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  • Hallo Leute,

    gerade kam der Carinthia180 an, tja der Hersteller hat Kordeln, Laschen usw. drangenäht aber wo was wie benutzt wird, und wie er sich das gedacht hat, steht nirgends.

    wie hängt man den HUQ180 an die Hängematte?

    Ich verstehe das nicht, deshalb habe ich Bilder des jeweiligen Endes gemacht.

    Kopf- oder Fußende?

    Könnt ihr mich bitte aufklären?

    Danke

  • Könnte das so richtig sein?

    Schwierig auf Bild festzuhalten.

    Im Endeffekt ist die geschlossene Gummikordel an einem Ende mit in die Durch Beetle Buckley eingegangen und auf der anderen Seite sind die offenen Enden zusammengebunden und auch in die BBB eingehangen.

    Hin mir unsicher ob ich unter dem Po zuviel Luft zwischen HM und UQ habe.

    Was könnte ich dagegen machen?

    Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Hin mir unsicher ob ich unter dem Po zuviel Luft zwischen HM und UQ habe.


    Was könnte ich dagegen machen?

    Und damit hast du auch gleich das Hauptproblem von Underquilts mit Eckenaufhängung identifiziert. Man kann viel dagegen machen, aber man handelt sich im Gegenzug immer Probleme an anderen Stellen ein.

    Fix 1: Den Underquilt stärker spannen. Falls die Spannkordel durch einen Tunnelzug laufen ist es wichtig, zu verhindern dass er in sich zusammenrutscht - der sogenannte "Akkordeoneffekt". Durch die stärkere Spannung wird der ganze Quilt fester gegen die Hängematte gezogen. Das Luftloch unterm Allerwertesten wird etwas kleiner, aber je fester man den Quilt spannt, desto weniger dreht er sich mit dem Schläfer in die Diagonale, und desto unangenehmer werden die Druckpunkte an Kopf und Füßen.

    Fix 2: Eine Clew anbringen. Das sorgt dafür, dass der Quilt genauso schön angedrückt wird wie ein Wooki. Wenn der Quilt allerdings schmaler als 140 cm ist, ragen Kopf und Füße über die Isolierung hinaus. Denn mit so vielen Kordeln dreht sich der Underquilt nicht mehr mit.

    Fix 3: Bring statt einer kompletten Clew nur eine weitere Gummikordel in der Mitte an. Damit werden aus einem großen Luftloch zwei kleinere Luftlöcher. Aber man braucht weniger Spannung, und der Quilt dreht sich noch einigermaßen mit.

    Fix 4: Die Spannung der Aufhängung nach oben leiten, z.B. mit Hilfe einer Triangle Thingie-Konstruktion. Auch damit bleibt immer noch etwas Leerraum unterm Po, aber der Druck auf Kopf und Füße ist etwas erträglicher. Ich habe statt Triangle Thingies simple Mini Biner verwendet. Aber man kann die Kordel auch einfach mit Hilfe einer Schlaufe über der Ridgeline zusammen halten.

    Fix 5: Häng 2 Underquilts untereinander. Der untere Underquilt sorgt für den Andruck - der obere Underquilt füllt die Löcher einigermaßen gut aus. Bis ich auf Wookis umgestiegen bin, war das meine bevorzugte Lösung für zu Hause. Unterwegs ist das natürlich zu schwer und zu voluminös (im Rucksack). Und billig ist es natürlich auch nicht.

    Fix 6: Bring seitliche Kordel an, und führe sie über die Ridgeline. Das zieht den Underquilt ganz gut gegen die Hängematte - macht aber das Ein- und Aussteigen zu einem Houdini-Akt.

    Fix 7: Näh den Underquilt im Wookistil auf einen Trägerstoff auf - oder gleich an die Hängematte. Das ist aufwändig, das Ergebnis ist schwerer als nötig, aber das Loch unterm Popo ist weg :)

  • Moin,

    den Carinthia UQ in Verbindung mit der Draka verwende ich auch des öfteren.

    Du kannst die Pull Outs der Draka zwischen der Gummischnur an den Längsseiten und UQ Kante durchfädeln. Das passt sehr gut. Somit liegt der UQ schön dicht am Körper ohne Luftlöcher.

    Die Gummischnüre des UQ habe ich mittig durchtrennt und jeweils eine kleine Schlaufe in den nun 4 Enden gebunden.

    Die 4 Endschlaufen kannst du nun mit Hilfe von kleinen Karabinern (ich verwende überwiegend Edelrid Micro 0) in den Enden der Hm einhängen oder mit Prusik Knoten in die Tarp Ridgeline.

    Die Gummischnüre des HUQ180 sind lang genug für mehrere gebundene Schlaufen. Für verschiedene Hm- Längen.

    Mit den Tanka Verschlüssen machst du dann die Feinabstimmung.

    Am besten geht das zu zweit. Der eine liegt in der Hängematte und der andere stellt den UQ ein.

    Da muss man ein bisschen rumexperimentieren bis es richtig passt.

    Aber mit den Pull Outs unter der Gummischnur durchgezogen geht es ziemlich leicht. Weil dadurch wird der UQ schon mal in guter Position gebracht.

    Gruß von der Ostsee

  • Wow,

    viele Tipps 😄

    Sollte denn ein Luftpolster unter dem Po sein, wenn ja wie viel?

    Werde wohl etwas basteln und dann probieren, probieren und probieren..

    Der UQ hängt bei mir höher wie die Pull Outs, wenn ich das Luftpolster gering halten möchte. Da ich die Aufhängungs-Spannung erhöhen muss und der UQ dann weiter hoch rutscht.

