor allem wenn Kinder im Spiel sind - die schaffen es selbst die robustesten Aufhängungen hinzurichten). Allerdings wollte ich die Hängematte direkt über einen Karabiner einhängen, und hatte die Befürchtung dass die Verbindungsstellen den Kräften nicht gewachsen sind. Die Idee mit dem Knoten finde ich nicht schlecht - wobei ich den einzigen Vorteil gegenüber Whoopie Slings in der größeren Verstellbarkeit sehe. Gewicht dürfte man damit wohl eher nicht sparen, oder?

    Würde übrigens etwas dagegen sprechen, den Knoten an der Hängematte zu befestigen und die Hängematte direkt einzuhängen? Oder wäre die Belastung für die Schlaufen zu groß?

    In jedem Fall habe ich jetzt wieder etwas zum nachdenken - Danke für die Anregung!

  • Gewicht dürfte man damit wohl eher nicht sparen, oder?

    Nein - der Materialbedarf ist so ziemlich der gleiche, wenn mensch die Whoopies maximal verstellbar macht (also Bury möglichst nah am fixed Loop).

    Würde übrigens etwas dagegen sprechen, den Knoten an der Hängematte zu befestigen und die Hängematte direkt einzuhängen? Oder wäre die Belastung für die Schlaufen zu groß?


    (ACHTUNG! DER STAND DER WISSENSCHAFT HAT SICH GEÄNDERT! Hier lesen!)
    Die Idee ist GENIAL! Sowas wie einen Dogbone mit Knoten am Ende. Ich konnte den Diamant-Knoten noch nicht länger beobachten, deswegen weiß ich auch nicht wie haltbar er wirklich ist - aber letztlich könnte man eine 3-/oder 4-gliedrige Version der Foxy-Chain bauen, um die HM schlaufen und so schließen:

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    Die HM befindet sich rechts - die lange Chain links (hier als weißer Platzhalter)

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    Den Knoten bis zum 2. Schlitz durchziehen.....

    [ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_0573.JPG Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 204,6 KB ID: 37858","data-align":"none","data-attachmentid":"37858","data-size":"medium"}[/ATTACH]

    und in diesen dann einstecken.

    Ist genau 1 Handgriff mehr und da geht nichts kaputt!!!!

    Ich tendiere im Moment noch dazu, die Chain tatsächlich an die Matte zu bauen - falls ich mal keine Treehuggers brauche, kann ich mich so problemlos an jeden Befestigungspunkt hängen.
    Die Idee mit dem Knoten an der Matte finde ich aber so geil - daß ich das bestimmt auch mal probiere!:thumbup::thumbup::thumbup:


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  • Die Idee ist GENIAL! Sowas wie einen Dogbone mit Knoten am Ende.

    Mach doch einen Improved Soft Shackle ohne verstellbares Schläufchen, ziehe ihn durch den Hängemattenkanal, stecke den Knoten durch die Schlaufe und ziehe das Ganze fest. Schon hast du einen Abschluss mit stabilem Knoten am Ende der Hängematte: quasi ein Continuous Loop mit Knubbel.

    Den Knoten kannst du nun in die Foxy-Chain einhängen. So jedenfalls sah meine Idee aus, als ich gestern vorschlug, das System um 180° zu kehren.

    Dendronaut hat einen solchen Knubbel an den Enden seiner Nautilus gehabt. Die Whoopie Slings konnte er dort dann mit einer kleinen verstellbaren Schlaufe à la Improved Soft Shackle einhängen.

    EDIT: Die Idee (oben im Video), einen "Continuous Loop" mit Knoten an einer Whoopie Sling zu befestigen ist ja echt simpel und einfach. Da hätte ich eigentlich selber drauf kommen können, wo ich das ja mit den Tarpleinen recht ähnlich mache.

  • Würde übrigens etwas dagegen sprechen, den Knoten an der Hängematte zu befestigen und die Hängematte direkt einzuhängen? Oder wäre die Belastung für die Schlaufen zu groß?

    Die Idee ist GENIAL! Sowas wie einen Dogbone mit Knoten am Ende.

    Ich mach das so bei meiner Aufhängung. Ist zwar eine UCR, aber die Verbindung zwischen HM und Baumseil ist eben mit Loop und Knoten (in diesem Fall der oben von [USER="153"]Waldläufer70[/USER] angesprochene Stopperknoten des Improved Soft Shackles. Schau mal hier.
    Ich häng da seit über einem Jahr dran, ohne nennenswerte Materialbanutzungen und immer mit einem guten Gefühl.
    Ich hoffe, ich habe Euch nicht falsch verstanden.

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