    Danke euch für die Rückmeldung

    Grüße

    Bastian

  • Wenn ich den UQ ohne die Pull Outs montiere, hängt er bei mir auch höher als die Pull Outs. Mit den Pull Outs durch die Gummischnüre bleibt der UQ seitlich bündig mit dem Reißverschluss der Hm.

    Durch das aufspannen der Hm durch die Pull Outs wird der UQ gleich mit aufgespannt und streckt sich so leicht unter mir. Dadurch liegt der UQ egal wie ich mich bewege immer schön und schnuckelig an👍

    Ich habe auch erst ne Weile rumgefummelt bis ich es hatte. Mit Pull Outs, ohne Pull Outs, stramm, weniger stramm usw.

    Aber so wie ich den Carinthia an der Draka montiere gefällt es mir am besten.

    Der HUQ180 kann so seinen maximal Loft erreichen ohne Luftlöcher zu haben.

    Die Pull Outs hänge ich dann mit einem kleinen Karabiner in die mittlere Abspannschlaufe des Tarps.

    Da ich mein Tarp meist in „Porch Modus“ aufbaue sind sie mir dann beim Ein/Ausstieg oder kochen nicht im Weg. Auch kann ich so im Dunkeln nicht über die Pull Outs stolpern da sie ja dann hoch genug hängen.

    Und sollten mich die Pull Outs doch mal stören weil ich unterm Tarp arbeiten möchte dann klinke ich sie aus dem Tarp raus und bevor ich schlafen gehe wieder rein.

  • aber je fester man den Quilt spannt, desto weniger dreht er sich mit dem Schläfer in die Diagonale, und desto unangenehmer werden die Druckpunkte an Kopf und Füßen.

    Warum? Ich spanne nur die sich diagonal gegenüberliegenden Ecken fester, die den Quilt in die Richtung drehen, in die ich liegen möchte. Die beiden anderen Ecken bleiben ein ganzes Stück weniger gespannt. Damit lässt sich der Druck auf Kopf und Füsse ganz gut im Rahmen halten.

    • Offizieller Beitrag

    Warum? Ich spanne nur die sich diagonal gegenüberliegenden Ecken fester, die den Quilt in die Richtung drehen, in die ich liegen möchte. Die beiden anderen Ecken bleiben ein ganzes Stück weniger gespannt. Damit lässt sich der Druck auf Kopf und Füsse ganz gut im Rahmen halten.

    Das habe ich natürlich auch gemacht. Aber je kälter es wird, und je empfindlicher man ist, desto spürbarer werden verbleibende Löcher. Und je fester die Aufhängung gespannt wird, desto kleiner werden die Löcher. Trotzdem bleiben immer Löcher. Lediglich die Größe und Position ändern sich, je nach Einstellung.

    Wer wie im Thread "Hängemattenisolierung Indoor?" beschrieben drinnen zum Teil gar keine Isolierung von unten braucht, wird wohl ein paar Luftblasen unter dem Hintern kaum spüren. Insofern sind die von mir beschriebenen Probleme auch ein wenig von der Kälteempfindlichkeit abhängig. Aber auch bei weitem nicht so empfindliche Leute wie ich empfinden den Druck an Kopf und Füßen als unangenehm. Egal wie toll der Quilt eingestellt ist. Wobei selbst mir das Ausmaß des Drucks erst so richtig bewusst geworden ist, als ich das erste mal einen Wooki unter mir hängen hatte.

    • Offizieller Beitrag

    Sollte denn ein Luftpolster unter dem Po sein, wenn ja wie viel?

    Nein. Jede Luftblase muss aufgewärmt werden, und die Luft muss warm gehalten werden. Leider gibt es nicht nur Blasen, sondern auch jede Menge Kanäle, so dass die Wärme ständig abfließt. Wer erzählt, dass zwischen Hängematte und Underquilt immer Abstand sein muss, hat das Prinzip nicht verstanden. Selbst bei Schlafsäcken wird empfohlen, so wenig Luft wie möglich zu lassen - und ein geschlossener Schlafsack ist deutlich dichter als ein Underquilt.

  • Nein. Jede Luftblase muss aufgewärmt werden, und die Luft muss warm gehalten werden. Leider gibt es nicht nur Blasen, sondern auch jede Menge Kanäle, so dass die Wärme ständig abfließt. Wer erzählt, dass zwischen Hängematte und Underquilt immer Abstand sein muss, hat das Prinzip nicht verstanden. Selbst bei Schlafsäcken wird empfohlen, so wenig Luft wie möglich zu lassen - und ein geschlossener Schlafsack ist deutlich dichter als ein Underquilt.

    Genau darauf bin ich auch erst reingefallen.Handbreit & so....

    Hab mein Lehrgeld aber bezahlt inzwischen

  • Mal schauen ob das Thema hier richtig ist 🤔

    Da ich mit dem Carinthia 180 huq zuviel Luft unter der Hängematte hatte, musste ich viel "fummeln" und improvisieren bis es gepasst hat.

    Darauf hin habe ich jetzt eine "Clew-Aufhängung" gebastelt.

    Nun liegt der Carinthia schön an und passt unterhalb gut, ohne viel gefummel, aber an den Enden wirft er Falten und bildet dadurch "Lufteinlässe" (zumindestens bis dahin wo der Körper von oben Druck ausübt).

    Hab ich es verschlimmert?

    Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Das ist der Nachteil der Clew. Je weniger Schnüre du verwendest, desto größer die Luftkanäle - es sei denn, du schaffst es den Quilt voll auszustrecken wenn du drin liegst. Du kannst mehr Schnüre anhängen (in kürzeren Abständen), oder es mit einem Wärmekragen versuchen. Sofern du die Kanäle überhaupt spürst.

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